31. Dezember

Neujahresgruß


Der Väteraufbruch wünscht allen Lesern einen guten Rutsch und einen guten Start in das neue Jahr. Die aktuellen Ereignisse zeigen, dass noch vieles im Kindschaftsrecht zu verbessern ist und wir hoffen, dass  wir gemeinsam im kommenden Jahr - dem 10. nach der Kindschaftsrechtsreform - dazu einiges erreichen werden.
 

31. Dezember

Info

Pressemitteilung von Steuerrat24
Geschiedene: Kosten für Umgang mit Kindern leider doch nicht steuerlich
Oftmals zieht nach der Trennung der sorgeberechtigte Elternteil mit dem gemeinsamen Kind weg an einen entfernten Ort. Will der andere Elternteil (meist der Vater) den Kontakt mit seinem Kind aufrechterhalten, muss er weite Wege und damit hohe Aufwendungen für Fahrten, Verpflegung und Übernachtung, ggf. auch für Flüge und Mietwagen in Kauf nehmen. Die Frage ist, ob diese Kosten zur Wahrnehmung des Umgangsrechts und zur Kontaktpflege mit dem Kind steuerlich absetzbar sind. Nach bisheriger Rechtsprechung wurden solche Aufwendungen nicht steuermindernd anerkannt, weil sie mit dem halben Kinderfreibetrag bzw. dem zivilrechtlichen Ausgleich abgegolten sind. Das Kindergeld erhält zwar der betreuende Elternteil (meist die Mutter), doch der Vater kann seine Unterhaltszahlungen um die Hälfte des Kindergeldes vermindern.
30. Dezember

Programmnachlese

SWR - Sendung "Vier nach Sechs" vom 15.12.07 - zum ansehen
Entsorget Väter
Wenn Mütter mit Kindern Druck machen
Ja ich bin insgesamt sehr traurig. Ich hätte meine Tochter sehr gerne bei mir. Wir waren hier schon in den vergangenen Jahren gewesen, wenn sie bei mir zu Besucht war. Es wird für mich das 6. Jahr ohne Kinder sein, 6 Mal Weihnachten ohne Kinder und ich werde wieder meine Geschenke schicken und werde schreiben oder mailen, aber die Illusion habe ich mir schon abgeschminkt, dass ich da einen konkreten Erfolg erzielen könnte.
28. Dezember

Presse

Der Tagesspiegel
Bestellte Kinder
Generation ohne Väter: 100.000 Menschen wurden geboren, seitdem in Deutschland die künstliche Befruchtung durch den Samen eines anonymen Spenders erlaubt ist. 90 Prozent davon erfahren nie, wie sie entstanden sind. Von den restlichen zehn Prozent machen sich viele auf die Suche nach ihren Erzeugern. Zumeist vergeblich. Meist ist es die Haarfarbe. Neulich hat ihn wieder einer gefragt: „Wo hat dein Sohn bloß die blonden Haare her?“ Ralf Merten* hat sich nun eine Antwort zurechtgelegt. Sein Vater habe blonde Haare gehabt, deshalb. Dass sein blonder Sohn nicht sein leibliches Kind ist, dass seine Frau durch eine anonyme Samenspende schwanger wurde, weil er selbst unfruchtbar ist, erzählt er nicht. Nur diese Haare.
27. Dezember

Presse

Die Zeit
Papa, wir kommen
Ihre Mütter leben in Berlin, ihre Väter in Frankfurt. Frau Dummer von der Bahnhofsmission begleitet Paul, Oskar, Isabelle, Ryan und Justus auf dem Weg ins Wochenende. Der Raum wirkt wie eine Hotellobby. Sonnenlicht spiegelt sich in der Empfangstheke. Kein Fingerabdruck befleckt die gläsernen Wände. In blauen Übertöpfen ranken, grün und satt, zwei Birkenfeigen. Ist dies wirklich ein Ort, an dem Bedürftige »ein Stück Himmel« erwartet, wie ein Slogan verkündet – oder wenigstens ein heißer Kaffee? Sylvia-Renate Dummer schlüpft in eine blaue Weste, den Berufsdress der Bahnhofsmissionare, und schüttelt den Kopf. »Nein, Obdachlose schicken wir gleich weiter zur Filiale am Zoo«, sagt sie. »Hier am Hauptbahnhof machen wir doch das Kinderprogramm.«
26. Dezember

Presse

Reuters
Regierung plant weitere Maßnahmen für mehr Kinderschutz
Mit mehr Kompetenzen sollen die Familiengerichte den Kinderschutz stärken. Justizministerin Brigitte Zypries (SPD) und Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) zeigten sich an Weihnachten einig, den Hebel hier anzusetzen, um Jungen und Mädchen Leid zu ersparen. Die Richter sollen demnach künftig nicht erst tätig werden, wenn es um den Entzug des Sorgerechts geht. Sie sollen die Möglichkeit erhalten, präventiv einzugreifen und zum Beispiel Eltern zu einem Anti-Gewalt-Training oder einem Gespräch mit den Behörden verpflichten können. Von der Leyen denkt an Sanktionen bis hin zur Aberkennung des Sorgerechts, falls die Auflagen nicht erfüllt werden.
25. Dezember

Presse

Südkurier
Ein entsorgter Vater
Es ist ein schmaler Grat, auf dem sich Douglas Wolfsperger (49) bewegt. Der mehrfach ausgezeichnete Dokumentar- und Spielfilmregisseur ("Blutritter") aus Konstanz hat die Dreharbeiten zu seinem jüngsten Kino-Dokumentarfilm über Väter jetzt beendet. Douglas Wolfspergers neuer Film trägt den vorläufigen Titel "Entsorgte Väter". Der Regisseur widmet den Film Männern, denen es nach einer Trennung schwer oder gar unmöglich gemacht wird, ihre Kinder zu sehen. Natürlich weiß der Regisseur, dass es viele Väter gibt, denen jeglicher Kontakt mit ihren Kindern völlig zu Recht untersagt ist, weil sie sich Verfehlungen schuldig gemacht haben
24. Dezember

Weihnachtsgruß 2007

…kommt, wir gehen nach Bethlehem
Die Weihnachtsstimmung eine Aufbruchstimmung

Weihnachten, das traditionelle Fest der Familie und Bräuche
Geschenke gehören zu den Bräuchen dieses Festes. Natürlich erinnere ich mich immer wieder gerne an das Weihnachtsfest meiner Kindheit, mit meinen Geschwistern und den Eltern. Das scheint nicht nur mir so zu gehen, denn in Gesprächen höre ich, dass es für viele nicht nur ein traditionelles Weihnachtsessen gibt, sondern die Tage einen unumstößlichen Tagesfahrplan haben.

24. Dezember

Presse

Süddeutsche Zeitung
Entstehungsgeschichten
Für die einen ein Schock, der das ganze Leben prägt, für die anderen eine fast normale Erkenntnis: Vier Menschen erzählen, wie sie erfuhren, dass sie Kinder anonymer Väter sind – und welche Fragen sie seitdem bewegen.
»Bin ich dann überhaupt echt?«
Eines Abends, ich war zehn Jahre alt, saß meine Mutter bei mir am Bett, um Gute Nacht zu sagen. Wir kamen irgendwie darauf zu sprechen, wer von wem die Augen hat oder die Nase, was die Tante vom Opa hat und so weiter. Ich muss dann gesagt haben: »Komisch, dass ich dem Papa gar nicht ähnlich sehe.« Meine Mutter wurde still. Sie und mein Vater hatten sich längst entschieden, mir zu sagen, dass ich aus einer Samenspende stamme. Sie hatten nur auf den richtigen Augenblick gewartet. Und jetzt war er da. »Weißt du, das hat seinen Grund«, sagte sie, »dein Papa kann keine Kinder zeugen. Er liebt dich, aber rein biologisch ist er nicht dein Vater.«
23. Dezember

Presse

Osthessen-News
"Weihnachten fällt aus! - zumindest für viele Väter und Kinder"
Bad Hersfeld - Auch in diesem Jahr werden viele tausend Kinder Weihnachten wieder ohne ihre Väter verbringen – viele Väter dürfen ihre Kinder nicht sehen und nicht einmal Geschenke überbringen. Mit einer Aktion, mit blau gekleideten Weihnachtsmännern und -Frauen hat der Fuldaer Verein „Väteraufbruch für Kinder e.V.“ am gestrigen Samstag in der Bad Hersfelder Innenstadt (Bilder links) auf das Schicksal dieser Kinder und Väter bzw. Elternteile aufmerksam gemacht. Kinder leiden häufig unter dem Umgangsboykott eines Elternteils. Dennoch duldeten viele Gerichte, Jugendämter und Behörden dieses Ausgrenzen eines Elternteils, meist der Väter - zum Schaden der Kinder, wie der Verein Väteraufbruch für Kinder kritisiert. Betroffen seien außerdem viele Großeltern, vor allem der väterlichen Seite. So würde oftmals sogar die Annahme von per Post versandter Weihnachtsgeschenke verweigert oder die Geschenke würden den Kindern unterschlagen.
23. Dezember

Info

Deutsche Psychoanalytische Vereinigung (DPV)
Krippenausbau in Deutschland - Psychoanalytiker nehmen Stellung
Memorandum der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung
Als Psychoanalytikerinnen und Psychoanalytiker erfahren wir in unserer täglichen Praxis die Tiefenwirkungen und Langzeitfolgen von kindlichen Entwicklungsbedingungen. In den ersten drei Lebensjahren wird die Grundlage für die seelische Gesundheit eines Menschen gelegt. In dieser sensiblen Entwicklungszeit bedeuten regelmäßige ganztägige Trennungen von den Eltern eine besondere psychische Belastung für die Kinder. Die Diskussion über den geplanten Ausbau der Krippenbetreuung für Kinder unter drei Jahren erscheint uns daher zu kurz gegriffen, wenn sie sich nur auf demographische, bildungs- und arbeitsmarktpolitische Aspekte konzentriert.
22. Dezember

Presse

Südwestpresse
Versöhnung mit dem eigenen Schicksal
Für adoptierte Kinder ist es schwer genug zu verarbeiten, dass ihre Eltern sie nicht wollten. Umso wichtiger, sagen Experten, dass ihre Herkunft für sie kein Geheimnis bleibt. Anita-Verena Brandsch war zwölf Jahre alt, als sie von einem Nachbarkind erfuhr, was in der ganzen Straße gemunkelt wurde: Sie war ein adoptiertes Kind. Außer sich rannte sie nach Hause, wo die Adoptiveltern nicht umhin konnten, ihr die Wahrheit zu sagen: "Ich spüre noch heute, wie ich in dieses tiefe, schwarze Loch falle", sagt die 52-Jährige. Das Schlimmste war, "dass die Menschen, die ich so liebte und die mich auch liebten, mich derart getäuscht hatten".
21. Dezember

Presse

idea - das christliche Nachrichtenportal
Weihnachten - für Scheidungskinder oft ein Alptraum
Für Scheidungskinder wird Weihnachten oft zum Alptraum. Sie leiden während der Feiertage besonders unter der Trennung ihrer Eltern. Das geht aus einer Umfrage des Qualimedic-Gesundheitsmonitors (Köln) hervor. 54 Prozent der Befragten an, dass Scheidungskindern aus ihrem Umfeld die Trennung ihrer Eltern gerade am Christfest besonders bewusst werde. Im vorigen Jahr wurden in Deutschland nach Angaben des Statistischen Bundesamts (Wiesbaden) annähernd 191.000 Ehen geschieden. Davon waren fast 149.000 minderjährige Kinder betroffen. Für Scheidungskinder bedeute Weihnachten häufig seelische Anspannung, erklärt Morad Ghaemi, Experte des Online Beratungsportals www.meinpsychiater.de. Am „Fest der Familie“ müssten sie sich entscheiden, mit welchem Elternteil sie feiern möchten.
20. Dezember

neue Sendung Väterradio

Dezembersendung am 20.12.07 von 19.00 -19.50 Uhr
Die Weihnachtsbrücke
eine Geschenkidee, ein Väterkalender, viele Grüße und viel Musik
Das schönste Fest des Jahres wird von den Kindern sehnsüchtig erwartet. Manches Kind wird sich fragen, wo wird es dieses Jahr das Fest feiern, weil die Eltern mittlerweile getrennt leben. Manche werden, wie immer, das Fest bei der Mutter oder beim Vater feiern. Sicher ist es hilfreich, wenn die Eltern sich verbindlich absprechen und das Kind sich darauf verlassen kann. Für etwa die Hälfte der Trennungskinder wird es klar sein, dass sie ihren anderen Elternteil mal wieder nicht sehen dürfen, in der Regel ist das der Vater mit seiner Familie. Aber es werden zusehends mehr Mütter mit ihrer Familie. Etwa die Hälfte aller Trennungskinder verlieren nach 2 Jahren ihren anderen Elternteil. Und dieser andere Elternteil wird wieder die Gerichte bemühen, wird einstweilige Verfügungen herbeiführen wollen und ........Es bleibt eine Sehnsucht nach dem anderen Elternteil, bleibt eine Sehnsucht nach dem Kind. Gerade Weihnachten wird diese Sehnsucht als schmerzliche Leere verstanden. Die Selbstmordrate wird steigen, Verzweiflung sucht sich einen Ausweg. Das Väterradio wünscht Euch ein Weihnachtsfest als Fest der Familie! Und allen, denen dieser Wunsch versagt bleibt, die Weihnachtsbrücke wird Eure Sendung. Vielleicht könnt Ihr sie Euch am Heiligen Abend anhören... Vielleicht schreibt Ihr mir Eure Gefühle - es ist Eurer Väterradio. Euer Dietmar Nikolai Webel
  • Liveempfang
    Väterradio direkt über Livestream zu empfangen! [mehr]
20. Dezember

Presse

Tagesanzeiger
Es ist recht einfach, ein Kind zu manipulieren»
Der Fall Hunkeler und andere Scheidungen zeigen: Alle reden vom Wohl des Kindes. Aber was heisst das konkret? Worunter leiden Scheidungskinder? Und was kann ihnen helfen? Mit Miriam Rosenthal-Rabner sprach Katrin Hafner
Frau Rosenthal-Rabner, der Fall Hunkeler macht Schlagzeilen: Ruben, der während Jahren mit seiner Mutter untergetaucht lebte, muss nun beim Vater wohnen. Was halten Sie davon? Ruben tut mir wahnsinnig Leid. Es ist allerdings eine komplexe Geschichte. Da ist Furchtbares geschehen, wohl lange bevor die Medien davon zu berichten begannen.
18. Dezember

Presse

Financial Times
Billige Bekenntnisse zu Kinderrechten
Alle Jahre wieder sorgt eine Art Weihnachtsbaum-Theorie des Verfassungsrechts in Deutschland für glänzende Augen. Ihre Botschaft: Das Ding wird umso besser, je mehr Schmuck wir hineinhängen. Aktuell sind es die Kinderrechte, die das Grundgesetz verschönern sollen.
Der vorgebliche Grund für die Debatte sind einige schwere Fälle von Kindesmisshandlung, -vernachlässigung, ja sogar -tötung, die in den vergangenen Wochen Schlagzeilen gemacht haben.
17. Dezember

Presse

Schweriner Volkszeitung
Weihnachten ohne Vater feiern
Michael Klehr (l.) und Joachim Nüsing waren am Sonnabend als blau gekleidete Weihnachtsmänner unterwegs.
Viele Kinder müssen Weihnachten ohne ein Elternteil - meist ohne den Vater - verbringen. In einer bundesweiten Aktion waren am Sonnabend auch in der Schweriner Innenstadt blau gekleidete Weihnachtsmänner des Vereins "Väteraufbruch für Kinder" unterwegs, um auf die Bedürfnisse von Trennungskindern, aber auch deren Vätern aufmerksam zu machen.
17. Dezember

Presse

Presseportal
Gemeinsame Erklärung zum Kinderschutz in Deutschland
Die Medienberichterstattung der vergangenen Wochen und Monate schockierte die Öffentlichkeit immer wieder mit Meldungen zu Kindesmisshandlungen, Kindesvernachlässigungen mit Todesfolge oder zu Kindstötungen. So hat zuletzt der Tod von fünf Kindern einer Familie durch die Hand ihrer Mutter Bestürzung ausgelöst. Bürger/innen, Medien, Politiker/innen und Verantwortliche in der Kinder- und Jugendhilfe fragen nach den Ursachen solcher Taten und suchen nach Wegen, sie künftig zu verhindern. Die starke emotionale Reaktion auf ein solch schwer fassbares Ereignis und die große Aufmerksamkeit, die das Thema Kinderschutz aktuell erfährt, sind nachvollziehbar: Es macht betroffen und muss auch alle betreffen, wenn Kinder den Schutz, den sie für ihre Entwicklung benötigen, nicht erfahren. Deshalb ist es nur folgerichtig, wenn intensiv geprüft wird, was getan werden kann, um den Kinderschutz zu verbessern.
16. Dezember

Presse

Der Tagesspiegel
Männer wollen Väter sein
Die berufliche Auszeit für den Nachwuchs wird in der Bevölkerung immer beliebter. Vor allem Väter stehen auf das Elterngeld – und sprengen damit sogar den Etat des Familienministeriums. Für Ursula von der Leyen (CDU) ist klar: „Das Elterngeld ist ein Renner“, zog die Familienministerin heute knapp ein Jahr nach Einführung des Elterngeldes Bilanz. Mehr als 394.000 Anträge stellten die Bundesbürger von Januar bis Ende September – fast 98 Prozent davon wurden bewilligt.
16. Dezember

Presse

Zeit-Fragen
Auf die Väter kommt es an
Kinder brauchen mehr denn je die Anwesenheit und Führung der Väter im Familienleben
Eine vor kurzem erschienene Sammlung von Aufsätzen zeigt, dass eine beachtliche Menge wissenschaftlicher Erhebungen eindeutig die wichtige Rolle dokumentiert, die der Vater in den Jahren spielt, in denen ein Kind erzogen wird. Kinder mit einem Vater haben weniger Verhaltensprobleme, bringen bessere akademische Leistungen und sind später ­finanziell besser gestellt, schreiben Sean E. Brotherson und Josph M. White, die Herausgeber von «Why Fathers Count: The Importance of Fathers and Their Involvement with Children» («Warum Väter wichtig sind. Die Bedeutung der Väter und ihres Engagements für die Kinder»), das im Verlag «Men’s Studies Press» erschienen ist.
15. Dezember

Info

Kreisverein Frankfurt am Main
Großer Erfolg: Erneut verbreiten blau gekleidete Weihnachtsmänner und – frauen unsere Wünsche, Tipps und Forderungen
Aufgrund der guten Aufnahme und des positiven Anklangs unserer ersten Aktion „Weihnachten fällt aus! am 08.12.2007 in der Bevölkerung führten wir, der Frankfurter Verein "Väteraufbruch für Kinder" am Samstag, den 15.12.2007, diese Aktion in der Frankfurter Innenstadt erneut durch, ebenfalls wieder unterstützt durch die Regionalgruppe Rhein/Main der PAS-Eltern e.V.. Viele Väter und inzwischen auch zunehmend viele Mütter dürfen ihre Kinder an Weihnachten nicht sehen und nicht einmal Geschenke überbringen
15. Dezember

Presse

Osnabrücker Zeitung
"Zahl der Kindstötungen seit 15 Jahren nicht gestiegen"
Das Interview, das der Direktor des Deutschen Jugendinstituts, Thomas Rauschenbach, unserer Zeitung gegeben hat, hat folgenden Wortlaut:
Herr Professor Rauschenbach, Fälle der Misshandlung und Vernachlässigung von Kindern scheinen sich zu häufen. Oder finden diese heute nur größere öffentliche Aufmerksamkeit?
Das ist schwer zu beantworten. Wir wissen zum Beispiel nicht, wie groß das Dunkelfeld ist - ob es früher viele Fälle gab, die nur nicht öffentlich wahrgenommen wurden. Aber: Auf der Basis der polizeilichen Kriminalstatistik hat die Zahl der Misshandlungen von Schutzbefohlenen leicht zugenommen, während die leichten, vorsätzlichen Körperverletzungen nicht gestiegen sind. Und, das ist meines Erachtens das Wichtigste: Die Zahl der Kindstötungen hat sich in den letzten 15 Jahren nicht erhöht.
14. Dezember

Presse

Schweriner Kurier
Blaue Männer mahnen
Am 15. Dezember von 14 bis 17 Uhr Aktion des „Väteraufbruchs“
Wenn am heutigen Sonnabend Nachmittag Weihnachtsmänner mit blauen statt roten Mänteln durch die Schweriner Innenstadt laufen, ist das nicht bloß ein Scherz der Güteklasse Osterhase auf dem Weihnachtsmarkt. Diese Blau-Mann-Aktion des Vereins „Väteraufbruch für Kinder“ soll vielmehr eine Mahnung sein. Vereinsmitglied Michael Klehr sagt: „Auch in diesem Jahr werden viele tausend Kinder in Mecklenburg das Fest der Liebe ohne ihren Vater verbringen. Diese Väter dürfen ihre Kinder nicht sehen und einige nicht einmal Geschenke überbringen.“ Die Blaumäntel wollen in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam machen, dass „vieles in der Familienpolitik schief läuft“.
14. Dezember

Presse

FAZ
Kinderrechte im Grundgesetz
Spirale nach unten
Es ist wieder so weit. Fast immer, wenn erschütternde Fälle von Kindstötungen oder -verwahrlosung eine Weile lang die Öffentlichkeit beschäftigen, kommt die SPD auf ihre Forderung „Kinderrechte ins Grundgesetz!“ zurück. Als ob sie dort nicht von Anfang an enthalten wären. Als ob auch nur eines dieser Familiendramen einem fehlenden Verfassungsartikel zuzuschreiben wäre. Was tatsächlich fehlt, ist eine systematische Begleitung aller Neugeborenen bis zum Vorschulalter, damit keines verlorengeht, das in prekären Verhältnissen aufwächst. Dafür reichen einfache Gesetze, und die wird es – endlich – bald in allen Ländern geben.
13. Dezember

Vorankündigung Väterradio

Vorankündigung Dezembersendung am 20.12.07 von 19.00 -19.50 Uhr
Die Weihnachtsbrücke
eine Geschenkidee, ein Väterkalender, viele Grüße und viel Musik
Das schönste Fest des Jahres wird von den Kindern sehnsüchtig erwartet. Manches Kind wird sich fragen, wo wird es dieses Jahr das Fest feiern, weil die Eltern mittlerweile getrennt leben. Manche werden, wie immer, das Fest bei der Mutter oder beim Vater feiern. Sicher ist es hilfreich, wenn die Eltern sich verbindlich absprechen und das Kind sich darauf verlassen kann. Für etwa die Hälfte der Trennungskinder wird es klar sein, dass sie ihren anderen Elternteil mal wieder nicht sehen dürfen, in der Regel ist das der Vater mit seiner Familie. Aber es werden zusehends mehr Mütter mit ihrer Familie. Etwa die Hälfte aller Trennungskinder verlieren nach 2 Jahren ihren anderen Elternteil. Und dieser andere Elternteil wird wieder die Gerichte bemühen, wird einstweilige Verfügungen herbeiführen wollen und ........Es bleibt eine Sehnsucht nach dem anderen Elternteil, bleibt eine Sehnsucht nach dem Kind. Gerade Weihnachten wird diese Sehnsucht als schmerzliche Leere verstanden. Die Selbstmordrate wird steigen, Verzweiflung sucht sich einen Ausweg. Das Väterradio wünscht Euch ein Weihnachtsfest als Fest der Familie! Und allen, denen dieser Wunsch versagt bleibt, die Weihnachtsbrücke wird Eure Sendung. Vielleicht könnt Ihr sie Euch am Heiligen Abend anhören... Vielleicht schreibt Ihr mir Eure Gefühle - es ist Eurer Väterradio. Euer Dietmar Nikolai Webel
  • Liveempfang
    Väterradio direkt über Livestream zu empfangen! [mehr]
12. Dezember

Pressemitteilung

Pressemitteilung des Kreisvereins Wiesbaden
Entsorgte Väter - Wenn Mütter mit Kindern Druck machen
Das zehnjährige Bestehen des Regionalvereins Wiesbaden des Väteraufbruchs für Kinder im Januar ist Anlass für den Südwestrundfunk (SWR Rheinland-Pfalz), einen 30-Minuten Film am Samstag, 15.12. 2007, um 18.15 Uhr im Dritten Fernsehprogramm auszustrahlen.
Im Mittelpunkt des Themas "Entsorgte Väter - Wenn Mütter mit Kindern Druck machen" steht die Geschichte um den langen Kampf eines Vaters von drei Kindern. Er bekommt seit fast fünf Jahren seine Kinder durch die Mutter und Noch-Frau vorenthalten - trotz gemeinsamen Sorgerechts und zweier gerichtlicher Vergleiche mit genauer Regelung des Umgangs. Selbst ein psychologisches Gutachten sieht die Ursache der Kindesentziehung eindeutig bei der Mutter, kommt aber dann zu dem Ergebnis, dass die Kinder - ohne Verschulden des Vaters - allein wegen des Loyalitätskonfliktes mit der Mutter zum eigenen Schutz nur einen möglichst geringfügigen Umgang mit dem Vater haben sollten.
12. Dezember

Veranstaltungstipps

EKD - Männerarbeit
Halbjahresprogramm für Männer und Kinder
Heute kommt unser Flyer  - zum Lesen, zur Verteilung oder Weiterleitung an andere Interessierte. Wir haben für Sie wieder interessante Seminarangebote zusammengestellt, Vater-Kind-Wochenenden, Segeln auf dem Ijsselmeer, Männer- und Genderseminare und vieles mehr. Viel Spaß beim Stöbern und Lesen! Wir hoffen, Ihren Geschmack getroffen zu haben und würden uns freuen Sie bei uns begrüßen zu dürfen. Eine gesegnete Weihnachtszeit und ein gesundes, neues Jahr 2008 wünscht Ihnen das Team des Referats für Männerfragen
11. Dezember

Pressemitteilung

Pressemitteilung Kreisverein Frankfurt am Main
Blaue Weihnachtsmänner und -frauen gegen Kindesentzug
"Weihnachten fällt aus", unter diesem Motto informierten blau gewandete Weihnachtsmänner und –frauen am vergangenen Samstag in Frankfurt auf der Zeil und in angrenzenden Fußgängerzonen. Die Mitglieder des Frankfurter Vereins "Väteraufbruch für Kinder" machten damit auf die Situation vieler Väter und zunehmend auch Mütter nach Trennung Scheidung aufmerksam. Um auf diese traurige, seelisch belastende Situation und daraus resultierende psychische Langzeitfolgen für Kinder und betroffene Väter und Mütter hinzuweisen, verkleideten sich Mitglieder des Väteraufbruchs für Kinder und der Regionalgruppe Rhein/Main der PAS-Eltern e. V. als "Blaue Weihnachtsmänner und –frauen". Sie verteilten 5000 Flugblätter mit hilfreichen Verhaltenstipps und ihren Forderungen, aber auch kleine Geschenke an Kinder und Passanten.
10. Dezember

Info

Deutsches Jugendinstitut
Wenn zwei sich streiten - Risiko für Trennungskinder
In manchen Trennungsfamilien finden heillos zerstrittene Eltern trotz professioneller Hilfe von außen einfach keine Lösung in Fragen des Sorgerechts oder der Besuchsregelung. Leidtragende dieser Konflikte sind Zehntausende von Kindern. Aber auch von Seiten der Familiengerichte, Beratungsstellen und Jugendämter wird diese Situation als zunehmend problematisch erlebt. Denn diese in der Relation zwar kleine, in der Summe jedoch sehr dominierende Gruppe bindet erhebliche personelle Kräfte und Ressourcen, und dennoch führen die derzeitigen Mittel in vielen Fällen nicht zu befriedigenden Lösungen. Ziel eines DJI-Projekts ist es, hier wirksame Formen der Intervention und Unterstützung zu entwickeln und zu verbreiten, um vor allem auch einen verbesserten Schutz der betroffenen Kinder zu erreichen.
10. Dezember

Info

Kreisverein Karlsruhe
Kundgebung zum Tag der Menschenrechte in Karlsruhe am 09.12.07
DEUTSCHLAND KLAGT AN: Menschenrechtsverletzungen in China, Iran, etc.
DER EUROPÄISCHE GERICHTSHOF FÜR MENSCHENRECHTE KLAGT AN: Menschenrechtsverletzungen in Deutschland

Während Deutschland am internationalen Tag der Menschenrechte auf die Missachtung von Menschenrechten in anderen Staaten hinweist, wird über die vielfachen Verletzungen von Menschenrechten durch Organe der Bundesrepublik Deutschland geschwiegen.
Bereits mehrfach hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte die Bundesrepublik Deutschland der Missachtung von Menschenrechten für schuldig befunden.
09. Dezember

Väterradio

Weihnachtliche Grußsendung am 20.12.07 im Väterradio
Die Weihnachtsbrücke
ein Väterkalender, viele Grüße und viel Musik
Auch in diesem Jahr können Kinder ihre Eltern, oder Eltern ihre Kinder grüßen. Für manche ist es die einzige Möglichkeit eines Kontaktes. Wer Grüße in die Sendung bringen möchte, der rufe bitte folgende Telefonnummer an: 034602-4 89 11. Die Weihnachtsgrüße werden aufgezeichnet und in die Sendung eingespielt. Musikwünsche zum Vater-Kind-Thema können bis zum 2. Advent an folgende e-Mail geschickt werden: webel@vafk.de
08. Dezember

Presse

Die Welt
Papa ist nur für den Jahrmarkt zuständig
Nach einer Scheidung leiden die Väter oft darunter, mit den Kindern keinen Alltag zu erleben

Er ist froh, aus der "ganzen Sache raus" zu sein, feiert "Highlife" mit seiner neuen Lebensgefährtin und drückt sich vor Unterhaltszahlungen. Und wenn er sich tatsächlich einmal um seine Kinder kümmert, gibt er den spendablen "Disneyland-Daddy", so dass die alleinerziehende Mutter später einige Tage braucht, um die Kinder zurück auf den Boden der finanziell kargen Tatsachen zu holen. So die Vorurteile zu Männern, die sich von ihrer Familie getrennt haben. Doch eine Studie des Bremer Soziologen Gerhard Amendt zeigt: Viele Väter haben ernste Probleme mit der Trennung von den Kindern.
07. Dezember

Presse

ka-news
Kundgebung zum Tag der Menschenrechte
Der Verein "Väteraufbruch für Kinder Karlsruhe" veranstaltet am morgigen Sonntag auf dem Platz der Grundrechte zwischen Pyramide und Schloss eine Kundgebung gegen Menschenrechtsverletzungen im deutschen Familienrecht. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat nach Angaben des Vereins in mindestens zehn Entscheidungen Verstöße gegen die allgemeinen Menschenrechte in familiengerichtlichen Verfahren an deutschen Gerichten gerügt. Besonders Karlsruhe weise die Tendenz auf, in familienrechtlichen Kontexten diskriminierend und menschenrechtswidrig vorzugehen. Die Veranstaltung wird auf diese Zusammenhänge aufmerksam machen und mit Beispielen die Vorgehensweisen erläutern. Die Kundgebung aus Anlass des Internationalen Tages der Menschenrechte am Montag, 10. Dezember, findet zum zweiten Mal in der "Residenz des Rechts" statt.
07. Dezember

Presse

Der Stern
Elterngeld ist ein Renner
Das Elterngeld sorgt für ein großes Loch im Bundeshaushalt. Das Familienministerium muss einem Zeitungsbericht zufolge 130 Millionen Euro mehr als geplant ausgeben. Der Grund: Viele Väter haben die Unterstützung beantragt
Wegen eines Booms beim Elterngeld wird Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) ihren Haushalt in diesem Jahr um einen dreistelligen Millionenbetrag überziehen. Das berichtet die "Welt" unter Berufung auf ein Schreiben des Bundesfinanzministeriums an die Haushälter. Danach liegen die Ausgaben für das Elterngeld um 130 Millionen Euro höher als geplant. Zudem brauche das Ministerium für das Erziehungsgeld 70 Millionen Euro mehr als eingeplant. In dem Schreiben des Parlamentarischen Finanzstaatssekretärs Karl Diller (SPD) werde im Namen des Familienministeriums um die Einwilligung in die überplanmäßige Ausgabe gebeten.
06. Dezember

Presse

Rheinische Post
Vater verlangt mehr Umgang
Die Meldung in der RP von gestern „Prominente rufen Väter zu mehr Verantwortung auf“ bringt Harald Peters – so wollen wir ihn mal nennen – auf die Palme. Tausende oder Hunderttausende Väter kämen ihren Pflichten nicht nach, wenn’s einer aber ernst nähme mit der Elternverantwortung, werde es ihm so schwer wie möglich gemacht. Der Mann spricht von sich selbst. Von sich und von dem Umstand, ein nicht eheliches Kind zu haben, das er viel zu wenig sehen dürfe. Über ein Jahr lebten Mutter, Vater und Kind zusammen. Heute darf Harald seine zweijährige Tochter nur noch an jedem zweiten Wochenende und zusätzlich an einem Werktag in der Woche sehen. Mehr lässt die Mutter nicht zu.
05. Dezember

Presse

Tageblatt
Verwahrloste Kinder
Nach dem Todesfall einer Fünfjährigen: Das Armutsphänomen macht die deutsche Politik ratlos

In Deutschland werden immer mehr Fälle von völlig verwahrlosten Kindern bekannt. Es ist kein neues Phänomen, Verwahrlosung ist ein Armutsphänomen.In Schwerin starb die fünfjährige Lea-Sophie an Unterernährung, weil ihre Eltern das Kind monatelang nicht mehr versorgt hatten. Ein Jugendamt bei Hannover rettete ein 14 Monate altes Mädchen, weil die überforderten Eltern es verwahrlosen liessen. In Duisburg wurde ein unterernährter zweijähriger Knabe von Polizeibeamten in einer verwahrlosten Wohnung aufgefunden, mit Schwellungen am ganzen Körper und einer Brandwunde am Fuss. Die Eltern waren nicht da. Und in Berlin rückte die Polizei gleich mehrmals aus, weil Notrufe eingegangen waren von Kindern: In einem Fall standen drei kleine Mädchen weinend am Fenster und riefen nach ihrer Mutter, die später betrunken nach Hause kam.
04. Dezember

Presse

Neues Deutschland
Unterhalt: Künftig sollen Kinder immer an erster Stelle stehen
Bislang hing das Wohl des Kindes nach einer Trennung der Eltern entscheidend davon ab, in welcher Rechtsbeziehung Vater und Mutter zueinander standen. Waren sie verheiratet, kamen das Kind und die nach der Scheidung das Kind betreuende Ehefrau oder auch der Vater deutlich besser weg als ein nichteheliches Kind. Dieses Ehegattenprivileg wird nun beseitigt. Wenn genügend Geld da ist, spielt das neue Recht keine Rolle. Aber sehr oft ist das eben nicht der Fall. Künftig sollen Kinder in jedem Fall an erster Stelle stehen. Das ist der Kern der Neuregelung, die Anfang kommenden Jahres in Kraft treten soll.
03. Dezember

Presse

Frankfurter Neue Presse
Zahl der Kinder in Deutschland binnen zehn Jahren stark gesunken
Immer weniger Kinder leben in Deutschland.
Immer weniger Kinder in Deutschland: Innerhalb von zehn Jahren ist ihre Zahl stark gesunken. Statt 4,8 Millionen lebten 2006 nur noch 4,2 Millionen Kinder unter sechs Jahren in der Bundesrepublik. Das ist ein Rückgang um 12,5 Prozent. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, wuchsen im vergangenen Jahr 77 Prozent der Kinder bei verheirateten Eltern auf. 1996 waren es 85 Prozent. Bei Alleinerziehenden lebten im vergangenen Jahr 13 Prozent der Vorschulkinder, ein Plus von 3 Prozentpunkten. Mit zehn Prozent wuchsen 2006 doppelt so viele Kinder in Lebensgemeinschaften auf wie 1996.
01. Dezember

Tagebuch Familie Görgülü

Eine Familie gibt nicht auf - Tagebucheintrag 01.12.07
Die Kommunalaufsicht unter Verantwortung des Präsidenten des Landesverwaltungsamtes Herrn Leimbach, versucht offenbar weiterhin eine Umgangsintensivierung mit dem Ziel der Familienzusammenführung zu verhindern. Auch der Beschluss des BGH wird ganz offensichtlich durch behördlichen Ungehorsam ignoriert. So wird der Vormund nach unseren bisherigen Erfahrungen gesetzeswidrig reglementiert. Wie zu erwarten war, musste uns der Vormund mitteilen, dass Christofer nicht das Wochenende mit seinem Vater verbringen darf. Die Kommunalaufsicht war der Ansicht, dass lediglich 36 Stunden Umgang nachzuholen seien. Man hat den Pflegeeltern erst an diesem Tag das Nachholen von ausgefallenen Umgängen angedroht. So wollte man die davor ausgefallenen Umgangszeiten unter den Teppich kehren. Kazim war gezwungen, am Donnerstag wieder einen Eilantrag an das AG zu stellen. Die Richterin reagierte sofort und hörte Christofer telefonisch an. Christofer hielt sich zu dieser Zeit in unserer Familie auf. Zwei Stunden später kam der erlösende Beschluss, dass Christofer bis Montag bei uns bleiben darf. Christofer freute sich sehr. Wir riefen die Mutti seines Freundes an und Peter durfte noch am Freitag zu uns kommen. Das Gericht wies nochmals darauf hin, dass allein dem Amtsvormund das generelle Regelungsrecht zu steht. Wir erwarten, dass nun auch die Juristen im Landesverwaltungsamt endlich die Rechtsprechung verstehen werden.
01. Dezember

Buchempfehlung

Limette-Kinderbücher
"Immer wieder Papawochenende!"
"Heute ist Freitag. Papawochenende!" "Papa holt mich jedes zweite Wochenende ab. Dann machen wir eine Sause." So beginnt eine furiose, schöne und anrührende Vater-Sohn-Geschichte, die die Energie und Gefühlslagen eines "Papawochenendes" wunderbar einfängt. Zwischen Fußball, Schwimmbad und Sandburgenbau bleibt viel Zeit für Zärtlichkeit und Emotionen. Das Papa und Sohn sich gerne haben und (weiterhin) zusammengehören, bleibt dabei völlig außer Frage. Das Buch kann somit ein Trost- und Begleitbuch für alle "Papawochenendler" (sowohl Kinder als auch Erwachsene) sein. "Immer wieder Papawochenende!" ist wild, schön und ein bisschen traurig, wie Papawochenenden nun mal so sind... Der Autor Jörg Stanko ist selbst "Wochenendpapa". Im Buchhandel, bei AMAZON, oder direkt unter: http://www.limette-kinderbuecher.de erhältlich. Jörg Stanko, Illustrationen von Heike Jankowski, Limette-Kinderbücher, ISBN 978-3-00-022515-4, 20 Seiten, kartoniert
30. November

Info

Der Sozialticker
Mehrbedarf wegen Alleinerziehung bei Ausübung des Umgangsrechts
Der Mehrbedarf wird den Personen eingeräumt, die mit minderjährigen Kindern zusammenleben und “allein für deren Erziehung und Pflege sorgen”. So heißt es im zweiten Sozialgesetzbuch. Nach der Entscheidung des LSG Niedersachsen-Bremen (Az: L 8 AS 491/05) muss der Zuschlag auch dann gezahlt werden, wenn ein Elternteil “zur Ausübung des Umgangsrecht nur zeitweise” mit seinem Kind zusammenlebt. “Umfasst die zeitliche Betreuung mindestens ein Drittel des Jahres, ist der Mehrbedarf in vollem Umfang zu gewähren”, urteilten die LSG-Richter. Nur so könnten Eltern das “verfassungsrechtlich garantierte Umgangsrecht ausüben”.
30. November

Pressemitteilung

Kreisverein Frankfurt am Main
„Blaue Weihnachtsmänner“ mahnen:
Weihnachten fällt aus! - zumindest für viele Väter und Kinder
FRANKFURT/MAIN – Auch in diesem Jahr werden viele tausend Kinder Weihnachten wieder ohne ihre Väter verbringen – viele Väter dürfen ihre Kinder nicht sehen und nicht einmal Geschenke überbringen. Mit einer ganztägigen Aktion mit blau gekleideten Weihnachtsmännern und -frauen macht der Frankfurter Verein „Väteraufbruch für Kinder“ am Samstag, dem 8. Dezember, in der Frankfurter Innenstadt auf das Schicksal dieser Kinder und Väter bzw. Elternteile aufmerksam.
29. November

Presse

Salzburger Nachrichten
Gewalt ist nicht nur männlich
Gewalt gegen Kinder in der Familie liegt nicht nur bei den Vätern. Die Mütter verfügen ebenso über ein großes Gewaltpotenzial und üben es auch aus, sagen Psychologen. Das Gewaltpotenzial gegen Kinder in den Familien liegt nicht nur bei den Vätern oder Stiefvätern, sondern zu gleichen Teilen auch bei den Müttern. Das sagen Psychologen nach den jüngst bekannt gewordenen Misshandlungsfällen in Österreich. Die Antwort, warum Eltern und Elternteile häufig zu Gewalt gegenüber ihren Kindern greifen, ist für die Experten klar zu beantworten. Sie nennen es schlicht Überforderung. In Stresssituationen üben sie seelische oder körperliche Gewalt aus, in der Hoffnung, Probleme damit zu lösen.
29. November

Presse

ARD Tagesschau
Immer weniger Familien in Deutschland
In Deutschland leben immer weniger Menschen in traditionellen Familien. Das teilt das Statistische Bundesamt unter Berufung auf den Mikrozensus im letzten Jahr mit.
Im vergangenen Jahr lebten in Deutschland 8,8 Millionen Familien. 1996 waren es noch gut 9,4 Millionen. Damit sank diese Zahl mit Ausnahme des Jahres 1997 kontinuierlich um insgesamt sieben Prozent. Der Familienbegriff das Statistischen Bundesamt bezieht sich dabei auf ein oder zwei Elternteile mit zumindest einem minderjährigen Kind im Haushalt.
28. November

Presse

Süddeutsche Zeitung
"Eine immerzu blutende Wunde"
Jedes Jahr trennen sich etwa 150.000 Paare mit minderjährigen Kindern. Bricht der Kontakt zum Nachwuchs ab, kann die Gesundheit der Eltern erheblich
"Es ist, als ob sich eine große, graue Staubdecke über dein Leben zieht. Nichts ist mehr, wie es war - die Farben, die Töne, alles ist anders." So beschreibt ein Vater seinen schon mehrere Jahre währenden Zustand. Seit sich seine Frau von ihm getrennt hat, ist der Kontakt zu beiden Kindern komplett abgebrochen. Als "immerzu blutende Wunde" schildert ein anderer Vater, der seine Kinder ebenfalls nicht mehr sieht, seine Lage. Eine Mutter spricht gar von ihrer "verlorenen Lebenszeit, die ist einfach weg, mit nichts, mit Dasitzen und Grübeln".
28. November

Presse

Wiesbadener Tageblatt
Die Sehnsucht nach dem Kind
Nach der Trennung: Verein "Väteraufbruch" hilft betroffenen Männern

"Väter sind sowieso nicht in der Erziehung präsent. Wenn es zur Scheidung kommt, entdecken sie ihre Kinder - um nicht zu vereinsamen." Thorsten Mahler vom Verein "Väteraufbruch für Kinder" kennt diese Aussagen - und quittiert sie mit einem Kopfschütteln. Zum zehnjährigen Bestehen erzählt er von den Anfängen, Problemstellungen und Zielen des Wiesbadener Väter-Vereins. Die Gründung des Vereins erfolgte laut Mahler aus "reiner Selbsthilfe und tiefster Betroffenheit" heraus. Der "Super-Gau" seines Lebens lag damals bereits knapp drei Jahre zurück. Nach seiner Scheidung wurde der Kontakt zu den beiden Kindern immer weniger, nach zweieinhalb Jahren versiegte er vollends.
27. November

Pressemitteilung

Pressemitteilung des Bundesvorstandes
Jennifer, Kevin, Lea-Sophie – wie viele tote Kinder noch?
In der Bundesrepublik sterben jedes Jahr mehrere Kinder an Unterversorgung, deren Eltern überfordert sind. Die Jugendämter scheinen hilflos zu sein; oft haben sie offensichtlich überhaupt keine Kenntnis vom Leid der betroffenen Kinder.

Der Verein Väteraufbruch für Kinder e.V. fordert deshalb, dass endlich Gesetze verabschiedet werden, die wirksam die drohende Vernachlässigungen und Unterversorgungen der Kinder feststellen können. So sollte eine jährliche Untersuchung der Kinder bis zum 10. Lebensjahr auf körperliche und geistige Auffälligkeiten Vorschrift werden. Kinder, die bereits auffällig geworden sind, sollten im Quartalsrhythmus und bis zum 14. Lebensjahr ärztlich untersucht werden.
26. November

BMJ

Pressemitteilung BMJ
Haager Konferenz: Unterhaltsforderungen von Kindern international leichter durchsetzbar
Künftig können Kinder ihren Unter­halt leichter ein­fordern, wenn sich der Unterhaltsschuldner im Aus­land aufhält. 50 Staaten haben sich auf ein neues Übereinkommen verständigt, wonach Kinder bei der Durchsetzung ihrer Forderungen Unterstützung durch die Behörden der beteiligten Staaten erhalten.
„Kinder sind besonders schwache Glieder unserer Gesellschaft. Sie benötigen Hilfe, wenn sie ihre Unterhaltsansprüche im Ausland verfolgen und durchsetzen wollen. Unterhaltsschuldner sollen sich nicht länger hinter Grenzen verstecken können. Egal, ob sich der Unterhaltsverpflichtete in der Schweiz oder in Australien aufhält - das neue Abkommen hilft Kindern, den Schuldner aufzuspüren, seine wirtschaftlichen Verhältnisse aufzuklären und nötigenfalls den Unterhalt zwangsweise zu erlangen. Ich freue mich, dass wir jetzt über ein modernes Abkommen verfügen, das international eine staatliche Unterstützung von Kindern bei der Durchsetzung ihrer berechtigten Ansprüche garantiert“, sagte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries.
25. November

INFO

INFO-radio
Jungen - das neue schwache Geschlecht
Junge Männer im Lichte der Sozialforschung: Bildungs- und Sozialforscher haben die Jungen als das neue schwache Geschlecht ausgemacht. Mädchen überholen sie bei den Bildungsabschlüssen. Längst schon machen mehr Mädchen als Jungen Abitur. das hat Auswirkungen bis hin zur Partnerwahl von jungen Frauen und Männern.
Dazu ein Gespräch mit einem der profiliertesten Sozialforscher Deutschlands: Klaus Hurrelmann, Professor für Sozial- und Gesundheitswissenschaften an der Universität Bielefeld. Unter seiner Ägide entsteht jeweils die Shell-Jugendstudie.
24. November

Tagebuch Familie Görgülü

Eine Familie gibt nicht auf - Tagebucheintrag 24.11.07
15 Wochen kein Umgang, behördliches Versagen hält an.
Wieder mussten wir erleben, dass die Pflegeeltern unterstützt von einem Ehepaar jegliche Kontaktaufnahme zu Christofer unterbinden. Obwohl das Amtsgericht festgelegt hatte, dass Bekannte der Pflegeeltern sich zurückzuziehen haben, bewachte Frau K., eine Helferin der Pflegeeltern, Christofer, indem sie ständigen Blickkontakt zu ihm hielt. Die Mitarbeiterin vom Jugendamt Wittenberg hatte keine Möglichkeit allein mit Christofer zu sprechen. Christofer konnte unter diesem Druck nur erklären, dass er nicht mitkommen möchte. Dass Christofer offenbar von den Pflegeeltern massiv manipuliert und in unverantwortlicher Weise in Loyalitätskonflikte gestürzt wird, zeigen die 6 Stunden Zusammensein mit Kazim am Montag den 19.11.07.
23. November

Info

Pressemitteilung "MANNdat.de"
Offener Brief an NRW-Innenminister
Mit einem Offenen Brief wendet sich MANNdat an den nordrhein-westfälischen Innenminister Ingo Wolf (FDP). Anlass ist die ganz offensichtlich unzureichende Hilfe und Beratung seitens der nordrhein-westfälischen Polizei für männliche Betroffene häuslicher Gewalt.
Uns liegen mehrere Aussagen von Männern aus Nordrhein-Westfalen vor, die sich an ihre Polizeidienststelle wandten, nachdem sie von ihrer Partnerin geschlagen worden waren. Teils trafen sie auf Polizisten, die ernsthaft bemüht waren, ihnen zu helfen. Ihre Bemühungen waren jedoch erfolglos, weil auf den Revieren kaum jemand damit rechnet, dass sich geprügelte Männer an die Polizei wenden. Auf solche Fälle sind die Beamten offensichtlich kaum vorbereitet. Selbst nach stundenlanger telefonischer Suche konnten sie den betroffenen Männern keine geeigneten Beratungseinrichtungen oder Notunterkünfte vermitteln, weil es diese so gut wie gar nicht gibt. Den 62 vom Land geförderten Frauenhäusern zum Beispiel steht nicht ein einziges mit öffentlichen Mitteln unterstütztes Männerhaus gegenüber.
23. November

Info

Pressemitteilung "MANNE e.V." Potsdam
"Jungenarbeit und Gewaltprävention"
Bundesmodellprojekt „Jungenarbeit und Gewaltprävention“ zur frühzeitigen Integration potenziell gewaltbereiter und rechtsextremer Jugendlicher startet Januar 2008 in Potsdam / Bewerbungsfrist läuft Ende November ab
Die meisten Angehörigen von rechtsextremen und anderen auffälligen oder gewaltbereiten Gruppierungen sind junge Männer. Obwohl diese Tatsache seit vielen Jahren bekannt ist, gibt es bislang kaum differenzierte pädagogische Modelle und Angebote, die sich der Herausforderung stellen, so genannte bildungsferne, potenziell gewaltbereite Jungen zu erreichen. Diese Lücken nutzen rechtsextreme Vorfeldorganisationen insbesondere im ländlichen Raum strategisch aus. Sie betreiben mit ihren Leuten „Sozialarbeit“ und machen Angebote für Jugendliche, die oft aus schwierigen Familien stammen und auf der Suche nach Orientierung und Zugehörigkeit sind.
22. November

Veranstaltungshinweis

Justus-Liebig-Universität Gießen
26. November um 18.15 Uhr in Hörsaal 1
Probleme der Individualbeschwerde vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte
Prof. Bernhardt bei Vortragsreihe "Forum Juris Internationalis" Der ehemalige Präsident des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR), Prof. Dr. Dr. h.c. Rudolf Bernhardt, wird im Rahmen der Vortragsreihe "Forum Juris Internationalis" am Fachbereich Rechtswissenschaft über "Probleme der Individualbeschwerde vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte" sprechen. Die Veranstaltung findet am Montag, 26. November um 18.15 Uhr in Hörsaal 1 im Hörsaalgebäude Recht und Wirtschaft, Licher Str. 68 in Gießen statt. Prof. Bernhardt vom Heidelberger Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht wird zu den aktuellen Problemen Stellung nehmen. Im Anschluss an den Vortrag freut sich das Franz von Liszt-Institut für internationales Recht und Rechtsvergleichung als Veranstalter auf die Möglichkeit zur Diskussion.
21. November

BVerfG

Jedes Kind hat ein Recht auf Beziehungen zu beiden Eltern
Der einzige bundesweite Väterverein „Väteraufbruch für Kinder e.V.“ hat bei der Festsetzung von Zwangsgeldern zur Durchsetzung des Umgangsrechts von Kindern keine verfassungsrechtliche Bedenken.

