Eisenach im August 2007
Gelungene Trennungen und Scheidungen wollen
gelernt werden, allerdings gibt es dafür kaum Vorbilder. Eltern geraten in eine
paradoxe Situation, sie beenden ihre Beziehung, um festzustellen, dass sie eine
lebenslange Beziehung als Eltern beibehalten werden – mit all den daraus sich
ergebenden Schwierigkeiten. Kinder erleben die Trennung anders als die Eltern
und haben während der Trennung eigene Bedürfnisse, die häufig zu kurz kommen.
Diese Bedürfnisse gilt es zu sehen und umzusetzen - das Bedürfnis nach
Versorgung (Unterhalt) und das Bedürfnis nach Umgang (Betreuung).
Einladung zum 6. Familienkongress
am 10./11. November 2007 in
Halle/Saale
Blockaden öffnen
Suche nach Wegen, die
Umgangs- oder Unterhaltsboykott
bei Elternteilen nach einer Trennung vermeiden oder auflösen helfen
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir möchten Sie heute sehr herzlich einladen zum 6. Familienkongress des Vereins
„Väteraufbruch für Kinder e.V.“ am 10./11. November 2007 nach Halle/Saale. Bitte
leiten Sie die Einladung auch an interessierte Personen weiter.
Als auf dem Familienkongress 2003 die
„Cochemer Praxis“ einem breiten Publikum vorgestellt worden ist, ahnte wohl
damals noch niemand, dass dieses streitschlichtende Verfahren einmal Eingang in
ein Gesetzesvorhaben finden würde. Die Presse berichtete damals sehr ausführlich
darüber und so wurden Impulse für eine andere Vorgehensweise im Trennungs- und
Scheidungsprozess ausgesandt.
Nach hochkarätig besetzten Familienkongressen
der vergangenen Jahre haben wir uns bemüht, dieses Niveau halten zu können. Der
Schwerpunkt der diesjährigen Veranstaltung lautet daher: „Blockaden öffnen -
Suche nach Wegen, die Umgangs- oder Unterhaltsboykott bei Elternteilen nach
einer Trennung vermeiden oder auflösen helfen“.
Welche Möglichkeiten haben Beratungsstellen,
Jugendämter und Familiengerichte, um diese kindlichen Grundbedürfnisse zu
erhalten und abzusichern?
Deutschland braucht neue Ansätze in der
Familienpolitik. Ziel sollte es vor allem sein, das Kind in den Fokus zu nehmen
und nicht vorrangig die Bedürfnisse der Eltern oder eines Elternteils zu sehen.
Dafür will der „Väteraufbruch für Kinder e.V.“ Lösungsansätze suchen und hat wie
jedes Jahr Experten zum Gespräch geladen. In Arbeitsgruppen soll diskutiert und
Praxiserfahrungen ausgetauscht werden. Die Ergebnisse werden dokumentiert und an
entsprechende Stellen in Politik und Gesellschaft weitergeleitet, um Impulse für
einen konstruktiven Wandel in Deutschlands Familienpolitik zu setzen.
Auf der WEB-Seite
www.familienkongress.vaeteraufbruch.de finden Sie weitere
Informationen zu diesem Familienkongress:
Details zum Programm
und zu den Referenten,
weitere Dokumente,
Online-Anmeldung,
Online-Mitfahrerbörse etc.
Diese Seiten werden bis zum Kongressbeginn
fortlaufend aktualisiert. Sie können dort auch im Archiv durch die älteren
Veranstaltungen blättern.
Außerdem haben Sie die Möglichkeit, die
Vorträge der vorhergehenden Familienkongresse als CD für 8,00 Euro inkl. Porto zu
bestellen.
Wir freuen uns über Ihre Anmeldung zu diesem
sicherlich wiederum spannenden Familienkongress.
Mit freundlichen Grüßen
Rüdiger Meyer-Spelbrink
Bundesgeschäftsführer
Tel. 06627 – 91 50 433
eMail meyer-spelbrink@vafk.de
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Samstag, 10. November 2007 |
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ab 09.00 |
Öffnung des Tagungsbüros und Eintreffen der Teilnehmer |
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| 10.00 Uhr |
Grußworte
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| 10.30 Uhr | Paradigmenwechsel hin zum
gemeinsamen Sorgerecht Dr. Tomas MEYSEN, "Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht" |
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| 11.15 Uhr | Kindeswohlgefährdung durch
Elternentfremdung Dipl.-Psych. Ursula KODJOE, Familientherapeutin und Mediatorin |
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| 12.00 Uhr | Mittagspause mit Essenangeboten |
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| 12.45 Uhr | Sozialkompetenz im Spannungsfeld
von Familie, Psychologie und Recht J. Christoph BERND, Vorstand der Bundesrechtsanwaltskammer und Mediator |
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| 13.30 Uhr | Arbeitsgruppen |
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| 14.30 Uhr | Das Jugendamt -
Qualitätssicherung durch Beschwerdemanagement Heribert GIEBELS, ehem. Jugendamtsmitarbeiter und freiberuflicher Verfahrenspfleger |
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| 15.00 Uhr | Kaffeepause
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| 15.30 Uhr | Das Kind im Spannungsfeld der Elterninteressen Lutz BODE, Familienrichter am Amtsgericht Chemnitz, Vorstand des Verbandes "Anwalt des Kindes", Praxishandbuch Anwalt des Kindes |
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| 16.15 Uhr | Arbeitsgruppen
anschließend im Plenum Ergebnisse der Arbeitsgruppen |
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| 18.00 Uhr | Streitschlichtung
statt Urteil Dr. Rüdiger SÖHNEN, Präsident des OLG Dresden, Sprecher für die "Neue Richtervereinigung des Landesverbandes Sachsen" |
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| 19.00 Uhr |
Abendessen,
anschließend
Kulturprogramm
und
gemütliches Beisammensein |
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Sonntag, 11. November 2007 |
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08.00 Uhr |
Andacht in der Kirche |
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| 09.00 Uhr | Interventionsmöglichkeiten bei
hochstrittiger Elternschaft Dr. Tomas MEYSEN |
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| 09.45 Uhr | Bindungen des Kindes - und die Praxis der
Rechtssprechung Dipl.-Psych. Ursula KODJOE |
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| 10.30 Uhr | Die Ausbildung der Richter -
Rechtssprechung ist mehr als Gesetzesanwendung Dr. Rüdiger SÖHNEN |
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| 11.00 Uhr | Arbeitsgruppen
mit Empfehlungen an die Deutsche Bundesregierung |
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| 12:00 Uhr | Ende des Kongresses | |
Organisatorisches
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wichtige Infos zum Ablauf des Familienkongresses |
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Tagungsort |
Stadthaus, Markt 1, 06108 Halle (direkt im Stadtzentrum) |
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| Übernachtung | auf Wunsch vermitteln wir Übernachtungen in den Kategorien
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| Verpflegung
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| Kinderbetreuung | soweit angemeldet, können Kinder kostenlos betreut werden.
Bitte unbedingt Alter der Kinder bei der Anmeldung mit angeben. |
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| Anmeldung | Bitte
um frühzeitige Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist:
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| Tagungsmappe | rechtzeitig
angemeldete Teilnehmer erhalten eine Tagungsmappe mit ergänzenden
Informationen zum Thema und zum Kongress |
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| Kosten |
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Downloads
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weitere Infos |