Vor dem Bundesverfassungsgericht wird heute verhandelt, ob es mit der Verfassung vereinbar ist, einen Vater auch unter Androhung eines Zwangsgeldes zum Umgang mit seinem Kind zu zwingen. Der Vater trägt vor, dass er durch den Zwang zum Umgang in seinen Grundrechten verletzt wird, da ein Kontakt mit seinem außerehelichen Kind seine gegenwärtige Familie gefährden könnte. Nach Gesetz hat jedes Kind ein Recht auf Umgang mit seinen leiblichen Eltern, so auch in diesem Fall. Bei gegensätzlichen Rechten muss eine Güterabwägung stattfinden. Hier sind höherwertige Ansprüche ebenso zu berücksichtigen, wie die besonderen Interessen des Kindes, da es die schwächere und damit schützenswertere Position einnimmt. Dazu erklärt Bundesvorstandsmitglied Prof. Dr. Dr. Mueller vom Väteraufbruch: "Die Aufhebung des Zwangsgeldes würde bedeuten, dass zwar Eltern verpflichtet sind, Umgang mit ihren Kindern wahrzunehmen, gleichzeitig aber ihre Verpflichtung folgenlos ablehnen können. Damit würde eine gesetzliche Verpflichtung überflüssig."

Stellungnahmen anderer Verbände

Pressestimmen

20. November

Info

Landesportal Baden-Württemberg
Arbeits- und Sozialministerin Stolz spricht sich für landesweite Einführung eines Boys' Day aus
Stolz: Wir müssen Jungen auch für soziale Berufe interessieren
„In Ergänzung des Girls’ Days sollen verstärkt auch Angebote für Jungs gemacht werden“, forderte die Beauftragte der Landesregierung für Chancengleichheit von Frauen und Männern, Dr. Monika Stolz am Dienstag (20.11.) in Fellbach. Nicht nur Mädchen entscheiden sich bei der Berufswahl für typische Frauenberufe, sondern auch Jungs hätten ein eingeschränktes Berufswahlverhalten. Um Jungen stärker für soziale oder erzieherische Berufe zu interessieren, sollen verstärkt am Girls’ Day im kommenden Jahr (24. 4.) auch Angebote für Jungs gemacht werden. Die positiven Erfahrungen aus den vier Modellregionen in diesem Jahr sollen auch auf andere Kommunen übertragen werden und langfristige zu einem landesweiten Angebot auch für Jungs führen.
20. November

Info

Pressemitteilung PAS-Eltern
Welttag der Kinderrechte am 20. November 2007
Am 20. November 1959 verabschiedete die Generalversammlung zum ersten Mal eine "Erklärung der Rechte des Kindes." Seither gilt der 20. November als internationaler Tag der Kinderrechte. Mit dem Kindschaftsrechtsreformgesetz 1998 wurde neben dem Sorgerecht auch das Umgangsrecht geändert. Der Gesetzgeber wollte darauf hinweisen, dass der Umgang nicht so sehr ein Recht und eine Pflicht der Eltern ist, sondern vielmehr ein Recht des Kindes auf Wahrung und Förderung seiner Entwicklungschancen. Auch nach einer Trennung und Scheidung soll der Kontakt zu den Personen aufrechterhalten und gefördert werden, die dem Kind besonders nahe stehen. Soweit wie möglich sollen ihm seine gewachsenen familiären Beziehungen erhalten bleiben.
19. November

Programmtipp

MDR FERNSEHEN | 19.11.2007 | 22:05 Uhr
Fakt ist
Von Tanten umzingelt
Warum es Jungs schwer haben Männer zu werden
Werden kleine Jungs tatsächlich durch ihre Erzieherinnen benachteiligt? "Jungs können nicht reden, keine Gefühle zeigen und werden durch Erzieherinnen und Lehrerinnen benachteiligt" - sagt Dr. Uta Schlegel, Soziologin aus Leipzig, die schon zu DDR-Zeiten zu Geschlechterrollen geforscht hat. Irgendwann aber kippe das Ungleichgewicht und die Mädchen und Frauen haben letztendlich die schlechteren Karten im Beruf und in der Gesellschaft.

18. November

Presse

Die Welt
Wenn ein Vater seinen Sohn nicht sehen will
Kann der Staat Eltern zum Umgang mit dem eigenen Kind zwingen? Am Mittwoch verhandelt das Bundesverfassungsgericht
Ein verheirateter Mann hat eine Affäre. Als die Frau schwanger wird, beendet der Mann das Verhältnis. Nach der Geburt des Sohnes zahlt er zwar Unterhalt, einen Kontakt zum Kind lehnt er jedoch ab - eine nicht ungewöhnliche Geschichte. Doch was diese besonders macht ist der Umstand, dass die Mutter das Verhalten des Mannes nicht akzeptiert und ihn verurteilen lassen will, sein Kind zu treffen.

17. November

6. Familienkongress

MDR1 - Radio Sachsen-Anhalt
Interview mit Dietmar Nikolai Webel in der MDR- Sendung "Radiomarkt" zum Familienkongress
6. Familienkongress - Fragen an die Politik
Wenn sich Eltern trennen, dann kann das für die Scheidungs-Kinder besonders schlimm sein, Aber auch für das Elternteil, das auszieht und so von seinen Kindern getrennt ist. Denn nicht immer findet so eine Trennung zur Zufriedenheit aller statt.

16. November

Tagebuch Familie Görgülü

Eine Familie gibt nicht auf - Tagebucheintrag 16.11.07
Unbeschreibliches behördliches Versagen auf gesamter Linie
Auch nach dem BGH-Urteil vom 26.09.07 und nach der Gerichtsverhandlung beim Amts­gericht Wittenberg am 09.11.07 sind die mit der Umsetzung der Entscheidung verantwort­lichen Behörden, nämlich das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt unter Leitung des Juristen Leimbach, und der ver­ant­wortliche Ministerpräsidenten Böhmer nicht bereit, den praktizierten Umgangsboykott
der Pflegeeltern von Christofer Einhalt zu bieten.
Alarmierende Anzeichen einer Eskalation
Seit Beginn des Schuljahres wird Christofer häufig mittwochs, donnerstags und freitags ohne ärztliche Entschuldigung von den Pflegeeltern aus der Schule genommen. Das Gericht stellte in seinem Beschluss fest:
„Die Pflegeeltern vermögen somit offenkundig nicht nur das Kind nicht mehr zu einem gerichtlich geregelten Umgang zu motivieren, sondern auch nicht mehr zu einem gesetzlich geregelten Schulbesuch.“
In Schriftsätzen an das Gericht, zeigen die Pflegeeltern selber ihren Missbrauch und schwerste Kindes­wohlgefährdung an Christofer auf.

15. November

neue Sendung Väterradio

Vorankündigung Novembersendung am 15.11.07 von 19.00-19.50 Uhr
Blockaden überwinden
Bericht vom 6. Familienkongress des Bundesvereins "Väteraufbruch für Kinder e.V." in Halle an der Saale
Trennungen geschehen immer häufiger, 40 Prozent der Ehen werden derzeit wieder geschieden. Das Scheitern bei nichtehelichen Beziehungen wird dabei gar nicht mitgezählt. Bei Trennungen werden häufig die Kinder als Waffe gegen den anderen Elternteil eingesetzt. So wird der Unterhalt nicht bezahlt oder der Umgang zum nicht betreuenden Elternteil verweigert. Trennungen wollen gelernt werden, es gibt dafür allerdings kaum Vorbilder oder gar Schulen. Eltern geraten in eine paradoxe Situation, sie beenden ihre Beziehung, um festzustellen, dass sie eine lebenslange Beziehung als Eltern beibehalten werden. Die Paarebene muss von der Elternebene getrennt werden. Die Blockadehaltung ist für das Kind keine gute Lösung, die Probleme auf der Paarebene werden somit auf die Elternebene verlagert. Die Kinder kommen mit der Blockadehaltung eines Elternteils am wenigsten klar. Sie erleben die Trennung anders als die Eltern und haben während der Trennung eigene Bedürfnisse, die häufig zu kurz kommen. Diese Bedürfnisse gilt es zu sehen und umzusetzen - das Bedürfnis nach Versorgung (Unterhalt) und das Bedürfnis nach Umgang (Betreuung).
Welche Möglichkeiten haben Beratungsstellen, Jugendämter und Familiengerichte, um diese kindlichen Grundbedürfnisse zu erhalten und abzusichern?

  • Liveempfang
    Väterradio direkt über Livestream zu empfangen! [mehr]
14. November

Info

9 Jahre Reform des Kindschaftsrecht
Krippenplätze, Vaterschaftstests, Unterhalt und Sorgerecht. Problemstellungen und Lösungsansätze.

Kinder haben einen Anspruch auf beide Elternteile auch nach einer Trennung oder Scheidung. Mit dieser Aussage kämpft der „Väteraufbruch für Kinder“ VAFK für mehr Gleichberechtigung zwischen den Elternteilen nach einer Trennung oder Scheidung.
Das Mitwirken hochkarätiger Teilnehmer auf dem Podium, drückte aus dass die Missstände und bestehenden Benachteiligungen gesehen werden und die Bereitschaft besteht, an deren Beseitigung mitzuwirken..

11. November

Presse

Echo
Zypries sieht Lernbedarf bei Familienrichtern
Podiumsdiskussion: Bundesjustizministerin redet in Eppertshausen über Scheidungskinder

Um das Schicksal von Scheidungskindern ging es bei einer Podiumsdiskussion im Eppertshäuser Haus der Vereine. Eingeladen hatte dazu die Volksbank in Kooperation mit einem Arbeitskreis des Eppertshäuser Fußballvereins, der im vergangenen Jahr unter dem Stichwort „Familienbande“ einen der Bundespreise der „Sterne des Sports“ erhalten hatte. „Bei der Preisverleihung in Berlin hatten wir Bundesjustizministerin Brigitte Zypries gebeten, zu einer Podiumsdiskussion nach Eppertshausen zu kommen. Und jetzt hat das geklappt“, freute sich Lutz Murmann von der Volksbank und Mitorganisator der Podiumsdiskussion, zu der etwa 80 Zuhörern gekommen waren. Vor allem Väter fühlen sich bei Scheidungen oft als Zahlmeister und bei den Kontakten zu ihren Kindern im Nachteil. Das Thema war emotional. Einer der Väter war den Tränen nahe, als er seinen Fall schilderte. Der Familienrichter hatte ihm nach dem Wegzug seiner geschiedenen Frau zu einem neuen Freund einige hundert Kilometer Fahrt zugemutet, um sein Kind zu sehen. Auch die Ministerin sah Lernbedarf bei den Familienrichtern. Bei denen haben die Väter in der Regel bisher schlechte Karten, wenn eine Ehe zerbricht.
10. November

6. Familienkongress

Grußwort zum 6. Familienkongress von Dr. Thomas Meysen
Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht
Lieber Herr Webel, liebe Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Familienkongresses, „einen schönen guten Morgen auch von mir“ – so oder so ähnlich wollte ich Sie heute persönlich begrüßen. Ich hatte mich schon richtig gefreut, dass es dieses Jahr endlich klappen sollte, wir auf Ihrem Familienkongress ins Gespräch kommen und miteinander diskutieren können. Sie werden es unschwer erkennen können: Auch wenn wir uns, lieber Herr Webel, von der Frisur nicht gar so unähnlich sein dürften, ich bin es nicht, der Sie heute begrüßt. Es hat nicht sollen sein.

09. November

Radiobeitrag zum 6. Familienkongress

Väterradio - Radiobeitrag für Tagesmagazin "Widerhall" bei Radio Corax
Blockaden überwinden - Allen Kindern beide Eltern
Einladung zum 6. Familienkongress am 10. und 11. November in Halle an der Saale im Händelhaus
08. November

Info

Information Kreisverein Holzminden
Podiumsdiskussion am 09.11.2007 im Schloss Corvey
Die Koalition aus CDU und SPD will bis 2013 für jedes dritte Kleinkind einen Krippenplatz schaffen. Bis zum Jahr 2013 soll für jedes dritte Kleinkind bis 3 Jahre (ca. 750.000) in Deutschland ein Betreuungsplatz zur Verfügung stehen. Der Bund plant ein neues Finanzierungsmodell. Was bringt das neue Recht noch? Das Bundesverfassungsgericht erklärte die unterschiedliche Dauer des sogenannten Betreuungsunterhalts bei Geschiedenen und Unverheirateten für Verfassungswidrig und fordert eine Neureglung bis Ende 2008. Die Richter rügten, dass der Unterhaltsanspruch eines unverheirateten Elternteils laut Gesetz nach drei Jahren endet, Geschiedene dagegen mindestens bis zum achten Lebensjahr des Kindes Unterhalt fordern können. Ehelichen und nichtehelichen Kindern stehen gleiche Lebensbedingungen zu. Kinder sollen beim Unterhalt künftig Vorrang vor Erwachsenen haben und sich so besserstehen. Wann das Recht nun in Kraft treten soll, ist unklar. Was bleibt dem Verdiener übrig? Wie sollen Altfälle zukünftig geregelt werden?
08. November

Vorankündigung Väterradio

Vorankündigung Novembersendung am 15.11.07 von 19.00-19.50 Uhr
 Blockaden überwinden
Bericht vom 6. Familienkongress des Bundesvereins "Väteraufbruch für Kinder e.V." in Halle an der Saale
Trennungen geschehen immer häufiger, 40 Prozent der Ehen werden derzeit wieder geschieden. Das Scheitern bei nichtehelichen Beziehungen wird dabei gar nicht mitgezählt. Bei Trennungen werden häufig die Kinder als Waffe gegen den anderen Elternteil eingesetzt. So wird der Unterhalt nicht bezahlt oder der Umgang zum nicht betreuenden Elternteil verweigert. Trennungen wollen gelernt werden, es gibt dafür allerdings kaum Vorbilder oder gar Schulen. Eltern geraten in eine paradoxe Situation, sie beenden ihre Beziehung, um festzustellen, dass sie eine lebenslange Beziehung als Eltern beibehalten werden. Die Paarebene muss von der Elternebene getrennt werden. Die Blockadehaltung ist für das Kind keine gute Lösung, die Probleme auf der Paarebene werden somit auf die Elternebene verlagert. Die Kinder kommen mit der Blockadehaltung eines Elternteils am wenigsten klar. Sie erleben die Trennung anders als die Eltern und haben während der Trennung eigene Bedürfnisse, die häufig zu kurz kommen. Diese Bedürfnisse gilt es zu sehen und umzusetzen - das Bedürfnis nach Versorgung (Unterhalt) und das Bedürfnis nach Umgang (Betreuung).
Welche Möglichkeiten haben Beratungsstellen, Jugendämter und Familiengerichte, um diese kindlichen Grundbedürfnisse zu erhalten und abzusichern?

  • Liveempfang
    Väterradio direkt über Livestream zu empfangen! [mehr]
07. November

Presse

Der Spiegel
Boris Becker kämpft um seine Tochter
Ex-Tennisstar Boris Becker entdeckt seinen Familiensinn: Er bemüht sich um das gemeinsame Sorgerecht für seine Tochter Anna Ermakowa. "Das ist keine PR-Kampagne, sondern hier geht es um die Familie Becker", sagte er in einem Interview. Der dreifache Vater Boris Becker will das Leben seines jüngsten Kindes, der sieben Jahre alten Anna, stärker mitgestalten als früher. "Mir tut es in der Seele weh, wie besonders dieses Jahr meine Tochter in der Öffentlichkeit zur Schau gestellt wurde", sagte er in einem Interview mit der Zeitschrift "stern". Aufgabe der Eltern sei es, ihre Kinder zu schützen. "Bei meinen Söhnen habe ich gemeinsames Sorgerecht, bei meiner Tochter leider nicht. Sie können mir glauben, dass ich darum kämpfe", sagte er dem Blatt. "Das ist keine PR-Kampagne, sondern hier geht es um die Familie Becker. Meine Tochter hat es verdient, ihre Brüder und ihren Vater regelmäßig zu sehen."
06. November

Presse

Die Welt
Männerfeindlich
"Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden." Mit nur zwei Gegenstimmen hat die SPD in Hamburg jüngst das makabre Diktum verabschiedet: Dass nur der die menschliche Gesellschaft bewirken könne, der die männliche Gesellschaft überwinden will. In den realitätsfernen Höhen der aus Ruinen auferstandenen Utopie vom demokratischen Sozialismus ist das ein Aufruf zum Kampf gegen die Männer, nachdem der Parteitag sie in den Status der Unmenschlichkeit gerückt hat. Früher waren es die Kapitalisten. Der Parteitagsbeschluss der SPD will, dass es zukünftig generell Männer sein sollen, weil sie das "unmenschliche" Gesellschaftssystem personifizieren. Die Rede ist nicht mehr von einem System, sondern nur noch von den Männern, die das System sind. Solch dumpfe Personifikationen gesellschaftlicher Verhältnisse sollen wohl wieder die Massen zum Handeln bewegen.
06. November

Info

Grüner Familienkongress: Von Familienpolitik und Vätern
Unter dem Motto „Familie 21 – wie wir zusammen leben wollen“ fand am 26. und 27. Oktober ein Familienkongress der bündnisgrünen Bundestagsfraktion in Berlin statt. Bekannte Referenten und Politiker boten in Einzelvorträge, Workshops und Diskussionsrunden einen Überblick über Familienthemen, wie z.B. die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Pflege, Strategien gegen die Exklusion von Kindern und Familien, Familienrecht, Resilienzforschung, Facetten der Vaterschaft und Perspektiven für eine künftige Familienpolitik. Erfreulich war die starke Präsenz von männlichen Teilnehmern an der Veranstaltung, ernüchternd hingegen die Einbindung von männlich-grünen Bundestagsabgeordneten in das Veranstaltungsprogramm. Von 8 AbgeordnetInnen war nur eine männlich.
05. November

Presse

Die Welt
Anne Will
Harmonie-Tralala mit adeligem Scheidungsopfer
Obwohl bei Anne Will nicht nur über Unterhalt und Scheidungsraten, sondern auch über deutsche Autobahnen diskutiert wurde, blieben alle Gäste brav sitzen. Dabei hätte die Runde auf einen getrost verzichten können. Von der Gästeliste her wirkte es wie eine Christiansen-Gedenksendung: Ein bunter Mix aus Politikern, Schauspielern und Blaublütern hatte in Anne Wills Studio Platz genommen. Die Rolle des provokanten Querschießers in der Diskussion über das geplante neue Unterhaltsrecht übernahm Philip Prinz von Preußen. Mit den finanziellen Einzelheiten der Reform kannte sich der Ururenkel des letzten deutschen Kaisers zwar nicht aus, ihn bedrückte aber die heutige Sicht auf die Bedeutung der Ehe. „Unter der Scheidung meiner Eltern habe ich gelitten“, bekannte der studierte Theologe. Emotional sei er mittlerweile zwar einigermaßen stabil, er trage aber zeitlebens eine Wunde.
05. November

Presse

Die TAZ
Neues Unterhaltsrecht
Mütter müssen nicht mehr heiraten
Die Koalition will künftig allen Kindern die gleichen Ansprüche auf Unterhalt gewähren, egal ob sie aus einer Ehe stammen oder nicht.
Das neue Unterhaltsrecht, das Kinder und Partner aus zweiter Partnerschaft besser stellt, ist beschlossene Sache. Union und SPD haben sich laut den Angaben der Justizministerin Brigitte Zypries (SPD) auf eine Neuordnung geeinigt. Demnach sollen alle Kinder im Fall einer Scheidung den gleichen Unterhalt bekommen, gleich ob sie aus erster Ehe oder einer neuen Verbindung stammen. Auf der zweiten Stufe stehen dann gleichrangig die Exgattin, wenn diese Kinder betreut oder lange verheiratet war, und die neue Partnerin, wenn diese ein Kind versorgt. Dies gilt auch, wenn die neue Lebensgefährtin nicht verheiratet ist. "Mit dieser Reform gehen wir einen wichtigen Schritt hin zu einer modernen Familienpolitik", sagte Zypries gestern. Vom neuen Unterhaltsrecht profitierten vor allem die Kinder, unabhängig davon, aus welcher Verbindung sie stammen. "Ist nicht genügend Geld vorhanden, sollen Kinder Vorrang vor anderen Unterhaltsberechtigten haben", sagte Zypries.
04. November

Presse

MZ
Entzug des Sorgerechts: Richter setzen hohe Hürden
In einem gerichtlichen Eilverfahren darf Eltern das Sorgerecht nur ausnahmsweise entzogen werden. Das geht aus einem Beschluss des Saarländischen Oberlandesgerichts (OLG) Saarbrücken hervor, den die Zeitschrift «OLG-Report» veröffentlicht hat.
Das Fehlverhalten der Eltern müsse ein solches Ausmaß erreicht haben, dass das Kind in seinem körperlichen, geistigen und seelischen Wohl nachhaltig gefährdet sei (Az.:9 WF 90/07), so das Gericht. Es hob mit seinem Beschluss eine Entscheidung des Amtsgerichts Homburg auf und verwies die Sache an das Familiengericht zurück. Das Gericht hatte einer alleinerziehenden Frau in einem Eilbeschluss das Sorgerecht für ihren zweijährigen Sohn mit sofortiger Wirkung entzogen. Zuvor hatte das Jugendamt mitgeteilt, das Kind werde von der Mutter vernachlässigt. Das Jugendamt brachte den Jungen daraufhin in einer Pflegefamilie unter.
04. November

Presse

Neue Zürcher Zeitung
Auch Väter können gute Mütter sein
Der Fall Ruben zeigt einmal mehr: Die Interessen des Kindes werden bei der Vergabe des Sorgerechts zu wenig berücksichtigt, schreibt Klara Obermüller. Das Drama begann, wie so oft, mit einer Scheidung und dem Streit um ein Kind. Sie, eine Schweizerin, beanspruchte das alleinige Sorgerecht. Er, ein Italiener, war bereit, es zu teilen. Ein italienisches Gericht entschied im Jahr 2002 zugunsten des Vaters. Versuche der Mutter, das Urteil anzufechten, scheiterten. So löste sie den Fall auf ihre Weise: 2004 tauchte die ehemalige Radrennfahrerin Lucille Hunkeler mit ihrem Sohn Ruben unter – und blieb verschwunden, bis sie am 26. Oktober in Moçambique verhaftet und nach Italien überführt wurde. Das Kind ist inzwischen in einer Pflegefamilie untergebracht. Der Mutter droht eine Verurteilung wegen Kindsentführung. In Colle di Buggiano bereiten sich Familienangehörige und Nachbarn auf das Wiedersehen mit Ruben vor.
03. November

Info

ARD
Anne Will
Böse Männer, böse Frauen - bei Scheidung Krieg!
Als ich vor einigen Jahren den amerikanischen Spielfilm „Kramer gegen Kramer“ gesehen hatte, war ich tief berührt. Aber ich kannte keinen Menschen in meinem Umfeld, der das Dargestellte selbst erlebt hätte. Als ich Jahre später den Film „Rosenkrieg“ sah, hat mich das amüsiert. Und ich kannte immer noch niemanden, dem es so ergangen wäre, wie den Protagonisten im Film. Und dann kam es näher. Kein Wunder, bei etwa 200.000 Scheidungen im Jahr in Deutschland: Plötzlich ließ sich ein befreundetes Paar scheiden, von dem ich das nie gedacht hatte. Sie galten im Bekanntenkreis immer als das Musterpaar. Und so mustergültig war dann auch die Trennung: Krieg über den Gerichtstermin hinaus. Da wurden die Kinder vom Vater gegen die Mutter aufgehetzt und von der Mutter gegen den Vater. Da zahlte der Vater Unterhalt für seine Ex-Frau und musste den gemeinsamen Urlaub mit seiner neuen Freundin von dieser bezahlen lassen, weil ihm nur der Selbstbehalt blieb. Am Ende waren alle fix und fertig.
02. November

Pogrammtipp

Neue ARD
Das Erste - ANNE WILL am 4. November 2007:
Vater, Mutter, Geld - die schöne neue Scheidungswelt
Das Thema der Sendung ANNE WILL am Sonntag, 4. November 2007, lautet "Vater, Mutter, Geld - die schöne neue Scheidungswelt".
Pro Jahr werden in Deutschland etwa 200.000 Ehen geschieden. Mit der Reform des Unterhaltsrechts, das der Bundestag in der kommenden Woche beschließen will, sollen die Folgen für Väter, Mütter und Kinder neu geregelt werden. Tritt das Gesetz, wie geplant, ab 1. Januar 2008 in Kraft, dann geschehe das, sagt die Bundesregierung, vor allem zum Wohl der Kinder. Alle Kinder sollen dann die gleichen Ansprüche auf Unterstützung haben - unabhängig davon, ob sie aus der
ersten, einer weiteren Ehe oder aus einer Beziehung ohne Trauschein stammen. Gleichzeitig soll der Unterhalt für die Elternteile, die Kinder betreuen, zeitlich befristet werden.
31. Oktober

Info

Bildungsspiegel
Familienförderung und Gleichstellung: Deutschland liegt trotz Fortschritten international zurück
Analyse in der aktuellen Ausgabe 10/2007 der WSI-Mitteilungen.

Erfolgreiche Familienpolitik kann die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen und für Männer fördern. Das zeigt das Beispiel Schweden. In dem skandinavischen Land sind relativ viele Frauen voll erwerbstätig, gleichzeitig beteiligen sich Männer stärker an der unbezahlten Hausarbeit als in anderen europäischen Staaten. Dazu trägt ein breites Angebot an öffentlich finanzierten Einrichtungen zur Ganztags-Kinderbetreuung ebenso bei wie eine großzügige Elternzeitregelung mit spezieller Väterförderung. Deutschland bietet hingegen "ein uneinheitliches Bild mit einer weiterhin vorhandenen Förderung des Ernährermodells und einer Teilmodernisierung, wie sie etwa mit der Einführung des Elterngeldes deutlich wird", schreibt die Sozialwissenschaftlerin Dr. Anneli Rüling in der aktuellen Ausgabe der WSI-Mitteilungen.
30. Oktober

Presse

ZDF
Wem gehört Papa?
Experten auf ZDF-Tagung: Arbeitswelt nicht väterfreundlich genug
Alle Studien belegen es: Väter wollen mehr Zeit für ihre Kinder. Alle Erfahrungen sagen es: Die Arbeitswelt ignoriert diese Wünsche nach Kräften. "Wem gehört Papa?" heißt die Tagung, auf der am Dienstag im ZDF fast 300 Teilnehmende nach Wegen suchen, wie auch Männern der Balanceakt zwischen Beruf und Familie gut gelingen kann. Angesichts von Globalisierung, Wettbewerb und Gewinnerwartung fordern die Betriebe, dass ihre Mitarbeiter rundum verfügbar sind. Der Chef erwartet Leistung, die Kinder Zuwendung, die Ehefrau Unterstützung - so findet sich Papa zwischen allen Stühlen wieder.
29. Oktober

Veranstaltungshinweis

Allen Kindern beide Eltern
Podiumsdiskussion mit Bundesjustizministerin Brigitte Zypries

Die Volksbank eG Eppertshausen lädt gemeinsam mit dem FV Eppertshausen zu einer Podiumsdiskussion zu dem Thema „Allen Kindern beide Eltern" am 10. November ein. Als Diskussionsteilnehmerin wird auch Bundesjustizministerin Brigitte Zypries mit von der Partie sein. Der FV Eppertshausen hatte im Januar beim Bundesfinale der „Sterne des Sports" 2006 für das Projekt „Familienbande" einen „Stern des Sports" in Gold erhalten. Das Projekt „Familienbande" befasst sich mit Scheidungskindern, denen über das gemeinsame Sporttreiben mit einem oder beiden getrennt lebenden Elternteilen wieder ein Stück „Normalität� gegeben werden soll. Bundesjustizministerin Brigitte Zypries zeigte sich bei der Preisverleihung in Berlin im vergangenen Januar sehr angetan von dem Projekt und signalisierte spontan ihre Bereitschaft, zu einer Podiumsdiskussion zu dem Thema „Allen Kindern beide Eltern" nach Eppertshausen zu kommen.
28. Oktober

Programmtipp

WDR
WDR, Freitag, 2.11.07, 10.45 Uhr / HR, Mittwoch, 7.11.07, 9.20 Uhr / 3Sat, Samstag, 10.11.07, 15.00 Uhr
Sexueller Kindsmissbrauch durch Frauen
Der Missbrauch von Frauen an Kindern ist in unserer Gesellschaft noch immer ein Tabu. Und das Bild der fürsorglichen, liebevollen Mutter gilt als unantastbar. Janine Stolpe-Krüger versucht in ihrem Beitrag Vorurteile zu widerlegen. Denn sexueller Missbrauch durch Frauen ist keine Ausnahme. Ausländische Studien belegen das seit langem. 15 % der Sexualstraftäter, die sich an Kindern vergehen, sind Frauen. Was jedoch nicht darüber hinwegtäuschen darf, dass der überwiegende Teil der Missbrauchenden Männer sind! Warum wird es weniger gesehen als der Missbrauch durch Männer? Weil sogar offensichtliche massive Grenzüberschreitungen meist als Überfürsorglichkeit interpretiert werden, als mütterliche Strenge oder offenherzige Sexualaufklärung. Auch haben Frauen durch ihre traditionelle Rolle mehr und intensiveren Körperkontakt zu Kindern. Daher gelten selbst intime Verrichtungen als unverdächtig.
27. Oktober

Presse

Eine Familie gibt nicht auf - Tagebucheintrag 27.10.07
Auch nach dem Beschluss des Bundesgerichtshofes vom 26.09.2007 boykottieren die Pflegeeltern nun seit einem viertel Jahr weiterhin den Umgang mit Christofer. Der Beauftragte der Kommunalaufsicht, Herr Gramtke, versuchte über Dritte eine Ver­öffentlichung des BGH-Beschlusses zu verhindern und Druck auf uns auszuüben. Uns wurde berichtet, dass er darauf hinwies, so wörtlich, „dass der BGH ein Hintertürchen offen gelassen habe: Es geht nämlich letztlich immer in erster Linie um das Wohlergehen des Kindes und das könne nur durch ein Gutachten festgestellt werden.“ Ein befreundetest Paar der Pflegeeltern verhinderte, dass Kazim ungestört mit Christofer sprechen konnte. Nachdem der fremde Mann das dritte Mal vergebens Christofer auf­forderte zu sagen, dass er nicht mit Kazim mitgehen möchte und immer aggressiver wurde, verabschiedeten wir uns von Christofer. Wir erklärten Christofer, dass wir nicht möchten, dass sich die Erwachsenen vor ihm streiten.
26. Oktober

Presse

Die Welt
Essay
Kinderliebe, Elternliebe
Jahrelang hat das Bundesfamilienministerium Aufklärungsratgeber vertrieben, die eindeutig zum Kindesmissbrauch aufriefen. Dass sie jetzt erst eingestampft wurden, ist ein Skandal

Seit 2001 hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unter dem Titel "Körper, Liebe, Doktorspiele" einen Ratgeber für Eltern zur kindlichen Sexualentwicklung vertrieben. Vor einigen Wochen hat nun die Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen, aufgeschreckt von kritischen Hinweisen, die Broschüren aus Zeiten rot-grüner Familienpolitik kurz entschlossen, wenn nicht überstürzt, aus dem Verkehr gezogen. Soll man sich mit der Zensur abfinden und der Ministerin ungefragt gute Gründe im Sinne des Allgemeinwohls unterstellen? Oder sollte nicht öffentlich erörtert werden, was an den hunderttausendfach vertriebenen Ratgebern möglicherweise so unerträglich ist, dass er Eltern nicht zu fortschrittlicherer Sexualerziehung befähigt, sondern unter staatlicher Anleitung zum kinderfeindlichen Gegenteil verleitet? Was ist so graus an den Schriften, dass niemand wissen will, was die Ministerin zum überstürzten Handeln trieb? Die Gründe liegen in den Ratgebern selber. Dass sie aus großkoalitionären Überlegungen wie Ballast schnell über Bord gehen mussten, vermag an der Notwendigkeit einer öffentlichen Debatte nichts zu ändern.
25. Oktober

Pressemitteilung

Pressemitteilung MANNdat
Internationalen Männertages am 3. November
Vernachlässigt die Landesregierung Jungen- und Männergesundheit?
Im Vorfeld des Internationalen Männertages am 3. November kritisiert der gemeinnützige Verein MANNdat e.V. die Landesregierung von Baden-Württemberg für ihre Vernachlässigung von Männergesundheit. Anlass ist die Ausgrenzung des Themas Männergesundheit bei der Implementierung eines Internetportals zu geschlechterspezifischen Gesundheitsfragen. Die Landesregierung hat sich zum Prinzip des "Gender Mainstreaming" verpflichtet, das die geschlechtersensible Berücksichtigung der Belange beider Geschlechter vorsieht. Die Realität sieht jedoch anders aus. Landesregierung und Sozialministerium dulden sogar die Ungleichbehandlung von Jungen und Männern in der gesetzlichen Krebsfrüherkennung und Rehabilitation. So wird Frauen eine Hautkrebsfrüherkennung ab dem 30., Männern jedoch erst ab dem 45. Lebensjahr als Kassenleistung bezahlt, obwohl Männer stärker von Hautkrebs betroffen sind als Frauen. Behinderten weiblichen Gewaltopfern wird nach ärztlicher Verschreibung ein Selbstbehauptungskurs als Rehabilitationsmaßnahme bezahlt, behinderten männlichen Gewaltopfern, Jungen wie Männern, jedoch nicht.
24. Oktober

Pressemitteilung

Pressemitteilung Familie Görgülü
Sensationeller BGH-Beschluss im Fall Görgülü:
Kind soll endlich zum Vater!
Massive Kritik am OLG Naumburg, Pflegeeltern und Behörden in Sachsen-Anhalt

In einer ungewöhnlich kurzen Zeit von sechs Monaten hat der BGH im Fall Görgülü die Beschwerde des Vaters auf Übertragung des Sorgerechts zwar zurückgewiesen, aber in der Begründung ausführlich und deutlich erklärt, dass es Aufgabe des Amtsvormundes sein wird „sich jetzt sogar mit verstärkter Intensität sich um eine fortschreitende Annäherung des Vaters zu seinem Kind zu bemühen und dazu insbesondere auch mehrtätige Umgangskontakte und Ferienaufenthalte sicherzustellen. Darauf aufbauend sind alle Beteiligten gehalten, auch einen Umzug des Kindes zu seinem Vater vorzubereiten“. Kazim Görgülü, Vater des betroffenen Kindes: „Ich freue mich sehr darauf, dass mein Sohn endlich in meiner Familie wohnen darf. Das bedeutet auch, ich darf bald und endlich für ihn sorgen. Aber nach all den Erfahrungen, die ich mit den Behörden in Sachsen-Anhalt gemacht habe, bin ich gespannt, welche Hürden sie uns jetzt wieder aufbauen, damit das Kind so lange wie möglich gesetzeswidrig in der Pflegefamilie bleibt. Ich habe Verständnis dafür, dass auch andere Menschen mein Kind lieben. Aber ich bin der Vater und mein Sohn ist verwurzelt mit mir und meiner Familie.“
24. Oktober

BGH

Pressemitteilung des BGH
Sorgerechtsantrag eines Vaters für sein nichtehelich geborenes Kind (Fall Görgülü)
Allein die Tatsache, dass ein Kind in seine Pflegefamilie voll integriert ist, kann deswegen einer Annäherung an den leiblichen Vater mit dem Ziel einer Übertragung des Sorgerechts nicht entgegenstehen. Das gilt insbesondere dann, wenn keine Bedenken gegen die Erziehungseignung bestehen und das Sorgerecht der Mutter ohnehin ruht. Andererseits ist aber stets das Kindeswohl als oberstes Gebot zu berücksichtigen. Dies steht der Annäherung an den leiblichen Vater grundsätzlich nicht entgegen, auch wenn eine sofortige Trennung des Kindes von seiner Pflegefamilie negative Auswirkungen auf sein Wohl haben kann. Ist ein leiblicher Vater erziehungsgeeignet und –bereit, müssen die staatlichen Behörden und Gerichte Wege finden, die eine Zusammenführung unter Umständen ermöglicht, die zwangsläufig eintretende Belastungen des Kindes möglichst vermindern und auffangen.
Dem Elternrecht des Vaters und dem Kindeswohl kann danach nur durch eine kontinuierliche Annäherung genügt werden. Die Behörden, hier also der Amtsvormund, und die Gerichte haben deswegen alles zu unterbinden, was diese Annäherung gefährden könnte. Das schließt auch Zwangsmaßnahmen gegen die Pflegeeltern oder – als letztes Mittel – die Herausnahme des Kindes aus der Pflegefamilie ein, wenn die Pflegeeltern – wie in den bisherigen acht Lebensjahren des Kindes – nicht genügend Bindungstoleranz aufweisen, um ein kontinuierliches Umgangsrecht des Vaters zu akzeptieren.
24. Oktober

Presse

Tageblatt
Besuchsrecht verweigert: sechs Monate Haft beantragt
Einer geschiedenen Mutter von zwei Söhnen, heute elf, resp. neun Jahre alt, wurde gestern vor der Strafkammer in Luxemburg der Prozess gemacht, weil sie dem Vater der Kinder das ihm zugesprochene Besuchsrecht verweigert hat. Wenn Eltern sich streiten, dann leiden die Kinder am meisten darunter. Dies wurde gestern Nachmittag wieder deutlich, als einer geschiedenen Mutter vor der Strafkammer der Prozess gemacht wurde. Sie wurde angeklagt, weil sie ihrem geschiedenen Ehemann, dem Vater der beiden gemeinsamen Kinder im Alter von neun und elf Jahren, mehr oder weniger regelmäßig das Besuchsrecht verweigert hatte.
23. Oktober

Presse

Süddeutsche Zeitung
Münchner Amtsgericht
Bald schnellere Scheidungen
Das Amtsgericht will Scheidungen in Zukunft schneller abwickeln. Ziel ist es vor allem, lange Konflikte ums Sorgerecht zu verhindern.
In vielen Scheidungsverfahren wird das Sorge- und Besuchsrecht für die Kinder als Druckmittel benutzt, oft sogar als Gelegenheit zur Rache. Das Münchner Amtsgericht will solchen langwierigen Trennungskonflikten, die auf dem Rücken der Kinder ausgetragen werden, nun einen Riegel vorschieben.
Gemeinsam mit Anwälten, dem Jugendamt, Sozialbürgerhäusern, Sachverständigen und Verfahrenspflegern hat das Familiengericht das sogenannte "Münchner Modell" entwickelt. Wichtigstes Ziel ist die rasche und enge Zusammenarbeit aller Beteiligten zum Wohle der Kinder.
23. Oktober

Presse

Märkische Allgemeine Zeitung
Streit zwischen Pflegefamilie und Jugendamt dauert seit einem Jahr an
Die Pflegefamilie Born aus Stahnsdorf hat den Kreistag Potsdam-Mittelmark gebeten, einen möglichen Amtsmissbrauch "zum Nachteil schutzbefohlener Minderjähriger" zu untersuchen. Gegebenenfalls sollten dienstrechtliche Maßnahmen gegen die beschuldigte Mitarbeiterin des Jugendamtes eingeleitet werden. Nun wird sich zuerst der Sozial- und Bildungsausschuss mit der Problematik beschäftigen. Der Jugendhilfeausschuss hat die Behandlung des Vorfalls angekündigt.
22. Oktober

Info

ARD Report aus München
Kindesentzug auf Verdacht?
Die unkontrollierte Macht der Jugendämter
Letztes Frühstück mit dem Enkelkind. Heute wird das Jugendamt den Großeltern das Kind wegnehmen. Seit seiner Geburt lebt der behinderte Sechsjährige bei seinen Großeltern. Ihnen wird vorgeworfen, sie seien mit dem Kind überfordert, würden es nicht ausreichend fördern. Außerdem sei die Ursache einiger blauer Flecken an seinem Körper ungeklärt. Tatsache ist: das Kind ist hyperaktiv.
9 Uhr, Übergabe vor dem Jugendamt. Die angeblichen blauen Flecken kann Elisabeth Sodies, Rechtsbeistand der Familie nicht bestätigen:
Elisabeth Sodies: „Das ist ein total ganz normaler Körper, auch keine Rückstände oder sonst was. Ich war auch vergangene Woche wieder da. Ich habe noch nie Striemen gesehen oder sonst was, sonst hätte ich den Fall auch gar nicht angenommen oder hätten wir uns der Sache nicht angenommen. Denn es gibt schon einige Kinder, die geschützt werden müssen. Das ist gar kein Thema. Aber nicht aus gesunden Familien herausreißen."
21. Oktober

Tagebuch Familie Görgülü

Eine Familie gibt nicht auf - Tagebucheintrag 21.10.07
Seit 10 Wochen wird Kazim durch das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt, unter Leitung des Präsidenten Herrn Leimbach, jeglicher Kontakt zu seinem Sohn verweigert. Am 11.10.07 sollte Christofer im Jugendamt Wittenberg vom Vormund die Möglichkeit erhalten, mit Kazim zu telefonieren. Am Telefon musste Kazim miterleben, wie eine von den Pflegeeltern festgelegte Person, äußerst aggressiv Christofer an einen Gespräch mit Kazim hinderte. Vor Christofer beschimpfte diese Person den Vormund. Die Mitarbeiterinnen im Jugendamt Wittenberg scheinen tatenlos zugesehen zu haben. Kazim konnte am Telefon nur noch hören, wie Christofer verängstigt wurde und die Situation vor dem Kind eskalierte.Obwohl die Pflegeeltern rechtlich nicht Verfahrensbeteiligte im Sorge- und Umgangsrecht sind, haben sie es wieder einmal geschafft, dass eine Gerichtsverhandlung verlegt wird. Kazim hat neben dem Sorgerecht auch eine Umgangsregelung beim AG Wittenberg beantragt. Da der Gesetzgeber weder gegen den Amtsvormund noch gegen Pflegeeltern Zwangsmittel vorgesehen hat, musste Kazim auch das Vormundschaftsgericht anrufen.
Für Kazim bestätigt sich immer mehr, dass es offenbar eine Anweisung vom Ministerpräsidenten Böhmer oder eines Ministeriums geben könne, welche die Behörden zur Missachtung der Urteile des EGMR, des BVerfG und des OLG Naumburg verpflichtet, den Umgangsboykott durch die Pflegeeltern zu unterstützen.
19. Oktober

Programmtipp

ARD
Report aus München Montag um 21.45 Uhr
Kindesentzug auf Verdacht?
Die unkontrollierte Macht der Jugendämter

Mit dutzenden Fällen von Kindesentzug in Deutschland müssen sich das Europaparlament und der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte beschäftigen. Rechtsbruch gehört laut Insidern bei deutschen Jugendämtern zum Alltag. Kein Wunder, existiert doch keine funktionierende Kontrolle der Jugendämter in Deutschland. Und das, obwohl die Macht der Sachbearbeiter bis zur Kindeswegnahme reicht. Im europäischen Vergleich sind die deutschen Jugendämter damit bisher einzigartig. report MÜNCHEN begleitete zwei Fälle
18. Oktober

neue Sendung Väterradio

Oktobersendung am 18.10.07 von 19.00-19.50 Uhr
... Erde zu Erde, Asche zu Asche und Staub zum Staube
Vater ohne Rechte - Beerdigung ohne Vater
Es ist schon schlimm genug, wenn das eigene Kind mit 15 Jahren an Muskelschwund stirbt - aber schlimmer ist es, wenn ein Elternteil dem anderen diesen Tod nicht mitteilt und weder Ort noch Datum der Beerdigung erfährt. Das Gesetz jedenfalls macht dies möglich. Erst wird diesem Elternteil nach einer Scheidung vom Gericht das gemeinsame Sorgerecht aberkannt, obwohl das Kind todkrank ist. Es lebt mit einer schlimmen Form von Muskelschwund - der Duchenne-Muskeldystrophie. Er nimmt Kontakt mit der Selbsthilfegruppe der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke auf, um Hilfe zu erfahren. Er hat auch immer wieder Probleme als nichtsorgeberechtigter Elternteil, so gibt die sorgeberechtigte Mutter wichtige Hilfsmittel des Kindes nicht zum Umgang mit dem Vater. Das Sorgerecht bekommen nichteheliche Väter nur, wenn die Mutter dies wünscht und im Scheidungsfall wird sehr häufig das Sorgerecht der Mutter einseitig zuerkannt, wenn sich die Eltern nicht einigen können. Dabei spielen oft die Gründe über die Nichteinigung keine Rolle. Ist diese Regelung im Gesetz und in der Praxis überhaupt noch zeitgemäß? So werden die nichtsorgeberechtigten Elternteile, meistens die Väter, von der elterlichen Verantwortung in der Schule und in der Gesundheitspflege ausgeschlossen. Ist es vertretbar, wenn die Mutter über den letzten Abschied des Vaters von seinem Kind bestimmen darf?
  • Liveempfang
    Väterradio direkt über Livestream zu empfangen! [mehr]
18. Oktober

Presse

Schwäbische Zeitung
Vortrag: "Kinder brauchen Väter"
Die Vortrags- und Gesprächsreihe "Eltern bleiben - trotz Trennung" geht weiter. Der nächste Abend unter dem Motto "Kinder brauchen Väter - Väter wollen Väter bleiben" beginnt am heutigen Donnerstag um 20 Uhr im Caritas-Centrum.
Oft geraten Menschen, die sich entschlossen haben, ihren Lebensweg gemeinsam zu gehen, an einen Punkt, an dem sie nicht weiter wissen, heißt es in der Ankündigung des Jugendamts. In dieser Krise werden unterschiedliche Lösungsversuche unternommen. Viele Paare sehen in Trennung und Scheidung den einzigen Ausweg aus der Sackgasse. Beratungsdienste bieten bei Fragen zu Partnerschaft, Familie und Erziehung Hilfe und Beratung an. Menschen mit Trennungsabsichten und in Trennungssituationen würden eine Vielfalt von belastenden Gedanken und Gefühlen erleben, informiert das Amt weiter. Sie müssten sich auf veränderte materielle Gegebenheiten und oft auch auf ein neues Umfeld einstellen.
17. Oktober

Info

Presseinformation des Kreises Warendorf
„Cochemer Modell“ zeigt Wege zur Entlastung und Konfliktminimierung auf
Informationsveranstaltung der Jugendhilfe im Kreis Warendorf

Eheliche Trennungs- und Scheidungskonflikte stellen eine gesellschaftliche Realität dar. Dies ist im Kreis Warendorf nicht anders. Die hiervon ausgehenden emotionalen Belastungen treffen insbesondere die beteiligten Kinder. Psychische Negativfolgen steigen mit der Intensität und Dauer der Trennungs- und Scheidungssituation und des hiermit in Verbindung stehenden Konfliktgeschehens. Für die beteiligten Kinder hat dies oftmals gravierende Folgen, die sich nachteilig auf die weiteren Entwicklungsjahre auswirken. So bleibt die Frage, wie sich entsprechende Hilfs- und Unterstützungsangebote aufstellen müssen, um für die Beteiligten, insbesondere für die betroffenen Kinder, die konflikthaften Belastungen möglichst minimal zu halten.
16. Oktober

Info

Freitag, den 26. Oktober, 10.00-16.00 Uhr im Großen Sitzungssaal des Bundesverwaltungsgerichts Leipzig, Simsonplatz
Fachtagung Elternstreit und Kindeswohl der Friedrich Ebert Stiftung
Elternstreit und Kindeswohl
Schirmherrschaft Brigitte Zypries, Bundesministerin der Justiz in Zusammenarbeit mit dem Leipziger Netzwerk „Familie in Trennung”.
Der interdisziplinäre Austausch der am Trennungs- und Scheidungsprozess beteiligten Professionen steht im Mittelpunkt dieser Fachtagung. Ausgangspunkt für alle Beteiligten ist dabei der Grundsatz, dass trotz Trennung in der Regel kein Elternteil für die Kinder verloren gehen soll.
Besonders bei hoch strittigen Trennungskonflikten sind Kooperationsbeziehungen zwischen Familiengericht, Jugendamt, Rechtsanwaltschaft, Mediatoren, Familienberatungsstellen, Verfahrenspflegern und Sachverständigen, die ihr Handeln am Kindeswohl orientieren, unumgänglich. Mit diesem Ziel hat sich in Leipzig das Netzwerk „Familie in Trennung“ gegründet.
15. Oktober

Info

ZDF - Das kleine Fernsehspiel
liebeskind
Ein Film über die Auflösung der klassischen Familienmodelle
Alma ist 17, als sie und ihr Vater Fred sich nach vielen Jahren zum ersten Mal wieder treffen. Sie sind sich fremd und wissen nicht, wie sie miteinander umgehen sollen. Almas Wunsch, ihren Vater nicht erneut zu verlieren, und Freds Unsicherheit mit seiner Vaterrolle lenken ihre Beziehung bald in eine falsche Richtung.
Alma war noch ein Kind, als ihr Vater von einem Tag auf den anderen verschwand und als "Arzt ohne Grenzen" ins Ausland ging. Alma und ihre Mutter blieben voller Unverständnis, Wut und Sehnsucht zurück. Jahre später hofft Alma immer noch, ihren Vater wieder zu sehen
14. Oktober

Presse

Rheinische Post
Vater, warum hast Du mich verlassen?
Die Fernseh-Talkrunden zu "Die Frau von Checkpoint Charlie" sind ein Beleg für die niedrige Stellung von Vaterrechten in Deutschland
An ein Kreuz gebunden sprach 2006 Schauspieler Mathieu Carrière vorm Bundesinnenministerium bei einer Demonstration von "Väteraufbruch für Kinder e.v." die Worte "Vater, Vater, warum hast Du mich verlassen". Die Fernseh-Talk-Shows mit Jutta Gallus und die darin vorkommende völlige Ausblendung des Vaters der Gallus-Töchter mit seinen Beweggründen und Gefühlen zeigt, wie niedrig der Bewusstseinststand der Gesellschaft bezüglich der Vaterrechte ist und wie notwendig Aktionen sind, das zu ändern. Als DDR-Bürgerrechtler stehe ich politisch natürlich voll auf der Seite der mutigen und aufrechten Jutta Gallus in Totalverurteilung eines verbrecherischen Regimes, dass den Bürgern die primitivsten Menschenrechte verwehrt hat.
13. Oktober

Presse

Leipziger Volkszeitung
Das zerrissene Kind
Zwischen türkischem Vater und Pflegeeltern: Rechtsstreit um Siebenjährigen immer schärfer
Kazim Görgülü hockt vor seinem Computer, blättert im digitalen Fotoalbum. Gerade einmal sieben Wochen sind die Bilder alt. Doch es scheint, als würden sie aus einer anderen Zeit stammen. Einer Zeit, in der sich für ihn der Traum einer Familie erfüllt hatte. Nach mehr als sieben Jahren des Prozessierens, Hoffens und Verzweifelns durften der Bauunternehmer aus Krostitz (Landkreis Delitzsch) und seine deutsche Ehefrau Celestina im Sommer den ersten Urlaub mit Christofer verbringen – mit seinem Sohn. „Es war unvorstellbar schön. Sehen Sie, wie Christofer lacht“, sagt Kazim Görgülü, ohne den Blick vom Bildschirm zu wenden. Über 800 Bilder und Videos hat er allein in diesen drei Ferienwochen aufgenommen. Mit seiner Schwester in Schwaben, bei Freunden in Leipzig, im Häuschen in Krostitz. Vater und Sohn beim Herumalbern, beim Spielen, beim Essen. Damals ahnten sie noch nicht, dass der Kampf weitergehen wird – nach dem Urlaub verweigerten Behörden in Sachsen-Anhalt wie auch Christofers Pflegeeltern den Umgang von Vater und Sohn. Ohne Begründung. „Sie berufen sich immer auf das Kindeswohl“, sagt Kazim Görgülü, „aber Christofer hat sich doch so wohl gefühlt bei uns. Weshalb wird er nicht gefragt?“
12. Oktober

Info

Mittwoch, den 07.11.07 um 19.00 Uhr im Kapuzinerkloster in Cochem
Papa unerwünscht ?! - wenn Kinder den Umgang verweigern
Brauchen Kinder wirklich beide Eltern?
Was, wenn sie Mama oder Papa gar nicht sehen wollen? ...vom "anderen" Elternteil Gefährdung befürchtet wird? ...wenn der Kontakt schon seit längerem abgerissen ist? ...und dass, was sie zu diesem Thema schon immer mal wissen wollten. Antworten auf diese und weitere Fragen sucht die Veranstaltung des Cochemer Arbeitskreises Trennung/Scheidung, vertreten durch die Professionen der Rechtsanwälte, Familienrichter, Gutachter, der Lebensberatungsstellen und des Kreisjugendamtes. Zum Mitdiskutieren sind Väter, Mütter, Großeltern, Tanten, Onkels, Erzieher/innen, Lehrer/innen und alle am Thema interessierten eingeladen
11. Oktober

Vorankündigung Väterradio

Vorankündigung Oktobersendung am 18.10.07 von 19.00-19.50 Uhr
 ... Asche zu Asche, Erde zu Erde und Staub zum Staube
Vater ohne Rechte - Beerdigung ohne Vater
Es ist schon schlimm genug, wenn das eigene Kind mit 15 Jahren an Muskelschwund stirbt - aber schlimmer ist es, wenn ein Elternteil dem anderen diesen Tod nicht mitteilt und weder Ort noch Datum der Beerdigung erfährt. Das Gesetz jedenfalls macht dies möglich. Erst wird diesem Elternteil nach einer Scheidung vom Gericht das gemeinsame Sorgerecht aberkannt, obwohl das Kind todkrank ist. Es lebt mit einer schlimmen Form von Muskelschwund - der Duchenne-Muskeldystrophie. Er nimmt Kontakt mit der Selbsthilfegruppe der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke auf, um Hilfe zu erfahren. Er hat auch immer wieder Probleme als nichtsorgeberechtigter Elternteil, so gibt die sorgeberechtigte Mutter wichtige Hilfsmittel des Kindes nicht zum Umgang mit dem Vater. Das Sorgerecht bekommen nichteheliche Väter nur, wenn die Mutter dies wünscht und im Scheidungsfall wird sehr häufig das Sorgerecht der Mutter einseitig zuerkannt, wenn sich die Eltern nicht einigen können. Dabei spielen oft die Gründe über die Nichteinigung keine Rolle. Ist diese Regelung im Gesetz und in der Praxis überhaupt noch zeitgemäß? So werden die nichtsorgeberechtigten Elternteile, meistens die Väter, von der elterlichen Verantwortung in der Schule und in der Gesundheitspflege ausgeschlossen. Ist es vertretbar, wenn die Mutter über den letzten Abschied des Vaters von seinem Kind bestimmen darf?

  • Liveempfang
    Väterradio direkt über Livestream zu empfangen! [mehr]
10. Oktober

Presse

St. Galler Tageblatt
Ohnmächtige Väter
Väter ohne Sorgerecht treffen sich in Weinfelden mit einem Richter zum Gespräch

Ihre Geschichten unterscheiden sich, aber sie kämpfen um die gleiche Sache: Ums gemeinsame Sorgerecht. Acht Väter luden einen Richter vergangene Woche zum Gespräch nach Weinfelden.
Es gibt zwar auch Mütter ohne Sorgerecht. Aber meistens sind es Väter, die nach einer Scheidung oder Trennung von der Erziehung der Kinder ausgeschlossen werden, falls es die ehemalige Partnerin darauf anlegt. Selbst gerichtlich festgehaltene Besuchszeiten und Ferienregelungen sind dann mitunter nicht das Papier wert, auf dem sie stehen. Zwar kann in einem solchen Fall der sorgeberechtigte Elternteil mit Busse oder sogar Gefängnis bestraft werden, aber durchgesetzt wird das Besuchsrecht mit Hinweis auf das Kindswohl (Behörden) oder aus Angst, den Kontakt zu den Kindern ganz zu verlieren (Väter), offenbar nur selten. Auf solche Erfahrungen jedenfalls verweist die Vereinigung Väter ohne Sorgerecht. Immerhin einigt sich in der Schweiz mittlerweile beinahe ein Drittel der Scheidungspaare auf das gemeinsame Sorgerecht, und Kinder können inzwischen via richterliche Anhörungen mitreden. Allerdings stellt «Väter ohne Sorgerecht» auch hier eine Diskrepanz zwischen «Theorie» und Praxis fest.
08. Oktober

Presse

Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Nur 10 Prozent beantragten Krankengeld für ihr Kind
Im Osten liegt die Quote bei 75 Prozent

Nur knapp 10% der berufstätigen Mütter und Väter in NRW haben 2006 Kinderkrankengeld bei ihrer Krankenkasse beantragt. Dies teilte die Techniker Krankenkasse NRW unter Berufung auf eigene Daten mit. Damit lag das bevölkerungsreichste Bundesland wie auch die übrigen westdeutschen Bundesländer weit unter der entsprechenden Quote in den neuen Bundesländern. Dort blieben 75% der Anspruchsberechtigten 2006 wenigstens ein Mal zuhause, um ihr krankes Kind zu betreuen. Grundsätzlich kann jedes Elternteil Kinderkrankengeld bis zu zehn Arbeitstage im Kalenderjahr für jedes erkrankte Kind unter zwölf Jahren beantragen. Die Höhe bemisst sich am letzten Bruttoeinkommen. Maximal werden pro Tag 83,13 Euro gezahlt.
06. Oktober

Presse

Mitteldeutsche Zeitung
Land zahlt für 20000 Trennungskinder
Unterhaltsvorschuss muss zurückgezahlt werden - 20,5 Millionen Euro im Haushalt eingeplant

In Sachsen-Anhalt erhalten tausende Kinder keine Unterhaltszahlungen von getrennt lebenden Elternteilen. Am häufigsten sind die unterhaltspflichtigen Väter oder Mütter wegen zu geringer Einkommen nicht in der Lage. Das ergab eine dpa-Umfrage bei Ministerien, Kommunalbehörden und Verbänden. Der Staat hilft betroffenen Kindern mit sogenannten Unterhaltsvorschüssen. Nach Auskunft des Sozialministeriums erhalten in diesem Jahr rund 20 000 Kinder Unterhaltsvorschuss - 11 000 Kinder im Alter bis fünf Jahren und 9000 im Alter bis zwölf Jahren. Im Landeshaushalt seien dafür rund 20,5 Millionen Euro vorgesehen, teilte ein Ministeriumssprecher mit.
05. Oktober

Presse

Krone
Kommissar DNA
Böse Baby-Überraschung nach Bar-Gerücht
Nicht selten beantragen misstrauische Väter einen DNA-Test, um festzustellen, ob der Nachwuchs tatsächlich Frucht der eigenen Lenden ist. Der Fall eines tschechischen Paares lief allerdings ungleich dramatischer ab. Wegen eines lästigen Bar-Gerüchts ließ der Vater eines zehnmonatigen Babys einen DNA-Test durchführen - mit einem überraschenden Ergebnis: Weder er noch seine Partnerin sind mit dem Kind verwandt - das Baby wurde nach der Geburt im Krankenhaus vertauscht! Die tragische Verwechslung ereignete sich bereits im Dezember 2006 im Krankenhaus der südmährischen Stadt Trebic. Erst zehn Monate später kam die Wahrheit ans Licht, nachdem das Elternpaar durch DNA-Tests draufgekommen war, dass das Kind, das sie aufziehen, nicht ihr eigenes ist.
04. Oktober

BMFSFJ

Pressemitteilung des BMFSFJ
Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen und DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun stellen den "Familienatlas 2007" vor
Die Zukunftschancen der deutschen Städte und Landkreise hängen wesentlich davon ab, ob es ihnen gelingt, Familien attraktive Lebensbedingungen zu bieten. Das zeigt der Familienatlas 2007, der im Auftrag des Bundesfamilienministeriums in Kooperation mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag erstellt und heute von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen und DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun vorgestellt wurde.
01. Oktober

Info

Deutschlandradio
Das falsche Tabu
Häusliche Gewalt ist auch Gewalt von Frauen gegen Männer und Kinder!

Ursula von der Leyen macht schon wieder ein Projekt. Gut so, richtig so, dass über häusliche Gewalt nicht nur die Klinikärzte, sondern auch die niedergelassenen Ärzte und - besonders wichtig - die Würdenträger der türkischen Kommunitäten aufgeklärt und zur Unterstützung animiert werden. Es ist ein Skandal, dass jede dritte Frau in Deutschland, - und keineswegs nur in der Unterschicht - Opfer von häuslicher Gewalt wird und die Kinder dies hautnah miterleben. Wie wir wissen, mit fatalen Langzeitfolgen in Richtung, selbst Opfer oder Täter zu werden. Die überaus eifrige Bundesministerin spricht von Tabus, die endlich aufgebrochen werden sollten. Und kommt sich dabei wahrscheinlich trendy und fortschrittlich vor. Das ist falsch. Gewalt gegen Frauen steht seit Jahrzehnten in der Diskussion, das ist keineswegs ein Tabu. Ein viel schmerzhafteres Tabu ist die Gewalt, die Frauen ausüben, austeilen, androhen. Gegen Männer. Gegen Kinder.
29. September

Tagebuch Familie Görgülü

Eine Familie gibt nicht auf - Tagebucheintrag 29.09.07
Weiterhin unternimmt das Landesverwaltungsamt von Sachsen-Anhalt nichts gegen den anhaltenden Umgangsboykott der Pflegeeltern. Sechs Wochen wurde jeglicher Kontakt zwischen Kazim und seinem Sohn verhindert.
Das angekündigte Gespräch vom Landesverwaltungsamte mit den Pflegeeltern fand am 27.09.07 nicht statt. Da sich der Amtsvormund und seine Stellvertreterin zum gleichen Zeitpunkt im Urlaub befanden, versuchte Herr Specht (Jurist) Christofer aus dem Haus der Pflegeeltern abzuholen. Christofer hat diesen Mann noch nie zuvor gesprochen. Herr Specht begrüßte Kazim nach einer halben Stunde Warten mit den Worten: „keine Chance, der Junge blockt völlig ab, er sagt er hat zu niemanden Vertrauen“. Auf dem Polizeirevier angekommen möchten wir unsere Anzeige erstatten. Der Polizeibeamte fragt nach unseren Namen. Nachdem wir uns mit Görgülü vorgestellt haben, erklärt uns der Beamte noch bevor wir unser Anliegen vortragen können, dass er keine Anzeige entgegennehmen wird, wenn wir keinen Beschluss vom Gericht vorlegen können. Am 27.09.07 hat der Bundesgerichtshof zu Kazims Beschwerde beraten. Kazim ist sich bewusst, dass er ohne klare Gerichtsentscheidung in Deutschland als Türke keine Chance und keine Unterstützung für ein Familienleben mit seinem einzigen Kind erhalten wird.
28. September

Presse

n-tv
Chance für Kuckuckskinder
"Ganz der Papa", freut sich die Oma. Manchmal ist jeder Zweifel an einer Vaterschaft ausgeschlossen. Viele Männer sind sich aber nicht so sicher. Immerhin kommt schätzungsweise jeder vierte Vaterschaftstest zu einem negativen Ergebnis. Die Unsicherheit gegenüber der Frau oder Freundin und dem Kind zu gestehen, trauen sich die wenigsten. Lukas W. tat es, auch wenn es ihm schwer fiel. Er hatte das Glück bei der Mutter des noch jungen Kindes auf Verständnis zu stoßen: "Zweifel gab es schon seit der Geburt. Meine Freundin hatte damals eine Affäre mit einem anderen Mann. Der Gedanke ist immer drängender geworden: Ist das jetzt mein Kind oder nicht?
26. September

Bundestag

hib-Meldung 240/2007
Bundesregierung plant Reform des familiengerichtlichen Verfahrens
Die Bundesregierung plant eine Reform des familiengerichtlichen Verfahrens. Dazu hat sie einen Gesetzentwurf (16/6308) vorgelegt. Sämtliche Streitigkeiten über Trennung und Scheidung sollen künftig von einem so genannten Großen Familiengericht verhandelt werden. Beispielsweise sollen Verfahren zur Pflegschaft für Minderjährige oder die Adoption oder Schutz vor Gewalt, für die bislang das Vormundschaftsgericht bzw. das Zivilgericht zuständig ist, Sache des Familiengerichtes werden. Unter anderem sei im Interesse des Kindes vorgesehen, dass ein früherer erster Termin (einen Monate nach Eingang der Antragsschrift) und eine ausdrückliche Frist, bis wann ein Sachverständigengutachten vorzuliegen hat, gesetzlich geregelt werden. Das Gesetz definiert außerdem, wer Verfahrensbeteiligter sei und welche Rechte damit verbunden seien, die Verfahrensgarantien der Beteiligten werden erstmals ausdrücklich geregelt. Die Regierung schreibt, einvernehmliche Konfliktlösungen zwischen den Beteiligten würden gefördert und auf eine klare Rechtsgrundlage gestellt.
26. September

Info

Samstag, den 17. November 2007 um 20 Uhr in Halle/Saale
„Merk Un Würdiges“
„Die rechtsprechende Gewalt ist den Richtern anvertraut“ - wir sind diese Recht sprechende Gewalt. Wir sind Richterinnen und Richter aller Gerichtsbarkeiten und Staatsanwälte aus dem gesamten Bundesgebiet, die sich der Verantwortung, diese Gewalt auszuüben, bewusst sind und ihren Beruf auch in langen Berufsjahren nie als Job verstanden haben. Wir wollen durch unsere Arbeit zum Ausgleich des sozialen Gefälles, der unterschiedlichen Machtfülle und unterschiedlichen Durchsetzungsfähigkeit der Menschen beitragen und ein friedliches, selbstbestimmtes Miteinander fördern. Wir sehen dieses Ideal gefährdet. Durch die erste Gewalt, die auch ungerechte Gesetze schafft, durch die Justizverwaltung, die als zweite Gewalt parteiischen Einfluss auf die Justiz ausübt, durch unsere
eigenen Unzulänglichkeiten und durch unsere missbräuchliche Inanspruchnahme für überzogene Individualinteressen. Wir wollen Ihnen das verständlich machen. Nicht nur unsere Entscheidungen, auch die Bedingungen ihrer Produktion gehen Sie an.
25. September

Presse

Focus
Kindschaftsrecht
Zum Zahlvater degradiert
Vor zehn Jahren hat der Gesetzgeber eheliche und nicht eheliche Kinder gleich gestellt. Deren Erzeuger fühlen sich jedoch noch immer diskriminiert. Sie war eine regelrechte Sensation. Als heute vor zehn Jahren die Reform des Kindschaftsrechts verabschiedet wurde, konnten sich die Politiker gar nicht genug loben. Von der „wichtigsten familienrechtlichen Reform der letzten 20 Jahre“ war die Rede und davon, dass „das Mittelalter des Familienrechts“ nun endgültig beendet sei. Besonders stolz war man auf die Gleichstellung von ehelichen und nicht ehelichen Kindern – und zwar sowohl im Hinblick auf die Umgangsrechte mit beiden Eltern als auch, wenn es ums Geld ging.
25. September

Presse

Oberösterreichische Nachrichten
Vater impft Tochter Selbstbewusstsein ein
Kaum ein Mann ist im Leben einer Frau so wichtig wie der eigene Vater. „Das Interesse des Vaters an der Tochter fördert ihr Selbstbewusstsein“, sagt Psychologin Julia Onken, die im Rahmen der „Erziehungsfallen“ im Oktober nach Linz kommt. Väter und Töchter – ein starkes Gespann. Sie konkurrieren nicht wie Mutter und Tochter, kämpfen nicht wie Vater und Sohn. Ihre Beziehung ist manchmal distanziert, oft innig, aber auf jeden Fall prägend.
24. September

Presse

Der Tagesspiegel
Die Kinder zuerst
Tausende Scheidungen liegen auf Eis, weil das neue Unterhaltsrecht aussteht. 2008 könnte es kommen
In den Anwaltskanzleien ist der Teufel los. „Es ist eine Katastrophe“, sagt die Familienrechtsanwältin Ingeborg Rakete-Dombek. Von einem „unerträglichen Zustand“ spricht der Familienrichter Gerd Brudermüller. Weil sich die Koalition bislang nicht darüber einigen konnte, wie das neue Unterhaltsrecht aussehen soll, liegen tausende Scheidungsverfahren auf Eis. Doch jetzt können die Betroffenen hoffen. Nach Informationen des Tagesspiegel am Sonntag sind sich SPD und Union in den vergangenen Wochen deutlich nähergekommen.
24. September

Presse

Der Tagesspiegel
Wie viel Krippe braucht das Kind?
Qualität vor Quantität - für die Kleinsten gelten bei uns offenbar andere Regeln. Die Diskussion über Kinderkrippen weckt hierzulande vor allem große Emotionen.
Ohne uns ist der Säugling nichts. „Ein Baby – das gibt es nicht“, verkündete einst der englische Psychoanalytiker D.W. Winnicott. „Es gibt nur das Baby und einen anderen.“ Winicott bezog sich auf die offensichtliche Hilflosigkeit eines Säuglings, der ohne Mutter, ohne ein festes Gegenüber nicht existieren kann. Damit wir uns nicht aus dem Staub machen, hat die Natur das Kindchenschema (Konrad Lorenz) erfunden: Riesige Augen, runder Kopf, Pausbacken, Stupsnase, zahnloses Lachen – ein Blick, und wir schmelzen dahin. Winnicott meinte freilich noch etwas weit Bedeutenderes: Kleinste Kinder bedürfen „des anderen“ in existenzieller Weise, um in diese Welt eingeführt zu werden. Babys und Kleinkinder brauchen die Mütter und Väter nicht nur, um geliebt und gefüttert zu werden, sie brauchen sie zur Interpretation der verwirrenden Welt, als sicheren Hort, um in ihrem Schutz die Welt kennen und verstehen zu lernen, um Ordnung ins Chaos ihrer Wahrnehmungen zu bringen. Kleinkinder brauchen bekannte Gegenüber länger, als manchem recht und vielen wünschenswert erscheint.
22. September

Info

Pressemitteilung des Bundesrates
Änderungen bei legalen Vaterschaftstests
Der Bundesrat hat heute Verbesserungen beim Recht der legalen Vaterschaftstests vorgeschlagen. In seiner Stellungnahme zu einem Gesetzentwurf der Bundesregierung fordert er unter anderem Qualitätsstandards nicht nur für die Probeentnahme, sondern auch für die Untersuchung selbst, eine klare Zuständigkeitszuweisung an die Familiengerichte, ein Anhörungsrecht der Jugendämter und Änderungen bei der Anfechtungsfrist.
21. September

Pressemitteilung

Quo vadis, Justitia?
Nachdem Deutschland im Fall Görgülü bereits vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte verurteilt wurde und das Bundesverfassungsgericht dem OLG Naumburg Willkür vorgeworfen hat, nimmt der Justizskandal in Sachsen-Anhalt offenbar kein Ende. Nun soll in demselben OLG-Naumburg darüber entschieden werden, ob das Strafverfahren wegen Rechtsbeugung gegen die eigenen Richterkollegen leise eingestellt wird. In der juristischen Fachpresse wird bereits kommentiert, dass „eine vergleichbare Herausforderung der Autorität des Rechts bisher nur einmal erfolgt sei, nämlich von der RAF“. Es gebe allerdings einen bedeutenden Unterschied: „Damals rebellierten Desperados, heute sind es drei Herren in roter Robe.“ (siehe: Neue Juristische Wochenschrift (NJW), Ausgabe 38/2007, Seite 2744 – 2746: „Wenn der Rechtssaat seine Unschuld verliert“). Der Väteraufbruch appelliert an die Strafrichter des OLG Naumburg, sich nicht ebenfalls dem Verdacht der Rechtsbeugung auszusetzen, in dem sie den Nichtzulassungsbeschluss des Landgerichts Halle bestätigen.
20. September

neue Sendung Väterradio

Septembersendung am 20.09.07 von 19.00-19.50 Uhr
... sind so kleine Hände
Weltkindertag und die Stadt Halle - ein ganzes Jahr für Kinder
Am 21. September 1954 begann offiziell die Geschichte des Weltkindertages. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen UNICEF wurde mit der Ausrichtung eines Welkindertages beauftragt. So sollte durch diesen Tag der Einsatz für Kinderrechte, die Unterstützung des Kinderhilfswerkes der Vereinten Nationen und die Förderung von Freundschaften über Ländergrenzen hinweg unterstützt werden. Heute wird dieser Tag in 145 Ländern gefeiert. Anfangs war an einen weltweiten Tag gedacht, was sich aber nicht durchsetzte. Heute variiert das Datum je nach Region oder nach Tradition. In der DDR und den anderen sozialistischen Ländern wurde der Internationale Kindertag am 1. Juni gefeiert. In der Bundesrepublik feierte man ihn am 20. September, wie er von den Vereinten Nationen vorgeschlagen war. Hauptschwerpunkte waren die Bekämpfung von Armut und Chancengleichheit unabhängig von Herkunft, Geschlecht und Religion. Wie wird in der Stadt Halle das Anliegen des Weltkindertages umgesetzt. 3 Einrichtungen treten an gegen Armut und für Chancengleichheit unabhängig vom Geschlecht oder der Herkunft.

  • Liveempfang
    Väterradio direkt über Livestream zu empfangen! [mehr]
20. September

Pressemitteilung

Pressemitteilung des ISUV zum Weltkindertag –
„Eine kinderfreundliche Gesellschaft ist eine menschlichere Gesellschaft.“
 Anlässlich des Weltkindertages weist der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV) auf die massive und vielfältige Benachteiligung von Kindern, insbesondere von Scheidungskindern, hin. Die Zunahme von Kinderarmut allgemein sowie die Zunahme von Kinderarmut auf Grund der Scheidung der Eltern sind Missstände, die alljährlich immer wieder heftig kritisiert werden, jedoch es ändert sich nur wenig. Armut von Scheidungskindern wird durch die ungerechte Steuerpolitik – Geschiedene werden wie Ledige nach Lohnsteuerklasse I besteuert – noch gesteigert. ISUV kritisiert auch, dass Kinder im Zusammenhang mit Trennung und Scheidung – trotz gemeinsamer elterlicher Sorge – „ganz legal“ einen Elternteil verlieren können.
19. September

Presse

Die Welt
Für traditionelle Familien wird es teuer
Ursula von der Leyen will das Ehegattensplitting kappen. Der Verlierer sind vor allem die Alleinverdiener-Ehen. Sie müssten deutlich mehr Steuern zahlen. Damit rüttelt die Ministerin an den Grundwerten der Union. Die SPD kann zufrieden sein. Malte Ristau ist ein strategisch denkender Mensch. Das hat der Abteilungsleiter im Bundesfamilienministerium schon bewiesen, als er 2002 in der SPD-Wahlkampfzentrale mit gezielten Attacken gegen den politischen Gegner dem damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder zur Wiederwahl verhalf. Heute ist der langgediente Mitarbeiter der SPD-Zentrale der starke Mann im Rücken von CDU-Familienministerin Ursula von der Leyen.
19. September

Presse

Süddeutsche Zeitung
Kindernot in Deutschland
Vergessen und verloren
Vor allem emotionale Kälte und Desinteresse sorgen dafür, dass viele Kinder von Anfang an keine Zukunft haben
Als der neue Freund bei der Mutter eingezogen war, sagte er: "Entweder dein Sohn geht oder ich". Die Mutter entschied sich für den Freund und gegen ihren 15-jährigen Sohn. Nun wusste der Junge nicht, wo er schlafen soll. Er wendete sich an ein Berliner Jugendzentrum. Es war schon Abend, das Jugendamt hatte geschlossen, und das Jugendzentrum durfte keine Kinder über Nacht aufnehmen. Doch es gab ja nur wenige Meter entfernt die Kriseneinrichtung - eine Institution, die Kindern und Jugendlichen vorübergehend ein Bett zur Verfügung stellt, wenn sie daheim nicht mehr schlafen können oder wollen.
18. September

Presse

Focus
Staat fördert nicht früh genug
Eltern jüngerer Kinder müssen in Deutschland besonders viel in Bildung investieren. Die aktuelle OECD-Studie zeigt: Der Staat zahlt zu wenig und zu spät.
Bildungsausgaben: Besonders in jungen Jahren hält sich der Staat zurückEltern von Kindergartenkindern ab 3 Jahren zahlen 28,2 Prozent der Ausgaben für Bildungseinrichtungen aus eigener Tasche. Damit liegt Deutschland 8 Prozent über dem Mittelwert der OECD-Staaten. Auch im Schulbereich sind die privaten Investitionen hierzulande besonders hoch (Deutschland: 18,1 Prozent, OECD-Mittel: 8,3 Prozent). An diesen Kosten sei jedoch die Wirtschaft im Rahmen des dualen Systems der Berufsausbildung in großem Umfang beteiligt, so die OECD-Experten.
17. September

Info

Pressemitteilung von: Väteraufbruch für Kinder e.V. Landesverein Hamburg
Weltkindertag: Allen Kindern beide Eltern
Am Weltkindertag, Donnerstag, 20.9.2007, organisiert der Väteraufbruch Hamburg einen Informationsstand mit Gewinnspiel in der Hamburger Innenstadt. Von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr werden auf dem Platz am Mönckebergbrunnen/Barkhof (Mönckebergstraße bei „Burger King“) Antworten zu Fragen der Elternschaft nach der Trennung/Scheidung gegeben. Themen wie gemeinsames Sorgerecht, Vaterschaft nach Trennung, Unterhalt und Umgangsrecht stehen im Vordergrund. Meist sind die Eltern damit überfordert und geraten schnell an Anwälte, Jugendamt und Gerichte, was die Situation nicht eben einfacher macht. Hier will der Verein Väteraufbruch für Kinder e.V. (VafK) helfen. Überwiegend Betroffene, aber auch Fachleute und Kenner der Materie stehen mit Rat und Tat zur Seite.
16. September

Tagebuch Familie Görgülü

Eine Familie gibt nicht auf - Tagebucheintrag 16.09.07
Umgangsboykott der Pflegeeltern hält die vierte Woche an. Die Mitarbeiterin des Jugendamtes Wittenberg, Frau Rathmann, hat den Vormund und die Medien für die Situation verantwortlich gemacht und Verständnis für die Pflegeeltern geäußert. Nachdem der Vormund im Juni 2006 den Pflegeeltern mitgeteilt hatte, dass Christofer zwei Wochen in den Sommerferien bei seinem Vater verbringen soll, boykottierten die Pflegeeltern sechs Mal (12 Wochen) den Umgang. Als am 02. September 2006 der der Vormund erstmals einer Übernachtung von Christofer in der Familie des Vaters zustimmte, boykottierten die Pflegeeltern fünf Mal (10  Wochen) den Umgang. Kazim stellt sich die Frage wie viel Wochen Umgangsboykott diesmal vom Landsverwaltungsamt toleriert werden. Das Landesverwaltungsamt von Sachsen-Anhalt lehnt ein Nachholen der Umgänge ab. Nach Auffassung der Kommunalaufsicht braucht Christofer erst wieder Planungssicherheit. Unsere Rechtsanwältin Azime Zeycan hat dem Präsidenten des Landesverwaltungsamtes, Herrn Leimbach mitgeteilt, dass sie den Eindruck hat, dass im Landesverwaltungsamt möglicherweise rechtlich fehlerhafte Vorstellungen über die Aufgaben eines Vormundes bzw. den Eingriffsmöglichkeiten durch Dienstvorgesetzte bestehen. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat am 31.08.2007 mitgeteilt, dass die erneut eingereichte Beschwerde von Kazim unter der Nr. 3639/07 geführt wird. Kazim wurde die die Ausgabe von PAFD Heft 3/2007 zugesendet. Auf Seite 1 wird ein Leserbrief veröffentlicht. Dieser setzt sich mit den einseitigen Darstellungen der ehemaligen Vorsitzenden des Pflegeelternverbandes und Beistandes der Pflegeeltern von Christofer, Frau Cavintre’, im Heft 2/2007 auseinander. Die Autorin hat uns erlaubt diesen Brief zu veröffentlichen. Kazim bedankt sich für diesen Brief, bringt er doch zum Ausdruck, dass nicht alle Pflegeeltern das Verhalten von Christofers Pflegeeltern gut heißen.
14. September

Info

neuer Stand der Unterschriftenaktion der Ortsgruppe Holzminden:
24.657 Unterschriften bis zum 15.09.2007 gesammelt.
13. September

Vorankündigung Väterradio

Vorankündigung Septembersendung am 20.09.07 von 19.00-19.50 Uhr
 ... sind so kleine Hände
Weltkindertag und die Stadt Halle? - ein ganzes Jahr für Kinder
Am 21. September 1954 begann offiziell die Geschichte des Weltkindertages. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen UNICEF wurde mit der Ausrichtung eines Welkindertages beauftragt. So sollte durch diesen Tag der Einsatz für Kinderrechte, die Unterstützung des Kinderhilfswerkes der Vereinten Nationen und die Förderung von Freundschaften über Ländergrenzen hinweg unterstützt werden. Heute wird dieser Tag in 145 Ländern gefeiert. Anfangs war an einen weltweiten Tag gedacht, was sich aber nicht durchsetzte. Heute variiert das Datum je nach Region oder nach Tradition. In der DDR und den anderen sozialistischen Ländern wurde der Internationale Kindertag am 1. Juni gefeiert. In der Bundesrepublik feierte man ihn am 20. September, wie er von den Vereinten Nationen vorgeschlagen war. Hauptschwerpunkte waren die Bekämpfung von Armut und Chancengleichheit unabhängig von Herkunft, Geschlecht und Religion. Wie wird in der Stadt Halle das Anliegen des Weltkindertages umgesetzt. 3 Einrichtungen treten an gegen Armut und für Chancengleichheit unabhängig vom Geschlecht oder der Herkunft.

  • Liveempfang
    Väterradio direkt über Livestream zu empfangen! [mehr]
11. September

Presse

AP
Unverheirateter Vater erhält in Irland Sorgerecht
Ein irisches Gericht hat am Dienstag in einer Grundsatzentscheidung einem unverheirateten Vater das Sorgerecht für seine beiden Kinder zugesprochen. Bislang hatten Männer in Irland keinerlei Rechte in Bezug auf ihre nichtehelichen Kinder. Der Richter des High Courts, Liam McKechnie, schloss sich der Argumentation der Anwälte an, die darin eine Verletzung der Europäischen Menschenrechtskonvention sehen. Die Lebensgefährtin des Klägers hatte die gemeinsamen Zwillinge nach der Trennung von ihrem Partner ohne Vorwarnung im Dezember 2006 nach Großbritannien mitgenommen. Der Vater ließ sich in dem Rechtsstreit von hoher Symbolkraft vom früheren Justizminister Michael McDowell vertreten.
10. September

Presse

Netzzeitung
Neues Geburtentief in Deutschland
Die Geburtenrate in Deutschland ist auf den niedrigsten Stand seit Mitte der 90er Jahre gesunken. Im Vergleich zu anderen Industrieländern liegt die Bundesrepublik damit deutlich zurück. Allen Debatten über eine familienfreundlichere Politik zum Trotz werden in Deutschland immer weniger Kinder geboren. Im vergangenen Jahr kamen bundesweit rund 672.700 Mädchen und Jungen zur Welt, teilte das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mit. Dies waren 13.100 weniger als im Jahr zuvor.
09. September

Presse

Neue Züricher Zeitung
«Ihr habt einen bösen Vater»
Aus der eigenen Wohnung geworfen, beschimpft und Kinder, die gegen ihn aufgehetzt werden. Wie für einen Familienvater eine zwölfjährige Ehe in einem Albtraum endete. Peter Kuster* hat beschlossen, seine Geschichte zu erzählen, öffentlich in der Zeitung. Er tut dies aus der Ohnmacht heraus, die einen Vater befällt, dem die Kinder entgleiten; und er tut es, weil er andern Vätern zeigen will, dass sie nicht allein sind. «Viele erleben Ähnliches», sagt Kuster. Später wird er sich wiederholt dafür entschuldigen, nicht die richtigen Worte zu finden.
08. September

Presse

Hamburger Abendblatt
Sorgerecht: Einigung statt Prozess
Familienrichter, Anwälte, Beratungsstellen und Jugendamt bringen Ex-Partner an einen Tisch.
Der Streit ums Sorge- und Umgangsrecht für gemeinsame Kinder soll für in Trennung lebende Paare nie wieder zum Rosenkrieg werden. Mit diesem Ziel vor Augen haben die Ahrensburger Familienrichter Angela Landwehr und Axel Burmeister vor einem Jahr das Modell "Ahrensburger Praxis" ins Leben gerufen. Ein Konzept, das auf Konsens setzt und Konfrontation ablehnt. Die beiden Richter haben Jugendamt, Beratungsstellen und die meisten Anwälte von ihrer Idee überzeugen können. Die Bilanz nach zwölf Monaten: Von 119 Fällen, die Landwehr und Burmeister bearbeitet haben, mussten sie nur vier selbst entscheiden. "Bei der ,Ahrensburger Praxis' sind es die Eltern, die die Entscheidungen treffen", sagt Angela Landwehr.

07. September

Pressemitteilung

Pressemitteilung MANNdat
Ministerienbrief zur Jungenförderung nur ein Alibi?
Baden-Württembergs Kultusminister Rau und Sozialministerin Stolz (CDU) beklagen das schlechte Bildungsniveau der Jungen im Lande. Nach einer Kleinen Anfrage der Grünen zur Jungenförderung riefen sie die Schulen dazu auf, mehr männliche Grundschullehrer einzustellen. Sie hoffen, durch mehr männliche Vorbilder ließe sich das Bildungsniveau der Jungen verbessern. Der Verein MANNdat e.V., der sich für Jungenrechte einsetzt, ist skeptisch. "Wir finden es erfreulich, dass man endlich auch die Bildungssituation von Jungen thematisiert,", so Dr. Köhler von MANNdat, "allerdings halten wir die Maßnahme für nicht ausreichend und halbherzig."

06. September

Info

Umweltjournal
Häusliche Gewalt - Die Wahrheit dazu
Häusliche Gewalt wird von den Opfern oft als noch bedrückender und demütigender empfunden als die Gewalt unter Fremden. Man fühlt sich ihr noch hilfloser ausgeliefert, möchte wegen ambivalenter Gefühle die verletzende Person nicht verlieren und hofft darauf, daß doch noch alles gut werden wird. Deshalb ist es richtig, daß dieses Problem auf die kriminalpolitische Tagesordnung gekommen ist. Um so schlimmer freilich, daß sich dieses Themas partikulare Interessen bemächtigt haben. Die aktuellen Projekte zur Bekämpfung häuslicher Gewalt kennen trotz vordergründig geschlechtsneutraler Bestimmungen nur Männer als Täter und Frauen als Opfer. Sie sehen mehr Kontrolle oder Strafe nur für Männer vor und mehr Hilfe und Schutz nur für Frauen. Männer und alte Menschen, die Opfer weiblicher Gewalt werden, haben keine Chance, Kinder nur, wenn zufällig der Vater prügelt. In der ersten und zweiten Lesung des sogenannten „Gewaltschutzgesetzes“ im Bundestag wurde dies wieder an den Stellungnahmen der maßgeblichen Frauenpolitikerinnen deutlich. „Der Schläger geht, die Geschlagene bleibt“ war das Motto.

06. September

Info

Papalauf
Papis laufen für Ihre Kinder -
und ein besseres, ein gerechteres und ein gleichberechtigtes Familienrecht in Deutschland
Etwa 750.000 Kinder in Deutschland sollen ihre Papis nicht regelmäßig sehen, weil "Mutti" nicht will und der Staat versagt, ihre Rechte umzusetzen. Deshalb liefen 8 Väter am 1. April 2007 den 21 km VATTENFALL Halb-Marathon in Berlin und 12 Väter werden am 30. September 2007 den 42 km real,- Berlin-Marathon in der Hauptstadt Deutschlands laufen.

05. September

Info

Focus
Pauli will Familienpolitik umkrempeln
„Bei diesen Themen muss die CSU ihre Positionen überdenken“, sagte Pauli, die auf dem CSU-Parteitag Ende September mit dem bayerischen Wirtschaftsminister Erwin Huber und Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer um die Nachfolge des scheidenden CSU-Chefs Edmund Stoiber konkurriert. Nicht verheiratete Paare und Alleinerziehende müssten sich bisher im CSU-Programm zurückgesetzt fühlen, sagte Pauli. „Dabei werden in unserer Gesellschaft 51,3 Prozent aller Ehen geschieden. Außerdem finde ich es für den Zusammenhalt von zwei Menschen völlig unerheblich, ob man verheiratet ist.“

05. September

Info

Trennung und Scheidung der Eltern
Im Rahmen einer Doktorarbeit, Fachbereich Psychologie der Universität Hamburg, suche ich noch dringend männliche Erwachsene im Alter von 20 bis 50 Jahren, die bereit sind, einen Fragebogen auszufüllen. Dabei geht es ausschließlich um die Erfahrungen, die man früher als Kind mit der Trennung seiner Eltern gemacht hat. Die Fragebogenergebnisse sollen helfen, Kinder besser verstehen und unterstützen zu können, deren Eltern sich aktuell in einem Trennungsprozess befinden. Der Fragebogen kann in zwei Versionen abgerufen werden.

04. September

Presse

ad-hoc-news
Der Kontaktabbruch eines Elternteils belastet Kinder ein Leben lang
Wenn Väter oder Mütter ihre Kinder im Stich lassen, hat das für den Nachwuchs oft lebenslange Folgen. Trauer, Verlustängste und Schuldgefühle bleiben nicht aus. Der verbliebene Elternteil muss die Situation sensibel meistern. «Trotz der eigenen Wut sollte man den Ex-Partner auf keinen Fall schlecht machen», rät Diplom-Psychologe Peter Wiblishauser aus München. Wenn Väter oder Mütter ihre Kinder im Stich lassen, hat das für den Nachwuchs oft lebenslange Folgen. Trauer, Verlustängste und Schuldgefühle bleiben nicht aus. Der verbliebene Elternteil muss die Situation sensibel meistern.

04. September

Presse

Osthessen-News
3. bundesweites Treffen von "Väteraufbruch für Kinder e.V." am Samstag in Arzell
Die Kreisgruppe Fulda vom Väteraufbruch für Kinder e.V. plant am 08. September 2007 das 3. bundesweite Treffen für alle Eltern, Großeltern, Alleinerziehende und Zweitpartnern, natürlich mit Kindern im Dorfgemeinschaftshaus Eiterfeld-Arzell (Kreis Fulda). Die Veranstaltung soll allen betroffenen und interessierten Eltern und angehörigen die Möglichkeit zum konstruktiven Gedankenaustausch, und den Kindern eine Menge Spaß geben.

03. September

Presse

Zweiwochendienst
Mütter-Mythos in der frühkindlichen Betreuung vorhanden
Die bereits bestehenden frühkindlichen Betreuungskonzepte reichen nicht aus, um geschlechtergerechte Rahmenbedingungen für Vater- und Mutterschaft herzustellen. Zu diesem Ergebnis gelangt Babara Stiegler, Leiterin des Arbeitsbereichs Frauen- und Geschlechterpolitik in der Friedrich-Ebert-Stiftung, in der aktuellen WISO-Studie „Kapital und Kinderkrippen“. Es müsse weiter darüber diskutiert werden, ob beispielsweise Elterngeldleistungen zu einer geschlechtergerechten Kleinkinderbetreuung führen.

02. September

Tagebuch der Familie Görgülü

Eine Familie gibt nicht auf - Tagebucheintrag 02.09.07
Erneuter Umgangsboykott durch die Pflegeeltern.  Nach den gemeinsamen Ferien mit seinen Pflegeeltern gelang es dem stellvertretenden Vormund nicht,  mit Christofer ohne Beisein der Pflegeeltern zu sprechen. Die Pflegeeltern lehnen eine Motivation von Christofer ab. Der Amtsvormund Frau Strohmeyer konnte am 01.09.2007 nicht persönlich sein Mündel besuchen, da sie erkrankt ist.
Das Landesverwaltungsamt von Sachsen-Anhalt hat in dieser Woche die Umgangsregelung der Beauftragten des Amtsvormundes, Frau Strohmeyer, vom Freitag, 17.08.07 mit dem Ziel einer Familienzusammenführung, gesetzeswidrig wieder aufgehoben.
Kazim hat sich mit einer neuen Beschwerde an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gewandt und erneut zum dritten Mal die Übertragung des Sorgerechtes für seinen Sohn beim Amtsgericht Wittenberg beantragt. Kazim und seine Familie möchten sich bei allen Menschen für die vielen Grüße im Gästebuch bedanken. Ihre Anteilnahme an seinem und Christofers Schicksal, berühren Vater und Sohn sehr und geben der ganzen Familie viel Mut und Kraft. Danke für die Solidarität.

30. August

Presse

Die Tagespost
Neue Männer braucht das Land
Das Schlagwort vom „neuen schwachen Geschlecht“ macht die Runde.

Und nicht nur Pädagogen und Eltern aus dem konservativen Lager haben für die Krise der Jungen eine Erklärung: Eine überzogene Gleichheitspolitik bereitete in der Nachkriegszeit den Raum für manch pädagogischen Irrweg. Laut sollten die Alarmglocken läuten, wenn jungen Männern die Freiheit ihrer Persönlichkeitsentwicklung wegen ihres Geschlechtes beschnitten wird. Die Fakten und Zahlen signalisieren dringenden Handlungsbedarf: Von 100 Schulabgängern ohne Hauptschulabschluss sind 72 Jungen; 95 Prozent aller verhaltensgestörten Kinder sind männlich; etwa doppelt so viele Jungen wie Mädchen bleiben an deutschen Schulen sitzen; ebenso werden doppelt so viele von den Gymnasien verwiesen; nur 46 Prozent der Abiturienten sind männlich; und nach Meinung von Fachleuten seien die Ergebnisse der Pisa-Studien für Deutschland nur deswegen so schlecht, weil die Jungen die Werte herunterziehen.

28. August

Info

In Scheidungsstreitigkeiten sind die Kinder die Schwächsten:
Hessische Landesregierung will Schlichtungspraxis des Cochemer Modells auf Hessen übertragen
Die Scheidungsquote hat sich in den zurückliegenden Jahren vervielfacht. Mit der Anzahl der Scheidungsfälle hat sich auch die Zahl der minderjährigen Kinder erhöht, die von Scheidung betroffen sind. Das Hessische Sozialministerium und das Hessische Justizministerium wollen mit drei Fortbildungsveranstaltungen in Nord-, Mittel- und Südhessen zum Thema  Schlichtungspraxis im Familienrecht nach dem Cochemer Modell Familienrichter, Jugendamtsmitarbeiter, Fachleute von Erziehungs- und Familienberatungsstellen sowie Fachanwälte/innen für Familienrecht regional zusammen führen mit dem Ziel, eine Vernetzung der Professionen im Interesse von Trennungs- und Scheidungskindern anzuregen.
Gießen: 29. Oktober 2007 (Universität Gießen, Senatssaal)
Frankfurt: 30. Oktober 2007 (in den Räumen des OLG)

27. August

Info

Ein Seminar für Männer vom 14.09.-16.09.2007 in Haus Ortlohn, Iserlohn
„Weiser Mann - was tun?“
Weisheit als Element männlicher Kraft

Welcher Mann hat in seinem Leben nicht schon einmal eine Situation erfahren, in der er einfach nicht mehr weiter wusste, mit seiner Kraft am Ende war. Wenn in Märchen Helden in größte Not geraten, begegnet ihnen oft ein "alter weiser Mann", der ihnen mit Rat und Unterstützung zur Seite steht und Wege aus der Krise aufzeigt.
Wie war das in unseren eigenen Krisenzeiten? Gab es für uns auch eine Unterstützung, einen (realen oder imaginären) Mann, dem wir uns anvertrauen konnten und der uns wieder neuen Mut, Kraft und Zuversicht
vermittelte? Und wie sieht es aus mit dem Anteil des "weisen Mannes" in uns selbst. Inwieweit können uns innere Bilder helfen, neue Wege und Orientierung im Alltag zu finden? Inwieweit Können wir aber auch
Ratgeber und Helfer für andere Männer sein und unsere Weisheit an sie weitergeben?

26. August

Leserreaktionen

Familie Görgülü
Gästebuch eingerichtet
Seit der jüngsten Berichterstattung im Fall Görgülü reißen die Leserzuschriften mit Grüßen an die Familie Görgülü nicht mehr ab. Wir haben daher nun ein Gästebuch eingerichtet.

Aus Platzgründen müssen wir uns leider vorbehalten, nicht jede Zuschrift veröffentlichen zu können und bitten um Verständnis.

25. August

Presse

Wittenberger Stadtnetz
Spektakuläre Wende im Fall Kazim Görgülü
25. Januar 2005: eine Demo vor dem Jugendamt in Wittenberg klagt den damaligen Landrat Dammer an, der sich hinter das Jugendamt Wittenberg stellte und damit den Umgangsboykott fördere, so der Verein damals. Es war ein langer Kampf des leiblichen Vaters Görgülü um den Umgang mit seinem Sohn, der bei Pflegeeltern im Landkreis Wittenberg lebt. Nun soll lt. Amtsvormund der Umgang ausgeweitet werden, mit dem Ziel, den Sohn in die väterliche Familie zu integrieren.

24. August

Presse

Märkische Allgemeine Zeitung
Wende im Fall Görgülü
Spektakulärer Sorgerechtsstreit
Im Fall Görgülü, dem wohl spektakulärsten deutschen Sorgerechtsstreit, bahnt sich eine Wende an. Der Amtsvormund des kleinen Christofer hat nun offiziell die "Familienzusammenführung" als Ziel benannt. Damit könnte es also doch noch zur Rückkehr des siebenjährigen Jungen zum leiblichen Vater Kazim Görgülü kommen. Derzeit lebt Christofer bei einer Pflegefamilie, die dies verhindern will. Die Mutter von Christofer hatte die Beziehung mit Kazim Görgülü schon vor der Geburt des Kindes beendet und wollte ihren Sohn zur Adoption freigeben. Seither lebt Christofer bei einem adoptionswilligen Lehrerehepaar im Landkreis Wittenberg (Sachsen-Anhalt). Vater Görgülü war gegen eine Adoption. Mit seiner neuen sächsischen Partnerin Celestina will er den Sohn selbst großziehen und beantragte das Sorgerecht.

23. August

Leserbrief

Endlich klare Verhältnisse für Görgülüs Sohn
Herzlichen Glückwunsch der Familie Görgülü mit Sohn - ein Familienleben wird es bis 2008 für Christofer Görgülü und seinem Vater geben. Aber auch herzlichen Glückwunsch dem Landesverwaltungsamt und besonders dem Amtsvormund.
Es war ein langer Weg durch die Instanzen, denn die staatlichen Behörden in Sachsen-Anhalt und das Oberlandesgericht in Naumburg haben ein Familienleben mittlerweile 8 Jahre erfolgreich behindert. Diese 8 Jahre haben gezeigt, wie schwer es für die staatlichen Stellen und das Oberlandesgericht war, einen offensichtlichen Fehler einzugestehen und zu korrigieren. Erst das Bundesverfassungsgericht musste die übergeordneten staatlichen Stellen an ihre Pflichten bei der Umsetzung der Gerichtsbeschlüsse erinnern.

23. August

Presse

Der Spiegel
Junge soll nun doch beim Vater leben
Der Fall Görgülü ist einzigartig in der deutschen Rechtsgeschichte: Seit sieben Jahren kämpfen Vater und Pflegevater um ein Kind. Nun hat der Rechtsstreit eine spektakuläre Wendung genommen. Der Amtsvormund hat entschieden, dass der Junge bei seinem leiblichen Vater leben soll.
Der Rechtsstreit hatte auch schon das Bundesverfassungsgericht und den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte beschäftigt: Das Kind des Deutsch-Türken Kazim Görgülü soll nun doch zum leiblichen Vater ziehen. Der Amtsvormund des mittlerweile fast achtjährigen Jungen hat jetzt überraschend festgelegt, dass dieser nach den Sommerferien 2008 in die Familie seines leiblichen Vaters wechseln soll. Bisher lebte das Kind bei Pflegeeltern in Sachsen-Anhalt, die es auch gerne adoptieren möchten.

22. August

Presse

Die Mitteldeutsche Zeitung
Familien-Zusammenführung
Kind soll bald bei Vater Görgülü leben
Im Fall des Türken Kazim Görgülü, der seit sieben Jahren um seinen Sohn kämpft, zeichnet sich möglicherweise eine Wende ab. Der Amtsvormund des fast achtjährigen Jungen legte jetzt fest, dass Christofer nach den Sommerferien 2008 in die Familie seines leiblichen Vaters wechseln soll. Bisher lebt der Junge bei Pflegeeltern im Landkreis Wittenberg. In dem Schreiben an die Pflegeeltern, das der MZ vorliegt, verweist der staatlich eingesetzte Vormund darauf, "dass nach dem gelungenen dreiwöchigen Urlaub des Jungen in der Familie des Vaters" die Umgangszeiten Görgülüs mit seinem Sohn schrittweise ausgeweitet werden sollen. Fernziel sei eine Familien-Zusammenführung im Sommer 2008. Görgülüs Fall ist einer der längsten und spektakulärsten Rechtsstreitigkeiten um das Sorge- und Umgangsrecht in der Bundesrepublik. In etwa 45 Gerichtsverfahren wurde um den Sohn des in Krostitz bei Leipzig lebenden Türken gerungen. Die deutsche Mutter Christofers hatte sich kurz vor der Geburt von Görgülü getrennt und das uneheliche Kind ohne Wissen des Vaters zur Adoption freigegeben. Seither lebt der Junge in einer Pflegefamilie, die Christofer adoptieren will. Lange wurde dem Vater jeglicher Kontakt zu seinem Sohn verwehrt.

21. August

Pressemitteilung Familie Görgülü

Pressemitteilung vom 20. August 2007
Spektakuläre Wende im Görgülü-Verfahren
Der Amtsvormund des Landkreises Wittenberg hat nach sieben Jahren Kampf um den Sohn von Kazim Görgülü, der bei Pflegeeltern wohnt,  einen Wechsel zum leiblichen Vater des Kindes nach den Sommerferien des nächsten Jahres angeordnet. In einem Schreiben teilte der Amtsvormund den Pflegeeltern mit, „dass nach dem gelungenen dreiwöchigen Urlaub des Jungen in der Familie seines Vaters“ und in Anlehnung des Oberlandesgerichts-Beschlusses die Umgangszeiten nunmehr geändert, d.h. ausgeweitet werden würden mit dem „Fernziel der Familienzusammenführung“ im Sommer 2008.

20. August

Presse

Der Stern
Die Eva Hermann der Linken
Sie hat das Parteibuch der Linken, aber Ansichten wie eine CSU-Politikerin: Christa Müller, Ehefrau von Linksparteichef Oskar Lafontaine, sorgt mit ihren konservativen familienpolischen Thesen für große Empörung bei ihren Parteifreunden. Ein Porträt der schillernden "Eva Hermann der Linken".
"Die schon wieder", werden sich einige Genossen in Berlin gedacht haben. Frau Lafontaine. Christa Müller. Die Ehefrau des linken Protestpop-Patriarchen. Ausgerechnet die! Doch Frau Müller erlaubt sich immer wieder, eine eigene Meinung zu haben. Im Streitgespräch mit Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen, das der "Spiegel" kürzlich druckte, wurde eigentlich nur aus den Bildunterschriften ersichtlich, wer hier nicht im Auftrag christlich-konservativer Familiensache politisieren möchte.

19. August

Presse

Der Spiegel
Bundesregierung will armen Familien mehr Geld geben
Die Große Koalition plant, aus der Debatte um Kinderarmut Konsequenzen zu ziehen: Einem Zeitungsbericht zufolge wollen Familienministerin von der Leyen und Arbeitsminister Müntefering den Kinderzuschlag deutlich ausweiten.
Es geht um eine grundsätzliche Reform des Kinderzuschlags: Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) und Arbeitsminister Franz Müntefering (SPD) arbeiteten an entsprechenden Plänen, berichtet die "Passauer Neue Presse". Profitieren sollten dabei Familien mit sehr geringem Einkommen. Hintergrund ist, dass sich ein Job im Niedriglohnbereich für Mütter und Väter kaum lohnt.

18. August

Presse

Die Welt
Immer mehr Väter bleiben an der Wiege
Seit Beginn des Jahres zahlt der Staat nach der Geburt eines Kindes dem betreuenden Elternteil zwölf Monate lang 67 Prozent seines Nettoeinkommens, bis zu 1800 Euro. Zwei Monate zusätzlich gibt es Geld, wenn auch der Partner sich die Zeit nimmt.
Eigentlich kann sich Oliver Brecker, 37 Jahre, kaum an schönere Monate erinnern als die vergangenen zwei. Da war er nämlich in der Babypause. „Schade, dass es schon wieder vorbei ist“, sagt Brecker und grinst. Der Software Entwickler ist einer von 17.000 Vätern, die im ersten Halbjahr 2007 Elterngeld bekamen. Am meisten Väter blieben in Berlin, Brandenburg, Bayern und Hamburg an der Wiege. Deutschlandweit stieg der Anteil der Männer unter den Elterngeld-Empfängern im Vergleich zum vorigen Jahr von 3,5 auf 8,5 Prozent.

17. August

Presse und Buchtipp

Christine Swientek, Adoptionsforscherin an der Universität Hannover
Cicero
„In Babyklappen kann unkontrolliert und unkontrollierbar alles abgelegt werden"
Mit der Einrichtung von Babyklappen und der Ermöglichung der anonymen Geburt sollte verhindert werden, dass Säuglinge ausgesetzt oder getötet werden. Hat sich diese Erwartung bestätigt? In Babyklappen fanden sich bisher Kinder im Alter von einer halben Stunde bis zu 22 Monaten. Drei, fünf, sechs Monate alte Kinder sind keine Ausnahme. In Berlin und Dresden gab es jeweils ein getötetes Kind in beziehungsweise vor der Klappe, in Nordrhein-Westfalen wurde ein sterbendes Kind gefunden im Alter von drei bis fünf Monaten bei einem Gewicht und der Länge eines Neugeborenen. In Klappen kann unkontrolliert und unkontrollierbar alles abgelegt werden, was man/frau nicht haben will. Dass Mütter ihre Kinder nur in höchster Not verlassen, gehört zum Muttermythos.

16. August

neue Sendung Väterradio

Augustsendung am 19.07.07 von 19.00-19.50 Uhr
Die schmutzige Frau
Buchvorstellung mit der Autorin Claudia Redlhammer
Trennung und Scheidung ist mittlerweile schon ein Massenphänomen - eine Dauererscheinung. Die Gesellschaft hat bisher keine Kultur der Trennung geschaffen, so dass mit harten Bandagen um die Kinder gekämpft werden kann. Das Rechtssystem verschärft in der Regel noch diese Konflikte. Oft wird einem Elternteil das Sorgerecht genommen, weil sich die Parteien nicht einigen können. Ein Elternteil bestimmt über den anderen Elternteil und letztlich auch über das Kind. Können sich die Eltern so besser einigen? Gerade Elternentfremdung ist ein typisches Beispiel, wie der Streit auf der Paarebene auf die Elternebene übertragen wird. Kinder werden durch den betreuenden Elternteil vereinnahmt und gegen den anderen Elternteil aufgebracht. Es findet eine Gehirnwäsche für das Kind statt und selbst positive Erfahrungen mit dem entfremdeten Elternteil aus der Vergangenheit werden nachträglich negativ umgedeutet. Claudia Redlhammer hat die fiktive Geschichte von Irene Fischer aufgeschrieben - einer Mutter, die im Vertrauen das Sorgerecht an den Vater abtritt. Sie muss dann allerdings erfahren, was die Ausgrenzung von den Kindern bedeutet. Es wird für die Mutter ein langer Weg zu den Kindern. Es ist ein Weg der Liebe über den Tod hinaus. Vieles lässt sich im Leben nicht klären, wartet aber trotzdem auf eine Antwort. Claudia Redlhammer antwortet in ihrer ganz einzigartigen Weise mit Ihrem Buch auf so viele Fragen.

  • Liveempfang
    Väterradio direkt über Livestream zu empfangen! [mehr]

16. August

Presse

Spiegel
Kinderarmut in Deutschland nimmt zu
Der wirtschaftliche Aufschwung in Deutschland geht an vielen Familien spurlos vorbei. Trotz sinkender Arbeitslosenzahlen leben fast zwei Millionen Kinder in Deutschland von Hartz IV - so viele wie nie zuvor. Im März diesen Jahres wuchsen 1,93 Millionen Kinder unter 15 Jahren in Familien auf, die von Arbeitslosengeld II leben, berichtet die "Frankfurter Rundschau" heute. Das Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) habe auf der Grundlage von Zahlen aus der Bundesagentur für Arbeit den Zuwachs errechnet. Bislang sei die Zahl der Kinder, die mit "Hartz IV" auskommen müssen, immer mit 1,82 Millionen angegeben worden.

15. August

Presse

dpa
Angst vor dem Babygeschrei: Wenn Männer keine Kinder wollen
Verliebt, verlobt, verheiratet, zwei bis drei Kinder - vor wenigen Jahrzehnten war dieser Lebensverlauf noch selbstverständlich. Heute ist die Entscheidung für oder gegen ein Kind Grundlage vieler Beziehungsprobleme. Das Neue daran: Immer mehr Männer sagen "Nein" und verschieben die Familiengründung auf unbestimmte Zeit nach hinten. Experten empfehlen Frauen, sich gegenüber ihren Partnern klar zu positionieren. "Männer befinden sich im Zeugungsstreik!", sagt Meike Dinklage, Buchautorin aus Hamburg. Tatsächlich stützt eine Befragung des BAT Freizeitforschungsinstituts ihre These: 43 Prozent der Männer im Alter von 18 bis 39 Jahren sagen, dass ihnen Freizeit und Reisen wichtiger sind als Heirat und Familiengründung.

14. August

Info

Einladung für den 8./9. September 2007 in Eiterfeld-Arzell
3. bundesweiten User-Treffen des
Väteraufbruch für Kinder e.V.

Eingeladen sind alle Eltern, Großeltern, Unterhaltszahler und -empfänger, Alleinerziehende, Wochenendeltern, Zweitpartner und Geschwister. NATÜRLICH MIT KINDERN zum konstruktiven Gedankenaustausch. Hier könnt Ihr Gleichgesinnte treffen und vielleicht den einen oder anderen Rat mit heim nehmen.
An erster Stelle jedoch steht: ... SPASS HABEN!!!

13. August

Presse

Der Tagesspiegel
Lose Familienbande
Deutsche verlassen sich lieber auf den Staat als auf die liebe Verwandtschaft. Laut einer Harvard-Studie zählt man in Litauen, Deutschland und den Niederlanden im internationalen Vergleich am wenigsten auf die Familie.
In kaum einem anderen Land der Welt zählt die Familie so wenig wie in Deutschland – ökonomisch gesprochen. Will sagen: In kaum einem anderen Land der Welt zählt man so wenig auf die Familie, verlässt sich so wenig auf die Verwandten, wenn es darum geht, soziale Sicherheit zu gewährleisten. Das geht aus einer am Montag vom Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) veröffentlichten internationalen Vergleichsstudie hervor.

13. August

Presse

Financial Times
Kinderparadies Island
Die kleine Atlantikinsel hat geschafft, was Deutschland dringend erreichen will: Die Geburtenrate steigt, rund 90 Prozent der Väter nehmen Erziehungsurlaub. Dahinter steckt eine ausgefeilte Reform. Während sich die deutsche Regierung den Kopf zerbricht, wie die niedrigen Geburtenraten erhöht und mehr Väter in die Kinderbetreuung eingebunden werden können, hat Island Fakten geschaffen: Nach einer umfassenden Gesetzesreform gehen auf der Atlantikinsel heute 90 Prozent aller Väter in Babyurlaub. Und die ohnehin hohe Geburtenrate steigt seit Jahren. Sie liegt bei durchschnittlich 2,1 Kindern pro Frau. Deutschland schafft es nur auf 1,3 Kinder.

12. August

Presse

Main Rheiner
Verloren im Gestrüpp von Rechts- und Familienstreit
Der Kampf des Idsteiners Thomas P. um das Sorge- und Betreuungsrecht für seinen Sohn / Europäischer Gerichtshof eingeschaltet
Für Viele ist er ein Querulant - ein Mann, der mit dem Kopf durch die Wand will und mit seiner Prozessierwut die Bodenhaftung verloren hat. Sein Fall, bei dem es zunächst ums Sorge- und jetzt ums Betreuungsrecht für seinen Sohn geht, füllt Tausende Seiten in Aktenordnern, und ständig kommt Neues hinzu: Klagen, Aufsichtsbeschwerden, Widersprüche, Ablehnungen. Thomas P. hält Gerichte, Ämter und Medien auf Trab. Der Idsteiner kämpft um sein Recht - aber nicht aus Rechthaberei, wie er versichert, sondern um die beste Förderung seines Sohnes und die Zusammenführung der Rest-Familie zu erreichen.

11. August

Tagebuch der Familie Görgülü

Eine Familie gibt nicht auf - Tagebucheintrag 11.08.07
Am 08.08.2007 musste Kazim seinen Sohn nach drei Wochen Ferienaufenthalt in unserer Familie wieder zurück zu den Pflegeeltern bringen. Dies war unsere schwerste Fahrt. Christofer hat seine ganze Familie in Deutschland kennen gelernt und ausgiebig mit seinen Freunden aus der Kirchengemeinde Gollma gespielt. Der Vormund, Frau Strohmeyer, hatte sich regelmäßig telefonisch über Christofers Befinden erkundigt und mit ihm gesprochen. Am 20.07.2007 haben wir einen Beschluss vom AG Wittenberg – Vormundschaft – erhalten. Christofer Vornahme wurde um seinen Rufnahmen R und Ibrahim erweitert. Kazim hatte den Vormund gebeten einen entsprechenden Antrag zu stellen. Der Vormund hatte Christofer versprochen, dass er alles tut damit er seinen von den Pflegeeltern gesetzwidrig erhaltenen Vornahmen R behalten darf. Christofers Vertrauen zu seinem Vormund wurde enorm gestärkt.

10. August

Presse

Heilbronner Stimme
Neuer Freund soll „der eigentliche Papa“ sein
Wenn die Familienidylle platzt, werden Kinder oft zum Streitobjekt: Doch wer beim Umgangsrecht tricksen will, macht sich strafbar. „Er ist der eigentliche Papa. Zu ihm soll Nils Papa sagen.“ Ganz beiläufig beschrieb die Angeklagte das Verhältnis zwischen ihrem jetzigen Lebenspartner und ihrem fünfjährigen Sohn Nils. Für Künzelsaus Amtsrichter Roland Kipp war das indes ein zentraler Satz der Gerichtsverhandlung und die Erklärung für einen fingierten Umzug der jungen Frau. So habe die 27-jährige Einzelhandelskauffrau die Besuche des leiblichen Vaters verhindern wollen - mit Erfolg. Entziehung eines Minderjährigen nennt das Gesetz diesen Tatbestand, den der Richter als gegeben ansah und die gebürtige Sächsin zu einer Geldstrafe von 525 Euro verurteilte.

09. August

Vorankündigung Väterradio

Vorankündigung Augustsendung am 16.08.07 von 19.00-19.50 Uhr
Die schmutzige Frau
Buchvorstellung mit der Autorin Claudia Redlhammer
Trennung und Scheidung ist mittlerweile schon ein Massenphänomen - eine Dauererscheinung. Die Gesellschaft hat bisher keine Kultur der Trennung geschaffen, so dass mit harten Bandagen um die Kinder gekämpft werden kann. Das Rechtssystem verschärft in der Regel noch diese Konflikte. Oft wird einem Elternteil das Sorgerecht genommen, weil sich die Parteien nicht einigen können. Ein Elternteil bestimmt über den anderen Elternteil und letztlich auch über das Kind. Können sich die Eltern so besser einigen? Gerade Elternentfremdung ist ein typisches Beispiel, wie der Streit auf der Paarebene auf die Elternebene übertragen wird. Kinder werden durch den betreuenden Elternteil vereinnahmt und gegen den anderen Elternteil aufgebracht. Es findet eine Gehirnwäsche für das Kind statt und selbst positive Erfahrungen mit dem entfremdeten Elternteil aus der Vergangenheit werden nachträglich negativ umgedeutet. Claudia Redlhammer hat die fiktive Geschichte von Irene Fischer aufgeschrieben - einer Mutter, die im Vertrauen das Sorgerecht an den Vater abtritt. Sie muss dann allerdings erfahren, was die Ausgrenzung von den Kindern bedeutet. Es wird für die Mutter ein langer Weg zu den Kindern. Es ist ein Weg der Liebe über den Tod hinaus. Vieles lässt sich im Leben nicht klären, wartet aber trotzdem auf eine Antwort. Claudia Redlhammer antwortet in ihrer ganz einzigartigen Weise mit Ihrem Buch auf so viele Fragen.

  • Liveempfang
    Väterradio direkt über Livestream zu empfangen! [mehr]

08. August

Presse

Süddeutsche Zeitung
Neue Wege für die Jungs
Jungen sind im Durchschnitt eine Schulnote schlechter als Mädchen. Ist eine Geschlechtertrennung im Unterricht sinnvoll?
Die Jungen gehören zu den Sorgenkindern des deutschen Bildungssystems. Das hat eine Studie jetzt wieder bestätigt. Zwar haben in der Berufswelt immer noch die Männer das Sagen, aber in der Schule schneiden Jungen schlechter ab als Mädchen. Seit Pisa jammern alle, dass männliche Schüler mehr Unterstützung brauchen: mehr Jungenprojekte, mehr Lese- und Schreibförderung, mehr männliche Erzieher und Lehrer. Während am ,,Girls Day‘‘ Tausende Mädchen in Männerberufe schnuppern, suchen ihre Klassenkameraden inzwischen ,,Neue Wege für Jungs‘‘. Immer mehr Schulen stellen zudem auf getrennten Unterricht um - in der Hoffnung, Kaspereien und Machogehabe der Jungen gingen ohne weibliche Ablenkung zurück.

07. August

Buchtipp

Prof. Dr. Christine Swientek
ausgesetzt, verklappt, anonymisiert  -  Deutschlands neue Findelkinder
Sind Sie mit dem Thema "Baby-Klappe" und "Anonyme Geburt" schon einmal in Berührung gekommen? - Haben Sie sich richtig und kompetent im Wald von Gesetzen, Initiativen und ungesetzlichen Zumutung begleitet gefühlt? Ohne die geringste Abnahme von Kindesaussetzen hat die gängige Praxis schon zur Anonymisierung von aberhundert von Kindern geführt. Ihre "Entsorgung" wird immer leichter. Die ganze erschreckende Situation wird leider aus diesem Buch erst richtig deutlich. Landesjugendämter sind oft nicht zuständig, örtliche Jugendämter sind hilflos allein gelassen. Dieses Buch hat den Kleinstverlag und die Autorin ein Höchstmaß an persönlichem und finanziellem Einsatz gekostet. Weil wir glauben, die fällige Diskussion endlich auf breiter Ebene anstoßen zu können.
Weil wir Ihnen dankbar sind, wenn Sie sich informieren möchten, bieten wir Ihnen das Buch bis zum 31.8. zum Subskriptionspreis von 17,80 Euro an - bei Direktbestellung; der Ladenpreis beträgt 22,80 Euro. Allerdings sind wir im August im Urlaub. Wenn Ihre Bestellung per Fax bei uns eingeht, senden wir Ihnen das Buch trotzdem zügig zu. E-Mail-Aufträge werden vor August und nach Rückkehr schnellstens bearbeitet.

05. August

Info

Kölner Stadtanzeiger
Kölner Kriegskind erstreitet US-Pass
Um das Dokument mit der Nummer „423 129 322“ hat er Jahrzehnte gekämpft, im Betreff zur „Nationalität“ steht „Vereinigte Staaten von Amerika“. Der Kölner Franz Anthöfer kann es kaum fassen: Er ist anerkannter US-Amerikaner, hat den Pass erhalten. „Manchmal muss ich mich kneifen, damit ich es glaube“, sagt er. Im Februar 1951 ist Anthöfer als Sohn einer Deutschen und eines amerikanischen Soldaten in Köln zur Welt gekommen. Schon lange vor der Geburt war der Vater wieder in die Heimat verschwunden. Als ihr Sohn 14 Jahre alt war, gab die Mutter seinem Drängen nach und nannte dem Jungen den Namen des Soldaten. Seit diesem Tag suchte Anthöfer den Vater. Er jagte ihn wie einen Geist. Denn die US-Behörden mauerten, gaben den Aufenthaltsort nicht preis, bestätigten noch nicht einmal, dass der Mann in Deutschland war.

04. August

Presse

Familienpolitischer Kongress der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
26-27.10.2007 in Berlin
Zum Bild von Familie gehört die Vorstellung von Stabilität und Geborgenheit. Auch wenn es diese Stabilität nicht immer oder manchmal nur vordergründig gegeben haben mag, waren doch die Familienverhältnisse jahrzehntelang relativ klar gelagert. Die elterlichen Rollen waren weitgehend zugewiesen, die Ehe mit Kindern galt als unumstößliche Norm und der kindliche Entwicklungslauf in der Familie war vorgezeichnet. Aber die Lebenswelten von Familien befinden sich schon lange in einem Prozess der Ausdifferenzierung und des Umbruchs. Die Familienformen sind vielfältiger geworden, Lebensverläufe individueller aber auch unsteter. Geschlechterverhältnisse und Rollenverteilungen sind in Bewegung geraten. Kinder werden heute ungleich stärker als eigenständige Persönlichkeiten mit spezifischen Rechten und Ansprüchen wahrgenommen. Hinzu kommt eine rasante ökonomische Dynamik, die gerade von Familien enorme und teilweise kaum zu bewältigenden Anpassungsleistungen verlangt.

03. August

Presse

Morgenpost
Deutschland betreut seine Kleinkinder schlecht
Bei der Betreuung von Kindern unter drei Jahren sieht eine Studie große Defizite in Deutschland: Die Gruppen in Kitas und Krippen seien zu groß, Erzieherinnen und Erzieher oft unterqualifiziert. In den Nachbarländern ist die Lage oft deutlich besser. Die Bundesregierung legt großen Wert darauf, dass es ihr beim angekündigten Krippenausbau nicht nur um die Betreuung, sondern auch um die "frühkindliche Bildung" der unter Dreijährigen geht. "Unser Ziel ist eine optimale Förderung der Kinder", sagte Hermann Kues (CDU), Staatssekretär im Familienministerium, bei der Präsentation einer Studie der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung ("Kinder in besten Händen"). Diese zeigt jedoch, dass die meisten der hiesigen Betreuungsangebote weit unter europäischem Standard liegen: Die Gruppen sind zu groß, die Erzieherinnen nicht ausreichend qualifiziert, eine Qualitätskontrolle findet nicht statt.

02. August

Presse

Der Tagesspiegel
Vater sein dagegen sehr
Die Hälfte aller Männer wünscht sich, mehr Zeit mit ihren Kindern zu verbringen. Doch die ersten Zahlen des neuen Elterngeldes zeigen: Sie müssen sich die gesellschaftliche Anerkennung einer aktiven Vaterschaft erst noch erstreiten. Ein Vater verbringt mit seinem Kind im Durchschnitt 19 Minuten am Tag, wenn er erwerbstätig ist und das Kind über sechs Jahre. Sagt das Statistische Bundesamt. Ist das Kind unter sechs, betreut er es noch eine Stunde. Auch das ist wenig. Immerhin sagt die Hälfte aller Männer, sie wünscht sich mehr Zeit mit ihren Kindern. Wünschen? Warum nur wünschen? Weil mehr oft nicht möglich ist. Oder doch? Ursula von der Leyen hat erste Zahlen des neuen Elterngeldes veröffentlicht.

01. August

Info

Konrad Adenauer Stiftung
Kinder in besten Händen
Frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung in Deutschland
Heute besuchen fast 90 Prozent der Drei- bis Sechsjährigen den Kindergarten. Selbstverständnis und Angebot von Kindergärten haben sich gewandelt: Bis Ende der 1980er Jahre stand die Betreuung im Mittelpunkt. Seit den 1990ern hat die frühkindliche Bildung mehr und mehr Beachtung gefunden. Die aktuelle politische Diskussion dreht sich um die Ausweitung des Ganztagsangebots und der Betreuung für Kinder unter drei Jahren. Da stellt sich die Frage nach der Qualität und Neustrukturierung von Kindergärten dringender denn je. ISBN 978-3-939826-47-7

01. August

Buchtipp

Papa ist die beste Mama
Geteilte Verantwortung bei der Erziehung der Kinder. Väter, die Erziehungsurlaub nehmen. Und Mütter, die arbeiten.
Svenja Hofert legt das erste Buch vor, das sich mit vertauschten Rollen und den Folgen für Kind(er) und Partnerschaft auseinandersetzt: Ein Beziehungs-, Eltern- und Erziehungsratgeber zugleich. Die verteilten Rollen führen fast zwangsläufig zu Krisen und Konflikten - mit sich selbst oder mit der pseudotoleranten Außenwelt, die sich nach wie vor oft schwer tut mit diesem progressiven Lebensmodell. Sowohl Väter als auch Mütter erzählen von ihren ganz persönlichen Erfahrungen, Wünschen und Ängsten. Auch Kinder, die mit dem Vater groß geworden sind, kommen ausführlich selbst zu Wort. Zahlreiche Experten geben Rat, beleuchten psychologische Zusammenhänge und garantieren fachliche Seriosität.Papa ist die beste Mama erscheint im August im Verlag mvg, hat einen Umfang von 220 Seiten und wird 15,90 € kosten.

01. August

Presse

Tribüne
Das Grundgesetz braucht Kinderrechte
Die Kinderkommission des Bundestages dringt auf eine Verfassungsänderung zur Stärkung der Kinderrechte. Kinder und Jugendliche müssten endlich einklagbare Grundrechte erhalten, sagte die Vorsitzende des fünfköpfigen Gremiums, Miriam Gruß (FDP), am Dienstag in Berlin. Dazu gehöre etwa das Recht auf Gesundheit. Zudem müsse über die freien Entfaltung der Persönlichkeit hinaus auch die Entwicklung der Persönlichkeit geschützt werden.

31. Juli

Presse

Der Tagesspiegel
Hohe Schule der Familie
Ursula von der Leyen reitet für Deutschland. Am kommenden Wochenende will die Ministerin zu einer S-Dressur in Verden an der Aller antreten. S steht in der Dressur- Reiterei für sehr anspruchsvoll. Kommentiert wird die Leistung der amtierenden Familienministerin von der amtierenden Weltmeisterin im Dressurreiten, Isabell Werth – wohlwollend, so darf man annehmen. Weniger wohlwollend wird derzeit die Leistung von der Leyens im Krippenstreit kommentiert. Bei der Analyse des Problems herrscht zwar noch weitgehend Einigkeit: In Westdeutschland fehlen Betreuungsplätze, in Ostdeutschland Investitionen in die Qualität der Kinderbetreuungseinrichtungen. Doch hier ist dann auch schon Schluss mit dem Konsens. Denn von der Leyen hat ein Milliardenprogramm entworfen, mit dem der Staat sich in den kommenden Jahren massiv für die öffentliche Kinderbetreuung engagieren soll.

30. Juli

Presse

Der Spiegel
Von der Leyen stoppt umstrittene Aufklärungsbroschüre
Das Bundesfamilienministerium hat die Broschüre "Körper, Liebe, Doktorspiele" aus seinem Repertoire entfernt. Bei der Kölner Staatsanwaltschaft war zuvor eine Anzeige eingegangen - die Klägerin findet die Ratschläge zweideutig und zweifelhaft. Der Titel des Elternratgebers klingt verrucht. Doch sechs Jahre lang hat sich niemand wirklich daran gestört: "Körper, Liebe, Doktorspiele", herausgegeben von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Ein Band widmet sich der frühkindlichen Entwicklung während des ersten bis dritten Lebensjahrs, ein zweiter der vorschulischen Entwicklung vom vierten bis sechsten Lebensjahr.

29. Juli

Info

21.08.2007: 18:00 Uhr - 21:00 Uhr Workshop bei der Victoria Versicherung in Düsseldorf
'
Väter - ein Gewinn für Unternehmen!
Wie Unternehmen durch Wertschätzung die Potenziale aktiver Vaterschaft nutzen können
Unternehmen, die die Einstellungen ihrer Mitarbeiter kennen und ihren Wunsch nach aktiver Vaterschaft nicht nur respektieren sondern auch aktiv wertschätzen, von deren Potenzialen profitieren. Aktive Väter sind motiviertere Mitarbeiter und erwerben durch ihre Arbeit in der Familie Kompetenzen, die durch Schulungen kaum vermittelbar sind. Verantwortungsbewusstsein, Einfühlungsvermögen und ein lösungsorientierter Umgang mit Konflikten sind Ressourcen, die vor allem im Umgang mit Kunden unabdingbar sind.

28. Juli

Presse

Kölner Stadtanzeiger vom 28.07.2007
Gerichtsvollzieher übergibt Kind
Der Gerichtsvollzieher ist im Jugendamt ein seltener Gast. Doch gestern überbrachte Paul-Josef Knipp dem Leiter des Amtes für Kinder, Jugend und Familie an der Ringstraße, Walter Rekowski, eine einstweilige Anordnung. Danach musste der fünf Monate alte Stephan Lorrig wieder an die Mutter gegeben werden. Den Beschluss hatte sich der Rechtsanwalt von Mutter Michaela Lorrig, Peer Groß, am Morgen von der Familienrichterin am Siegburger Amtsgericht, Christa Seeliger, ausfertigen lassen.

27. Juli

Presse

Neue Runde im Streit um Sorgerecht
Generalstaatsanwalt pocht auf Anklage gegen Richter
Im Streit um das Sorgerecht eines türkischen Vaters für seinen in Deutschland geborenen Sohn hat das Landgericht Halle die Anklage der Generalstaatsanwaltschaft gegen drei Richter abgelehnt. Ihnen war Rechtsbeugung vorgeworfen worden, teilte der stellvertretende Gerichtssprecher Axel Fichtner mit. In dem jahrelangen Streit sollen zwei Richter des Oberlandesgerichts ( OLG ) Naumburg und ein Richter des Landgerichts Halle nicht rechtmäßig gehandelt haben.
"Wir haben umgehend Beschwerde gegen den Nichteröffnungsbeschluss eingelegt ", sagt der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft, Klaus Tewes. Jetzt muss das Oberlandesgericht Naumburg über den Verlauf des Verfahrens entscheiden. 

26. Juli

Bundesregierung

Antwort der Bundesregierung auf die kleine Anfrage der Fraktion DIE GRÜNEN zum gemeinsamen Sorgerecht für nicht-eheliche Kinder
Motto "wir haben keine Zahlen" weil wir das systematisch nicht wissen wollen!

25. Juli

Presse

Jungen-Diskriminierung im Schulunterricht
Ohne Schulabschluss – weil du ein Junge bist?!
Seit Jahrzehnten geistert der Begriff “Gleichberechtigung” durch die Medien. Doch damit ist eigentlich nur eine Besserstellung der Frau gemeint. Die Folge: Es wurden vielfältige Programme und Initiativen gestartet. In Behörden gibt es beispielsweise Frauenbeauftragte. In Schulen gibt es vielfältige Initiativen zur Förderung der Mädchen. Das bekannteste Beispiel hier ist vielleicht der “Girlsday“. Letztendlich kommen diese Programme einer Umerziehung gleich.

25. Juli

BMJ

Sorgerecht auf dem Prüfstand
Das Bundesjustizministerium stellt das Sorgerecht auf den Prüfstand: Mehr als die Hälfte der nichtehelichen Eltern lehnt das gemeinsame Sorgerecht für ihre Kinder ab. In NRW liegt die Quote der Anträge für gemeinsames Sorgerecht für nichteheliche Kinder mit unter 40 Prozent besonders niedrig. Andererseits stieg im Jahr 2006 die Zahl der geborenen nichtehelichen Kinder mit 201 519 auf eine neue Rekordmarke. Das sind knapp 30 Prozent aller Geburten in Deutschland im gleichen Jahr. Seit 1998 hat sich damit die Zahl der pro Jahr geborenen nichtehelichen Kinder von 157 000 um 28 Prozent erhöht. In NRW wurden 2006 mit 34 869 die meisten nichtehelichen Kinder in Deutschland geboren, aber nur 13 499 Anträge auf gemeinsames Sorgerecht der Eltern gestellt.

24. Juli

Presse

Die „Lizenz zum Erziehen“
Die Eltern, die zu Sabine Wolfram kommen, sind "auf der Suche nach dem roten Faden". So umschreibt die Berlinerin ein Angebot, das im Land Brandenburg bisher einmalig ist: der Erziehungsführerschein. Wolfram vergibt die "Lizenz zum Erziehen" in Oranienburg (Oberhavel). In ihren Seminaren hilft sie Müttern und Vätern, eine klare Linie im Umgang mit ihren Kindern zu finden. Sie sollten zum Beispiel erkennen, dass zu einer liebevollen Erziehung auch Regeln gehören oder dass Gespräche meist sinnvoller seien als Strafen, erklärt die Pädagogin.

24. Juli

Bundestag

heute im Bundestag Nr. 199 - Pressedienst des Deutschen Bundestages
Rücknahme des Vorbehalts zur UN-Kinderrechtskonvention nicht beabsichtigt
Eine Rücknahme der vor 15 Jahren abgegebenen Erklärung zur UN-Kinderrechtsrechtskonvention wäre "migrationspolitisch bedenklich". Sie kann zu einem Anstieg der Einreise unbegleiteter minderjähriger Ausländer nach Deutschland führen. Dies erklärt die Bundesregierung in ihrer Antwort (16/6076) auf eine Große Anfrage der Grünen (16/4205). Aus diesem Grund sowie unter anderem der Gefahr, dass die Rückname der Erklärung zu Rechtsunsicherheiten bei der Anwendung des nationalen Aufenthalts- und Asylrechts führen würde, seien zwölf Bundesländer nicht bereit, den Vorbehalt zur Konvention fallen zu lassen.

23. Juli

Presse

Der Kurier
Verlorene Heimat, verlorene Familie
Adoptionen - Ein Paar aus Niederösterreich adoptierte äthiopische Geschwister. Doch die Kinder sind nicht verwandt. Das Mädchen hat noch Eltern und will in die Heimat zurück. Adoptionsboom: Jährlich werden Hunderte äthiopische Kinder an Adoptiveltern aus aller Welt vermittelt. Es sollte ein Urlaub in einer besseren Welt werden. Stattdessen wurde ein äthiopisches Mädchen aus seiner Familie gerissen und mit gefälschten Papieren als Waisenkind nach Österreich vermittelt. Als der Skandal aufflog, wurde die Adoption annulliert. Seither kämpft Chara* darum, nach Hause zu dürfen.

22. Juli

Pressemitteilung

Erneutes Menschenrechts-Urteil gegen Deutschland
Der Väteraufbruch und "PAS-Eltern" fordern eine grundlegende Änderung des deutschen Familienrechts
Deutschland wurde am Donnerstag erneut wegen eines Verstoßes gegen das Recht auf Schutz der Familie vom Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte in Straßburg verurteilt. Vor diesem Hintergrund fordert der bundesweite familienpolitische Verein "Väteraufbruch für Kinder" erneut eine schnelle und grundlegende Änderung des deutschen Familienrechts.

21. Juli

Presse

123recht
Menschenrechtsgericht verurteilt Deutschland in Familienstreit
Mutter kämpfte vergeblich um Besuchsrecht bei Tochter

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat einer deutschen Mutter Recht gegeben, die jahrelang vergeblich um ein Recht auf Umgang mit ihrer Tochter kämpfte. Deutschland habe damit gegen das Recht auf Schutz der Familie verstoßen, stellte das Straßburger Gericht am Donnerstag in einem Urteil fest. Zugleich gewährten die Richter der 46 Jahre alten Frau aus Düsseldorf 8000 Euro Schadenersatz. Das Urteil wurde von einer Kleinen Kammer gefällt. Beide Seiten können binnen von drei Monaten eine Überprüfung durch die Große Kammer des Menschenrechtsgerichtshofs beantragen.

20. Juli

Tagebuch der Familie Görgülü

Eine Familie gibt nicht auf - Tagebucheintrag 20.07.07
Gestern haben wir Christofer für 3 Wochen Ferien in unserer Familie abgeholt. Bis zum Termin war nicht sicher, ob Christofer von den Pflegeeltern zu seinem Vater gelassen wird. Die Pflegeeltern verweigerten die Übergabe der Krankenversicherungskarte von Christofer. Sie ließen durch die Sozialarbeiterin des Jugendamtes ausrichten, das Kazim seinen Sohn privat versichern könne. Auf Drängen von Kazim veranlasste der Vormund, dass die Krankenkasse von Christofer uns Behandlungsscheine zusendet. Das Landesverwaltungsamt verlangt von Kazim, dass er lückenlos die Aufenthaltsorte und das Zeitvolumen von Christofer in den 3 Wochen auflistet. Dass wir nach Berlin, Stuttgart und an die Ostsee reisen wollen, hatten wir bereits mitgeteilt. Kazim hat seine Rechtsanwältin Azime Zeycan gebeten, diese Forderungen rechtlich zu bewerten und zu beantworten. Der Vormund hat angekündigt, dass er mindestens zweimal in der Woche mit Christofer sprechen möchte.

20. Juli

Presse

Tageblatt
Kinder haben ein Recht auf beide Eltern
Kinderschutzbund hilft mit begleitetem Umgang – Es werden ehrenamtliche Helfer gesucht
Trennungskinder haben das Recht auf Umgang mit beiden Eltern. Nicht immer klappt das reibungslos. Der Kinderschutzbund hat im Landkreis Stade die Aufgabe übernommen, Kinder beim Kontakt mit dem getrennt lebenden Vater oder der Mutter zu begleiten. Jetzt werden neue Mitarbeiter gesucht. Das 1992 in Kraft getretene Kindschaftsrecht sichert Trennungskindern den Umgang mit beiden Eltern zu. Schwierig wird das, wenn Vater und Mutter sich möglichst nicht begegnen wollen. „Wenn Eltern sich über den Umgang mit dem Kind nicht einigen können, veranlasst das Familiengericht den begleiteten Umgang“, erklärt Dr. Henning Kehrberg, Vorsitzender des Deutschen Kinderschutzbundes in Stade.

19. Juli

neue Sendung Väterradio

Julisendung am 19.07.07 von 19.00-19.50 Uhr
Rapunzel - Märchen ohne Türen
Blockaden überwinden
Das Fenster unseres Lebens ist offen - wir können uns nach allen Seiten umsehen und finden schließlich das Paradies, die Pflanze unseres Verlangens, hier das Rapunzel. Diese Pflanze kostet viel - das Verlangen muss mit dem Kind bezahlt werden. Und das Kind wird im Turm der Zauberin eingesperrt. Ein Turm ohne Tür aber mit Fenster. Dieses Fenster zur Welt wird zur Tür: Rapunzel lass dein Haar herunter.... was wird heute von uns nicht alles eingemauert - möglichst vor dem Blick des Lebens versteckt. Aber das Leben sucht sich seinen eigenen Weg und lässt sich nicht einsperren. Es folgt eine lange Suche, ein Weg durch den Wald. Das muss alles ohne Augenlicht geschehen - der Prinz sieht aber mit dem Herzen und bahnt sich seinen Weg. Schließlich landet er in der Wüste, da wo nichts mehr gesehen werden kann außer Sand, Himmel und Sonne. Da wo die Bilder stehen bleiben. Rapunzel wartet genau an diesem Ort auf ihren Prinzen. In der Wüstenei zählt nur das Sehen mit dem Herzen, und Rapunzel singet ihr Lied - Mann und Frau finden sich und ihr Leben beginnt grenzenlos. Die Tür ist aufgeschlagen.....

  • Liveempfang
    Väterradio direkt über Livestream zu empfangen! [mehr]

18. Juli

Presse

Westfalenblatt
Amt lässt Vater nicht zum Sohn
Ein Foto seines zweijährigen Sohnes auf dem Handy – mehr hat Arbeiter Karl-Jörg K. aus Herford nicht von seinem Kind. Foto: Althoff Von Christian Althoff Herford Das Oberlandesgericht Hamm hat entschieden, dass ein Mann aus Herford seinen unehelichen Sohn (2) drei Stunden pro Monat sehen darf. Doch das Jugendamt Bünde hält sich nicht an den Gerichtsbeschluss.
Karl-Jörg K. (30) und seine Freundin hatten sich lange vor der Geburt ihres gemeinsamen Sohnes getrennt. »Dass ich Vater geworden war, erfuhr ich erst im Oktober 2005 durch einen Brief des Jugendamtes Bielefeld. Da war mein Sohn schon sechs Monate alt«, erinnert sich der Herforder, der als Lagerarbeiter beim Küchenhersteller Poggenpohl beschäftigt ist. Im ersten Moment habe er sich gefreut, sagt Karl-Jörg K., doch weiter unten im Brief habe gestanden, dass sein Kind schwerverletzt im Krankenhaus liege und bleibende Schäden nicht auszuschließen seien. Die Mutter und ihr neuer Lebensgefährte hatten das Baby ein paar Tage zuvor in die Kinderklinik Bethel gebracht. »Dort hatten Ärzte Gehirnblutungen in Folge eines Schütteltraumas festgestellt«, erinnert sich der Vater.

18. Juli

Presse

Morgenweb
Zu viel Tradition, zu viele Männer
Erste Studie zur Familienfreundlichkeit der Metropolregion untersucht, was die Unternehmen für die Vereinbarkeit tun

Wer in Familie macht, kann nicht Karriere machen, und ohnehin ist es besser, wenn die Frauen zu Hause bei ihren Kindern sind - das ist keine antiquierte Denkweise, sondern sie ist aktuell. Die große Mehrheit befragter Geschäftsführer und Personalchefs von Unternehmen der Metropolregion Rhein-Neckar ist dieser Meinung. 477 hat das Zentrum für Europäische Sozialforschung der Universität Mannheim von November 2006 bis März dieses Jahres befragt. Ziel war es, herauszufinden, wie der Stand in Sachen Vereinbarkeit Familie und Beruf ist. Was tun die Firmen für ihre Mütter (seltener sind es die Väter) - und wenn sie nichts (oder wenig) tun, woran liegt es.

17. Juli

Presse

Rheinische Post
Kinder als Waffen
Mit welchem Recht setzen Erwachsene Kinder als Waffen ein? Gestern saß in der Straßenbahn eine Großmutter mit ihrem etwa dreijährigen Enkelsohn. Der Kleine drückte strahlend seine Nase an der Fensterscheibe platt und fragte seine "Oma" pausenlos und lauthals über Dinge aus, die draußen an ihm vorbei zogen. Die ältere Dame versuchte, seine Fragen geduldig zu beantworten. Manche waren so drollig gestellt, dass ich mir ein Lachen kaum verkneifen konnte. Eine 19-jährige, die neben mir saß, schneutzte sich, und ich sah, dass ihr Tränen über die Wange zu laufen begannen. "Lustig, der Kleine," meinte ich schmunzelnd, erkannte dann aber mit Bestürzung am Gesichtsausdruck des Mädchens, dass es lautlos vor sich hin weinte.

16. Juli

Programmtipp

Frankenpost
Die kleinen Opfer des Scheidungskriegs
Die kleine Lizzy sitzt zwischen den Stühlen. Seit sechs Jahren streiten sich ihre Eltern um das Sorgerecht für das neunjährige Mädchen. Die innere Zerrissenheit hat Spuren auf der Kinderseele hinterlassen. "Wenn es mir gelingt, diese Eltern zu vertragen, kommt das einem Wunder gleich", sagt die psychologische Gutachterin Katharina Behrend. Zwölf Kilo Akten haben sich im Fall Schmidt gegen Schmidt bereits angehäuft. Behrends Mission ist es, das Leben für das Trennungskind erträglicher zu machen. Für ihre SWR-Reportage "Im Namen des Kindes - Letzte Hoffnung im Scheidungskrieg" hat Katharina Wolff die Gutachterin und Familie Schmidt mit der Kamera begleitet. Wichtig war ihr vor allem eines: die Perspektive des Kindes.

14. Juli

Presse

Umweltjournal
EU-Petitionskommission in Brüssel beschließt Initiativbericht zum deutschen Jugendamt
Am 7. Juni 2007 fand die zweite Anhörung des Petitionsausschusses des Europäischen Parlaments in Brüssel zur fachlichen und rechtlichen Praxis deutscher Jugendämter bei Kindesentzug in nationalen und internationalen Familiensachen statt. (Erste Anhörung am 30. Januar 2007).
Die von 15:30 Uhr bis ca. 17: 30 Uhr unter dem Vorsitz von Marcin Libicki andauernde Anhörung legte offen, dass das fachlich unabhängig agierenden deutsche Jugendamt brutale Kindesentziehungsmethoden anwendet. Dabei kommt es auch zu schweren Diskriminierungen ausländischer Eltern, indem ihnen verboten wird, sich bei Umgangskontakten in ihrer Muttersprache mit ihren bis zum Kindesentzug bilingual aufgewachsenen Kindern zu unterhalten. Die betroffenen Kinder dürfen die Muttersprache ihres entzogenen Elternteils nicht in der Schule lernen. Grund ist der rechtlich zulässige Anspruch des Jugendamtes, vertrauliche, dem Jugendamtspersonal unverständliche Mitteilungen zwischen Eltern und Kindern zu verhindern.

13. Juli

Vorankündigung Väterradio

Vorankündigung Julisendung am 19.07.07 von 19.00-19.50 Uhr
Rapunzel -  Märchen ohne Türen
Blockaden überwinden
Das Fenster unseres Lebens ist offen - wir können uns nach allen Seiten umsehen und finden schließlich das Paradies, die Pflanze unseres Verlangens, hier das Rapunzel. Diese Pflanze kostet viel - das Verlangen muss mit dem Kind bezahlt werden. Und das Kind wird im Turm der Zauberin eingesperrt. Ein Turm ohne Tür aber mit Fenster. Dieses Fenster zur Welt wird zur Tür: Rapunzel lass dein Haar herunter.... was wird heute von uns nicht alles eingemauert - möglichst vor dem Blick des Lebens versteckt. Aber das Leben sucht sich seinen eigenen Weg und lässt sich nicht einsperren. Es folgt eine lange Suche, ein Weg durch den Wald. Das muss alles ohne Augenlicht geschehen - der Prinz sieht aber mit dem Herzen und bahnt sich seinen Weg. Schließlich landet er in der Wüste, da wo nichts mehr gesehen werden kann außer Sand, Himmel und Sonne. Da wo die Bilder stehen bleiben. Rapunzel wartet genau an diesem Ort auf ihren Prinzen. In der Wüstenei zählt nur das Sehen mit dem Herzen, und Rapunzel singet ihr Lied - Mann und Frau finden sich und ihr Leben beginnt grenzenlos. Die Tür ist aufgeschlagen.....

  • Liveempfang
    Väterradio direkt über Livestream zu empfangen! [mehr]

13. Juli

Presse

Süddeutsche Zeitung
Mehr Rechte beim Vaterschaftstest
Väter sollen bald wie Mütter das Recht bekommen zu erfahren, von wem ihr Nachwuchs abstammt. Die dafür nötigen Genproben müssen alle Beteiligten aber freiwillig abgeben. Männer sollen nach dem Willen der Bundesregierung mehr Rechte bei Vaterschaftstests bekommen. Nach einem im Kabinett beschlossenen Gesetzesentwurf haben Väter demnächst ebenso wie Mütter oder Kinder einen Anspruch darauf, die Abstammung zu klären.

12. Juli

Info

Stellungnahme Väteraufbruch:
Klärung der Vaterschaft, unabhängig vom Anfechtungsverfahren

1. Der Entwurf ergibt sich aus der Gehorsamspflicht des Gesetzgebers gegenüber dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 13. Februar 2007. Die vorgeschlagenen materiell-rechtlichen Regelungen erfüllen die Auflagen des Bundesverfassungsgerichts, allerdings mit ersichtlichem Widerwillen, auch nur im Geringsten über diese Auflagen hinaus im Sinne der tragenden Entscheidungsgründe des Urteils hinauszugehen. Der Väteraufbruch kritisiert dies nachdrücklich, und verlang zwei grundsätzliche Änderungen am Gesetzesentwurf:
2. Es ist nun auch dem – mutmaßlichen - leiblichen Vater, das Recht zu gewähren, die Abstammung eines möglicherweise von ihm abstammenden Kindes klären zu lassen, auch dann wenn er nicht der rechtliche Vater ist. Nach dem Entwurf soll ihm dieses Recht unverändert vorenthalten bleiben, auch wenn er die Rechtsposition des rechtlichen Vaters ernstlich einzunehmen bereit ist. Die tragenden Gründe des BVerfG Urteils zur überragenden Bedeutung des Wissens um die Abstammung für die Identitätsentwicklung der Kindes und des Vaters treffen für den seine Vaterschaft vermutenden leiblichen Vater in gleicher Weise zu wie für den an seiner Vaterschaft zweifelnden rechtlichen Vater.

11. Juli

Pressemeldung

Leibliche Väter eines Kindes, dessen Mutter mit einem anderen Mann verheiratet ist, bleibe weiter völlig rechtlos
Der Väteraufbruch für Kinder, die mitgliederstärkste deutsche Vätervereinigung, die das Urteil aus Karlsruhe als wichtigen Schritt für Gleichberechtigung von Vätern gefeiert hatte, kritisierte an der Kabinettsvorlage, sie setze den Karlsruher Richterspruch nur höchst widerwillig um. Immer noch werde das Recht des Kindes, dass sein leiblicher Vater auch sein rechtlicher sein soll, zu wenig geschützt. Der leibliche Vater eines Kindes, dessen Mutter mit einem anderen Mann verheiratet ist, bleibe weiter völlig rechtlos, obwohl das Karlsruher Urteil auch auf ihn anwendbar sei. Gut am Gesetzesentwurf sei, dass nun die Abstammung der meisten Fälle von Kuckuckskindern einvernehmlich geklärt werden wird, schlecht ist, dass das Gesetz sich um den erheblichen rechtlichen wie psychologischen Beratungsbedarf solcher Fälle überhaupt nicht kümmere.

Presse und Gesetzentwurf aus dem BMJ

10. Juli

Info

Report München
Teure Prozesse, verzweifelte Angehörige: Der Endlosstreit um Trennungskinder vor deutschen Gerichten
Karin Kelly vermisst ihren Enkel. Seit 5 Jahren hat sie ihn nicht mehr gesehen. Die Geschenke für ihn hat sie aufgehoben. 8 Jahre hat er mit seiner Mutter bei ihr gelebt. Mittags und abends war sie für ihn da, weil sie die alleinerziehende Tochter unterstützte.
Karin Kelly: „Es vergeht ja kein Tag, wo man nicht an ihn denkt. Es ist ja alles noch so wie es war, als er hier war. Weil wir halt gesagt haben, wenn er irgendwann wieder kommt, vielleicht kann er ein bisserl anknüpfen an die Zeit, wo er hier war.“

08. Juli

Tagebuch der Familie Görgülü

Eine Familie gibt nicht auf - Tagebucheintrag 08.07.07
Am Freitag, den 06.07.2007 fand nach fast 8 Jahren im Landesverwaltungsamt von Sachsen-Anhalt ein erstes Gespräch zwischen Jugendamt, Vormund und Kazim statt. Bisher hatten die verantwortlichen Behörden Gesprächs- und Hilfeangebote für Kazim immer wieder verweigert.
Kazim wurde von seiner Ehefrau und Dietmar-Nikolai Webel, vom Väteraufbruch für Kinder e.V., unterstützt. Neben allgemeinen Sach- und Maßnahmefragen wurde von allen Beteiligten bestätigt, dass die Hilfeplangespräche mit dem Langzeitziel einer Familienzusammenführung von Christofer und Kazim geführt werden. Das Jugendamt wird die Pflegeeltern entsprechend informieren und schulen, damit sie in die Lage versetzt werden Christofer bei diesem Prozess zu begleiten.

07. Juli

Leserbriefe

Berliner Zeitung
Das Kind zwischen Mutter und Vater
Leserinnen und Leser zu einem brisanten Thema
In der vergangenen Woche veröffentlichten wir an dieser Stelle unter dem Titel "Zu wem gehört das Kind?" ein Interview mit dem Juristen Prof. Ludwig Salgo. Vorausgegangen war ein Magazin-Text über einen Sorge- und Umgangsrechtsstreit ("Und bist du nicht willig ." von Birgit Walter, 10. Februar 2007). Zum Interview mit Ludwig Salgo haben uns mehr als 80 Zuschriften erreicht. Betroffene Mütter und Väter, Experten, die sich mit dem brisanten Thema beschäftigen, berichten darin aus eigener Erfahrung. Einige der Zuschriften veröffentlichen wir, teilweise gekürzt.

Weitere Leserbriefe:

06. Juli

Presse

Chrismon
Mama-Tage und Papa-Tage
Bilden Sie den Plural von Zuhause! Das geht nicht? Doch, das geht. Manche Scheidungskinder haben eins bei Papa und eins bei Mama
Alle drei Tage zieht eine kleine Karawane die Straße entlang. Mittwochs nach der Schule zieht sie zum Papa, samstags oder sonntags zurück zur Mama. Jon, neun Jahre alt, sitzt am wackelnden Holztisch in der Küche seines Vaters und erzählt, wie er und sein kleiner Bruder Antonin dann Blockflöte, Fußballschuhe und Schultasche packen. Antonin, sieben, will auch mitreden. Er will vom Donnerstag reden: Da muss er schon um viertel nach sieben in der Schule sein: Schwimmunterricht! Das ist doch wirklich aufregender als die Tatsache, dass er zwei parallele Zuhause hat, einen Küchentisch in jeder Wohnung, der eine wackelt, der andere nicht, zweimal Hosen und Pullover, zweimal Spielsachen und zweimal genau gleichwertige Erziehungsberechtigte - ein Doppelleben.

05. Juli

Info

Kreisgruppe Mainz
Probleme von Trennungs- und Scheidungskindern näher bringen
Väteraufbruch für Kinder Mainz nimmt am Rheinland-Pfalz-Tag teil
Nach Nierstein/Oppenheim, Bad Ems und Speyer, durften wir, der "Väteraufbruch für Kinder Mainz e.V.", dieses mal in Baumholder am Rheinland-Pfalz-Tag teilnehmen. Baumholder liegt im Südwesten der Republik, im Hunsrück unweit der Mosel. Baumholder ist als größte US-Garnisonsstadt bekannt und beherbergt auch heute noch tausende Amerikaner. Wir durften uns an den drei Festtagen im Rahmen der sogenannten "Selbsthilfemeile" einer breiten Öffentlichkeit präsentieren. Für einen kleinen Obolus wurde uns ein wetterfester Pavillon gestellt, in dem wir den Besuchern die Probleme von Trennungs- und Scheidungskindern näher bringen konnten. Wir boten Informationen in Form von Flyern, Plakaten und Aufklebern an, und führten viele gute Gespräche. Während die Kinder von unserer Schriftführerin, Pia Beck, geschminkt wurden, lasen die Eltern sich unsere Informationen durch. Viele beteiligten sich spontan an unserer Unterschriftensammlung.

04. Juli

Pressemeldung

Pressemitteilung: Kleine Anfrage zum gemeinsamen Sorgerecht nicht verheirateter Eltern
Der Väteraufbruch für Kinder e.V. begrüßt, dass heute im Bundestag eine kleine Anfrage zum Thema „gemeinsames Sorgerecht nicht verheirateter Eltern“ gestellt wurde und dankt der Fraktion von Bündnis90/Grüne dafür, dass dieses Thema nun auch auf parteipolitischer Ebene angegangen wird. Da inzwischen fast jedes dritte Kind in Deutschland außerehelich geboren wird, gehört das Thema „Sorgerecht“ ganz oben auf die familienpolitische Tagesordnung. Zum gleichen Thema führt der Väteraufbruch für Kinder seit Januar eine Internet-Befragung durch, an der betroffene Väter teilnehmen können. Fragebogen hier  
Hintergrund der Befragung und der kleinen Anfrage ist das höchst umstrittene Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 29. Januar 2003. Darin wurden nach Meinung vieler Experten Väter von nichtehelichen Kindern eindeutig benachteiligt, denn diese können das gemeinsame Sorgerecht für ihre Kinder nur erhalten, wenn die Mutter damit einverstanden ist. „Ungerecht", so war vielerorts zu hören.

04. Juli

Bundestag

Kleine Anfrage der Abgeordneten der Abgeordneten Ekin Deligöz Volker Beck (Köln), Grietje Bettin, Kai Gehring, Katrin Göring-Eckardt, Britta Haßelmann, Priska Hinz (Herborn), Krista Sager und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Gemeinsames Sorgerecht nicht verheirateter Eltern
Eltern, die bei der Geburt ihres Kindes nicht miteinander verheiratet sind, haben gemäß § 1626a BGB die Möglichkeit, die elterliche Sorge gemeinsam auszuüben, wenn beide eine Sorgeerklärung abgeben oder sie einander heiraten. Die derzeitige Sorgerechtsgestaltung erfordert die übereinstimmende Sorgeerklärung beider Elternteile, um sicherzustellen, dass die gemeinsame Sorge nicht gegen den Willen eines Elternteils eintreten kann. Ohne Einverständnis der Mutter gibt es also derzeit kein Sorgerecht für den nicht mit ihr verheirateten Vater.

04. Juli

Programmtipp

Das Erste | Montag, 23.07.07 | 21:00 Uhr
Im Namen des Kindes
Letzte Hoffnung im Scheidungskrieg
Lizzy ist neun Jahre alt und hat eigentlich alles, was man in diesem Alter so braucht, um glücklich zu sein: ein schönes Kinderzimmer, eine liebevolle Mama, die sich um sie sorgt und einen Papa, der sie lieb hat und mit ihr spielt. Und doch ist Lizzys Welt aus den Fugen: Ihre Eltern reden nicht mehr miteinander. Das ist der Moment, in dem Katharina Behrend vom Gericht beauftragt wird, sich einzumischen: wenn in Familien, die keine mehr sein wollen, nichts mehr geht. Sie ist "die letzte Instanz" im Scheidungskrieg: "Wenn es mir gelingt, diese Eltern zu vertragen, kommt das einem Wunder gleich." Die psychologische Gutachterin ist unterwegs zu ihrem neuen Fall: Schmidt gegen Schmidt - zwölf Kilo Akten hat sie im Kofferraum. Seit sechs Jahren streitet sich das Ex-Ehepaar Schmidt gerichtlich um das Sorgerecht für ihre neunjährige Tochter Lizzy.

03. Juli

Programmtipp

Frauen an der Macht
Sendung am Mittwoch, 04.07.2007, 20.15 bis 21.00 Uhr

Wozu brauchen wir noch Männer?
Nehmen die „Alpha-Mädchen“ den Männern die Butter vom Brot? Sind Männer plötzlich das „schwache Geschlecht“? Brauchen wir eine Männerbewegung?
Deutschland wird von einer Frau regiert, und seit geraumer Zeit machen immer öfter die „Alpha-Mädchen“ von sich reden. Junge Frauen gelten als flexibler, fleißiger und leistungsstärker als ihre männlichen Altersgenossen. In Sachen Ausbildung, Beruf und Karriere ziehen die jungen Frauen oft an ihren männlichen Altersgenossen vorbei. In manchen Regionen Deutschlands schauen sich Personalchefs gezielt nach Frauen um. Schon wird der Ruf nach einer „Männerbewegung“ laut, die – so wie etwa der Verein „MANNdat“- gegen die Diskriminierung des Mannes zu Felde zieht.

02. Juli

Presse

Leserbrief zum Artikel
„ Zu wem gehört das Kind“
In einem Punkt hat der Frankfurter Rechtsprofessor Ludwig Salgo Recht: wir brauchen in Deutschland Familienrichter, die diesen Namen verdienen und auf ihren schwierigen Job gut vorbereitet werden. Es kann nicht sein, dass nach nur einjähriger Erfahrung als Richter, egal ob in Zivil- oder Arbeitsrechtsverfahren – sie als Familienrichter eingesetzt werden können. Ebenso unhaltbar, dass sie keinerlei Qualifikation in Komplementärwissenschaften, wie Psychologie oder Soziologie aufweisen. Sie verlassen sich auf so genannte Sachverständige, für die es wiederum auch keine einheitlichen Ausbildungs-Standards gibt, damit sie in der schwierigen Materie Familienrecht Gutachten erstellen können.

01. Juli

Presse

Junge Freiheit
Auf dem Weg zum neuen Menschen
Wer die Krippen-Diskussion der letzten Monate verfolgt hat, der weiß mittlerweile, daß Gehirnforschung, Bindungsforschung, psychologische Forschung, medizinische Forschung und schlechte Erfahrungen mit den Großexperimenten in kommunistischen Ländern dafür sprechen, daß ein Kind am besten gedeiht, wenn es in den ersten drei Jahren in der Obhut der eigenen Mutter ist. Wird das Kind vorzeitig von der Mutter getrennt, entstehen mitunter langfristige Bindungsschäden, die negative Auswirkungen auf die seelische Gesundheit, das Sozialverhalten und die Leistungsfähigkeit des Kindes haben können. Das ist nicht erstaunlich, denn das Kleinkind muß in den ersten drei Jahren bereits zwei Trennungen durchleiden: zuerst von der Mutter und dann von der Ersatzperson, an die es sich im „günstigen“ Fall gebunden hat.

01. Juli

Info

Kreisgruppen Holzminden, Hannover und Peine trafen sich
9 Jahre Reform des Kindschaftsrechts
Aus aktuellem Anlass zu den neuesten Ereignissen im Familienrecht trafen sich die Vorstandsmitglieder des „Väteraufbruch für Kinder" aus Holzminden, Hannover und Peine in Hannover. Hauptthemen des Abends waren: 9 Jahre Kindschaftsrecht. Am 1. Juli 1998 trat das neue Kindschaftsrecht in Kraft. Fragen und Umsetzungsmöglichkeiten zur Unterhaltsrechtsreform stehen an. Wann und wie kommt die neue Unterhaltsreform? Wie soll das Problem und die Finanzierung der Krippenplätze gelöst werden? Wie soll man sich verhalten, wenn Zweifel an der Vaterschaft bestehen? Was bringt das neue Recht noch?

30. Juni

Presse

Financial Times
Koalition legt Antrag für Kinderrechte auf Eis
Ein geplanter Vorstoß aller Bundestagsfraktionen zur Verankerung der Rechte von Kindern im Grundgesetz ist vorerst gescheitert. Die SPD gibt vor allem der CDU/CSU-Bundestagsfraktion die Schuld. Die Kinderkommission ist eines der wenigen Gremien im Bundestag, das keinen großen Parteienstreit kennt. Die Abgeordneten aller Parteien sind sich seit längerer Zeit einig, dass die Kinderrechte eigens im Grundgesetz verankert werden sollen. In Abstimmung mit dem Bundesjustizministerium wurde auch eine Formulierung entwickelt, mit der der Artikel 6 des Grundgesetzes ergänzt werden soll.

30. Juni

Presse

Landeszeitung
Sehnsucht nach der Tochter
Leiblicher Vater kämpft um Umgangsrecht - Vereine und Selbsthilfegruppen helfen
"Annabell ist die beste Tochter der Welt", sagt Peter Witkowski und schaut liebevoll auf das Foto eines Mädchens, das fröhlich in die Kamera lacht. Gerne würde der 39-Jährige der Siebenjährigen sagen, wie stolz er auf sie ist. Doch das darf er nicht. Ein Gericht hat ihm bis Ende 2008 den Umgang mit seiner Tochter untersagt. Witkowski ist verzweifelt, will sich damit nicht abfinden. Das Schicksal des Rohstorfers ist kein Einzelfall. Immer öfter kommt es zwischen Eltern zum Streit um Umgangs- und Sorgerechte - bundesweit. Nicht nur Väter sind betroffen, sondern zunehmend auch Mütter. Vielerorts gründen sich deshalb Selbsthilfegruppen und Vereine für Eltern, die um ihr Kind kämpfen.

29. Juni

BMFSFJ

Pressemitteilung des BMFSFJ
Ursula von der Leyen: "Ort des Austauschs über gute Familienpolitik in Europa"
Webportal zur "Europäischen Allianz für Familien" freigeschaltet

"Wir wissen, dass wir familienpolitisch viel von unseren europäischen Nachbarn lernen können", sagt Bundesfamilienministerin von der Leyen. "Jetzt haben wir ein Instrument, auf das jeder, der sich in Europa für die Belange von Familien einsetzen will, zugreifen kann - der interessierte Bürger, der Familienverband, Wirtschaftsunternehmen und auch die Politik. Mit dem heutigen Start des Internetportals stoßen wir ein breites Tor auf für eine starke Europäische Allianz für Familien. Jetzt ist es an den Staaten und Menschen Europas, einzutreten und die Allianz als einen Ort des Austauschs über gute Familienpolitik und erfolgreicher Praxisbeispiele auf europäischer Ebene zu nutzen", sagt Ursula von der Leyen.

29. Juni

Presse

Berliner Zeitung
Regierung plant höheres Kindergeld
Bundesfinanzminister Steinbrück stellt Besserstellung von Familien in Aussicht / 2011 erstmals Haushaltsüberschuss und Einstieg in den Schuldenabbau
Die große Koalition wird im Wahljahr 2009 aller Voraussicht nach das Kindergeld anheben. Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) räumte im Interview mit der Berliner Zeitung ein, dass das von seiner Partei zunächst geforderte Aussetzen der Kindergelderhöhung zu Gunsten von mehr Krippenplätzen mit der Union nicht zu machen sei. "Das muss man ganz nüchtern zur Kenntnis nehmen", sagte der Bundesfinanzminister.

28. Juni

Presse

Die TAZ
Jungenarbeit
Vom Wölfchen zum Mann
Jungs geraten in der modernen Gesellschaft ins Schlingern. Pädagogen wollen den kleinen Männern bei der Suche nach männlicher Identität helfen. Ein Frontbericht. Immer dasselbe mit den Jungs. "Wer hat keine Hausaufgaben?", fragt Ragnhild Böker jeden Morgen. Die Antwort ist stets dieselbe: "Das sind in der Regel die Jungs", sagt die Klassenlehrerin der 6.1. der Hauptschule im niedersächsischen Bodenwerder. Deshalb ist sie froh, dass der männliche Teil der Klasse an diesem schönen Frühlingsmorgen ins Jugendheim Klex abzottelt. Zum "Jungsseminar". Solange hat Böker die Mädchen für sich, bildet sie zu Konfliktlotsinnen aus, die auf dem Schulhof für Ruhe sorgen sollen. Böker: "Endlich haben wir mal Zeit für uns."

27. Juni

Presse

EPD
Von der Leyen: Zahl der Väter in Elternzeit hat sich verdoppelt
Die Zahl der Väter in Elternzeit hat sich nach Regierungsangaben seit Anfang des Jahres verdoppelt. "Es gibt einen Anstieg von 3,5 auf sieben Prozent der Väter", sagte Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) der "Welt am Sonntag". Zu Jahresbeginn wurde das Elterngeld eingeführt, nach dem erwerbstätige Mütter oder Väter zwölf Monte lang bis zu 1.800 Euro Lohnersatz erhalten, wenn sie ihr Kind zu Hause betreuen. Nimmt der Partner auch Elternzeit, verlängert sich die Zahlung um zwei Monate. Besonders gut werde das Elterngeld von Eltern in bildungsnahen Schichten angenommen, sagte von der Leyen unter Berufung auf eine Milieu-Studie. Gut ausgebildete Männer und Frauen Anfang 20 nähmen die Familienpolitik wie eine Befreiung wahr.

26. Juni

Programmtipp

Pro7 SAM
27.06. und 28.06. zwischen 13.00 Uhr - 14.00 Uhr
Eltern ohne Kinder
Sie sind Eltern und doch ohne Kinder. Immer mehr Mütter und Väter verlieren nach einer Trennung oder Scheidung den Kontakt. Wartend auf Gerichtsurteile und Jugendamtsentscheidungen müssen sie hilflos mit ansehen, wie sich die Kinder immer mehr entfremden und irgendwann von sich aus den Kontakt abbrechen.

26. Juni

Presse

Die Welt
Die 68er-Falle
Die Auseinandersetzungen innerhalb und außerhalb der großen Koalition über die Bereitstellung Hunderttausender zusätzlicher Krippenplätze für Ein- bis Dreijährige hat eine - in ihrer Schärfe - längst der Vergangenheit zugerechnete Diskussion wieder aufleben lassen. Am markantesten belegt dies die Forderung der SPD-Linken, in das im Herbst zu beschließende neue SPD-Grundsatzprogramm das Postulat aufzunehmen: "Eine wirklich humane Gesellschaft kann erst dann entstehen, wenn das Männliche überwunden ist." Diese Art des kämpferischen Feminismus erinnert an die Emanzipationsdebatte der 68er.

26. Juni

Info

Kreisgruppe Mainz
29.06.-01.07. in Baumholder
Väteraufbruch für Kinder Mainz e.V. auf dem Rheinland-Pfalz-Tag
Zum vierten mal nimmt der Väteraufbruch für Kinder Mainz e.V. am Rheinland-Pfalz-Tag teil und betreibt im Rahmen der Selbsthilfemeile eine Informationsstand. Nach Nierstein/Oppenheim, Bad Ems und Speyer, sind wir nun in Baumholder mit dabei. Wir freuen uns Interessierte an unserem Stand begrüßen zu dürfen. Abgesehen von unserem Info-Stand ist der Rheinland-Pfalz-Tag sicher auch die Anreise wert. Ein pralles Rahmenprogramm sorgt für Unterhaltung für Jung und Alt. Auf vielen Bühnen präsentieren sich die großen Rundfunk-Programmanbieter.

25. Juni

Presse

Die Zeit
Gute, böse Mutter
Die Täterinnen geben sich fürsorglich, heimlich jedoch misshandeln sie ihre Kinder. Die bizarre Form des Münchhausen-Syndroms ist häufiger, als bislang angenommen. Christian Poets erinnert sich noch gut an die Kameras in den Krankenzimmern. In den Wänden und Zimmerdecken verborgen, zeichneten sie zunächst harmlos anmutende Szenen auf: Eine Frau zum Beispiel, die sich scheinbar fürsorglich über das Bett ihres kranken Kindes beugt, als wolle sie ihm über den Kopf streichen. Die dann jedoch plötzlich eine Hand über Mund und Nase des Babys legt. Der Säugling zappelt hilflos mit Armen und Beinen, doch die Mutter drückt ungerührt weiter zu. Als eine Krankenschwester das Zimmer betritt, jammert die Frau, ihr Kind habe urplötzlich aufgehört zu atmen.

25. Juni

Presse

Die Welt
„Die Ehe ist mehr als ein Steuervorteil"
Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) ist der Star der Regierung, in ihrer eigenen Partei aber heftig umstritten. Ein Gespräch über moderne Partnerschaften, Kinderbetreuung und die Mängel der Pflegereform.
Männern mutet Ursula von der Leyen einiges zu: Sie sollen Kinder betreuen, Eltern pflegen, den Ehefrauen mehr Freiraum im Beruf öffnen. Dafür wird die Familienministerin (CDU) angefeindet, aber auch gelobt. Eine Feministin ist die Mutter von sieben Kindern nicht. Alice Schwarzers neues Buch liegt ungeöffnet in Folie verpackt auf dem Schreibtisch des Ministerbüros. Ob sie es lesen wird? „Vielleicht spätabends, wenn ich mal Zeit habe.“

25. Juni

Pressemeldung

Pressemeldung MANNdat
Jungenleseliste überarbeitet
MANNdat hat seine Jungenleseliste überarbeitet. Auf 72 Seiten sind Tipps und Bücher aufgeführt, die das Leseinteresse von Jungen steigern. Das mangelnde Bücherangebot für Jungen ist eine Hauptursache für die schlechtere Leseleistung von Jungen. Deshalb ist es wichtig, die richtigen Bücher für Jungen zu finden.
Neu hinzu kam die Jungenbuchreihe von Langenscheidt in englischer Sprache, das Geschichtsmagazin „Geschichte“ sowie die Jugendbuchreihe des neuen Laetitia-Verlages. Bei der Überarbeitung wurden zudem alle ISBN-Nummern auf die neue ISBN-13 umgestellt.

24. Juni

Tagebuch der Familie Görgülü

Eine Familie gibt nicht auf - Tagebucheintrag 24.06.07
Nach drei Jahren Umgangsvereitelung konnte Christofer das erste Mal am Johannisfest in der Kirchengemeinde Gollma teilnehmen. Wie jedes Jahr haben wir mit den Kindern türkisches Fladenbrot gebacken.
Völlig überraschend besuchte der Vormund von Christofer das Johannisfest. Der Vormund, Frau Strohmeyer, wollte sich über das Befinden von Christofer informieren. Sie konnte sehen, wie fröhlich und ausgelassen Christofer mit seinen Freunden aus der Gemeinde und seinem Vater spielt. Die Gemeindemitglieder registrierten, dass Christofer sich ohne Ängste und offen mit seinem Vormund allein unterhielt.

24. Juni

Pressemitteilung

Pressemitteilung zur neuen Düsseldorfer Tabelle
Der Väteraufbruch für Kinder e.V. begrüßt die Senkung der Unterhaltsbeträge der Düsseldorfer Tabelle zwischen zwei und acht Euro monatlich. Zwar bedeutet dies auf den ersten Blick eine Verschlechterung der finanziellen Situation der Trennungskinder. Doch darf hierbei nicht übersehen werden, dass in den unteren Einkommensgruppen die Minimierung des Unterhalts um lediglich zwei Euro regelmäßig durch höhere Sozialleistungen der Ämter aufgefangen wird. In den höheren Einkommensgruppen, in denen Unterhalt bis zu € 662,00 gezahlt wird – und somit mehr, als so manches Lehrlingsgehalt hoch ist – dürfte es nicht darauf ankommen, dass in diesen Einkommensgruppen bisher € 670,00 gezahlt wurden. So viel Unterhalt dürfte in der Regel sowieso von keinem Kind benötigt worden sein.

23. Juni

Info

PAS-Eltern in Würzburg
Presse-Info des Vereins PAS-Eltern e.V. 
Am Sonntag, den 17. Juni 2007 lud der bundesweit tätige Verein PAS-Eltern e.V. zu einem Informationstag zum Thema Eltern-Kind-Entfremdung bei Trennung und Scheidung in die Räumlichkeiten der evangelischen Deutschhauskirchengemeinde in Würzburg ein. Mütter, Väter und Großeltern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz waren angereist, alle verbindet das Schicksal, sie dürfen  ihre Kinder bzw. Enkelkinder nicht mehr sehen. Begonnen wurde mit einem Gottesdienst, der von betroffenen Müttern und Vätern mitgestaltet wurde. Danach hat die Autorin und selbst betroffene Mutter Claudia Redlhammer, Zürich, aus Ihrem Buch „Die schmutzige Frau“ bewegende Ausschnitte vorgelesen, von den erfolglosen Versuchen der Protagonistin, ihre Kinder wieder zu treffen, die nach der Trennung beim Vater aufwuchsen. Die Betroffenen im Publikum erkannten ihre eigenen bitteren Erfahrungen darin wider und eine rege Diskussion kam in Gang. Emotionen wie Ohnmacht, Hilflosigkeit, Sehnsucht, Trauer und schließlich Resignation wurden im Saal deutlich spürbar.

23. Juni

Presse

Bild-Zeitung
Streit um Unterhalt
Jetzt reden die Zahl-Väter
Weniger Unterhalt für Scheidungskinder – die neuen Zahlen der „Düsseldorfer Tabelle“ (Empfehlung für Familienrichter) entzweien Deutschland! Alleinerziehende Frauen empört die Kürzung, auch wenn es nur 2 bis 8 Euro im Monat sind. Scheidungsväter dagegen hoffen auf eine Trendwende. Marcus Gnau (41) vom Verein „Väteraufbruch“ (2500 Mitglieder): „Seit Jahren sinken die realen Einkommen. Aber der Unterhalt wuchs und wuchs. Die Kürzungen sind richtig!“

22. Juni

Presse

Kölner Stadt-Anzeiger
Immer mehr Väter wollen Kind und Karriere
Martin hat schlechte Laune. Es ist Dienstagabend, und das Parkhaus seiner Firma ist noch gut gefüllt. Auch sein Auto wird spät vom Platz fahren. Vor acht Uhr schafft er es auf keinen Fall, zu Hause zu sein. Ein ungünstiger Zeitpunkt, denn die Kinder sind dann übermüdet, seine Frau genervt. Fernsehen oder Zeitung lesen, dazu hätte er Lust, aber das wird nichts. Katharina erwartet zu Recht, dass er sich zumindest in dieser letzten Stunde um die Kleinen kümmert. Er lässt sich die Ereignisse eines langen Tages erzählen, er liest eine Geschichte vor. Um halb zehn schlafen die Kinder endlich. Ausgelaugt streckt Martin sich auf der Couch aus, er fühlt sich genauso müde wie seine Söhne.

21. Juni

neue Sendung Väterradio

Junisendung am 21.06.07 von 19.00-19.50 Uhr
Elternfrieden? Väter zwischen Elternzeit und elterlicher Verantwortung
Bericht vom 31. Evangelischen Kirchentag
Etwa 100 000 Menschen sind als Dauergäste beim Kirchentag angemeldet, etwa 50 000 Besucher werden als Tagesgäste täglich erwartet, so die offiziellen Zahlen des Veranstalters. Das Thema Trennung und Scheidung kam beim Kirchentag so gut wie gar nicht vor. Es ist aber ein Thema, was alle gesellschaftlichen Schichten erfasst und von daher war es gut, dass wir das Thema in einer Podiumsdiskussion aufgegriffen haben. Elternfrieden kann es nicht geben, wenn eine Elternpartei zur Schaffung einer Scheinruhe ausgegrenzt wird. In der Regel sind das die Väter. Den Preis zahlen dabei die Kinder in jedem Falle. Die aktuelle Politik motiviert die Väter zur Wahrnehmung der Elternzeit nach einer Geburt. Aber bei einer strittigen Scheidung wird der Vater oft als ein Eindringling zur mütterlichen Familien betrachtet. Welche Zukunft haben wir für die Kinder? Diese und andere Fragen haben wir in einem Podiumsgespräch angesprochen. 

  • Liveempfang
    Väterradio direkt über Livestream zu empfangen! [mehr]

21. Juni

Info

Gesetzesvorschlag der Schweizer Väterorganisationen zur gemeinsamen elterlichen Sorge
Die Schweiz ist praktisch das letzte Land in Europa, welches die gemeinsame elterliche Sorge als Regelfall nicht kennt. Dies soll sich nun ändern. Väter- und Elternorganisationen aus der ganzen Schweiz haben einen Gesetzesvorschlag erarbeitet, den sie aus Anlass des ersten nationalen Vätertages gemeinsam der Öffentlichkeit vorstellen. Mehr als 25 Jahre nach der rechtlichen Gleichstellung von Mann und Frau sollen nun auch Mutter und Vater gleich gestellt werden. Zudem wollen die Initianten die Diskriminierung von unehelichen Kindern und ihren Vätern im Gesetz beseitigen. Das Hauptanliegen ist jedoch, den von Trennung und Scheidung betroffenen Kindern eine lebendige Beziehung zu beiden Elternteilen zu bewahren.

20. Juni

Info

Unterhalt
Die Düsseldorfer Tabelle für 2007
Die Düsseldorfer Tabelle nebst Anmerkungen beruht auf Koordinierungsgesprächen, die zwischen Richtern der Familiensenate der Oberlandesgerichte Düsseldorf, Köln und Hamm sowie der Unterhaltskommission des Deutschen Familiengerichtstages e.V. unter Berücksichtigung des Ergebnisses einer Umfrage bei allen Oberlandesgerichten stattgefunden haben. Die Leitlinien zum Unterhalt werden zur Zeit überarbeitet und voraussichtlich etwa Anfang August 2007 veröffentlicht.

20. Juni

Info

Diplomarbeit von Stephanie Moskopp
PAS - Das elterliche Entfremdungssyndrom - Möglichkeiten der Intervention und kritische Reflexion

In der heutigen Zeit sind Trennung und Scheidung in der westlichen Welt zu einem weit verbreiteten, wenn nicht sogar alltäglichen Phänomen mit kontinuierlich steigender Tendenz geworden. Die Scheidung oder Trennung ihrer Eltern bedeutet für Kinder eine erhebliche psychische Belastung. Nur jedes zehnte Kind empfindet die endgültige Trennung seiner Eltern als Erleichterung. Für

90% der betroffenen Kinder stellt das Auseinandergehen ihrer Eltern einen erheblichen Stressfaktor dar. Diese Konflikte führen oft sogar dazu, dass die betroffenen Kinder den Kontakt zu einem Elternteil, meist zum Vater, vollständig verlieren. Oft geht damit einher auch der schmerzliche Verlust der gesamten väterlichen (oder mütterlichen) Verwandtschaft.

19. Juni

Presse

Der Tagesspiegel
Unterhaltsrecht
Streit geht in die nächste Runde
Der Kompromiss zwischen Union und SPD zur Reform des Unterhaltsrechts ist offenbar wieder dahin. Als Reaktion auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts hat Justizministerin Brigitte Zypries (SPD) jetzt den Koalitionsexperten einen Vorschlag unterbreitet, der vorsieht, dass Mütter (oder Väter) von ehelichen wie von nichtehelichen Kindern im Unterhalt gleichgestellt werden. Dazu sagt aber der CSU-Experte Johannes Singhammer: „Wir sehen keinen Änderungsbedarf.“ Die Union besteht auf einem Vorrang der Ehe.

19. Juni

Demo

Kinder schützen - Väter schätzen
Väteraufbruch demonstriert in Berlin - ein Bericht von Jürgen Griese
Die diesjährige Kundgebung stand unter dem Motto: "Wenn Väter wollen sollen, müssen sie auch können dürfen". Dieser Slogen weist nach Auffassung der Väter auf einen bundesdeutschen Missstand hin: einerseits wird von ihnen eine intensivere Beteiligung an der Erziehung der Kinder verlangt. Kommt es aber zur Trennung (über 2/3 der Scheidungen werden von Müttern eingereicht), dann werden sie andererseits aus dem Leben der Kinder gedrängt und sollen vielfach nur noch zahlen dürfen. Lauthals, und von Trillerpfeifen unterstützt, schrien die Demonstranten, Väter, betroffene Mütter, Zweitfrauen Großeltern und Kinder, diesen Slogen der Berliner Bevölkerung und den Touristen entgegen.

18. Juni

Programmtipp

Arte
Vom 18. - 22. Juni um 20.15 Uhr
Nicht ohne meine Kinder
Doku-Soap, Frankreich 2007, ARTE, Erstausstrahlung, Regie: Jean-Yves Cauchard
In Europa werden Jahr für Jahr Tausende von Kindern von den eigenen Eltern entführt. Sie leben dann im Ausland, ohne jeden Kontakt zum anderen Elternteil. Wie wird eine Mutter oder ein Vater mit der Trennung fertig, wenn sie wissen, dass ihr Kind jenseits der Grenze aufwächst? Die fünfteilige Doku-Soap berichtet über die Bemühungen dieser Mütter und Väter, ihre Kinder wieder zu finden und -zusehen.

18. Juni

Presse

Berliner Zeitung
Sehnsucht nach den Kindern
Väteraufbruch demonstriert für Umgangsrecht

Jürgen Fischer hat seine achtjährige Tochter zuletzt im März gesehen. Zuvor hat er mehr als drei Jahre lang mit 13 Gerichtsverfahren darum gekämpft, die Tochter zu treffen. Weil die Mutter sich erneut nicht an die Urteile hält, hat Fischer wieder Klage eingereicht. Der Mann gehört zur Gruppe "Väteraufbruch". Die Initiative demonstrierte am Sonnabend vom Alexanderplatz zum Brandenburger Tor. "Väteraufbruch" will mehr Rechte für Väter beim Umgang mit Trennungskindern durchsetzen. Vor allem geht es um das Besuchsrecht. Die meisten der rund hundert Väter, die gekommen sind, haben ähnliche Probleme wie Fischer und schon viele Rechtsstreitigkeiten hinter sich.

17. Juni

Presse

Berliner Kurier
Kindes-Entzug
Der Aufstand der gequälten Väter
Warum nur sind manche Mütter so grausam?

Manche Väter dürfen ihr Kind nicht sehen, weil die Mutter es nicht will, andere, weil es Gerichte nicht erlauben. Manche sollen die Kinder sogar sehen - aber die Mutter hat es entführt. Rund 100 betroffene Väter demonstrierten gestern in Mitte - dafür, dass Kinder ein Recht auf Mutter und Vater haben. Umgangsrecht, gemeinsames Sorgerecht auch ohne Trauschein, auch um kinderfreundliche Arbeitszeiten für Väter geht es den Männern, die immer wieder demonstrieren. "Vielleicht merkt ja Horst Seehofer, dass er bei seinem jüngsten Kind überhaupt keine Rechte genießt", empört sich ein Vater. "Wenn die Mutter nicht will, entscheiden Väter nicht mit über Schule oder Ausbildung. Selbst bei einer lebenswichtigen Operation haben sie nichts zu sagen!"

15. Juni

Pressemeldung

Pressemeldung zur bundesweiten Väter-Demo am 16.6.2007 in Berlin
Wenn Väter wollen sollen, müssen sie auch können dürfen
Unter dem Motto „Kinder schützen - Väter schätzen“ veranstaltet der bundesweite Verein „Väteraufbruch für Kinder“ am 16. Juni 2007 in Berlin eine Demo. Der Verein organisiert diese seit 7 Jahren im Frühsommer in Berlin.
Vor wenigen Wochen hatte das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass beim Unterhalt nichteheliche mit ehelichen Eltern gleichgestellt sein müssen. Nach Angaben des Vereins wird diese Gleichbehandlung beim Umgangs- und Sorgerecht aber nach wie vor von Politik und Justiz nicht umgesetzt. Nichteheliche Väter bleiben in der Ausübung ihrer elterlichen Verantwortung gehindert, solange die Mutter dem nicht zustimmt. Leidtragende sind vor allem die Kinder. In vielen Fällen wird damit die Verantwortungsbereitschaft eines Elternteils vorenthalten.

14. Juni

Vorankündigung Väterradio

Vorankündigung Junisendung am 21.06.07 von 19.00-19.50 Uhr
Elternfrieden? Väter zwischen Elternzeit und elterlicher Verantwortung
Bericht vom 31. Evangelischen Kirchentag
Etwa 100 000 Menschen sind als Dauergäste beim Kirchentag angemeldet, etwa 50 000 Besucher werden als Tagesgäste täglich erwartet, so die offiziellen Zahlen des Veranstalters. Das Thema Trennung und Scheidung kam beim Kirchentag so gut wie gar nicht vor. Es ist aber ein Thema, was alle gesellschaftlichen Schichten erfasst und von daher war es gut, dass wir das Thema in einer Podiumsdiskussion aufgegriffen haben. Elternfrieden kann es nicht geben, wenn eine Elternpartei zur Schaffung einer Scheinruhe ausgegrenzt wird. In der Regel sind das die Väter. Den Preis zahlen dabei die Kinder in jedem Falle. Die aktuelle Politik motiviert die Väter zur Wahrnehmung der Elternzeit nach einer Geburt. Aber bei einer strittigen Scheidung wird der Vater oft als ein Eindringling zur mütterlichen Familien betrachtet. Welche Zukunft haben wir für die Kinder? Diese und andere Fragen haben wir in einem Podiumsgespräch angesprochen. 

  • Liveempfang
    Väterradio direkt über Livestream zu empfangen! [mehr]

13. Juni

Info

Gegen steuerliche Entlastung von Frauen wegen angeblicher Gerechtigkeit
Geschlechterpolitische Initiative MANNdat e.V. wendet sich gegen jegliche Bestrebungen, durch steuerliche Entlastung von Frauen und gleichzeitige Belastung von Männern ein Mehr an angeblicher „Gerechtigkeit“ herstellen zu wollen. „Jede sogenannte ‚positive Diskriminierung’ von Frauen ist eine negative Diskriminierung von Männern, die wir entschieden ablehnen“, sagt dazu Frank Langenfeld, bei MANNdat zuständig für Berufs- und Arbeitsmarktfragen. Männer sind finanziell die Haupt-Leistungsträger in unserer Gesellschaft. Sie sind im Berufsleben motivierter und engagierter, weil vor allem sie es sind, die mit ihrem Einkommen ihre Familien mit ernähren, und sie bringen bereits jetzt im Durchschnitt doppelt so viel Steuern auf wie die Frauen. Wer dieses berufliche Engagement von Männern durch ein Mehr an steuerlicher Belastung bestrafen möchte, trägt dazu bei, dass immer weniger Männer sich für Beruf, Familie, Staat und Gesellschaft engagieren.

13. Juni

Aktion

500 Luftballons für 500 Trennungskinder
Anna, Lukas, Leonie, Leon ...
Wie mögen sie wohl heißen, die 500 Kinder, die heute zu Trennungskindern werden? Morgen sind es wieder 500 Kinder und übermorgen weitere 500 Kinder..... Jedes Jahr sind ungefähr so viele Kinder in Deutschland von der Trennung ihrer Eltern betroffen, wie Rostock oder Mainz Einwohner haben. Da muss einem das Singen und Lachen einfach vergehen.
... Lea, Luca, Lena, Tim, ...
Je nach Schätzung verliert ein Viertel oder gar die Hälfte dieser Kinder irgendwann nach der Trennung den Kontakt zu ihren Vätern. Jena, Koblenz – wie viel Vaterlosigkeit wäre vermeidbar gewesen?

12. Juni

Presse

ORF
Väter wollen nicht mehr "nur" ernähren
Das Vaterbild hat sich innerhalb weniger Generationen deutlich verändert. Das ergab eine Umfrage, die das Familienreferat des Landes und die katholische Männerbewegung durchgeführt hat. Rund 400 Niederösterreicher wurden befragt. Immer mehr ehemals typische Mütteraufgaben werden heute auch von Vätern übernommen. So geben bereits zwei Drittel der Befragten an, ihre Kinder oft gewickelt zu haben und auch der Wunsch Zeit mit den eigenen Kindern zu verbringen, mit ihnen zu spielen oder Ausflüge zu machen ist groß.

11. Juni

Info

EU-Kommission beschäftigt sich mit deutschen Jugendämtern
Die Missstände an vielen deutschen Jugendämtern treten immer deutlicher zu Tage. Häufig werden die Rechte der Kinder verletzt und missachtet, Kinder und Eltern sind zu oft der Willkür von Jugendämtern und Gerichten ausgesetzt. Brutale Kindesentziehungen und Umgangsboykott sind leider keine Seltenheit mehr.
Bereits zum zweiten Mal fand unter dem Vorsitz von Marcin Libicki die Anhörung des Petitionsausschusses im Europäischen Parlament in Brüssel statt. Betroffene Eltern und Anwälte aus vielen EU-Mitgliedsstaaten erheben schwerste Vorwürfe gegen die Praxis der deutschen Jugendämter, die aktiv oder passiv an ungerechtfertigten Kindesentziehungen, Inobhutnahmen und Verstößen gegen Sorgerechtsentscheidungen beteiligt sind.

10. Juni

Programmtipp

Frankenpost
Kampf ums Sorgerecht
Ehescheidungen werden immer häufiger, und wohl am meisten leiden darunter die Kinder, die den Vater und die Mutter gleichermaßen gerne haben. Doch die Scheidungsrichter sprechen das Sorgerecht noch immer zumeist den Müttern zu. Und das, obwohl sich die Gesetzeslage in den letzten Jahren zugunsten der Väter (auch der nicht verheirateten) verschoben hat. Noch immer herrscht bei Gericht wohl die Meinung vor, dass die Erziehung der Kinder Frauensache sei. Der ZDF-Film "Vater auf der Flucht" (Regie: Franziska Meyer Price) greift dieses Thema auf unterhaltsame Weise auf: Oliver Korittke spielt mit gewohntem Komödienpotenzial einen Vater, der mit seiner neunjährigen Tochter auf die Balearen-Insel Mallorca flieht. Doch nach 48 Stunden lässt ihn die Ex-Frau suchen - als Kindsentführer per Interpol.

09. Juni

Aktion

Kirchentags-Tagebuch
Etwa 100 000 Menschen sind als Dauergäste beim Kirchentag angemeldet, etwa 50 000 Besucher werden als Tagesgäste täglich erwartet, so die offiziellen Zahlen des Veranstalters. Das Wetter lädt geradezu in die gekühlten Messehallen ein, wo sich die verschiedensten Gruppen auf Messeständen präsentieren. Der Stand des „Väteraufbruch für Kinder“ liegt günstig neben einer Bühne. Das Bühnenprogramm lässt Neugierige unseren Stand entdecken und es entstehen interessante Gespräche. Regine sagt: „Gerade Frauen sind besonders am Engagement der Väter interessiert, und ermutigen uns in den Gesprächen zum Weitermachen. Jüngere Menschen finden unsere Arbeit ausgesprochen wichtig.“

09. Juni

Recht

Hartz IV: Sonderbedarf bei Umgangsrecht
Sonderbedarf in a-typischen Lebenssituationen

Für das Umgangsrecht mit den eigenen Kindern nach einer Scheidung sowie für weitere, atypische Bedarfslagen sind über die ALG II-Regelleistung hinaus zusätzliche Leistungen im Rahmen der Sozialhilfe (§ 73 SGB XII) zu gewähren. Das Bundessozialgericht wertet die Kosten für den Umgang mit den an einem anderen Ort lebenden Kindern nicht als "Beziehungen zur Umwelt" und somit auch nicht als von der Regelleistung nach § 20 SGB II umfasst. Vielmehr wertet das BSG die Lebenslage, nach einer Scheidung den Umgang mit den getrennt lebenden Kindern aufrecht zu erhalten, als eine besondere, atypische Bedarfslage, für die eine zusätzlich „Hilfe in sonstigen Lebenslagen“ nach § 73 SGB XII möglich ist.

08. Juni

Presse

Deutsches Ärzteblatt
Psychosoziale Folgen des Vaterverlusts: Vergleichbares Trauma wie beim Verlust der Mutter
Kinder und Jugendliche betreuende Ärzte sollten die psychosozialen Folgen beim Verlust des Vaters für die Diagnostik berücksichtigen und der Mutter als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Die ausreichende Anwesenheit der Mutter und ihr einfühlender Umgang mit den wechselnden Bedürfnissen des Säuglings gehören zu den basalen Voraussetzungen für eine gesunde psychische Entwicklung des Kindes. Entsprechend bedeutet eine längere oder endgültige Abwesenheit der Mutter, wie die Deprivationsforschung ab Ende des Zweiten Weltkrieges überzeugend nachweisen konnte, ein schweres seelisches Trauma. Diese Zusammenhänge sind seit Langem einer breiten Öffentlichkeit und vor allem Ärzten bekannt, die Kinder und Jugendliche behandeln.

07. Juni

Presse

Main-Spitze
Wie Firmen bei Eltern punkten
Sechsköpfige Jury ermittelt den familienfreundlichsten Betrieb der Stadt

Eine sechsköpfige Jury, aus Vertretern der Politik, Wissenschaft sowie der Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite wird ab 15. September den frauen- und familienfreundlichsten Betrieb in Rüsselsheim ermitteln. Denn an diesem Tag ist der Einsendeschluss des von der Stadt ausgelobten Wettbewerbs, der seit 15. Mai läuft. Veranstalter ist das lokale "Bündnis für Familie". Um allen Betrieben eine faire Chance zu bieten, besteht die Jury aus einer bunt gemischten Gruppe. Susanne Jung, Leiterin des Geschäftsbereichs Standortpolitik bei der Industrie- und Handelskammer Darmstadt ist eines der sechs Mitglieder. Sie will vor allem dafür sorgen, dass hoch qualifizierte Frauen Arbeitsstellen auf ihrem Niveau finden, um dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken.

06. Juni

Pressemitteilung

Kinder schützen - Väter schätzen! Demo in Berlin am 16. Juni 2007
Vor wenigen Tagen hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass beim Unterhalt nichteheliche mit ehelichen Paaren gleichgestellt sein müssen. Damit wird eine Linie fortgesetzt, die bereits viele Jahre erkennbar ist. Politik und Justiz haben aber offensichtlich noch nicht bemerkt, dass beim Sorgerecht alles ganz anders ist. Nach wie vor sind nichteheliche Väter in der Ausübung ihrer elterlichen Verantwortung gehindert, solange die Mutter dem nicht zustimmt. Leidtragende sind vor allem die Kinder, denn die können sich überhaupt nicht aussuchen, ob sie verheiratete Eltern haben. Somit wird ihnen in vielen Fällen die Verantwortungsbereitschaft eines Elternteils vorenthalten. Viele Probleme, auch die aktuellen Vernachlässigungen und Misshandlungen von Kindern beweisen, dass es in vielen Fällen besser gewesen wäre, wenn es einen zweiten verantwortlichen Elternteil gibt.

03. Juni

Info

Erster nationaler Vatertag der Schweiz
Sonntag, 17. Juni um 11.00 Uhr im Kongresshaus, Gotthardstr. 5, 8022 Zürich

Trennung, Konflikte – Streit um die Kinder statt Lösung für die Kinder

Es geht auch anders
Vater bleiben - trotz Trennung oder Scheidung. Das Cochemer Modell, vorgestellt von Jürgen Rudolph, Familienrichter, zeigt dass es auch anders geht. Schmutzige Wäsche, Kontaktsperren, jahrelange Verfahren gibt es nicht. Seit 12 Jahren arbeiten Anwälte, Richter, Gutachter, Jugendämter und Beratungsstellen eng zusammen – mit viel Erfolg.

02. Juni

Aktion

Demo am 16. Juni 2007 in Berlin
Kinder schützen – Väter schätzen
Der beste Schutz von Kindern vor Gewalt, Vernachlässigung und Entfremdung sind stabile Beziehungen zu Mutter und Vater

Deshalb:

  • Umgangsrecht ist Elternzeit

  • Gemeinsames Sorgerecht auch für nicht-eheliche Kinder

  • Vaterschaftstests für alle leiblichen Väter

  • Kinderfreundliche Arbeitszeiten auch für Väter

Wenn Väter wollen sollen, müssen sie auch können dürfen!

01. Juni

Programmtipp

Montag, 18. Juni 2007 um 20.15 Uhr VPS : 20.15 ARTE
Nicht ohne meine Kinder
Regie: Jean-Yves Cauchard
Doku-Soap, Frankreich 2007, ARTE, Erstausstrahlung
In Europa werden Jahr für Jahr Tausende von Kindern von den eigenen Eltern entführt. Sie leben dann im Ausland, ohne jeden Kontakt zum anderen Elternteil. Wie wird eine Mutter oder ein Vater mit der Trennung fertig, wenn sie wissen, dass ihr Kind jenseits der Grenze aufwächst? Die fünfteilige Doku-Soap berichtet über die Bemühungen dieser Mütter und Väter, ihre Kinder wieder zu finden und -zusehen. Der erste Teil erzählt vom Schock "Wenn das Kind fehlt".

01. Juni

Info

MANNdat gegen die Verharmlosung von Gewalt gegen Jungen
MANNdat kritisiert in einem offenen Brief an UNICEF anlässlich des Weltkindertages am 4. Juni die Verharmlosung von Gewalt gegen Jungen. Im Jahresbericht 2007 hat UNICEF zum Kampf gegen Gewalt gegen Mädchen aufgerufen. Gewalt gegen Jungen wurde ausgeblendet. Wie schon ein WHO-Bericht darlegte, sind Jungen nicht weniger von Tötungsdelikten betroffen als Mädchen. Jungen erleben Gewalt nicht seltener als Mädchen. MANNdat beklagt, dass gewalttätige Übergriffe auf Jungen in unserer sehr einseitig ausgerichteten Betroffenheitskultur weder thematisiert noch angeklagt werden. Das Verschweigen von Gewalt gegen Jungen trägt zu deren Verharmlosung und Legitimation bei. „Wir halten diese ausgeprägte Doppelmoral bei der Betrachtung von Gewaltopfern für verantwortungslos“, so Dr. Köhler, jungenpolitischer Sprecher des Verein MANNdat e.V.

31. Mai

BMFSFJ

Pressemitteilung des BMFSFJ
Europäische Allianz für Familien nimmt Gestalt an
Die Arbeits- und Sozialministerinnen und -minister der Europäischen Union haben sich am 30. Mai unter deutscher Präsidentschaft in Brüssel getroffen. Im Mittelpunkt der Ratssitzung (EPSCO) stand die Ausgestaltung der Europäischen Allianz für Familien.
Die Europäische Allianz für Familien soll künftig eine Plattform für den intensiven Meinungs- und Informationsaustausch über familienfreundliche Politiken zwischen den Mitgliedsstaaten der EU bieten. Sie geht auf eine Initiative der deutschen Präsidentschaft zurück. Bei ihrem Treffen am 30. Mai haben sich die europäischen Ministerinnen und Minister nun auf konkrete Umsetzungsschritte zur Allianz geeinigt und die Eckpunkte in Form einer Schlussfolgerung veröffentlicht. Mit dem Dokument bekennen sich die Mitgliedstaaten zur Bedeutung familienfreundlicher Politiken in Europa.

30. Mai

Presse

Süddeutsche Zeitung
Frauen verzweifelt gesucht
Seit dem Fall der Mauer haben mehr als 1,5 Millionen Menschen die neuen Bundesländer verlassen. Vor allem gut ausgebildete junge Frauen zieht es in den Westen. Forscher warnen nun vor einem "europaweit einzigartigen Frauenmangel" - selbst am Polarkreis sei die Situation nicht so dramatisch.
Die starke Abwanderung von Frauen hat in Ostdeutschland einer Studie zufolge in vielen Regionen zu einem erheblichen Überschuss an Männern geführt. Seit dem Fall der Mauer haben mehr als 1,5 Millionen Menschen die neuen Bundesländer verlassen - darunter sind besonders viele junge Frauen, wie das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung am Mittwoch mitteilte.

29. Mai

Info

Einladung von PAS-Eltern e. V.
Informationsveranstaltung zum Thema Eltern-Kind-Entfremdung bei Trennung und Scheidung
Benefizkonzert im Rahmen der Deutschhaus-Sommerkonzerte

Termin:                   Sonntag, 17. Juni 2007

Ort:                         Evangelische Deutschhauskirche
                              Zeller Straße, 97082 Würzburg - Mainviertel

Dem Verein PAS Eltern geht es um die Situation von Kindern, bei denen die Trennung der Eltern sehr konfliktreich verläuft und es oftmals sogar zum Kontaktabbruch zu einem Elternteil kommt.  .

28. Mai

Presse

Augsburger Allgemeine Zeitung
Eineiige Zwillinge: Keiner will der Vater sein
Keiner will's gewesen sein: Seit drei Jahren schon streiten sich zwei Brüder im US-Staat Missouri darüber, wer von ihnen der Vater eines kleines Mädchens ist, für das die Mutter Alimente fordert. Der Haken dabei: Die beiden potenziellen Väter sind eineiige Zwillinge, die - so viel ist sicher - an einem Tag binnen weniger Stunden mit derselben Frau Sex hatten, ohne dass sie davon wussten. Der eine ist der Vater, der andere der Onkel, aber wer ist wer?

27. Mai

Info

Sozialwissenschaftliches Institut Tübingen
19.10.06 - 21.10.06
Soziodramen der Geschlechter
Im Gestalten des Weiblichen und Männlichen scheint heute alles möglich - ist es aber doch nicht. Warum? Bei Geschlechterthemen überlagert sich Individuelles und Kollektives: Wie ich als Frau oder Mann bin ist kaum zu trennen von dem, was "die" Frauen und "die" Männer tun. Jede Frau, jeder Mann hat „ihre“ oder „seine“ Geschlechterhemen, die doch nicht nur die eigenen sind. Ob sie privat oder am Arbeitsplatz auftauchen: die Themen und Konflikte sind genauso wie die Potenziale des Geschlechtlichen die selben. Soziodramatische Zugänge öffnen hier den Blick, bieten neue Perspektiven auf Bekanntes und setzen das Persönliche in größere Zusammenhänge.

26. Mai

Kirchentag

Väteraufbruch wieder auf dem Kirchentag
Lebendig und kräftig und schärfer
Unter diesem Motto findet vom 06.-10. Juni der „31. Evangelische Kirchentag“ in Köln statt. Der Bundesverein „Väteraufbruch für Kinder“ wird sich mit einem eigenen Messestand beteiligen. Dort besteht die Möglichkeit zu interessanten Gesprächen mit Menschen aus verschiedenen Bereichen. Verschiedene Autoren signieren ihre Bücher.

  • Am 08.06. laden die "PAS-Eltern" und wir um 13.00 Uhr zum Mittagsgebet ein.

  • Am 09.06. um 12.00 Uhr laden wir zur Podiumsdiskussion zum Thema „Familienfrieden? Väter zwischen Elternzeit und Elterlicher Verantwortung“ ein  

26. Mai

Presse

ka-news
Entsorgte Väter
Regisseur sucht Freiwillige für Filmprojekt
Unter gescheiterten Beziehungen und Scheidungen leidern auch und vor allem die Kinder. Zu den Opfern einer Trennung gehören allerdings oftmals auch Väter. Filmregisseur Douglas Wolfsperger will ihnen einen 90-minütigen Dokumentarfilm widmen, der in Karlsruhe und Umgebung gedreht werden soll. Im Mittelpunkt von "Entsorgte Väter" stehen Männer, denen es nach einer ehelichen oder außerehelichen Trennung aufgrund der bestehenden Gesetzgebung schwer oder unmöglich gemacht wird, ihre Kinder zu sehen. Es gehe dabei, so betont Wolfsperger, keineswegs um Väter, deren Kontakt zu den Kindern völlig zu Recht stark eingeschränkt worden ist.

25. Mai

Veranstaltung

Abendforum für Männer und Frauen am 12.06.2007 in der Evangelischen Tagungsstätte "Haus Ortlohn"
Erziehen Männer anders?
„Männer können sich noch so viel Mühe machen, aber eine Mutter nicht ersetzen!“

Die Diskussion um die Vätermonate im April dieses Jahres hat vielerlei Gemüter erhitzt und Fragen aufgeworfen. Welche Rolle spielen Väter bei der Erziehung? Was brauchen Kinder von ihren Vätern? Was ist Vätern bei der Erziehung und im Umgang mit ihrem
Kind wichtig? Wie sieht ein partnerschaftliches Modell aus indem Mütter und Väter ihre Rolle haben? Welche Rahmenbedingungen
sind nötig ein solches Modell mit Leben zu füllen?

25. Mai

Presse

Deutschlandfunk
"Lasst uns das noch mal in Ruhe angucken"
Zypries will nach Karlsruher Urteil Reform des Unterhaltsrechts überdenken

Bundesjustizministerin Brigitte Zypries hat angesichts des Urteils zum Betreuungsunterhaltsrecht vor Schnellschüssen gewarnt. Man müsse sich jetzt drei oder vier Wochen Zeit nehmen, um den Gesetzentwurf noch einmal zu überarbeiten, sagte Zypries. Als Konsequenz aus dem Spruch des Bundesverfassungsgerichts werde aber sicher die Dauer des Betreuungsunterhalts für geschiedene Elternteile gesenkt, kündigte die Ministerin an.

24. Mai

Presse

Süddeutsche Zeitung
Väter, Mütter, Kinder
Die unselige Geschichte der Herabsetzung unehelicher Kinder geht mit dem Urteil des Verfassungsgerichts endgültig zu Ende. Eine Affäre ist zwar etwas anderes als eine Ehe - aber nicht für das Kind.

Steht einem ehelichen Kind mehr persönliche Betreuung zu als einem nichtehelichen Kind? Darf die Ehelichkeit der Kinder durch Gesetz prämiert werden?
Ist es richtig, wenn die Mutter eines nichtehelichen Kindes spätestens drei Jahre nach der Geburt wieder arbeiten gehen muss - die Mutter eines ehelichen Kindes aber erst nach acht oder gar erst nach 16 Jahren?

24. Mai

Presse

Der Spiegel
Richter kippen Unterhaltsrecht - Reform in Gefahr
Das Bundesverfassungsgericht ist der Regierungskoalition ordentlich in die Parade gefahren. Die Richter verlangen, dass Geschiedene und Unverheiratete bei der Kinderbetreuung im Unterhalt gleichgestellt werden. Der Spruch gefährdet die mühsam ausgehandelte Reform der Großen Koalition. Die Karlsruher Richter hatten die Benachteiligung unverheirateter Elternteile bei der Dauer des sogenannten Betreuungsunterhalts beanstandet. Nach geltender Rechtslage haben geschiedene Mütter und Väter, die sich um den Nachwuchs kümmern, mindestens bis zum achten Lebensjahr des Kindes Anspruch auf Betreuungsunterhalt, ohne selbst arbeiten gehen zu müssen. Bei Unverheirateten entfällt der Anspruch derzeit nach drei Jahren. Die Karlsruher Richter sehen darin eine Diskriminierung nicht-ehelicher Kinder.

23. Mai

BVerG

Pressemitteilung Bundesverfassungsgericht
Unterschiedliche Dauer der Unterhaltsansprüche für die Betreuung ehelicher und nichtehelicher Kinder verfassungswidrig
Nach § 1570 BGB kann ein geschiedener Elternteil von dem früheren Ehegatten Unterhalt verlangen, solange und soweit von ihm wegen der Pflege oder Erziehung eines gemeinschaftlichen Kindes eine Erwerbstätigkeit nicht erwartet werden kann. Übereinstimmend geht die Rechtsprechung davon aus, dass bis zum Alter eines Kindes von acht Jahren beziehungsweise bis zum Ende seiner Grundschulzeit für den betreuenden Elternteil keine Erwerbsobliegenheit besteht. Demgegenüber ist der in § 1615 l BGB normierte Anspruch eines Elternteils, der ein nichteheliches Kind betreut und deshalb einer Erwerbstätigkeit nicht nachgeht, deutlich schwächer ausgestaltet. Die Verpflichtung des anderen Elternteils zur Gewährung von Unterhalt an den betreuenden Elternteil endet gemäß § 1615 l Abs. 2 Satz 3 BGB im Regelfall spätestens drei Jahre nach der Geburt des Kindes.

22. Mai

Presse

Berliner Morgenpost
Trennungskinder haben es schwer
Was denkste?
Familien mit Kindern haben es nicht leicht. Viele Eltern in Berlin scheitern dabei, Kinder gemeinsam aufzuziehen. Was ist der Grund dafür, dass es immer mehr Scheidungen gibt? Wir haben dazu eine Umfrage an der Droste-Hülshoff-Oberschule gestartet. Die Schüler haben uns bereitwillig Auskunft über ihre Situation gegeben. Ergebnis: Die Hälfte der Eltern lebt getrennt. In solchen Fällen wohnen fast alle Kinder bei der Mutter. Läuft das alles nach dem alten Rezept, dass die Frauen an den Herd gehören, die Kinder hüten, den Haushalt schmeißen und die Männer das Geld verdienen?

21. Mai

Presse

Neues Deutschland
Schnellere Entscheidungen in Familiensachen
Reform soll Verfahren beschleunigen und Zuständigkeiten bündeln / Kindeswohl im Mittelpunkt

Wenn derzeit Väter und Mütter vor Gericht über das Recht des anderen zum Umgang mit dem gemeinsamen Kind streiten, müssen sie im Schnitt sieben Monate auf eine Entscheidung warten. Das zu beschleunigen und den Kontakt zum Kind auch während des Konflikts zu ermöglichen, sind Hauptanliegen einer grundlegenden Reform des familiengerichtlichen Verfahrens.

20. Mai

Presse

Die Welt
Warum der Sohn "ganz der Papa" ist
Mütter behaupten häufig, dass ihr Baby dem Vater ähnlich sieht. Denn der lässt, vor allem im Hinblick auf männliche Nachkommen, in seiner Fürsorge deutlich nach, sofern ihn Zweifel an seiner Vaterschaft plagen.
Kinder tragen das Erbgut beider Eltern in sich. Da die Gene natürlich nicht allein einen Menschen ausmachen, sieht man dem Kind die Herkunft seiner genetischen Mischung nicht immer gleich an. Manche sehen keinem Verwandten ähnlich. Bei vielen ist aber klar: ganz die Mama oder ganz der Papa! Dies ist jedoch nicht verwunderlich, weil ja viele Erbanlagen dominant sein und dadurch andere überdecken können: Bekommt etwa ein Kind von der Mutter die Erbinformation für braune und väterlicherseits die für blaue Augen, bekommt es mit großer Wahrscheinlichkeit die Augenfarbe des Vaters.

19. Mai

Programmtipp

3SAT um 21.15 Uhr
Söhne ohne Väter
Gut ein Drittel aller 1933 bis 1945 geborenen Kinder verloren im Zweiten Weltkrieg ihre Väter. Acht Männer geben im Interview Einblick ins Gefühlsleben der Kriegskindergeneration, darunter ein Historiker, ein Psychoanalytiker und der TV-Journalist Peter Voß.
Fast ein Drittel der Kinder, die zwischen 1933 und 1945 geboren wurden, wuchs ohne Vater auf. Mit dem Tod des Vaters im Zweiten Weltkrieg verloren vor allem die Jungen ein wichtiges Vorbild. Häufig war der abwesende Vater im Inneren stärker als neue Bezugspersonen im Leben: Stiefväter nahmen den Platz des gefallenen Vaters in der Familie ein, konnten ihn aber nicht ersetzen. Die jung verwitweten Mütter entwickelten zu ihren Söhnen ein besonders inniges, aber oft auch ein erdrückend enges Verhältnis – nicht selten eine Belastung für deren spätere Partnerschaften.

18. Mai

Tagebuch der Familie Görgülü

Eine Familie gibt nicht auf - Tagebucheintrag 18.05.07
Das Jugendamt Wittenberg und die Kommunalaufsicht bereiten offensichtlich die Einstellung der Umgänge zwischen Kazim und Christofer Görgülü vor, mit dem Ziel die Zwangsadoption zum Wohle der Pflegeeltern zum Erfolg zu führen.
Der Beistand der Pflegeeltern, Frau Ingrid Chaventre’, Vorsitzende des Bundesverband für Pflege- und Adoptivfamilien e.V., hat in der Zeitschrift PFAD Heft 2, Mai 2007 (S. 45 2. Felscher – Bayer) eine klare Stellungnahme für die Pflegeeltern im Fall Görgülü abgegeben.
Obwohl die Pflegeeltern rechtlich keine beteiligten Personen sind, hat Frau Chaventre’ offensichtlich Einsicht in die Jugendamtsakten erhalten. Zitat: „Ich übernahm - nach Studium aller Akten, Korrespondenzen, zahlreichen Gesprächen mit der Familie selbst und etlichen der begleitenden Fachleuten – die Beistandsschaft nach § 13 Abs. 4 SGB X.“
Aus dem Bericht in der PFAD wird deutlich, dass Kazim und Christofer jegliche Chance auf ein Familienleben auch in der Zukunft in Deutschland verwehrt werden soll. War es bisher das OLG Naumburg, welches durch Rechtsbeugung und Willkür die Pflegeeltern und das Jugendamt unterstütze, so sind es nun offensichtlich Pseudowissenschaftler und parteiliche Gutachter.

18. Mai

Presse

Frankfurter Neue Presse
Papalapaps: Beim Fest für Väter und Kinder ging’s rund
Innenstadt. Spielen, Toben oder Basteln – das sind allgemein nicht die typischen Beschäftigungen für Papas am Vatertag. Traditionell steht für Väter an diesem Tag eher eine Radtour mit viel flüssiger Nahrung auf dem Programm. Nicht so beim zwölften Papalapaps-Kinderfest an der Hauptwache: Dort führte wieder der Verein „Väteraufbruch für Kinder“ die Tradition dieses Feiertags zu ihren Wurzeln zurück.

17. Mai

neue Sendung Väterradio

Maisendung am 19.05.07 von 17.00-19.50 Uhr
Vatertag - Väter gestern und heute  - zur Geschichte der Väterbewegung
Die vaterlose Gesellschaft war in den letzten Jahrzehnten das Thema zweier Bücher. Nach dem Kriege waren Väter eine Seltenheit, viele Väter wurden als Soldaten im 2. Weltkrieg verheizt und die Mütter und ihre Kinder mussten auf einen Vater verzichten. So prägte sich das Bild vom abwesenden Vater. Bis heute leben wir von diesem Bild, Väter würden sich nicht um ihre Kinder kümmern. Ihnen wurden ihre Arbeitspflichten als Karrieredenken vorgehalten.
Väter haben für ihre Familien gesorgt, indem sie vor allem für den Unterhalt der Familie sorgten. Diese Wirklichkeit traf sie bei einer Trennung oder Scheidung hart. Sie wurden zur Beschaffung des Unterhaltes bestimmt, während die Frauen für die Kinderbetreuung zuständig blieben.
So wurde ein zweites Buch mit dem Titel „Die vaterlose Gesellschaft“ von Matthias Mattusek geschrieben – er nahm die Situation der Trennungsväter in den Focus, also Väter die auch für ihre Kinder sorgen wollten, aber nicht konnten. Chancengleichheit wurde zu einem Frauenthema, und Frauen kämpften gegen patriarchale Strukturen.

  • Liveempfang
    Väterradio direkt über Livestream zu empfangen! [mehr]

16. Mai

Aktion

Demo am 16. Juni 2007 in Berlin
Kinder schützen – Väter schätzen
Unter dem Motto „Kinder schützen – Väter schätzen" ruft der Väteraufbruch für Kinder e.V. zur bundesweiten Väter-Demo am 16. Juni 2007 in Berlin auf. Die Demo beginnt um 12 Uhr am Berliner Fernsehturm in der Panoramastraße. Zwischenstationen sind am Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie am Bundesministerium der Justiz geplant. Die Abschlussveranstaltung findet gegen 16 Uhr am Brandenburger Tor oder am Westportal des Reichstages statt. Nähere Informationen zur den Inhalten der Demo sind in den nächsten Tagen unter http://www.demo.vafk.de/ abrufbar.

16. Mai

Presse

Rhein-Zeitung
„Hotel Papa”: 17 000 Väter leben mit Kindern alleine im Haushalt
Rund 17 000 Väter leben in Rhein­land-Pfalz mit ihren Kindern alleine in einem Haushalt. Bei 53 Prozent davon sind die Söhne und Töchter allerdings schon volljährig, teilte das Statistische Landesamt in Bad Ems am Dienstag aus Anlass des Vatertags an diesem Donnerstag mit. Bei den 107 000 allein erziehenden Müttern beträgt der Anteil der Frauen, die ausschließlich mit Kindern über 17 Jahren unter einem Dach wohnen, dagegen lediglich 38 Prozent. Ausschließlich um Kinder unter 18 Jahren müssen sich 39 Prozent der allein erziehenden Väter kümmern. Der Rest lebt sowohl mit voll- als auch mit minderjährigen Kindern zusammen.

15. Mai

Presse

Die Welt
Zahl der Väter in Elternzeit verdoppelt
Erst seit Januar ist die Regelung in Kraft und erfährt seitdem regen Zuspruch. Immer mehr Männer nehmen Lohnersatzleistung der Bundesregierung in Anspruch. Dadurch sieht sich die Bundesfamilienministerin in ihrer Familienförderung bestätigt. Seit der Einführung des Elterngeldes Anfang 2007 haben nach Angaben von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) doppelt so viele Väter wie zuvor Elternzeit genommen. Jeder zweite bleibe dafür mehr als zwei Monate zu Hause, sagte die Ministerin am in Bad Pyrmont. Sie sprach unter Verweis auf neue Statistiken von sehr ermutigenden ersten Trends. Absolute Zahlen nannte sie nicht. Schlagworte

15. Mai

Presse

Mitteldeutsche Zeitung
Rund 4 000 Väter bekommen das neue Elterngeld
Rund 4000 Väter in Deutschland haben im ersten Quartal das zu Jahresbeginn eingeführte Elterngeld erhalten. Das geht nach dpa-Informationen aus einer ersten Auswertung des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden hervor. Bis Ende März dieses Jahres wurden pro Monat im Durchschnitt 1330 Elterngeld-Anträge von Vätern bewilligt. Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) sagte dazu am Dienstag beim EU-Familienminister-Treffen in Bad Pyrmont: «Das sind sehr ermutigende erste Trends.»

14. Mai

Presse

Echo
Gleichberechtigung für Väter
Familie und Arbeit: Eller und Partsch stellen neue Schwerpunkte im lokalen Bündnis vor – „Wie sehen moderne Männer aus, die an ihren Job und an die Familie denken?“ In jungen Familien nehmen bisher nur fünf Prozent der Männer das neue Elterngeld in Anspruch. Braucht das Land also neue Väter? Wohl nicht. Viele würden das Elterngeld sehr gerne in Anspruch nehmen, aber sie befürchten einen Knick in der Karriere. Oder sie werden um so viel besser bezahlt, dass es wirtschaftlich sinnvoller ist, wenn die Mutter sich um das Kind kümmert. Für den 15. Mai hat die Bundesfamilienministerin deshalb einen „Tag für Familie und Arbeit“ ausgerufen, bei dem insbesondere Väter angesprochen werden sollen.
Darüber informierte das Lokale Bündnis für Familie in einem Pressegespräch. Sozialdezernent Jochen Partsch stellte eine aktuelle Bürgerbefragung vor. Danach halten 87,3 Prozent aller Bürger die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für wichtig oder sogar für sehr wichtig. Die Frauenbeauftragte Sabine Eller mahnte ein Umdenken in den Betrieben an: „Nur durch eine veränderte Unternehmenskultur können wir die Väter stärker in die Familie einbinden.“

13. Mai

Info

„Vatertag in Deutschland“
Auch dieses Jahr finden zahlreiche Veranstaltungen der Orts- und Kreisgruppen des Väteraufbruchs für Kinder e.V. in ganz Deutschland statt. Mit viel Liebe und Engagement werden besonders die Väter den Kindern einen farbenfrohen Tag bescheren. Für abwechselungsreiche Rahmenprogramme mit Musik, malen und vielem mehr soll es ein zusätzlicher Tag für Kind und Elternteil sein. Wir vom Väteraufbruch für Kinder e.V. wünschen allen Beteiligten einen wundervollen Feiertag.
Der Bundesvorstand

12. Mai

Presse

Berliner Morgenpost
Muttertag - Jetzt reden mal die Väter
Morgen lehnt sich Mama zurück. Eine Gelegenheit, drei Männer von ihrem Leben mit Kindern erzählen zu lassen
Sie haben gezeugt, eine Wiege aufgebaut, bei der Geburt mitgezittert und schließlich gerührt ein Baby im Arm gehalten. Vater werden, Vater sein. Wie sich dieses Abenteuer anfühlt, davon berichten drei Berliner. Michael Gaeb erinnert sich noch genau an den Moment, als seine Frau Anette ihm erzählte, dass er Vater wird. "Da wurde mir vor Glück schwindelig", sagt der 33-Jährige.

11. Mai

Info

Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Dresden
Veranstaltungsreihe „Männer im Gespräch"
Die Gleichstellungsbeauftragte der Landeshauptstadt Dresden, Kristina Winkler, lädt innerhalb der Veranstaltungsreihe „Männer im Gespräch" zu einer Podiumsdiskussion im Plenarsaal des Dresdner Rathauses am 23. Mai 2007, 19:00 Uhr, herzlich ein. Diese Gesprächsrunde steht unter dem Thema „Ausgegrenzte Väter? - Scheidungsväter auf der Suche nach Akzeptanz". Wie gehen an einer Scheidung beteiligte Institutionen mit den Vätern um? Werden sie dabei respektiert oder ausgegrenzt, weil Mutter und Kind zusammen gehören? Welche Erfahrungen haben Scheidungsväter in Dresden gemacht? Wird die Vater-Kind-Beziehung nach der Scheidung fortgesetzt? Können Scheidungsväter aktive Väter sein oder werden sie in die Passivität gedrängt? Interessierte sind dazu herzlich eingeladen. Eintritt frei.

10. Mai

Presse

Der Spiegel
Wenn man Papa nicht mehr lieben darf
Alec Baldwin beschimpft seine Tochter als "kleines Schwein", David Hasselhoff brüskiert seine Kinder mit einem Video. Beide geschiedenen prominenten Männer fühlen sich als Opfer im Sorgerechtskampf - und lenken den Blick auf ein in Deutschland noch weitgehend unbekanntes Phänomen: PAS, Eltern-Kind-Entfremdung.
Baldwin bepöbelte seine 11-jährige Tochter Ireland am Telefon, der Audio-Mitschnitt landete später im Internet. Hasselhoff ließ sich in betrunkenem Zustand von seiner 16-jährigen Tochter filmen, das Video tauchte ebenfalls im Internet auf. Beide Männer vermuten, dass ihre Ex-Partnerinnen die Veröffentlichungen der verfänglichen Bild- und Tondokumente lancierten, um die eigene Position im Sorgerechtstreit zu stärken.

10. Mai

Vorankündigung Väterradio

Vorankündigung Maisendung am 19.05.07 von 17.00-19.50 Uhr
Vatertag - Väter gestern und heute  - zur Geschichte der Väterbewegung
Die vaterlose Gesellschaft war in den letzten Jahrzehnten das Thema zweier Bücher. Nach dem Kriege waren Väter eine Seltenheit, viele Väter wurden als Soldaten im 2. Weltkrieg verheizt und die Mütter und ihre Kinder mussten auf einen Vater verzichten. So prägte sich das Bild vom abwesenden Vater. Bis heute leben wir von diesem Bild, Väter würden sich nicht um ihre Kinder kümmern. Ihnen wurden ihre Arbeitspflichten als Karrieredenken vorgehalten.
Väter haben für ihre Familien gesorgt, indem sie vor allem für den Unterhalt der Familie sorgten. Diese Wirklichkeit traf sie bei einer Trennung oder Scheidung hart. Sie wurden zur Beschaffung des Unterhaltes bestimmt, während die Frauen für die Kinderbetreuung zuständig blieben.
So wurde ein zweites Buch mit dem Titel „Die vaterlose Gesellschaft“ von Matthias Mattusek geschrieben – er nahm die Situation der Trennungsväter in den Focus, also Väter die auch für ihre Kinder sorgen wollten, aber nicht konnten. Chancengleichheit wurde zu einem Frauenthema, und Frauen kämpften gegen patriarchale Strukturen.

  • Liveempfang
    Väterradio direkt über Livestream zu empfangen! [mehr]

09. Mai

BMJ

Pressemitteilung des BMJ
Zügige Entscheidungen in Familiensachen
Das Kabinett hat heute eine grundlegende Reform familienrechtlicher Verfahren beschlossen. Darüber hinaus wird das Verfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit (Betreuung, Unterbringung, Nachlass, Register, Freiheitsentziehung) neu geregelt. Das Gesetz soll Mitte 2009 in Kraft treten. Das gerichtliche Verfahren in Familiensachen wird erstmals in einer einzigen Verfahrensordnung zusammengefasst und inhaltlich vollständig neu geregelt. „Ein familiengerichtliches Verfahren ist wie kein anderes Gerichtsverfahren von Gefühlen geprägt. Mit unserer Reform wollen wir weitere Möglichkeiten schaffen, um familiäre Auseinandersetzungen vor Gericht so fair und schonend wie möglich auszutragen“, sagte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries.

09. Mai

Presse

Der Tagesspiegel
Mythos Mutter
In einem kleinen Dorf in Hessen meldet eine besorgte Krankenschwester im August 1986 ihre kleinen Töchter, fünf und sieben Jahre alt, als vermisst. Dann überführt die Justiz ebendiese Mutter, Monika Weimar, des Mordes an den Mädchen Melanie und Karola. Millionen Menschen beschäftigt der Prozess. Die Boulevardpresse hetzt das lügende, leugnende und „Mutter Weimar“ genannte Monstrum, wie nun in Berlin die Mutter der achtjährigen Amani, die dem eigenen Kind die Kehle durchgeschnitten haben soll. Ende April wurde über eine Mutter berichtet, die vier minderjährige Sprösslinge monatelang in einer verkommenen Bleibe allein ließ. Wach ist auch noch die Erinnerung an jene Frau in Brandenburg, die im Lauf der Jahre unbemerkt neun Säuglinge auf ihrem Grundstück verscharrt hatte.

08. Mai

Info

Informationen des Väteraufbruch Frankfurt am Main
de Babba
Spiel und Spaß für Kinder am Vatertag - organisiert vom Väteraufbruch für Kinder an der Hauptwache, Zeil und Katharinenkirche am 17. Mai in der Zeit von 11 bis 18 Uhr. Zu diesem Ereignis werden tausende Besucher erwartet. Durch eine Reihe namhafter Sponsoren ist es wieder gelungen, eine Tombola mit attraktiven Preisen zu bestücken. Schirmeltern sind Oberbürgermeisterin Petra Roth und Sozialdezernent Uwe Becker.
Zum nunmehr zwölften Mal in Folge organisiert der Frankfurter Väteraufbruch für Kinder das größte nichtkommerzielle Kinderfest Frankfurts: Papalapaps. Zahlreiche Highlights sind am Vatertag (17. Mai) rund um die Hauptwache in Frankfurt, in der Zeit von 11 bis 18 Uhr geplant. So will das Taunus-Wunderland mit Clown, Zauberer und Glücksrad an die Erfolge der vergangenen Jahre anknüpfen.

07. Mai

Info

Offener Brief zum Vatertag an Ministerin von der Leyen von MANNdat und VAfK Ortsverein Euregio-Aachen
Erschwernisse für aktiv erziehende Väter in Deutschland
Anlässlich des Vatertags möchten wir vom Verein MANNdat e.V. und der Ortsverein Euregio-Aachen e.V. des Väteraufbruch für Kinder e.V. (VAfK) bei Ihnen als zuständige Ministerin kritisieren, dass Vätern in Deutschland noch überflüssige Steine in den Weg gelegt werden, wenn sie sich mehr der Erziehungsarbeit widmen möchten. Der Staat geht hierbei mit schlechtem Beispiel voran. In seinen Gleichberechtigungsgesetzen (Bundesgleichstellungsgesetz, Landesgleichberechtigungsgesetze, Chancengleichheitsgesetze) wird die berufliche Förderung vorrangig am weiblichen Geschlecht festgemacht und nicht an der tatsächlich geleisteten Erziehungsarbeit.

05. Mai

Presse

Der Stern
Die blonde Versuchung
Familienministerin Ursula von der Leyen wagt eine konservative Revolution. Sie verändert ihre Partei und die Republik. Ihre stärksten Waffen: sie selbst und ihr Lächeln.
Christian Wulff weiß nicht mehr genau, wann es war, es muss Ende der 90er Jahre gewesen sein: die 100. Auktion Hannoveraner Zuchtpferde in Verden an der Aller. Es gab edle Rösser zu bestaunen und fachkundiges Publikum - das Übliche. Dann eine Lautsprecherdurchsage: "Und nun, meine Damen und Herren, Röschen von der Leyen!" Der CDU-Chef von Niedersachsen sah eine zierliche, blonde Frau. "Röschen" saß hoch zu Rosse und führte mit dem mächtigen Tier anmutige Kunststückchen vor. Im Publikum flüsterte man sich zu, dass die talentierte Reiterin schon sechs Kinder habe, ein siebtes sei unterwegs, die Dame sei schwanger. Man fand das etwas bedenklich - aber sie war so blond und schön und irgendwie unantastbar.

04. Mai

Info

Warum nur die Mütter?
Zum Thema „Gemeinsames Sorgerecht nicht verheirateter Eltern“ fand am 2. Mai ein Fachgespräch in Berlin statt, das von der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Grüne veranstaltet wurde. Gastgeberin war Ekin Deligöz, die sich seit 1998 im Bundestag in der Kinder- und Familienpolitik engagiert. Sie ist stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie Mitglied der Kinderkommission des Bundestages. Fünf Referenten boten in halbstündigen Vorträgen einen guten Einblick in die Komplexität dieses Themas.

04. Mai

Presse

FAZ
„Sie haben mich nicht mehr lieb“
Eine Katastrophe für alle: Wenn Kinder für Eltern einspringen
Die bunte Tür ist vielleicht das auffälligste Zeichen für die Widersprüchlichkeit in diesem Drama. Verziert mit Abdrücken von Kinderhänden in Gelb, Rot, Grün und Rosa, macht sie alles andere als den Eindruck, als sei sie das Werk von hoffnungslosen Kindern. Hier wohnt eine glückliche Familie, denkt man unwillkürlich, soll es wohl auch denken. Und doch hat sich hinter ebendieser Tür, ohne dass es die Nachbarn oder das Jugendamt bemerkt hätten, eine Tragödie abgespielt, von der die Republik seit Tagen spricht.

03. Mai

Presse

Berliner Umschau
Erneut sich selbst überlassene Kinder in Berlin
Nachdem die Medien erst am Freitag von einer Mutter berichteten, die ihre vier Kinder sich selbst überlassen hatte und zu ihrem neuen Freund gezogen war, gab die Polizei nun einen ähnlichen Fall in Berlin-Reinickendorf bekannt. Bei diesem benachrichtigte ein besorgter Nachbar die Polizei, weil er einen strengen Geruch aus der Wohnung bis raus auf den Flur wahrnahm, sowie völlig verdreckte Gardinen in den Fenstern. Die Mutter wollte niemanden herein lassen. Als die Polizei dem Hinweis nachging bot sich ihr ein schreckliches Bild.

01. Mai

Tagebuch der Familie Görgülü

Eine Familie gibt nicht auf - Tagebucheintrag 30.04.07
Am 13.05.2004 haben wir uns das erste Mal mit einem Tagebucheintrag an die Öffentlichkeit gewandt und um Unterstützung gebeten. Wir möchten uns bei allen Spendern und Freunden für die seit drei Jahren anhaltende Solidarität bedanken. Ohne Eure Anteilnahme hätte Kazim und seine Familie nicht dieses immer noch anhaltende Martyrium durchgehalten.
Dem Jugendamt Wittenberg ist es gelungen fast 8 Jahre auf Zeit zu spielen. In einem Telefonat am 07.09.2000 erklärte der erste Vormund von Christofer, Frau Seidel, der damaligen Verfahrenspflegerin gegenüber: „Die Zeit würde auch für sich sprechen …“ Am 18.09.2000 äußerte die Mitarbeiterin der Adoptionsvermittlungsstelle, Frau Jacopi, das es sich um Teamentscheidungen handelt und bekräftigte: „Sie würden nicht aufgeben und alles für die Pflegefamilie und das Kind unternehmen …

01. Mai

Presse

Der Tagesspiegel
Erst kommen die Kinder, dann der Ex-Ehepartner – was das neue Recht bringt
Kinder werden beim Unterhalt künftig Vorrang vor Erwachsenen haben und sich so besserstellen. Das ist die erste Kernidee des neuen Unterhaltsrechts, das am 1. Juli in Kraft treten soll. Die zweite Kernidee, die Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) in das neue Gesetz schreiben wollte, hatte hingegen für erheblichen Streit mit den Familienpolitikern der Union gesorgt. Die Ministerin wollte alle Väter und Mütter nach den Kindern auf den zweiten Rang setzen, egal ob sie verheiratet waren oder nicht. Das hat die Union verhindert.

30. April

Presse

Berliner Zeitung
Querulanten in Richterrobe
Justizverbrechen werden von der eigenen Zunft nur widerwillig wahrgenommen. Nichts sehen! Nichts hören! Nichts sagen! Letztmals geschehen in Naumburg. Dort beging das Oberlandesgericht (OLG) - objektiv - Rechtsbeugung im Wiederholungsfall. Keiner regte sich auf. Vielleicht, weil das Opfer Kazimir Görgülü heißt und bloß ein Deutschtürke ist? Zwei Oberinstanzen hatten ihm ein Umgangsrecht mit seinem Sohn zugebilligt. Der 14. Senat des OLG boykottierte kalt lächelnd alle Entscheidungen: ein Urteil des Menschengerichtshofes in Straßburg und mehrere Beschlüsse des Bundesverfassungsgerichts. Dabei hatte Straßburg nur Menschlichkeit angemahnt: Dem Vater müsse "zumindest der Umgang mit seinem Kind" ermöglicht werden. Das Verfassungsgericht forderte vier Mal die Befolgung des Spruchs. Doch die Naumburger stellten sich taub. Da platzte den Karlsruhern der Kragen. Sie nannten den Ungehorsam "Willkür": Das Menschenrechts-Urteil sei "nicht nur nicht beachtet", sondern in sein "Gegenteil verkehrt" worden - ein glatter "Verstoß gegen die Bindung an Gesetz und Recht".

29. April

Info

Evangelische Akademie in Bad Boll
04.-06.05.2007
Gewissen und Recht
Zum Spannungsverhältnis von Recht, Gesetz, Gerechtigkeit und Gewissen (nicht nur) beim Richten
Nicht wenige Bürgerinnen und Bürger haben das Gefühl, Recht und Gerechtigkeit klaffen auseinander. Sie fühlen sich in privaten, beruflichen oder öffentlichen Auseinandersetzungen übervorteilt, über den Tisch gezogen, hintergangen: „Recht haben heißt noch lange nicht Recht bekommen“, sagen Betroffene dann.
Das Verhältnis von Rechtssprechung, Gesetzgebung, Machtausübung, die Gewaltenteilung im Staat und die dahinter stehenden Wertvorstellungen und Weltanschauungen stehen damit im Blickpunkt der Tagung, aber auch die eigenen inneren Widerstände und Hindernisse, nach „bestem Wissen und Gewissen“ Recht zu sprechen.

28. April

Presse

Der Spiegel
Der zerlegte Mann
Frauenversteher, Warmduscher, Abspüler, Leihvater: Die Wirklichkeit des deutschen Mannes kennt viele Wörter. Was ist nur aus dem Macho geworden? Bodo Mrozek geht auf die Suche nach dem Wort wahrer Männlichkeit.
Wann der Macho zum ersten Mal auftauchte, ist vermutlich nicht mehr zu ermitteln. Der offizielle Termin für die jüngere Zeit war zweifellos der 28. Juni 1981. An jenem Sonntag wurden Millionen Deutsche Zeugen eines ungewohnten Schauspiels. Der Berichterstattung jener Tage zufolge erlitten sie einen regelrechten Schock. Sie sahen im Fernsehen einen Mann. Sein Name: Schimanski, Horst Schimanski.

27. April

Presse

Die TAZ
Die heilige Familie
Am rechten Rand wächst der Widerstand gegen Ursula von der Leyens Pläne, die Zahl der Krippenplätze zu erhöhen. Ein Geflecht aus Familienlobbyisten, konservativen Kinderärzten, christlichen Fundamentalisten und Abtreibungsgegnern hat sich gegen die "Verstaatlichung unserer Kinder" verbündet
"Darf ich Ihnen eine Frage stellen, bevor Sie antworten?" Moderatorin Maybritt Illner war sichtlich genervt, als es Mitte April in ihrer ZDF-Sendung um die Pläne der Bundesregierung ging, die Zahl der Krippenplätze für unter Dreijährige zu erhöhen. Während ein Teil der Gäste, darunter die frühere Bundesfamilienministerin Renate Schmidt, den Krippenausbau begrüßte, der Augsburger Bischof Mixa sich pastoral gab ("der Normalfall ist doch, wenn uns die Mutter in den Arm nimmt", fiel die Theologin Beatrix Selk-Schnoor vom "Deutschen Familiennetzwerk" vor allem dadurch auf, dass sie ihre Botschaft, Krippenbetreuung sei inhuman, möglichst oft wiederholte und anderen dabei ständig ins Wort fiel.

26. April

Presse

Die Zeit
Väter und Sohn
Martin Dehlis brillante Biografie des Psychoanalytikers Alexander Mitscherlich.

Die Mutter war »ewig unzufrieden«; der Vater, ein »Koloß an Leib und Zorn«, »die große Angstquelle meiner Kindheit« – und »dazwischen ich, ein einziges, einsames Kind«. So steht es in einer um 1937/38 entstandenen Aufzeichnung. In dieser Zeit sitzt der dreißigjährige Sohn in einem Gestapo-Gefängnis. Nach dem Krieg veröffentlicht er einen Aufsatz mit dem Titel Ödipus und Kaspar Hauser. Da ist er noch immer einsam – und immer noch auf der Suche nach einer Frau, die ihm Mutter, nach einem Mann, der ihm Vater hätte sein können. Von einer Frau, die er zur Mutter gemacht und bei der einen Sohn und zwei Töchter vaterlos zurückgelassen hat, ist er bereits geschieden. Jetzt, 1953, wiederholt sich das Drama: Wieder wird er geschieden; diesmal kommen zwei Söhne in ein Schweizer Internat.

25. April

Presse

Apotheken-Magazin
Elterliche Streitereien stört Deutschlands Kinder beträchtlich
Umfrage: 72 Prozent der Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren belastet Elternstreit
Wenn sich Eltern streiten, ist das oft der reinste Horror für ihre Sprösslinge. Vor allem jüngere Kinder fühlen sich von den Auseinandersetzungen ihrer Väter und Mütter extrem verunsichert, berichtet die „Apotheken Umschau“ auf Grundlage einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts iconkids & youth. Dabei gaben sieben von zehn Kindern (72,5 Prozent) im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren an, dass es sie (total) stört, wenn sich ihre Eltern in den Haaren liegen. Belastend ist dies vor allem für die Jüngeren.

24. April

Info

ARD
Ursula von der Leyen zur Familienpolitik
Der "Ich stelle mich-Prüfstand"
Drei Experten haben die Aussagen von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen überprüft:

  • Prof. Lieselotte Ahnert, Entwicklungspsycholgin

  • Dr. Jürgen Borchert, Familien- und Finanzexperte

  • Siegfried Stresing, Bundesgeschäftsführer Deutscher Familienverband

24. April

Verein

Angebot des KV Frankfurt - Kanutour vom 07. -10.Juni 2007
Eltern-Kind-Kanufreizeit
Mit seinen Kanutouren wendet sich der Väteraufbruch für Kinder e. V. an Kinder, Väter und Mütter, die in ihrem Leben Trennung und Scheidung erfahren mussten. Kinder lernen dabei ihre Eltern neu kennen und es kommt zum Erfahrungsaustausch zwischen den Kindern. Intensiv ist aber auch das Gespräch unter den Erwachsenen. Im Umfeld der Freizeit lassen sich oft Ideen entwickeln, wie sich die meist festgefahrene Kommunikationsstruktur zum anderen Elternteil verbessern ließe.

23. April

Presse

Der Spiegel
Jedes sechste Kind in Deutschland von Armut betroffen
Die Zahl der in Armut lebenden Kinder ist erneut gestiegen. 2006 lebten knapp 1,9 Millionen Kinder unter 15 Jahren in Hartz-IV-Familien - ein Zuwachs von zehn Prozent, hat das Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung errechnet.
Im Dezember vergangenen Jahres erreichte die Zahl der in Armut lebenden Kinder ihren Höhepunkt. Nach Angaben des Bremer Instituts für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe gehörten rund 1,9 Millionen Kinder unter 15 Jahren zu Familien, die auf staatliche Hilfe angewiesen sind.

23. April

Info

Limette Kinderbücher
Projekt Wochenendpapa
Wir möchten ein neues Buchprojekt starten, das neutral die Situation von Trennungsvätern/Umgangseltern und Trennungskindern darstellt. Wir denken dabei an Kinderzeichnungen, Texte, Briefe von Kindern und Vätern über das Thema “Wochenende bei Papa”, “Urlaub mit Papa” usw. Wie erlebt Ihr die Zeit, welche Probleme gibt es, was ist besonders schön…. Die Texte/Zeichnungen sollten mehr die emotionale Seite der Situation zeigen. Es geht uns darum, das Thema gleichwertig zu anderen Familienkonstellationen darzustellen, da Trennungsväter in weiten Bereichen des öffentlichen Lebens sowie der Politik nicht ernst genommen werden, um letztendlich eine breitere Öffentlichkeit zu bekommen.

22. April

Info

MANNdat e.V.
Welttag des Buches am 23. April
Mehr Mut zum Buch für Jungen
2007 weist MANNdat e.V. auf seine Jungenleseliste hin. „Schon die PISA-Studie 2000 hat gezeigt, dass die schlechte Lesekompetenz von Jungen auch von deren Lesemotivation abhängt“, so Dr. Bruno Köhler, Leiter des Projektes „Jungenleseliste“ bei MANNdat e.V. „Dadurch haben wir die Möglichkeit, durch Eingehen auf das Leseinteresse von Jungen deren Lesemotivation und damit auch deren Lesekompetenz zu verbessern.“ Die Jungenleseliste von MANNdat e.V. listet in 70 Seiten Bücher (nicht nur) für Jungen und männliche Jugendliche auf. Die Liste wird von Experten aus Pädagogik und Literatur zusammengestellt. Die Liste ist kostenlos abrufbar.

21. April

Aktion

Sozialwissenschaftliches Institut Tübingen
Netzwerk Männergesundheit
Das wichtigste Thema der Männergesundheit?
Was meinen Sie: Welches ist das wichtigste Thema in Bezug auf die Männergesundheit? Stimmen Sie jetzt ab! Die Homepage des Netzwerks für Männergesundheit steht seit kurzem im Internet. Unter www.netzwerk-maennergesundheit.de finden Sie Informationen zum Netzwerk, aktuelle Meldungen zur Männergesundheit und interessante Links

20. April

Presse

Hamburger Abendblatt
Was brauchen Kinder? Jedenfalls keine Fremdbetreuung . . .
Ansichtssache

Um es gleich vorwegzunehmen: Frauen haben ein Recht auf Selbstbestimmung - und Männer ebenfalls. Das gilt selbstverständlich auch für Mütter und Väter.
Das Selbstbestimmungsrecht für Kinder müssen Mütter und Väter übernehmen, und je jünger die Kinder sind, desto eindeutiger und entschlossener müssen sie dies tun - und an den Bedürfnissen des Kindes entlang. In der aktuellen Diskussion um die Krippenplätze kommt dies kaum vor, vielmehr bewegt sich die Diskussion polemisch zwischen dem konservativen Heimchen am Herd (als wenn der Herd eine gelungene Metapher für Kinderversorgung wäre!) und der kalten erfolgsorientierten Emanze (als wenn emanzipierte Mütter sich nicht um Kinder kümmern könnten!). Auf der Strecke bleiben einmal mehr die Kinder, weil deren Bedürfnissen kaum Aufmerksamkeit geschenkt wird.

19. April

neue Sendung Väterradio

Aprilsendung am 19.04.07 von 19.00-19.50 Uhr
... wenn Zweifel nagen, einen Vaterschaftstest wagen?

ein Bundesverfassungsgerichtsurteil und Gesetzesentwürfe
Im Bürgerlichen Gesetzbuch findet sich genau, wer ein Vater ist. Der § 1592 regelt dies eindeutig. Vater ist, wer zum Zeitpunkt der Geburt mit der Mutter verheiratet ist, die Vaterschaft anerkannt hat oder die Vaterschaft per Gericht festgestellt wird. Ist diese Definition der Vaterschaft heute noch zeitgemäß?

Das Bundesverfassungsgericht hat am 13.02.2007 zur Feststellung der Vaterschaft ein Beschluss gefasst und nun kommen sie aus den Schubladen, die verschiedensten Gesetzesentwürfe aus Bayern und das BMJ gibt Eckpunkte eines Gesetzes vor.

Die leiblichen Väter haben bei alledem keine Möglichkeit der Feststellung ihrer Vaterschaft gegen den rechtlichen Vater, es sei denn der rechtliche Vater hat den Kontakt zum Kind abgebrochen.   

Liveempfang
Väterradio direkt über Livestream zu empfangen! [mehr]

18. April

Presse

Iserlohner Kreisanzeiger
"Elterliche Sorge einvernehmlich regeln"
"Das große Interesse an dieser Veranstaltung zeigt, wie wichtig das Thema ist", freute sich Elke-Olbrich Tripp über den vollen Ratssaal beim Vortrag des Familienrichters Jürgen Rudolph über die alternative Schlichtungspraxis beim Streit ums Sorgerecht bei Trennung und Scheidung.
Sie wird als "Cochemer Modell" bezeichnet. Das Ziel ist "die eigenständige Elternverantwortung für die Kinder zu ermöglichen, denn Kinder wollen beide Eltern behalten", erläuterte der Ideengeber Jürgen Rudolph. "Kinder deren Eltern nicht streiten, geht es besser", weiß der Familienrichter aus der Praxis, dass gütliche Einigungen für alle Beteiligten von Vorteil sind.

17. April

Programmtipp

WDR
Mittwoch, 18. April 2007, 20:15 - 21:45 Uhr
Hart aber fair

Das Reizthema: Mama gegen Papa, Geld statt Liebe - wenn die Ehe im Krieg endet
Scheidung tut weh - doch noch schmerzhafter kann der Streit um den Unterhalt werden. Männer sagen: Wir werden ausgebeutet! Frauen klagen: Mein Ex drückt sich ums Zahlen. Und mitten drin die Kinder. Ist das neue Unterhaltsrecht gerecht - oder bringt es das Aus für die klassische Familie? Wer siegt im Scheidungskrieg - und warum scheitern so viele Ehen?

  • Michael Schanze TV-Moderator; moderierte u.a. die Kindersendungen "1, 2 oder 3" und "Kinderquatsch mit Michael" sowie die Hochzeitsshow "Flitterabend", seine Frau und er trennten sich nach 15 Jahren Ehe

  • Jutta Wagner Familienanwältin, Vorsitzende Deutscher Juristinnenbund

  • Mathieu Carrière Schauspieler, setzt sich für die Rechte ausgegrenzter Väter ein, stritt um das Sorgerecht seiner Kinder

  • Johannes Singhammer, CSU verheiratet, sechs Kinder, Sprecher für Familienpolitik der Unionsfraktion

17. April

Presse

Der Spiegel
FDP will mit Rabenmüttern punkten
Die FDP klinkt sich in die schwelende Kinderbetreuungsdebatte ein: Silvana Koch-Mehrin, stellvertretende FDP-Chefin im Europäischen Parlament, gibt die Anti-Eva-Herman und fordert in ihrem neuesten Buch eine "Rabenmütter-Bewegung" - mit dem Segen der Parteiführung.
Auftritt Silvana Koch-Mehrin: Mit ihrer Körpergröße überragt die 36-jährige FDP-Politikerin alle anwesenden Frauen. Der strahlend weiße Hosenanzug trägt sein Übriges dazu bei. Im Vorfeld flüstern sich leise Verlagsmitarbeiter zu: "Wir haben gerade gestaunt, wie toll die Emotion-Fotos geworden sind." Eine Anspielung auf eine Fotoserie in einer Zeitschrift, die vor der Veröffentlichung eingefädelt worden ist.

16. April

Presse

FAZ
Ursula von der Leyen
Eine steile Karriere
„Die Zukunft fängt zu Hause an“, sagte Ursula von der Leyen vor vier Jahren im Landtagswahlkampf in Hannover. Damals kannte sie - die heute zu den bekanntesten deutschen Politikern zählt - kaum jemand. Für „Röschen“, so ihr Kosename, drittältestes von sieben Kindern des ehemaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht (CDU), hatte die politische Zukunft in der Tat zu Hause angefangen. Auf die Bundesfamilienministerin trifft wie auf keine zweite das Postulat der Apo (mit der sie sonst nichts am Hut hat) zu: Das Private ist politisch und das Politische privat.

15. April

Presse

Tagesschau
Interview mit dem Sozialrichter Jürgen Borchert
"Familien werden ins Elend geknüppelt"
Die Parteien betreiben mit ihrer Familienpolitik nichts als "Schaumschlägerei", glaubt Sozialrichter Jürgen Borchert. Um Familienpolitik gerechter zu gestalten, müsste knallhart neu verteilt werden. Im Augenblick seien Familien die Lastesel der Sozialversicherung.
tagesschau.de: Herr Borchert, was halten Sie von der Familienpolitik in Deutschland?
Jürgen Borchert: Die Parteien betreiben mit ihrer Familienpolitik allesamt nicht mehr als "Schaumschlägerei" und lassen die entscheidenden Fragen links liegen. Wenn man Familienpolitik gerechter gestalten wollte, müsste knallhart neu verteilt werden.

14. April

Presse

Offenbach Post
"Exoten" in den Kitas kommen beim Nachwuchs super an
In städtischen Einrichtungen sind 123 Erzieherinnen, aber nur fünf Männer tätig

"Michi, haben wir eine Ballpumpe?" Zielgerichtet kommen einige Jungs auf Michael Vierrath zugelaufen und zeigen ihm einen kleinen Fußball, der unbedingt aufgepumpt werden müsse, wie sie bekräftigen. Der Erzieher ist in der Kita am Steinberg äußerst gefragt - und das nicht nur wegen seiner handwerklichen Fertigkeiten. Seine Hortkinder bestürmen ihn immer wieder von neuem. Für die Mädchen und Jungs, die Vierrath in Beschlag nehmen, scheint nichts Besonderes dran zu sein - dabei ist es alles andere als selbstverständlich, dass neben den 15 Erzieherinnen auch ein Mann für sie da ist.

13. April

Urteil

Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht
Urteil 13 UF 157/05 verkündet am: 19. März 2007
Zu den Voraussetzungen der teilweisen Herabsetzung und Stundung des Unterhaltserstattungsanspruchs des Scheinvaters gegen den leiblichen Vater.
In der Familiensache (Kindesunterhalt) wegen Scheinvaterregresses hat der 4. Senat für Familiensachen des Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgerichts in Schleswig auf die mündliche Verhandlung vom 8. März 2007 für Recht erkannt: Auf die Berufung des Klägers wird das am 10. August 2005 verkündete Urteil des Amtsgerichts Itzehoe - Familiengericht - teilweise geändert. Der Beklagte wird verurteilt, an den Kläger 8.000,- € zu zahlen. Dem Beklagten wird nachgelassen, den Betrag in monatlichen Raten von 100,- € beginnend mit dem 1. April 2007 abzutragen. Kommt der Beklagte mit der Zahlung von mehr als zwei Monatsraten in Rückstand, so wird der gesamte dann bestehende Restbetrag zur sofortigen Zahlung fällig.

12. April

Vorankündigung Väterradio

Vorankündigung Aprilsendung am 19.04.07 von 19.00-19.50 Uhr
... wenn Zweifel nagen, einen Vaterschaftstest wagen?

ein Bundesverfassungsgerichtsurteil und Gesetzesentwürfe
Im Bürgerlichen Gesetzbuch findet sich genau, wer ein Vater ist. Der § 1592 regelt dies eindeutig. Vater ist, wer zum Zeitpunkt der Geburt mit der Mutter verheiratet ist, die Vaterschaft anerkannt hat oder die Vaterschaft per Gericht festgestellt wird. Ist diese Definition der Vaterschaft heute noch zeitgemäß? Das Bundesverfassungsgericht hat zur Feststellung der Vaterschaft ein Urteil gefasst und nun kommen sie aus den Schubladen, die verschiedensten Gesetzesentwürfe aus Bayern und das BMJ gibt Eckpunkte eines Gesetzes vor. Die biologischen Väter haben bei alledem keine Möglichkeit der Feststellung ihrer Vaterschaft, es sei denn der rechtliche Vater hat den Kontakt zum Kind abgebrochen.    

Liveempfang
Väterradio direkt über Livestream zu empfangen! [mehr]

12. April

Presse

Stern
Urteil zu "Kuckuckskindern"

Scheinvater" bekommt Unterhalt zurück

Der für "Kuckuckskinder" gezahlte Unterhalt kann nachträglich zurückgefordert werden. Ein Mann zahlte jahrelang Unterhalt für ein Kind, von dem er nicht der biologische Vater ist. Nun muss der tatsächliche Erzeuger ihm das Geld zurückzahlen, das entschied das Oberlandesgericht. Dabei ist egal, ob der Vater wusste, dass es sich um ein "Kuckuckskind" handelt. 

11. April

Presse

Mannheimer Morgen
Rolle der Männer wird neu erschaffen
Von Vätern werden soziale Fähigkeiten erwartet, die von ihnen bisher nicht verlangt wurden und wofür es keine Vorbilder gibt Kaum ein Bereich der Gesellschaft hat sich in den vergangenen 50 Jahren so stark gewandelt wie die Vaterschaft. Am Frankfurter Institut für Sozialforschung haben sich die Soziologen Andrea Bambey und Hans-Walter Gumbinger auf die Suche nach dem modernen Vater gemacht. Den neuen Vater haben sie nicht gefunden - im Gegenteil.

10. April

Presse

FAZ
Die meisten Kinder haben Mama und Papa gleich lieb
Die ganz große Mehrheit der Kinder in Deutschland macht bei der Zuneigung zu ihren Eltern keinen Unterschied zwischen Mama und Papa. In einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage für die Zeitschrift „Eltern Family“ sagten 78 Prozent: „Ich liebe beide gleich.“ Befragt worden waren 1814 Kinder im Alter zwischen neun und achtzehn Jahren. Für 14 Prozent ist Mama die Beste, vier Prozent der Kinder nennen ihren Vater.

09. April

Presse

Stuttgarter Zeitung
Große Nachfrage nach Elterngeld
Familienministerin spricht von ermutigendem Auftakt

Drei Monate nach seiner Einführung hat sich das neue Elterngeld zu einem absoluten Renner entwickelt: Wie eine Umfrage ergab, wurden in zahlreichen Bundesländern bereits tausende Anträge bewilligt und Haushaltsmittel in Millionenhöhe ausgezahlt. In der überwiegenden Zahl der Fälle wollen sich aber weiterhin alleine die Frauen um die Kinder kümmern. Belastbare Zahlen sind indes erst Anfang Mai zu erwarten. Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen sprach von einem ermutigenden Auftakt.

09. April

Presse

FAZ
„Gebt lieber uns das Krippen-Geld!“
Familienministerin Ursula von der Leyen will nur das eine: Viele Krippen bauen. Aber was wollen die Mütter und Väter? Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung hat zum Krippengipfel geladen. Und siehe da: Die einen haben eine Nanny, andere wollen selbst für die Kinder da sein. Und alle appellieren an die Unions- Ministerin: „Geben Sie uns das Geld! Lassen Sie uns selbst entscheiden!“

08. April

Programmtipp

ARD
Zum Papa nur am Wochenende
Kleine Pendler auf Deutschland-Tour
Mittwoch, 11.04. um 21:45 Uhr

Am Wochenende zuckeln sie mit Mini-Trolley und Plüschtier-Rucksack über Flughäfen und Bahnhöfe: kleine Pendler auf dem Weg zu Mama oder Papa. Mehr als drei Millionen Kinder in Deutschland leben bei allein erziehenden Müttern, manchmal auch Vätern. Jede zweite Ehe wird in Deutschland geschieden und dann bleiben Mutter und Vater oft nicht am gleichen Ort. Ein neuer Job, eine neue Liebe, und schon trennen Hunderte Kilometer die einst intakte Familie. Aus Angst, dass sie den getrennt lebenden Vater gar nicht mehr sehen, nehmen viele Kinder dann in Kauf, am Wochenende in überfüllten Fliegern oder Zügen zu hocken: Freitags zu Papa, sonntags zurück zu Mama. Tapfer tragen sie die Konsequenzen aus dem Scheitern der Ehe ihrer Eltern.

06. April

Aktion

Abschiebehaft schon 9 Monate
Vaterschaft und das Umgangrecht mit seiner Tochter spielen keine Rolle

Mit diesem Schreiben möchte ich mich für Yabre Oumarou einsetzen, der seit Mitte Juli 2006 in Nürnberg in Abschiebehaft sitzt und in Gefahr ist nach Burkina Faso abgeschoben zu werden. Nach der Flucht aus seinem Heimatland Burkina Faso lebte Yabre Oumarou seit 1993 in Deutschland. Er heiratete, bekam eine Tochter, er arbeitete, bezog keine staatlichen Hilfen - war kurz gesagt "integriert". Doch nach der Trennung von seiner Frau wurde ihm die Aufenthaltserlaubnis entzogen, und Yabre Oumarou lebte seither mit einer Duldung. Jetzt soll er abgeschoben werden. Er ist im Gefängnis aus dem einzigen Grund, weil man ihm kein Aufenthaltsrecht mehr gewähren will. Erwerbstätigkeit und Integration, sogar die Vaterschaft und das Umgangrecht mit seiner Tochter spielen also keine Rolle, wenn die Behörden eine Abschiebung um jeden Preis durchsetzen wollen.

06. April

Presse

Die Zeit
Wie der Vater mit dem Sohne
Die Männer haben sich auf den Weg gemacht: Nach den Frauen suchen auch sie nach ihrer neuen Rolle. Die Forschung zeigt, dass das nicht immer glücklich endet. Eine Typologie in Bildern.
In den Familien gerät vieles in Bewegung. Und das liegt nicht nur an den Frauen, auch der Schrei nach den Männern wird immer lauter. Drücken sie sich vor dem Vaterwerden und Vatersein? Manche Männer werden von ihren Frauen und von der ökonomischen Situation verpflichtet, sich mehr an der Kindererziehung zu beteiligen. Andere wünschen sich sehnlichst, ihr Vater-Sein stärker auskosten zu können. Dabei gibt es nicht nur heiß und kalt: Väter, die sich im gleichen Ausmaß wie die Mütter engagieren oder die, die das Geld verdienen und ansonsten ihre Ruhe wollen. Die Rollensuche bringt neue Vätertypen und Paarmodelle hervor.

05. April

Politik

Einsatz von interaktiven Video-PodCasts
Die CDU Nordrhein-Westfalen ist die erste Partei, die durch den Einsatz von interaktiven Video-PodCasts die direkte Kommunikation
zwischen Bürgern und Partei und damit den Austausch in beide Richtungen ermöglicht. Unter dem Titel „Jürgen Rüttgers direkt“
hat sich der Landesvorsitzende der CDU Nordrhein-Westfalen heute zum ersten Mal im Rahmen eines Videos den Fragen der Bürgerinnen und Bürger gestellt.

Information dazu:
Es geht um Meldewesen zum Zeitpunkt der Trennung. Ich bitte um deine Unterstützung, welche jetzt direkt online geleistet werden kann. Mein eigenes Schreiben ist unten zu finden, die eigene Ansicht ist allerdings gefragt. Das einzeilige Format gilt allemal. Wie Herr Rüttgers selbst schreibt, entscheidend ist die Anzahl der Fragen, nicht allein der Inhalt.

05. April

Programmtipp

BR
Kinder sind Zukunft!
Warum gibt es immer weniger Kinder? Was kann man tun, um Deutschland wieder kinderfreundlicher zu machen? Wie können wir Kinder fördern und schützen? Zum zweiten Mal veranstaltet die ARD eine Themenwoche. Unter dem Motto "Kinder sind Zukunft" geht es vom 14. bis 21. April in den Fernseh- und Hörfunkprogrammen der ARD und in den Internetangeboten der ARD und der Landesrundfunkanstalten rund um die nachwachsende Generation.

04. April

Pressemitteilung

Pressemitteilung MANNdat e.V.
Obligatorischer Abstammungstest anstatt zweistufigem Gerichtsverfahren
MANNdat e.V. kritisiert das geplante zweistufige Verfahren zur Klärung der Abstammung. Die geplante Regelung widerspricht in weiten Teilen den Interessen von Kindern und Vätern und wird voraussehbar zu vielfältigen Problemen führen, die durch einen obligatorischen Abstammungstest vermeidbar wären. MANNdat erkennt durchaus die von Bundesverfassungsgericht erzwungene Verbesserung der Situation von Vätern an, die mit diesem Gesetzentwurf umgesetzt werden soll. Diese Verbesserungen erfolgen allerdings auf niedrigstem Niveau.

03. April

Pressemitteilung

Pressemitteilung: „Unsichere Väter/Kuckucksväter“ beim „Väteraufbruch für Kinder e.V.“
Zur Gesetzesvorlage von Brigitte Zypries zum Thema Vaterschaftstests vom 27.03.07
Ein Schritt vor und zwei zurück, urteilt die Gruppe „Unsichere Väter/Kuckucksväter“ beim „Väteraufbruch für Kinder e.V.“ über die Gesetzesvorlage von Brigitte Zypries zum Thema Vaterschaftstests.
„Unbestreitbar ist Frau Zypries auf viele unserer Vorschläge eingegangen“, urteilt Wolfgang Wenger als Sprecher der Gruppe. Die Möglichkeit, die Vaterschaft zu testen, ohne sich gleich von dem Kind lossagen zu müssen, die Neuregelung der 2-Jahresfrist, die nicht mehr schon ab dem ersten Zweifel läuft, sondern erst ab dem Beweis einer Nicht-vaterschaft und die Prüfung der Vaterschaft ohne dies umständlich begründen zu müssen, warum man das will, sieht Wenger als großen Fortschritt an.

03. April

Tagebuch der Familie Görgülü

Eine Familie gibt nicht auf - Tagebucheintrag 03.04.07
Am vergangenen Wochenende konnte Christofer wieder ein sehr schönes Wochenende in unserer Familie verbringen und intensiv mit seinem Vater spielen. Wir waren in Leipzig ein Ostergeschenk einkaufen. Christofer fühlt sich jedenfalls in seiner Herkunftsfamilie sehr wohl. In der vergangenen Woche haben wir aus dem Umfeld der Pflegeeltern und vom Gericht erfahren, das die Pflegeeltern unterstützt vom Jugendamt Wittenberg und von der Verfahrenspflegerin, massiv die dauerhafte Vereitelung weiterer Umgänge vorbereiten. Vom Gericht haben wir erfahren, dass die Pflegeeltern und die Verfahrenspflegerin im September 2006 einen Eilantrag auf sofortige Rückführung von Christofer aus der Obhut des Kindesvaters gestellt hatten.

Kazim macht sich sehr große Sorgen um das Wohlergehen von Christofer in der Pflegefamilie.

02. April

Presse

Der Spiegel
Koalition will bis 2013 Krippenplatz für jedes dritte Kleinkind
Familienministerin von der Leyen hat sich mit ihrem Ziel durchgesetzt: Bis zum Jahr 2013 soll für jedes dritte Kleinkind in Deutschland ein Betreuungsplatz zur Verfügung stehen. Der Bund wird Finanzhilfe leisten - wieviel, ist unklar.
Auf ihrem sogenannten Krippengipfel erzielten Spitzenvertreter von Ländern und Gemeinden gemeinsam mit Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen heute eine Einigung. "Wir haben uns geeinigt, dass wir ein Angebot schaffen wollen", sagte von der Leyen.
Der Präsident des Deutschen Städtetages, Christian Ude, erklärte anschließend, die Familienministerin habe für die Erweiterung des Betreuungsangebots Finanzhilfen des Bundes verbindlich zugesagt, sagte Ude. Die Höhe sei offen geblieben; darüber müssten die Spitzen der Koalition entscheiden, fügte der SPD-Politiker hinzu.

02. April

Info

Berliner Institut für christliche Ethik und Politik
„Männerperspektiven in der Gleichstellungspolitik – Fragestellungen und Handlungsmöglichkeiten“
Expertenworkshop des Berliner Instituts für christliche Ethik und Politik
Dass Männer Akteure und eine relevante Zielgruppe der Gleichstellungspolitik sind und sein müssen, ist eine relativ neue Erkenntnis. Aus historisch nachvollziehbaren Gründen galten sie lange als vergleichsweise privilegiert und machtvoll. Der US-amerikanische Männerforscher und Soziologe Michael S. Kimmel hat festgestellt,
dass Männer aus anthropologischer Perspektive zum „unsichtbaren Geschlecht“ geworden sind. Diese Tatsache hat einen doppelt negativen Effekt: Erstens wird dadurch Gleichstellung im Allgemeinen behindert (und damit auch Gleichstellung von Frauen); und zweitens werden spezifisch männliche Probleme nicht wahrgenommen und können somit auch nicht gelöst werden.

01. April

Aktion

www.papa-lauf.de
Papis liefen für ihre Kinder!
8 Läufer traten an, 8 Läufer kamen an!
Väter liefen für ihre Kinder auf dem Berliner Halb-Marathon. Vor sich 21 km durch das Zentrum Berlins. Väterfahnen am Brandenburger Tor, Väterfahnen am Ku'damm und Väterfahnen vor dem Schlossplatz zum Zieleinlauf in Berlin.
Heiser vom vielen Schreien: Wir wollen unsere Kinder sehen! Dabei mit seiner Fahne wedelnd. Das wurde beim Zieleinlauf vom Kommentator des RBB-Fernsehen bemerkt, er sprach über Mikrofon zum Publikum: "Der Läufer mit der Fahne und der Startnummer 3455 ist Ralf aus Berlin und er läuft für den Verein "www.Papa-Lauf.de"

30. März

Presse

Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Neues für die Ehe-maligen
Nun streiten sie auch noch, ob das neue Recht gerechter wird oder noch ungerechter und für wen.
Über eines aber sind sie sich einig: Das Geld wird das Gesetz nicht vermehren. Und oft reicht es einfach nicht für alle. Für manchen ist das Ende seiner Ehe eine persönliche Pleite, und tatsächlich ähnelt die Scheidung einem Konkurs: Das Geld aus der Ein-Topf-Beziehung muss verteilt werden und wird dabei meist knapp. Und für einen Neustart bleibt schon gar nicht mehr genug. Es reicht einfach nicht für alle.

29. März

Pressemeldung

Pressemitteilung von VALID e.V.
Stellungnahme zum Gesetzentwurf des Justizministeriums zum geplanten Verfahren zur Klärung der Abstammung
Die Kooperationsgemeinschaft der freien Sachverständigen für Abstammungsgutachten in Deutschland – VALID – begrüßt das Vorhaben des Bundesjustizministeriums, die Klärung der Abstammung gesetzlich neu zu regeln und vor allem für die Beteiligten zu vereinfachen. Demnach plant das BMJ, Vätern, Müttern und Kindern das Recht einzuräumen, gegenüber den anderen beiden Familienangehörigen einen Anspruch auf Klärung der Abstammung zu haben. Laut dem Entwurf müssen die Betroffenen in die genetische Abstammungsuntersuchung einwilligen und die Entnahme der erforderlichen Proben dulden.

29. März

Verein

Väteraufbruch auf der Rheinland-Pfalz-Ausstellung
Vom 17.03. bis zum 25.03.07 fand die Rheinland-Pfalz-Ausstellung statt, an der der "Väteraufbruch für Kinder" nun schon das 4. Jahr mit einem eigenen Messestand durchgehend vertreten war. Die Resonanz war durchweg positiv, man kennt den Väteraufbruch für Kinder, und die meisten finden unser Anliegen wichtig und schätzen unsere Arbeit. Es fiel auf, dass viele betroffene Großeltern Rat suchten. Als erfreulich ist auch die Rückmeldung durch LehrerInnen und ErzieherInnen zu verzeichnen. Viele Menschen aus diesen Berufszweigen sehen sich mit den Problemen der Trennungs- und Scheidungskinder konfrontiert, ohne dafür speziell ausgebildet zu sein.

28. März

Verein

Bayerisches Staatsministerium der Justiz
Pressemitteilung Nr. 34/07
Justizministerin Dr. Beate Merk: "Es freut mich, dass das Bundesjustizministerium den bayerischen Vorschlag aufgreift, Vätern, die an ihrer Vaterschaft zweifeln, leichter Gewissheit zu verschaffen !"
Die bayerische Justizministerin Dr. Beate Merk hat es heute in München begrüßt, dass das Bundesjustizministerium den bayerischen Vorschlag des offenen Vaterschaftstests aufgegriffen hat. "Diesen Vorschlag hat Bayern bekanntlich schon vor 2 Jahren in den Bundesrat eingebracht. Wie das Bundesverfassungsgericht in seiner Entscheidung vom 13. Februar 2007 bestätigt hat, sind heimliche Vaterschaftstests nicht der richtige Weg. Stattdessen muss den Vätern eine einfache Möglichkeit zur Verfügung gestellt werden, sich offen Gewissheit zu verschaffen, ohne gezwungen zu sein, gleichzeitig jedes rechtliche Band zu dem Kind zu zerschneiden."

28. März

Pressemitteilung

Pressemitteilung zum vorgelegten Gesetzentwurf zur gerichtlichen Klärung der Abstammung
Gesetzentwurf  zu Vaterschaftstests löst nur einen Teil der Probleme
Kinder sollen ein Recht auf  Wahrheit haben – Integrierte Beratungslösungen gefordert -
Biologische Väter weiterhin ausgegrenzt
Der Gesetzentwurf des Bundesministeriums der Justiz zur Klärung der Vaterschaft erfüllt nicht die Bedürfnisse der betroffenen Kinder und Väter. Das hat gestern der bundesweit agierende Verein "Väteraufbruch für Kinder e.V." mitgeteilt. Väter und Kinder müssen ein Anrecht erhalten, Klarheit über ihr Verwandtschaftsverhältnis zu bekommen. Nach dem vorgelegten Gesetzentwurf wird dies noch immer nur einem eingeschränkten Personenkreis ermöglicht, nicht aber den biologischen Vätern. Wenn nur durch Gerichte angeordnete Vaterschaftstests erlaubt sind, werden zweifelnde Väter regelrecht zu den Gerichten getrieben. Die Folgen davon sind absehbar, da die Ehen unnötig belastet werden. Denn in dreiviertel aller Fälle stellte sich nach bisheriger Praxis heraus, dass es sich um die eigenen Kinder handelte.

27. März

BMJ

Eckpunkte zur gerichtlichen Klärung der Abstammung
Nach geltendem Recht kann die Frage der Abstammung problemlos in einem privaten Gutachten geklärt werden, wenn alle Betroffenen einverstanden sind. Sperrt sich allerdings einer der Betroffenen, bleibt nur die Möglichkeit einer Anfechtungsklage (§§ 1600 ff. BGB). Im Rahmen eines solchen Verfahrens kann die Abstammung zwar geklärt werden – stellt sich allerdings heraus, dass der rechtliche nicht der biologische Vater ist, wird damit zwangsläufig das rechtliche Band zwischen Vater und Kind zerrissen.

Pressestimmen

27. März

Programmtipp

ARD
Themenwoche vom 14.-21.04.07
"Kinder sind Zukunft"
Wie kann Deutschland kinderfreundlicher werden? Warum gibt es immer weniger Kinder? Wie schützen wir Kinder in Not? Eine Woche lang widmet sich die ARD vom 14.-21. April dem Thema "Kinder sind Zukunft" - in Radio, TV und bei ARD.de.
Wie lassen sich Familie und Beruf vereinbaren? Wie sieht die ideale Schule aus? Was denken Kinder und Jugendliche über die Zukunft? Diesen und anderen Fragen gehen die TV-Programme der ARD in zahlreichen Reportagen, Dokumentationen, Talk-Shows und Fernsehfilmen nach. Dabei steht neben den Auftakt-Sendungen am 14. April jeder Tag der ARD-Themenwoche unter einem besonderen Motto:

26. März

Veranstaltungstipp

Richter Rudolph tagt in Iserlohn
Grüne Ratsfraktion präsentiert Cochemer Arbeitskreis

am 16.04.07 von 17.00 Uhr - 19.00 Uhr im Ratssaal Iserlohn
Nicht völlig zufrieden ist die Grüne Ratsfraktion in Iserlohn (Märkischer Kreis) mit den Resultaten der Kindschaftsrechtsreform 1998. Zwar habe sich die Lage der am Scheidungsverfahren Beteiligten seitdem gebessert, dennoch gibt es immer wieder Schwierigkeiten und Defizite bei der Umsetzung dieser Reform in der Praxis. Die Notwendigkeit einer stärkeren interdisziplinären Vernetzung im Interesse des Kindeswohls hat die dortige Grüne Ratsfraktion deutlich erkannt und in den Rat einen Antrag auf Einführung des "Cochemer Modells" in die Praxis des Jugendamtes eingebracht.

24. März

Presse

Die Tageszeitung
Neue Rangfolge der Schwachen
Reaktionen auf das neue Unterhaltsrecht sind zwiespältig. "Väteraufbruch" lobt Verbesserung für Männer. Anwältin beklagt, dass "serielle Monogamie des Mannes begünstigt" werde. Verband der Alleinerziehenden rügt: Mindestunterhalt sinkt
Das von Union und SPD abgesegnete neue Unterhaltsrecht für Geschiedene sorgte gestern für widersprüchliche Reaktionen. Die Reform stellt künftig Kinder und neue Gattinnen besser, die erste Ehefrau aber etwas schlechter. Der Verein Väteraufbruch begrüßte, dass die Unterhaltsregeln geändert werden sollen. "Es ist auf jeden Fall eine Verbesserung für Väter, die noch einmal eine zweite Familie gründen wollen", sagte Rüdiger Meyer-Spellbrink vom Väteraufbruch

23. März

Presse

Deutschland Radio
Grünen-Politikerin lobt Fortschritte beim Unterhaltsrecht
Ekin Deligöz kritisiert "weltfremde" Position der Union
Die Grünen-Politikerin Ekin Deligöz erhofft sich von der Neuregelung des Unterhaltsrechts eine Verbesserung der Zahlungsmoral der Väter. Wenn wie von der Koalition geplant die Kinder vor den Ex-Partnern generell Vorrang bekommen, könnte das die Bereitschaft zur Zahlung des Unterhalts erhöhen, sagte Deligöz, stellvertretende Vorsitzende des Familienausschusses im Bundestag.

22. März

Pressemitteilung

Prügel in der Ehe kein Härtefall für Scheidung ohne Trennungsjahr?
Der Väteraufbruch für Kinder e.V. missbilligt ausdrücklich den sogenannten Koran-Beschluss des Amtsgerichts Frankfurt am Main. Solch fragwürdigen Entscheidungen sind aber nach Ansicht des Vereins in der deutschen Familienjustiz nicht selten, sondern sehr häufig zu beobachten. Das Mitglied des Bundesvorstandes. Rechtsanwalt Marcus Gnau, weiß aus seiner Praxis von zahlreichen solcher Beispiele zu berichten.

21. März

Aktion

neuer Stand der Unterschriftenaktion der Ortsgruppe Holzminden:
24.003 Unterschriften bis zum 19. März 2007 gesammelt

20. März

Pressemitteilung

Pressemitteilung zur geplanten Reform des Unterhaltsrechts
Stärkung der Eigenverantwortung durch Betreuungsleistung der Väter
Der Väteraufbruch für Kinder e.V. begrüßt die Grundgedanken der Reform des Unterhaltsrechts, dass die Unterhaltsansprüche von Kindern künftig Vorrang haben und dass die Eigenverantwortung der Ex-Partner gestärkt wird. Nach einer Trennung kann nun vom Unterhaltspflichtigen auch eine neue Familie mit Kindern finanziert werden. Viele Scheidungsbetroffene erhalten so eine zweite Chance.

20. März

Presse

Süddeutsche Zeitung
Interview mit Mathieu Carrière zum Unterhaltsgesetz
"Ein Kind ist kein Sack Kartoffeln"
Die große Koalition zankt über das Unterhaltsrecht. Demnach soll den Kindern von Scheidungseltern künftig absoluter Vorrang eingeräumt werden. Seit Jahren gehört der Schauspieler Mathieu Carrière zu den prominentesten Kritikern des geltenden Rechts. Seiner Meinung nach sollen sich die Frauen endlich von ihrer Mutterrolle emanzipieren - und arbeiten gehen.

19. März

Presse

Frankfurter Allgemeine Zeitung
Ursula von der Leyen
„Konservativer Feminismus ist ein spannender Begriff“
Bevor über die Finanzierung der Krippenplätze debattiert wird, sollte erst ein gemeinsames Ziel formuliert werden, sagt Ursula von der Leyen. Die Familienministerin im Gespräch mit der F.A.Z. über die Frauenbewegung, Krippenplätze und ihr familienpolitisches Leitbild. Frau von der Leyen, Sie sind Ministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, abgekürzt FSFJ. Können Sie die Konsonanten in der Reihenfolge ihrer Bedeutung ordnen? Das sind eigenständige Politikfelder und doch ganz eng miteinander verbunden. Deshalb sollte man sie nicht in eine hierarchische Ordnung stellen.

19. März

BVerfG

BUNDESVERFASSUNGSGERICHT
- 1 BvR 1827/06 -
Beschluss zur Ferienregelung und Übernachtung
"....Das Oberlandesgericht hat in seinem Beschluss vom 11. Mai 2006 zu der Frage eines Ferienumgangs des Beschwerdeführers mit seinem Kind nur ausgeführt, solange das Kind noch nicht zur Schule gehe, sei die Anordnung eines Ferienumgangs "nicht angezeigt". Dieses Postulat wird nirgends näher begründet, auch nicht in dem die Anhörungsrüge des Beschwerdeführers zurückweisenden Beschluss vom 20. Juni 2006. Hierzu hätte indes Anlass bestanden, weil der Beschwerdeführer in seiner Anhörungsrüge gerade bemängelt hatte, dass die Aussage, eine Ferienregelung sei nicht angezeigt, keine Begründung sei."
"....Bereits die vom Oberlandesgericht gewählte Formulierung lässt besorgen, dass es davon ausgegangen sein könnte, ein Übernachtungsumgang eines Kindes beim umgangsberechtigten Elternteil müsse schon dann ausgeschlossen werden, wenn lediglich möglich ist, dass die Übernachtung dem Kind eher schadet als nützt. Dies würde die Anforderungen, die an die im Rahmen der Regelung des Umgangsrechts nach § 1684 Abs. 1 BGB erforderliche Interessenabwägung zu stellen sind, verkennen, weil das Gericht sich mit der bloßen Möglichkeit überwiegender Nachteile für das Kind begnügt, ohne der Frage weiter nachzugehen."

18. März

Tagebuch der Familie Görgülü

Eine Familie gibt nicht auf - Tagebucheintrag 18.03.07
Kazim und  sein Sohn Christofer Görgülü,  haben wieder ein sehr schönes Papawochenende verbracht. Christofer fühlt sich sehr Wohl bei seinem Vater. Es ist immer wieder eine sehr große  Freude Vater und Sohn beim Spielen zuzusehen.
Der Vormund hat am Sonnabend und an Sonntag Christofer angerufen und sich nach dem Wohlbefinden seines Mündels erkundigt.
Von der Kommunalaufsicht wurde immer noch kein unterzeichneter Pflegevertrag und Hilfeplan nachgewiesen. Da die Pflegeeltern seit November 2006 keine Adoptivpflegeeltern mehr sind, ist Christofer offensichtlich ohne rechtliche Grundlage in der Pflegefamilie untergebracht. Trotzdem wurde Kazim aufgefordert, sich durch Unterhaltszahlung an der Unterbringung von Christofer bei den Pflegeeltern zu beteiligen

18. März

Presse

Die Zeit
Im Zweifel für die Ehe?
Die konservativen Familienpolitiker der Union haben es derzeit nicht leicht. Nach der Diskussion um die Krippenplätze werden ihnen beim Unterhaltsrecht weitere Zugeständnisse abverlangt.
Die Parteispitze der Union ist derzeit auf mehreren Politikfeldern dabei, ihre Programmatik zu überholen und sich für gesellschaftliche Veränderungen zu öffnen. Dieser Kurs muss Widerstand produzieren. Doch nirgends manifestiert dieser sich bisher so deutlich wie beim Thema Familie. Zuerst war es das Elterngeld, das zu einer heftigen Debatte über das Rollenverhältnis zwischen Mann und Frau führte. Dann folgte der Streit um die Kinderkrippenplätze. Er berührte ebenfalls das traditionelle Familienbild.

17. März

Programmtipp

ARD
Sabine Christiansen: 18.03.07 um 21.45 Uhr
Scheidungsrecht: gehörnt, geschieden, geschröpft?
Das geplante neue Unterhaltsrecht der Großen Koalition sorgt für Wirbel und bringt einmal mehr das konservative Familienbild ins Wanken. Vor allem „Scheidungsmütter“ dürften künftig schlechter dastehen als bisher, Unionspolitiker sehen hierdurch den Wert der Ehe herabgesetzt. Befürworter dagegen verweisen auf die Lebenswirklichkeit. Aber führen die geplanten Änderungen tatsächlich zu mehr Gerechtigkeit zwischen Mann und Frau? Ist die so genannte "Lebensstandardgarantie" noch zeitgemäß? Wird die klassische Ehe zum Auslaufmodell?

16. März

Veranstaltungshinweis

Initiative Ehe und Familie
4. Bensheimer Familientag
Wie wird Familie - was wird, wenn sie zerbricht?
26. März 2007, 19.30 Uhr
Prof. Dr. Gerhard Amendt
Institut für Geschlechter- und Generationenforschung Universität Bremen
Dr. Gerhard Amendt beschreibt wie der Wunsch nach Kindern in einer Partnerschaft und Ehe wachsen kann. Er stellt aus soziologischer und vor allem psychologischer Sicht dar, wie die Paarbeziehung sich ändert, wenn Kinder da sind. Für den Fall des Zerbrechens einer Ehe geht er auf die Konsequenzen ein und regt neue Umgangsmöglichkeiten an, die vor allem Schäden für die Kinder begrenzen.

16. März

Presse

Hamburger Abendblatt
Die deutsch-polnische Staatsaffäre begann in Hamburg-Niendorf
Es war nur eine von vielen Scheidungen in Hamburg. Doch die Folgen beschäftigen die Regierungen in Berlin und Warschau. Wojciech Pomorski wollte mit seinen Kindern nur polnisch sprechen, das Jugendamt war dagegen. Polens Medien geißelten deutschen "Assimilierungszwang". Nun muss Kanzlerin Merkel die Wogen glätten. Dieser Aktenberg wiegt mindestens zehn Kilo. So schwer kann ein Leben sein, wenn es fein säuberlich auf Tausenden, eng bedruckten Papierseiten abgeheftet ist. Es ist die Geschichte des Polen Wojciech Pomorski, der mit seinen Kindern polnisch sprechen wollte, was ihm vom deutschen Staat verboten wurde. Es ist eine Geschichte, in der es nicht nur um eine verlorene Liebe und verletzten Nationalstolz geht, sondern vor allem um das schwierige Verhältnis zwischen Polen und Deutschen.

15. März

neue Sendung Väterradio

Märzsendung am 15.03.07 von 19.00-19.50 Uhr
5 Jahre Väterradio aus Halle
...und hätten dich sonst sehr vermisst

Am 28.02.02 ging das Väterradio auf Sendung. Es blieb in seiner Art bisher einzigartig. Heute feiern wir in der Sendung den 5. Geburtstag. Das heißt konkret, in 5 Jahren wurden insgesamt 62 Sendungen mit genau 200 Gästen produziert. Im Gästebuch des Väterradio haben sich bisher 242 Menschen zu Wort gemeldet. Jede Sendung hatte ein eigenes Thema. Wir hören das Ergebnis der eingereichten Songs zum Thema, welche von einer Jury bewertet wurden. Wie sehen andere das Väterradio? Außerdem hören wir eine Toncollage mit Texten einer Tochter an ihren Vater von einem Anrufbeantworter.

Liveempfang
Väterradio direkt über Livestream zu empfangen! [mehr]

15. März

Presse

Rheinische Post
Unzählige Alleinerziehende betroffen
Geschiedene Mütter sollen Unterhalts-Ansprüche verlieren
Geschiedene Mütter sollen in Zukunft offenbar in unzähligen Fällen keinen Unterhalt mehr bekommen. Das sehen laut einem Zeitungsbericht die Pläne der Bundesregierung für das neue Unterhaltsrecht vor. Betroffen von der neuen Regelung sind nach dem Bericht der "Bild"-Zeitung vor allem verlassene Ehefrauen, die für die Kindererziehung ihren Beruf aufgegeben hätten und deren Ex-Männer weniger als 4000 Euro im Monat verdienen. Das Blatt beruft sich mit seinem Bericht auf Berechnungen einer Familienrichterin am Oberlandesgericht Stuttgart.

15. März

Presse

Neuß-Grevenbroicher Zeitung
Entführung vereitelt
Eine versuchte Kindesentführung als Höhepunkt eines Familiendramas ging am Dienstag Mittag um 13.22 Uhr in der Neusser Nordstadt unblutig zu Ende. Nur wenige Minuten nachdem die Polizei den 34-jährigen Vater über sein Handy geortet hatte, griffen Beamte in Zivil mit gezogener Waffe vor dem Haus Annostraße 69 zu. Da telefonierte der Tatverdächtige noch. Er ließ sich widerstandslos festnehmen und in Handschellen legen, schilderte ein Nachbar, der die Verhaftung beobachtet hatte. Das Kind, ein viereinhalbjähriges Mädchen, wurde von zwei weiteren Beamten in Sicherheit gebracht. Es saß zum Zeitpunkt des Polizeizugriffs noch in dem BMW-Kombi des Vaters. Das Mädchen wurde in die Obhut des Jugendamtes gegeben und dem Vernehmen nach bei einer Pflegefamilie untergebracht. Dort bleibt es, bis geklärt ist, wo es dauerhaft am besten aufgehoben ist.

14. März

Presse

Stern
Studie "Neue Väter"
Alles geht, nichts funktioniert
Die "Entwicklung der Vaterrolle" ist eines der Lieblingsthemen von Familienministerin Ursula von der Leyen. Die Studie "Neue Väter" hat sich genau damit befasst. Das Ergebnis zeigt vor allem: Zwischen Dienst- und Kinderwagen verzetteln sich so einige. Die heilen Familienwelten befinden sich im Berliner Prenzlauer Berg, der Hamburger Schanze oder dem Glockenbachviertel in München: Eltern um die 30 bugsieren ihre Sprösslinge in Bugaboo-Kinderwagen wie sündhaft teuer erstandene Accessoires durch die Gegend, der Look berufsjugendlich, der Blick angespannt, aber doch freundlich.

13. März

Verein

kuckucksvater.de
Selbsthilfegruppe "Unsichere Väter/Kuckucksväter" beim Väteraufbruch für Kinder e.V.

Aus dem "Netzwerk pro Vaterschaftstests - www.pro-Test.net" hat sich eine Arbeitsgruppe "Unsichere Väter/Kuckucksväter" gebildet. Wir haben uns entschlossen, keinen eigenen Verein zu gründen, sondern uns als Arbeitsgruppe des "Väteraufbruch für Kinder e.V." zu organisieren. Damit sind wir gemeinnützig und können auch Spendenquittungen ausstellen. Die Spenden an den Väteraufbruch mit Vermerk "Unsichere Väter/Kuckucksväter" gehen ohne Abzug an unsere Gruppe.

13. März

BMJ

Pressmitteilung BMJ
Zypries geht nicht nach Karlsruhe
Bundesjustizministerin Brigitte Zypries hat heute morgen gegenüber dem „Darmstädter Echo“ Meldungen dementiert, wonach sie vor einem Wechsel zum Bundesverfassungsgericht stehe: „Meldungen, wonach ich im kommenden Jahr an das Bundesverfassungsgericht wechsle, treffen nicht zu. Bei meiner ersten Kandidatur für den Deutschen Bundestag im Herbst 2005 haben mir die Wählerinnen und Wähler im Wahlkreis Darmstadt-Dieburg mit großer Mehrheit das Direktmandat übertragen. Dieses Vertrauen ist mir Ansporn und Verantwortung zugleich. Deshalb werde ich weiter mit Einsatz, Engagement und viel Freude an der Sache mein Bundestagsmandat wahrnehmen – gern auch über 2009 hinaus.

12. März

Presse

Der Spiegel
Scholz soll Zypries ablösen
An der Spitze des Bundesjustizministeriums soll es einem Zeitungsbericht zufolge im kommenden Jahr einen Wechsel geben. Ministerin Zypries soll demnach zum Bundesverfassungsgericht nach Karlsruhe gehen. Doch der personelle Umbau scheint wenig wahrscheinlich. Der SPD-Politiker Olaf Scholz soll laut "Bild"-Zeitung 2008 Bundesjustizminister werden. Die SPD-Führung habe sich intern bereits auf den Parlamentarischen Geschäftsführer der SPD-Fraktion festgelegt, berichtet das Blatt heute. Union und SPD wollten sich noch vor der Sommerpause auf die Regierungsumbildung verständigen.

11. März

Aktion

Bitte unterstützt diese Arbeit, es liegt uns sehr daran, dass dieser Bereich stärker wissenschaftlich bearbeitet wird!
Studie zur Situation von Vätern und Müttern, die den Kontakt zu ihrem Kind oder ihren Kindern verloren haben
In Deutschland gibt es immer mehr Eltern, die aufgrund von Trennung und Scheidung den Kontakt zu ihren Kindern verlieren. Jedes Jahr lassen sich Eltern von knapp 170 000 Kindern scheiden, unverheiratete Paare werden hierbei in den Statistiken nicht berücksichtigt. Wie vielen Elternteilen widerfährt dabei das Schicksal, vom eigenen Kind getrennt und “geschieden” zu werden? Die Entfremdung zwischen Kind und einem Elternteil ist kein gesellschaftliches Randphänomen mehr.

09. März

Helft Görgülü

Spendenaufruf im Fall Görgülü
Europäische Menschenrechte auch für Deutschland

Helft Kazim Görgülü und damit allen anderen verletzten Opfern im Familienrecht! Zeigt deutschen Richtern, dass die Urteile des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte nicht ignoriert werden dürfen! Unterstützt Kazim Görgülü mit Eurer Spende. Das Spendenkonto wird von Hartmut Schewe treuhändlerisch verwaltet. Er ist für eine nachweisbare und richtige Abrechnung verantwortlich.

08. März

Vorankündigung Väterradio

Vorankündigung Märzsendung am 15.03.07 von 19.00-19.50 Uhr
... und hätten dich sonst sehr vermisst
5 Jahre Väterradio
Am 28.02.02 ging das Väterradio auf Sendung. Es blieb in seiner Art bisher einzigartig. Heute feiern wir in der Sendung den 5. Geburtstag. Das heißt konkret, in 5 Jahren wurden insgesamt 62 Sendungen mit genau 200 Gästen produziert. Im Gästebuch des Väterradio haben sich bisher 242 Menschen zu Wort gemeldet. Jede Sendung hatte ein eigenes Thema. Wir hören das Ergebnis der eingereichten Songs zum Thema, welche von einer Jury bewertet wurden. Wie sehen andere das Väterradio? Außerdem hören wir eine Toncollage mit Texten einer Tochter an ihren Vater von einem Anrufbeantworter.

Liveempfang
Väterradio direkt über Livestream zu empfangen! [mehr]

08. März

Programmtipp

n-tv
Donnerstag, den 08.03 2007 um 17:10 Uhr
Ist der Feminismus am Ende?
Traumberuf Hausfrau

Ihr neues Buch soll „Achtung Hausfrau!“ heißen, Untertitel: „Beruf mit Aufstiegschancen“. Am Weltfrauentag diskutiert mit Ihnen und Leo Busch Christa Müller, ihres Zeichens Ökonomin, familienpolitische Sprecherin der Linkspartei im Saarland und Ehefrau von Oskar Lafontaine, über Kinder, Küche und Karriere.
"Der Muttertrieb ist gefährlicher als die Atombombe", hat Loriot einmal augenzwinkernd gesagt. Doch das würde voraussetzen, dass Mütter hierzulande ihren Muttertrieb auch ausleben können.

08. März

Programmtipp

ZDF
Berlin Mitte
Donnerstag, den 08.03.2007 um 22.15 - 23.00  Uhr
Super Mami oder Vater Staat: Wer erzieht die Kinder besser?
Rabenmütter, Gebärmaschinen, Heimchen am Herd - böse Schimpfwörter machen bei der Diskussion über die Rolle von Frau und Familie in diesen Tagen die Runde. Erstaunlich genug in einem Land, das von einer Frau regiert wird und in dem Emanzipation zu einer Selbstverständlichkeit geworden zu sein schien. Im Mittelpunkt der Auseinandersetzungen steht Familienministerin Ursula von der Leyen, ihre Gegner sind vor allem in der katholischen Kirche und in ihrer eigenen Partei zu finden.

07. März

Presse

Süddeutsche Zeitung
20 Jahre Frauenministerium
"Das Beste wäre, Männer könnten schwanger werden"
Rabenmütter, Alphatierchen und die Gleichstellung - Politikerinnen ziehen eine zwiespältige Bilanz zum 20-jährigen Jubiläum des Frauenministeriums. Rita Süssmuth kann sich nur wundern. Eigentlich hätte sie geglaubt, man wäre schon weiter. Doch die jüngste Diskussion über Kinderbetreuung und die „Auflehnung“ dagegen zeigt nach Ansicht der 70-Jährigen, dass sich die Gesellschaft mit Veränderungen schwer tut. Zum 20. Geburtstag des Frauenministeriums zog die erste Amtsinhaberin am Dienstag gemeinsam mit Kanzlerin Angela Merkel, der heutigen Ministerin Ursula von der Leyen und Kabinettskolleginnen eine Bilanz der Emanzipationsbemühungen.

07. März

BMFSFJ

Newsletter des BMFSFJ
20-jährige Frauen und Männer und ihre Einstellungen zu Gleichstellung
20 Jahre Bundesfrauenministerium ist auch ein Anlass zur Bestandsaufnahme in ureigenster Sache: Wie sehen heute 20-jährige Frauen und Männer sich selbst und ihre Rollen in der Gesellschaft? Was bedeuten ihnen Beruf, Partnerschaft, Familie, Kinder und was erwarten sie von ihrer Zukunft? Die Sinus-Milieu-Studie "Lebensentwürfe, Rollenbilder, Einstellungen zur Gleichstellung" geht im Auftrag des Bundesfrauenministeriums genau diesen Fragen nach.

06. März

Presse

Spiegel
KINDESWOHL UND VATERLEID
Die Macht der Mütter
Laut Gesetz haben Kinder ein Recht auf ihren Vater, auch nach der Trennung. Doch viele Gerichte haben Hemmungen, sich für eine faire Umgangsregelung einzusetzen. Es gilt: Mit der Mutter lege man sich lieber nicht an. Ein Fallbeispiel. Oliver K. ist Rechtsanwalt und hätte sich nie vorstellen können, in einer juristischen Sache einmal derart hilflos zu sein. Vor zwei Monaten hat er seine beiden kleinen Töchter zum letzten Mal gesehen, seine Ex-Frau verweigert ihm seither jedes Umgangsrecht. Nicht zum ersten Mal. Seit fünf Jahren tauscht Oliver K. juristische Schriftsätze mit seiner Frau und kämpft dabei um das, was ihm von Rechts wegen zusteht: seine Kinder zu sehen.

06. März

Presse

Thüringer Allgemeine Zeitung
Vater wider Willen
Nicht erst seit der Scheidung von der Mutter soll ein Sondershäuser gewusst haben, dass die Tochter von einem anderen Mann gezeugt wurde. Das Amtsgericht Sondershausen lehnte dennoch seine Klage ab, weil er nicht rechtzeitig das Gegenteil beweisen konnte. Ein anonymer Brief soll einen geschiedenen Mann auf die Idee gebracht haben, die Vaterschaft an einem inzwischen volljährigen Mädchen anzuzweifeln. In dem Schreiben hatte ihm im Vorjahr ein Unbekannter mitgeteilt, dass seine Ex-Frau vor einem Notar seine Vaterschaft bestritten habe. Das bewog den Mann, vor dem Familiengericht Sondershausen diese angeblich vom Ende der 80er-Jahre stammende Vaterschaft anzuzweifeln. Er klagte, weil er von einem Gericht die Wahrheit feststellen lassen wollte. Schließlich könnte er so denkbare Unterhaltszahlungen vermeiden - und seiner Meinung nach unberechtigte Erbansprüche.

05. März

Presse

Focus
Gravierende Fehler in Broschüre
Steuerberater sind alarmiert: Eine Broschüre des Bundesfamilienministeriums enthält gravierende Fehler über die Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten.
Das Ministerium schreibt in dem millionenfach verbreiteten Infoheft sowie auf seiner Internetseite, Eltern könnten Betreuungskosten „für ihre 3- bis 6-jährigen Kinder“ geltend machen, wie FOCUS herausfand. Tatsächlich erkennt das Gesetz unter den genannten Voraussetzungen lediglich Ausgaben für drei- bis fünfjährige Kinder an

05. März

Presse

Der Tagesspiegel
Wer ist die deutsche Mutter?
Gebärmaschine, Karrierefrau oder Retterin der Nation – es gibt viele Rollen für sie. Sie ist gezählt, vermessen und statistisch dargestellt. Trotzdem macht sie, was sie will. Als Ursus arctos, der Bär, im vergangenen Sommer durch Bayern streifte und entgegen seiner Art immer in die Nähe von Menschen kam, ging erst eine Erleichterung durchs Land, als man die Schuldige gefunden hatte: Seine Mutter hatte Bruno das schlechte Verhalten vorgelebt, ihn falsch erzogen. Deutschland begriff sofort: Die Mutter war schuld. Es leuchtete allen sofort ein, weil es an eine Denkweise anknüpft, die, anders als in anderen Ländern, weit verbreitet ist: Verantwortlich für die Kinder ist die Mutter. Und zwar ziemlich allein. 

04. März

Tagebuch der Familie Görgülü

Eine Familie gibt nicht auf - Tagebucheintrag 04.03.07
Die Sozialarbeiterin, Frau Rathmann vom Jugendamt Wittenberg kam wieder ohne Christofer zum Umgangstermin. Sie behauptete, dass Christofer angezogen sei, aber nur mitkommen wird, wenn er nicht bei Kazim übernachten muss.
Der Vormund, Frau Strohmeyer von der Kommunalaufsicht, forderte Frau Rathmann ruhig, aber bestimmt auf, Christofer zu holen, damit sie mit ihrem Mündel sprechen kann. Kazim verlangte auch seinen Sohn zu sehen. Widerwillig wirkend ging Frau Rathmann zurück ins Haus der Pflegeeltern. Nach ca. 10 Minuten kam sie mit Christofer. Christofer lächelte uns von Weitem entgegen. Wir begrüßten uns freudig. Kazim und Christofer liefen wie immer gleich zum Auto.

03. März

Presse

Junge Welt
Unter Gebärmaschinen
Vollblutmütter, Psychologen und Hirnforscherinnen sagen den Karrieristinnen auf allen Kanälen die Wahrheit: Sie machen ihre Kinder ohne Skrupel zu seelischen Krüppeln
Gegen die Anhängerinnen der Bindungs-, Hormon- und Gehirnforschung sind wir Rabenmütter machtlos. Sie haben den Beweis, daß wir schuldig sind. Sie haben immer »ganz neue Erkenntnisse« auf ihrer Seite. Und sie sind, glaubt man Buchautorin und Fernsehfrau Eva Herman, die Mehrheit im Lande. 80 Prozent der Männer und Frauen finden ihren Angaben zufolge, Kinder gehörten »in den ersten« Jahren zur Mutter, die dafür von Natur nun einmal auserwählt sei. Die Betreuung durch »Fremde« sei für unter Dreijährige ein »permanenter Schmerz«, gab Herman am Mittwoch abend im WDR-Talk »Hart aber fair« zum besten. Es war die dritte Fernsehdebatte um den vom Bundesfamilienministerium geplanten Ausbau der Betreuungsmöglichkeiten für Kleinkinder innerhalb von drei Tagen. Zwar kamen auch immer »Karrierefrauen« zu Wort; gleichzeitig konnten sich aber auch die Kämpferinnen für die Rechte der angeblich benachteiligten Familien verbreiten, in denen die Frau sich ausschließlich auf die Kindererziehung konzentriert.

02. März

Presse

Fuldaer Zeitung
Ein Mann, der nicht Vater sein darf
Trennung in der Schwangerschaft: Freundin eines 48-Jährigen kehrte zum Ehemann zurück
Martin Hofer (48) möchte gerne Vater sein. Dabei ist der Wunsch für ihn eigentlich längst in Erfüllung gegangen: Denn der Fuldaer hat einen dreijährigen Sohn – allerdings darf er ihn nicht sehen. Dagegen kämpft der Arzt, dessen Namen wir geändert haben, seit Ende 2003. Zu diesem Zeitpunkt war der Kleine noch nicht geboren.
Die Freundin von Hofer hatte sich noch während der Schwangerschaft entschieden, wieder zu ihrem Ehemann zurückzukehren: Die damals 37 Jahre alte Zahnärztin und promovierte Naturwissenschaftlerin war im sechsten Monat schwanger, als sie in den ehelichen Haushalt nach England zog. Dort gebar sie ihren Sohn. Und weil dieser in einer Ehe zur Welt kam, gilt der Gatte der Frau als Vater – jedenfalls juristisch.

02. März

BGH - Urteil

Pressemitteilung des BGH
Kindesunterhalt bei abwechselnder Betreuung eines Kindes durch beide Elternteile
Die 1991 geborenen Klägerinnen nehmen ihren Vater, den Beklagten, auf Zahlung von Kindesunterhalt in Anspruch. Sie leben überwiegend bei ihrer Mutter, während sich die weitere 1986 geborene Tochter überwiegend beim Vater aufhält. Beiden Elternteilen steht die elterliche Sorge für die Kinder gemeinsam zu. Sie betreuen die Kinder abwechselnd, und zwar bezüglich der Zwillinge in der Weise, dass diese sich von Mittwochabend bis Montagmorgen beim Vater aufhalten und sodann nach der Schule in den Haushalt der Mutter wechseln, wo sie bis zum Mittwochabend der folgenden Woche bleiben. Die Ferien verbringen die Zwillinge jeweils hälftig bei einem der Elternteile.

02. März

BGH - Urteil

Pressemitteilung des BGH
Zur Befristung des nachehelichen Aufstockungsunterhalts
Der u. a. für Familiensachen zuständige XII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hatte sich mit der Frage zu befassen, unter welchen Voraussetzungen ein Anspruch auf nachehelichen Aufstockungsunterhalt nach § 1573 Abs. 2 BGB zeitlich befristet werden darf.
Die Parteien hatten 1973 die Ehe geschlossen, aus der zwei 1975 und 1977 geborene Kinder hervorgegangen sind. Nachdem ihre Ehe 1986 geschieden worden war, schlossen sie 1987 einen gerichtlichen Vergleich, wonach der Beklagte an die Klägerin monatlichen Unterhalt in Höhe von 1.610 DM zu zahlen hatte. Außerdem erhielt die Klägerin das Alleineigentum an der zuvor als Ehewohnung genutzten Doppelhaushälfte. 1987 ging der Beklagte seine zweite Ehe ein.

01. März

Presse

FAZ
Gleichstellung
Diese Väter sind „spitze“
Der Preis passt mitten in die gesellschaftliche Debatte: Die ostwestfälische Großbäckerei Mestemacher zeichnet an diesem Donnerstag im Dachgartenrestaurant des Berliner Reichstagsgebäudes zwei „Spitzenväter des Jahres“ aus -Männer, die beruflich zurückstecken, um sich der Familie zu widmen und ihren Frauen damit auch eine Karriere zu ermöglichen. Jeweils 5000 Euro erhalten ein Entwicklungsingenieur in Diensten des Autobauers BMW und ein Hamburger Heizungsbaumeister. Unter der Schirmherrschaft der Bundesfamilienministerin würdigt das Unternehmen nicht die Väter allein, sondern besonders „das praktizierte partnerschaftliche Ehe- und Familienmodell“

29. Februar 

Presse

FAZ
Familienpolitik
Köhler unterstützt von der Leyen
Der Bundespräsident hat die Politik von Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) unterstützt. Horst Köhler sagte der Wochenzeitung „Die Zeit“, er sei Frau von der Leyen „dankbar für ihren Vorschlag“, die Zahl der Betreuungsplätze in sechs Jahren zu verdreifachen. Wenn sich ein Paar für das traditionelle Familienbild mit der Kindererziehung durch die Frau zu Hause entscheide, dann sage er: „Prima, macht es so.“ Die Realität sei aber, dass viele Frauen berufstätig sein wollten und dass es viele alleinerziehende Mütter gebe. Nur mit der Schaffung von mehr Betreuungsplätzen sei die Wahlfreiheit in der Familienpolitik glaubwürdig.

28. Februar  

Info

Pressemitteilung:
Vereinsgründung PAS-Eltern
Am 24./25. Februar 2007 fand in Düsseldorf das erste bundesweite Treffen von Müttern, Vätern und Großeltern aus ganz Deutschland statt, denen der Umgang zu ihren Kindern seit der Trennung vom anderen Elternteil erschwert oder ganz verhindert wird. Dort wurde die Gründungssitzung des Vereins PAS-Eltern abgehalten. Die Mehrzahl der Teilnehmer waren betroffene Mütter. Dies verwundert nicht, denn die Idee diesen Verein zu gründen, ging von betroffenen Müttern aus, die sich bereits im Oktober 2006 in Wiesbaden trafen. PAS, das Syndrom der Elternentfremdung (Parental Alienation Syndrom) ist eine Störung des Kindesalters, die in Zusammenhang mit der Trennung der Eltern entsteht. Die Störung äußert sich in einer Ablehnungshaltung des Kindes gegenüber einem Elternteil, die in keiner Weise gerechtfertigt ist. Diese Haltung entsteht aus dem Zusammenwirken von Indoktrinierung durch einen programmierenden (eine Gehirnwäsche betreibenden) Elternteil und dem eigenen Beitrag des Kindes zur Verunglimpfung des zum Feindbild gewordenen Elternteils.

27. Februar  

Veranstaltung

"Wissenschaft im Bistro" - Fragen Sie den Experten direkt an Ihrem Tisch
Nach Jahren der Mädchenförderung bahnt sich ein Paradigmenwechsel an: "Jungenkatastrophe" oder "Der Prügelknabe" lauten die Schlagzeilen in den Medien. In der Schule geraten die Jungen immer häufiger ins Hintertreffen: 60 Prozent der Kinder, die vor der Einschulung zurückgestellt werden, sind männlich, ebenso 65 Prozent der Hauptschüler. In den Sonderschulen füllen Jungen Zweidrittel der Klassen. Mädchen machen häufiger Abitur, Jungen häufiger keinen Hauptschulabschluß. Dumme Jungs!? Geraten die Jungs ins Bildungsabseits? Welche Gründe und Ursachen gibt es für die aktuelle Entwicklung? Sind spezielle Förderprogramme für Jungen notwendig? Oder brauchen wir sogar Quotenmänner in Kindergärten und Schulen? Bei "Wissenschaft im Bistro" können Sie die Experten direkt an Ihrem Tisch befragen:

26. Februar  

Presse

Hamburger Abendblatt
Merkel stellt sich hinter von der Leyen
"Mütter und Väter sollen Wahlfreiheit haben." Auch evangelische Kirche nimmt Ministerin in Schutz.
Die Aussagen des Augsburger Bischofs Walter Mixa zur Familienpolitik haben für Unverständnis und Empörung bei Politikern der Großen Koalition gesorgt. Bundeskanzlerin Angela Merkel stellte sich demonstrativ hinter Familienministerin Ursula von der Leyen (beide CDU), die von Mixa angegriffen wurde. Auf die Frage, ob sie Mixas Auffassung teile, sagte Kanzlerin Merkel der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung": "Nein. Frau von der Leyen möchte das Programm der Union verwirklichen: Mütter und Väter sollen bei der Erziehung der Kinder Wahlfreiheit haben, soweit das staatliche Rahmenbedingungen ermöglichen können."

25. Februar  

Presse

Mitteldeutsche Zeitung
Gericht will Streit beenden
BVG lehnt Antrag auf Ausweitung der Besuchsrechte des Vaters ab - Türke kämpft seit Jahren
Karlsruhe/Wittenberg/dpa. In einem beispiellosen Dauerstreit eines Vaters aus Sachsen um das Besuchsrecht für seinen in Wittenberg lebenden Sohn hat das Bundesverfassungsgericht nun versucht, einen Schlussstrich zu ziehen. Die Karlsruher Richter lehnten den Antrag des Vaters ab, der mehr Zeit mit seinem bei Pflegeeltern lebenden Sohn verbringen wollte. Auch eine gegenläufige Beschwerde des Jugendamts hatte keinen Erfolg: Eine Vertreterin der Behörde sah das Wohl des 1999 geborenen Jungen gefährdet, weil er durch die Besuche in einen Loyalitätskonflikt zwischen dem leiblichen Vater und den Pflegeeltern gebracht werde.

25. Februar  

Presse

Ruhr Nachrichten Dortmund  
Warten auf Julia geht weiter
Vor knapp einem halben Jahr berichteten wir über Jörg Kschischan - den Vater, der seit fast acht Jahren darum kämpft, endlich seine Tochter Julia wiederzusehen. Das Recht auf einen regelmäßigen Umgang hat ihm das Oberlandesgericht zugestanden - doch bei der Durchsetzung konnte ihm die Justiz noch immer nicht helfen. Rückblende: Zwei Jahre nach der Geburt von Julia ging die Beziehung zu seiner Lebensgefährtin in die Brüche - 1999 beantragte er zum ersten Mal per Gericht ein Umgangsrecht. Zwei Jahre später erklärt ein einberufener Gutachter nach einem ersten Treffen: Wegen der "starken emotionalen Bindung" sind diese Kontakte für das Kindeswohl der inzwischen Vierjährigen überaus förderlich. Im "Namen des Volkes" werden regelmäßige Besuchskontakte angeordnet, die Mutter legt Beschwerde ein, vergeblich. Dennoch: "Immer wieder ließ sie die Termine platzen", ärgert sich der 35-Jährige.

24. Februar  

Aktion

neuer Stand der Unterschriftenaktion der Ortsgruppe Holzminden:
23.870 Unterschriften bis zum 24. Februar 2007 gesammelt

24. Februar  

BMV - Vorstandswahl

Auf der Bundesmitgliederversammlung wurde ein neuer Bundesvorstand des Väteraufbruch für Kinder e.V. gewählt.
Prof. Dr. Dr. Ulrich Müller - Mediziner und Medizin-Soziologe
Dietmar Nikolai Webel - ordinierter Gemeindepädagoge
Rainer Sonnenberger - Aerodynamiker
Frank Wetzel -  Beamter im Ordnungsamt
Marcus Gnau - Rechtsanwalt

23. Februar  

Pressemitteilung

Väteraufbruch fordert Rechtssicherheit für Trennungsfamilien
Ein Licht für mein Kind – eine Kerze für Menschenrechte

WANN: Samstag, den 24.02.07 von 18.30 Uhr - 20.00 Uhr
WO: Frankfurt am Main, Carl-Theodor-Reiffenstein-Platz
Der Bundesverein lädt zu einem Lichterkreis auf dem Carl-Theodor-Reiffenstein-Platz ein. Urteile des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte aus dem Jahre 2004 sind in Deutschland immer noch nicht korrigiert. Dietmar Nikolai Webel sagt: „Wir schließen den Kreis von Straßburg nach Deutschland. Kinder brauchen Rechtssicherheit.“ Der Präsident des Europäischen Gerichtshofes Wildhaber hat erst im Dezember 2006 Deutschland zur Einhaltung der Menschenrechte gemahnt.

23. Februar  

Tagebuch der Familie Görgülü

Eine Familie gibt nicht auf - Tagebucheintrag 23.02.07
Heute hat das BVerfG die Verfassungsbeschwerde von Kazim wegen der erneuten Um­gangsein­schränkung und -verletzung des rechtlichen Gehörs nicht zur Entscheidung angenommen. Kazim war enttäuscht, aber nicht überrascht. Gleichzeitig hat das BVerfG die Beschwerde der Verfahrenspflegerin wegen der weiteren Gewährung eines unbewachten Umgangs nicht zur Beschwerde angenommen. Die Verfahrenspflegerin wurde von Prof. Dr. Salgo und seiner langjährigen Mitarbeiterin Prof. Dr. Zenz vertreten.

23. Februar  

BVerfG

Erfolglose Verfassungsbeschwerden gegen gerichtliche Umgangsregelung in Sachen Görgülü
Gegenstand der beiden Verfassungsbeschwerden, die jeweils mit einem Eilantrag verbunden sind, ist eine Umgangsregelung des Oberlandesgerichts Naumburg vom 15. Dezember 2006. Während der Vater eines bei Pflegeeltern lebenden nichtehelichen Kindes eine Erweiterung der getroffenen Umgangsregelung erreichen will, möchte die Verfahrenspflegerin des Kindes das Umgangsrecht des Vaters einschränken lassen. Beide Verfassungsbeschwerden sind von der 1. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts nicht zur Entscheidung angenommen worden, da die gerichtliche Umgangsregelung verfassungsrechtlich nicht
zu beanstanden ist.

dazu ein Kommentar von Väter für Kinder
Besonders erstaunen mögen den schlichten Beobachter vor allem die im Beschluss 1BvR 125/07 zum Ausdruck gebrachten Einzelheiten, angefangen schon damit, dass formal juristisch gesehen, das siebenjährige Kind der Beschwerdeführer ist, der eine Einschränkung des Umganges mit seinem leiblichen Vater begehrt, obwohl laut Bundesverfassungsgericht es dahingestellt bleiben kann, ob die für das fachgerichtliche Verfahren bestellte Verfahrenspflegerin den Beschwerdeführer auch im Verfassungsbeschwerdeverfahren wirksam vertreten kann.

22. Februar  

Presse

Frankfurter Rundschau
Mediation könnte Kindeswohl dienen
Stadt prüft Cochemer Modell / Bei einer Scheidung wird zwischen Eltern vermittelt / Juristen sind skeptisch
Kinder sind zumeist die Leidtragenden, wenn sich ihre Eltern trennen - vor allem wenn Vater und Mutter erbitterte Kämpfe führen. Das Cochemer Modell ist ein Verfahren, um Streit zwischen den Parteien zu schlichten. Richter und Anwälte sind allerdings skeptisch.
Schon Wochen vor dem Urlaub beginnen für Stefan K. (Name von der Redaktion geändert) die schlaflosen Nächte. Wird die Übergabe der Söhne problemfrei ablaufen? Zwar teilen sich Stefan und Beate K. das Sorgerecht, sorgenfrei verläuft für den zweifachen Vater das Leben aber nicht. Immer wieder torpediere seine Ex-Frau Vereinbarungen. "Sie ist wütend, weil ich mich getrennt habe, und rächt sich bei jeder Gelegenheit. " Einmal habe sie ihm die Kinder nicht übergeben, so dass er eine Flugreise verfallen lassen musste. "Das war eine sehr große Enttäuschung für meine Jungs", sagt Stefan K.

22. Februar  

Presse

Der Spiegel
STREIT ÜBER FAMILIENBILD
Schönbohm wirft von der Leyen antiquiertes Männerbild vor
In der CDU lässt die Kritik an Ursula von der Leyen nicht nach. Brandenburgs Innenminister Jörg Schonbohm hielt der Bundesfamilienministerin ein "antiquiertes Männerbild" vor. Von der Leyen wolle der Bevölkerung ein bestimmtes Familienbild vorschreiben und verbreite selbst ein "antiquiertes Männerbild", sagte Schönbohm dem "Tagesspiegel". "Frau von der Leyen stellt die Männer in eine Ecke, in die sie nicht gehören", wird der CDU-Politiker zitiert. "Männer, das sind für sie offenbar familienscheue Drückeberger mit lächerlichem Imponiergehabe", sagte Schönbohm weiter. Von der Leyen hatte kürzlich in einem Interview gesagt, die Zeiten der Männer als "Alphatierchen" seien vorbei. Damit werde Millionen von Männern Unrecht getan, die große Verantwortung in ihren Familien übernähmen und sich sehr intensiv um ihre Kinder kümmerten, rügte Schönbohm. Die junge Generation betrachte Kindererziehung längst als gemeinsame Aufgabe.

21. Februar  

BMFSFJ

Newsletter des BMFSFJ
Ursula von der Leyen zu Schwerpunkten der deutschen Ratspräsidentschaft für die EU-Gleichstellungspolitik
Im Januar stellte Bundesministerin Ursula von der Leyen in Brüssel vor den Mitgliedern des für Gleichstellungs- und Frauenfragen zuständigen FEMM-Ausschuss des europäischen Parlaments das Programm der deutschen EU-Präsidentschaft im Bereich Gleichstellung vor. "Chancengleichheit für Frauen und Männer zu erreichen, bleibt auch 50 Jahre nach Abschluss der römischen Verträge eine Daueraufgabe der politisch Verantwortlichen in der europäischen Union. Es ist mir persönlich ein besonderes Anliegen, die Erwerbsbeteiligung von Frauen zu steigern und Rahmenbedingungen dafür nachhaltig zu verbessern, dass junge Väter und Mütter Beruf und Familie leichter miteinander vereinbaren können", so von der Leyen vor den Ausschussmitgliedern.

21. Februar  

Presse

FAZ
Generation „Neue Väter“
„Sie bekommt ein Baby - und ich die Krise“
Im Geburtsvorbereitungskurs lernt ein werdender Vater, wie er das Neugeborene badet. Plagt ihn die Sorge, das Kleine ungeschickt anzufassen, hilft ein Baby-Schwimmkurs. Kommt er abends erst nach Hause, wenn der Nachwuchs schon schläft, holt er beim Vater-Kind-Wochenende die versäumte Spielzeit mit Indianergeheul und Kletterkursus nach. Und sollte er einmal gar nicht wissen, womit er seinem Nachwuchs eine Freude bereiten könnte, findet er Hilfe im „Väter-Online-Shop“ - in Deutschland erleben Vater-Kind-Angebote derzeit einen Boom.

20. Februar  

Presse

Deutschlandradio Kultur
Neues vom deutschen Mann
Die Familienpolitik der Bundesregierung hat zwei Ziele: die Verstaatlichung der Kinder und die Umerziehung der Männer. Was das für die Seelen der Kinder bedeutet, wird man wohl erst in Jahrzehnten beurteilen können. Aber die Folgen für die Männer liegen schon heute auf der Hand. Zum ersten Mal seit sich der moderne Staat als Anstalt der Daseinsfürsorge versteht, sollen erwachsene Menschen umerzogen werden. Es geht um die "reeducation" des Machos zum fürsorglichen Mann.
In der modernen Gesellschaft erwerbstätiger Frauen genügt es offenbar nicht, wenn sich ein Vater als Versorger seiner Familie versteht. Aus dem Versorger soll ein Fürsorger werden. Dieses familienpolitische Programm richtet sich im Kern gegen die sexuelle Arbeitsteilung. Also gegen das Modell: die Frau zu Hause, der Mann auf der Jagd nach dem Profit.

19. Februar  

Presse

Die Welt
Zweierlei Maß für Frauen und Männer
Gastkommentar Abtreibung und Vaterschaftstest / Von Gerhard Amendt
Was treibt die Bundesministerin der Justiz dazu, Männern unbedingt strafbares Verhalten anhängen zu wollen? Dem Klagenden beim Bundesverfassungsgericht blieb nichts anderes übrig, als heimlich seine Vaterschaft zu testen, weil zurzeit für Väter nur notwehrähnliche Handlungen möglich sind. Vielleicht schlägt in der Schärfe der Justizministerin eine traditionelle weibliche Sicht von Geschlechterrollen durch: Männern ist einfach mehr zuzumuten als Frauen? Früher vor allem im Berufsleben, demnächst beim Zumessen von Strafmaßen.

18. Februar  

Presse

FAZ
Ist das Kind von mir?
Nicht immer macht die Wahrheit frei, wie es die Bibel verspricht. Manchmal bricht sie einem das Herz. So erlebte es Frank S. Er ist 37 Jahre alt, ein Beamter in Niedersachsen. In seiner Nähe lebt ein zwölf Jahre altes Mädchen, von dem er bis vor sieben Jahren glaubte, dass es seine Tochter sei. Bis das Kind zwei war, lebte er mit der Mutter zusammen.
Obwohl die beiden nicht verheiratet waren, hatte er die Vaterschaft anerkannt. Er wechselte die Windeln, stand nachts auf, schob den Kinderwagen. Als sich die Mutter von ihm trennte, sah er das Kind jedes zweite Wochenende. Auch bei seinen Eltern war es regelmäßig zu Besuch. Bei einer urologischen Routine-Untersuchung stellte sich heraus, dass Frank S. zu mehr als neunzig Prozent zeugungsunfähig ist. Jetzt begann er, an der Vaterschaft zu zweifeln. Die Mutter des Kindes, auf seinen Verdacht angesprochen, schwieg. Frank S. schickte einen Kaugummi seiner vermeintlichen Tochter zu einem anonymen DNA-Test. Das Ergebnis: negativ. „Ich fühlte mich leer, betrogen, hintergangen“, sagt er.

17. Februar  

Tagebuch der Familie Görgülü

Eine Familie gibt nicht auf - Tagebucheintrag 17.02.07
Kazim wurde unter Umgehung seiner Anwältin vom Jugendamt Wittenberg erneut aufgefordert, seine finanzielle Situation offen zu legen, damit der von ihm zu zahlende Unterhalt, für eine Dauerpflege seines Sohnes bei den Pflegeeltern, festgelegt werden kann.
Kazims Anwältin hatte den Nachweis eines rechtsgültigen Pflegevertrages mit den Pflegeeltern und einen Hilfeplan gefordert. Die Kommunalaufsicht teilte unserer Anwältin mit, dass es noch keinen Pflegevertrag und Hilfeplan gibt. Es liegt der Verdacht nahe, dass Christofer Görgülü weiterhin rechtswidrig bei den Pflegeeltern untergebracht werden soll. Die vom Datenschutzbeauftragten zugesicherte Akteneinsicht beim Jugendamt wird von der Kommunalaufsicht verweigert.

17. Februar  

Aktion

Fragebogen-Aktion zur gemeinsamen elterlichen Sorge: Ein Zwischenstand
Die Resonanz auf unsere Fragebogen-Aktion zur gemeinsamen elterlichen Sorge hat unsere kühnsten Erwartungen übertroffen. Wir hatte vor Beginn der Aktion mit höchstens 300 Teilnehmern gerechnet. Inzwischen haben wir über 650 ausgefüllte Fragebögen – und das Ende er Aktion ist noch lange nicht erreicht.
Die ersten 600 anonymisierten Fragebögen werden zur Zeit von unseren Mitglieder durchgesehen. Wir freuen uns, dass viele Teilnehmer ihre Erfahrungen mit der gemeinsamen elterlichen Sorge ausführlich im drittletzten Textfeld dargestellt haben. Viele Teilnehmer können wir außerdem nochmals kontaktieren, weil sie sich entweder in unserem Portal registriert haben oder ihre Telefonnummer angegeben haben. Dadurch lassen sich evtl. Rückfragen klären und eine Validierung der Umfrage wäre ggf. auch möglich.

16. Februar  

Presse

FOCUS: Väter-Initiative will weiter heimlich testen
Die Initiative „Väteraufbruch für Kinder“ will trotz des Urteils des Bundesverfassungsgerichts weiterhin für „selbst bestimmte“ Vaterschaftstests eintreten. „Die sind vorerst nicht unter Strafe gestellt“, sagte „Aufbruch“-Sprecher Rüdiger Meyer-Spelbrink dem Nachrichtenmagazin FOCUS. Der Vorsitzende des Deutschen Familiengerichtstags, Gerd Brudermüller, bezeichnete unterdessen die Frist von einem Jahr, die das Bundesverfassungsgericht für eine Neuregelung eingeräumt hat, als „die Kürzeste, die ich je erlebt habe“. Brudermüller sagte FOCUS, Ziel eines neuen Gesetzes müsse sein, dass ein Vater auch dann eine enge Bindung mit dem Kind aufrecht erhalten könne, wenn er nicht oder nicht mehr unterhaltspflichtig sei.

15. Februar  

neue Sendung Väterradio

Februarsendung am 15.02.07 von 19.00-19.50 Uhr
Kinderrechte unterm Hammer?
Keine Chance für Urteile des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte?

Vor 3 Jahren fällte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg die Urteile Görgülü und Haase gegen Deutschland. Es folgte ein langer Weg für die Opfer. Sie mussten die gleichen Instanzen noch einmal durchlaufen und hatten mit den gleichen Jugendamtsmitarbeitern zu tun. Die gleichen Richter urteilten schließlich über ihre alten menschenrechtsverletzenden Fehlurteile. Wie zu erwarten, bestätigten die Richter ihre alten Urteile. Wen wundert's, wenn 3 Jahre nach Verkündung der Straßburger Urteile die Menschenrechtsverletzung immer noch nicht korrigiert wurden.

Liveempfang
Väterradio direkt über Livestream zu empfangen! [mehr]

14. Februar  

Presse

Pressemeldung der Zeitschrift Paps
Klarheit über die Herkunft wichtig für Kinder
Gutes Urteil
Als weiteren Meilenstein auf dem Weg zur Anerkennung der Bedeutung von Vätern für Kinder wertet paps das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Legalität von Vaterschaftstest. Hauptgewinner des Urteils sind Kinder, deren Anspruch auf Kenntnis ihrer Herkunft gestärkt wird. Kinder möglicherweise ein Leben lang im Unklaren über ihren Vater zu lassen oder sie mit Lügen und Irreführungen über ihre Herkunft aufwachsen zu lassen, stellt einen Eingriff in ihre Menschenrechte dar.

weitere Pressestimmen

kritische Pressestimmen

13. Februar  

BVerfG-Urteil Vaterschaftstest

Erste Stellungnahme des Väteraufbruchs zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu heimlichen Vaterschatfstests
Der Väteraufbruch für Kinder e.V. begrüßt die Feststellung des Bundesverfassungsgerichts, dass Kinder und Väter das Recht erhalten müssen, die tatsächliche Elternschaft klären zu können. Dennoch bleibt die Skepsis bestehen. Die Auflagen zur Schaffung gesetzlicher Möglichkeiten der Vaterschaftsklärung lösen die offenen Fragen derzeit nicht.
Weiterhin ist der Kläger daran gehindert, seine Vaterschaft erfolgreich anzufechten, und ein rechtliches Band zu zerschneiden, das nie ein leibliches war. Auch die Mutter wird in ihrer fortgesetzten Personenstandsfälschung gemäß § 169 StGB durch die Rechtsprechung geschützt. Es hängt von ihrer Zustimmung ab, ob diese Straftat aufgeklärt wird.

Pressestimmen

13. Februar  

Aktion

Kundgebung in Berlin „ Allen Kinder ECHTE Eltern“ am 13.2.2007
Unter dem Motto: „Allen Kinder ECHTE Eltern“ und „Rote Karte für ein Testverbot“ versammelten sich Väter und Mütter in Berlin.
Mit einer spontanen Kundgebung, anlässlich der Urteilsverkündung zu den sogenannten „heimlichen Vaterschaftstests“ durch das Bundesverfassungsgericht am Vormittag, zogen Väter und Mütter durch die Berliner Innenstadt, um ihre Forderungen nach einer auf fairen und sicheren Grundlagen stehenden Elternschaft zu Gehör zu bringen.

12. Februar  

Aktion

Demo: 13.02.07, S-Bhf. Friedrichstraße, 12 Uhr

Allen Kindern ECHTE Eltern
Das Bundesverfassungsgericht verkündet zum Thema "Vaterschaftstests" am 13.2.07 ein Urteil, das bereits vorab für breite öffentliche Aufmerksamkeit sorgt. Wir veranstalten deshalb am gleichen Tag eine Demonstration. Wir setzen uns dafür ein, dass jedes Kind weiß, wer sein echter Vater ist, und fordern einen bessere Förderung von Vätern, damit sie sich mehr um ihre Kinder kümmern können und dürfen.
Die Demo findet am 13.02.07 um 12 Uhr statt. Wir treffen uns auf dem südlichen Vorplatz des Bahnhofs Friedrichstraße, dem Dorothea-Schlegel Platz. Von dort geht es dann durch die Friedrichstraße und die Mohrenstraße zum Justizministerium. Bitte kommt zur Demo, damit wir etwas bewegen können.

12. Februar  

Vaterschaftstest

Stellungnahme des Bundesvorstandes des „Väteraufbruch für Kinder e.V.“ zu den Verfassungsbeschwerdeverfahren 1BvR 421/05 und 1BvR 465/05
Schwangerschaft und Geburt sind halböffentliche Ereignisse. Geschlechtsverkehr findet fast immer im Verborgenen statt, und dann ist oft nicht klar, welcher Geschlechtsverkehr zur Zeugung eines Kindes führte. Bis in die jüngste Zeit waren wissenschaftliche Vaterschaftszuschreibungen umständlich, aufwendig und wenig zuverlässig. Die Gesellschaft verlangt vom Recht klare Zuschreibungen, und deshalb ist in allen Rechtstraditionen Mutterschaft das Primäre und Vaterschaft das Abgeleitete. Die prozessualen Hürden für die Anfechtung einer einmal festgelegten Vaterschaft sind traditionell hoch, eben weil sich die Zweifel, wenn eindeutige Zeugenaussagen fehlen, oft nicht mit der hinreichenden Verlässlichkeit ausräumen lassen. Das allgemeine Gerechtigkeitsempfinden hat deshalb im Einzelfall fragwürdige Zuschreibungen als Preis für den nichts anders zu erzielenden Rechtsfrieden hingenommen.

12. Februar  

Presse

Der Spiegel
"Heute würde ich manches anders machen"
Ein Kaugummi seiner Tochter brachte die Wahrheit ans Licht: Frank S. ist nicht ihr Vater. Anhand seines Falls entscheidet nun das Bundesverfassungsgericht über heimliche DNA-Tests. Mit SPIEGEL ONLINE sprach S. über Misstrauen, beklemmende Gewissheit und die Liebe zu einem Kind.
SPIEGEL ONLINE: Warum wollen Sie Ihre Vaterschaft gerichtlich anfechten?
Frank S.: Weil ich mich dadurch ungerecht belastet fühle. Ich zahle bis zum heutigen Tage vollen Unterhalt, im Moment 316 Euro im Monat, obwohl es gar nicht meine Tochter ist. Es ist ja nicht so, dass ich mich ganz aus der Verantwortung zurückziehen will. Ich war auch bereit, auf freiwilliger Basis weiter einen reduzierten Unterhalt zu zahlen. Aber ich bin von der Mutter längst getrennt, lebe in einer anderen Beziehung und bin nun mal nicht derjenige, der eigentlich für den Unterhalt des Kindes aufkommen müsste.

11. Februar  

Programmtipp

ARD
Romy - Chronik einer Entführung
Romy zusammen mit ihrem Vater: Vor knapp zwei Jahren wurde sie entführt. Eine Nachricht auf seinem Anrufbeantworter ist das letzte Zeichen, das Romy's Vater von seiner Ex-Frau erhält. Danach ist Romy, 4 Jahre alt, verschwunden. Entführt von der eigenen Mutter.
Letzter Akt eines jahrelangen Rosenkriegs und Streites um das Kind, das seit langem schon beim Vater lebt.
Kein Einzelfall: Tag für Tag verschwinden hierzulande Kinder - und das nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit und außerhalb jeder Statistik. Jahr für Jahr werden bis zu 2.000 Kinder einem Elternteil entzogen und ins Ausland entführt, so schätzen Experten. Nach der Trennung entbrennt der Kampf ums Kind. Eltern schaffen Tatsachen und werden zu Entführern ihres eigenen Kindes.

10. Februar  

Aufsatz

Familie, Politik und Recht
Der nichteheliche Vater erhält nach deutschem Recht das Sorgerecht für sein Kind nur durch Zustimmung der Mutter. Das BVerfG hat im Jahr 2003 diese Regelung für verfassungsgemäß erklärt, wenn der Gesetzgeber die ihr zu Grunde gelegten Annahmen überprüft und bestätigt findet. Dieser Beitrag geht der Frage nach, inwieweit der Gesetzgeber diese Voraussetzung erfüllt hat. Der deutsche Gesetzgeber hat im Jahr 1998 erstmals ein Umgangsrecht des Vaters mit seinem nichtehelichen Kind eingeführt, aber an einem ausschließlichen Sorgerecht der Mutter festgehalten. Der Vater kann das Sorgerecht für sein Kind nur erhalten, wenn die Mutter ihm das gemeinsame Sorgerecht einräumt. Das BVerfG hat dazu Anfang des Jahres 2003 entschieden, es sei mit dem Elternrecht des Vaters aus Art. 6 Abs. 2 GG vereinbar, das nichteheliche Kind bei seiner Geburt sorgerechtlich allein der Mutter zuzuordnen. Das gelte aber nur, wenn dem Vater das gemeinsame Sorgerecht aus Gründen verwehrt wird, die vom Kindeswohl getragen sind. Der Gesetzgeber sei daher zur Prüfung verpflichtet, ob seine entsprechende Annahme vor der Wirklichkeit Bestand hat. Die Rechtsfolge war klar und ist auch so verstanden worden: „Rechtstatsächliche Untersuchungen sind daher verfassungsrechtlich geboten.“

09. Februar  

Presse

n-tv
Union als Freund der Ex-Frauen
Neues Unterhaltsrecht blockiert
Das neue Unterhaltsrecht kommt nicht wie geplant zum 1. April. Das räumte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) am Donnerstag im Bayerischen Rundfunk ein. Sie hoffe aber, das Gesetz doch noch in der vorgeschlagenen Form durchsetzen zu können. Am Wochenende war bekannt geworden, dass konservative Abgeordnete aus der Union die Reform bei den Ausschussberatungen im Bundestag blockieren und damit das pünktliche Inkrafttreten kaum mehr zu schaffen sei. Zypries will mit dem bereits in erster Lesung behandelten Gesetz erreichen, dass Kinder beim Unterhalt künftig Vorrang vor allen anderen haben. Dagegen wird die Stellung der geschiedenen Gattin gegenüber der jetzigen Unterhaltsregelung abgeschwächt.

08. Februar  

Väterradio Vorankündigung

Vorankündigung Februarsendung am 15.02.07 von 19.00-19.50 Uhr
Kinderrechte unterm Hammer?
Keine Chance für Urteile des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte?

Vor 3 Jahren fällte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg die Urteile Görgülü und Haase gegen Deutschland. Es folgte ein langer Weg für die Opfer. Sie mussten die gleichen Instanzen noch einmal durchlaufen und hatten mit den gleichen Jugendamtsmitarbeitern zu tun. Die gleichen Richter urteilten schließlich über ihre alten menschenrechtsverletzenden Fehlurteile. Wie zu erwarten, bestätigten die Richter ihre alten Urteile. Wen wundert's, wenn 3 Jahre nach Verkündung der Straßburger Urteile die Menschenrechtsverletzung immer noch nicht korrigiert wurden.

Liveempfang
Väterradio direkt über Livestream zu empfangen! [mehr]

08. Februar  

Presse

Süddeutsche Zeitung
"Ich bin es leid, ständig die alten Gräben zu schaufeln"
Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen will ideologische Kämpfe vermeiden - und plädiert für einen massiven Ausbau der Kinderkrippen.
Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen plädiert für einen massiven Ausbau der Kinderkrippen. Bund, Länder und Gemeinden müssten dafür jährlich drei Milliarden Euro zusätzlich ausgeben, fordert die CDU-Politikerin.
SZ: Ihre Vorstellungen unterscheiden sich allenfalls minimal von denen Ihrer sozialdemokratischen Vorgängerin Renate Schmidt. Wie erklären Sie das?
Von der Leyen: Uns eint, dass jede versucht hat, mit mehreren Kindern einen anspruchsvollen Beruf auszuüben. Wir haben beide bittere Erfahrungen gemacht - und wir tun etwas dafür, dass unseren Töchtern und Söhnen solche Erfahrungen erspart bleiben.
Ich bin es leid, in der Familienpolitik ständig die alten Gräben zu schaufeln. Ich orientiere mich an Frankreich und Skandinavien, wo wechselnde Regierungen jahrzehntelang konsequente Familienpolitik betrieben haben. Stets ging es dort um die Frage, wie man den Familien in einer modernen Welt das Leben erleichtert - und nicht um die Frage: Wie bediene ich meine Ideologie?

07. Februar  

Pressemitteilung

Pressemitteilung VALID
BVerfG verkündet nächste Woche Urteil
„Ergebnisse heimlicher Vaterschaftstests müssen gerichtsverwertbar sein“
 „Väter müssen die Möglichkeit haben, Zweifel an ihrer Vaterschaft auch ohne Zustimmung aller Beteiligten überprüfen zu lassen und die Ergebnisse einer solchen Analyse vor Gericht zu verwerten.“ Dafür tritt die Kooperationsgemeinschaft der freien Sachverständigen für Abstammungsgutachten in Deutschland – VALID e.V.- ein und hofft, dass das Bundesverfassungsgericht diese Auffassung teilt. Am Dienstag, 13. Februar, wird das BVertG sein Urteil in der Frage verkünden, ob das Ergebnis eines heimlichen Vaterschaftstests vor Gericht verwertbar ist. Vertreter von VALID sind zur Urteilsverkündung anwesend. „Ein Mann muss die Möglichkeit haben, Klarheit über seine Abkömmlinge zu erlangen – auch ohne Zustimmung der Mutter“, fordert Vorstandsmitglied Dr. Kirsten Thelen.

06. Februar  

Veranstaltung

Veranstaltung
„Wenn der Vater mit dem Kinde...“
Eine Kanu-Erlebnistour für Väter und Kinder

Samstag, 07. bis Sonntag 08. Juli 2007 (für Neueinsteiger) oder Samstag, 14. bis Sonntag 15. Juli 2007 (für Kanuerprobte)

Väter und Kinder zusammen unterwegs
 Abenteuer erleben, gemeinsam kochen und am Lagerfeuer sitzen, mit anderen Vätern ins Gespräch kommen, miteinander spielen, die Natur hautnah erleben

05. Februar  

Presse

Bild
Mutter im Wachkoma, Eltern nicht verheiratet – Behörde steckt Baby Florian in Pflegefamilie
Vater fleht: Gebt mir mein Kind zurück!
Liebevoll drückt Josef Brauchle (40) seinen Sohn Florian an sich. Er möchte den Kleinen endlich bei sich haben
Ganz fest drückt Josef Brauchle (40) seinen Flori an sich. Ein Vater mit seinem Sohn, doch die beiden dürfen nicht zusammenleben. Weil das Gesetz sie nicht lässt! Stuckateur Brauchle lernt seine Freundin Sabine (30) in einer Münchner Kneipe kennen. Nach einem Jahr wird die Frau schwanger. Sie leidet an Diabetes. Als Josef an einem Sonntagmorgen vom Brötchenholen in die Wohnung zurückkommt, liegt Sabine bewusstlos im Bett. Er ruft sofort den Notarzt. Doch der kann nichts mehr tun. „Durch die Unterzuckerung ist Sabines Gehirn irreparabel geschädigt, sie fiel ins Wachkoma“, sagt Josef Brauchle.

05. Februar  

Presse

dpa
Neurobiologie
Todesstoß für Uni-Sex-These
So sieht Stress im Gehirn aus: Beim weiblichen Gehirn macht sich psychischer Druck in manchen Bereichen stärker bemerkbar (Foto: dpa)
Im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts kam die These auf, dass die Geschlechter gleich sind. Wenn Frauen sich anders als Männer verhielten, deuteten Experten dies als das Ergebnis von Kultur und Erziehung. Es gab Bestrebungen, den als "politisch korrekt" proklamierten Gleichheitsgrundsatz auch bei der Kindererziehung durchzusetzen. Inzwischen haben vor allem neue biologische Erkenntnisse die Gleichheitsthese und die "Uni-Sex"-Perspektive überzeugend entkräftet. Die amerikanische Neurobiologin und Neuropsychiaterin Louann Brizendine (University of California) hat diese Forschungsergebnisse gesammelt. Ihr Buch ist jetzt auf Deutsch erschienen. Es trägt den Titel: "Das weibliche Gehirn. Warum Frauen anders sind als Männer".

04. Februar  

Gesetze

Reform des Scheidungsrechts wackelt
Die von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries angeschobene Reform des Unterhaltsrechts steht möglicherweise auf der Kippe. Insbesondere in der Union mehren sich Vorbehalte gegen die Pläne der SPD-Politikerin, Unterhaltsansprüche von Kindern zu stärken und Ex-Ehepartner mehr in die Pflicht zu nehmen, berichteten die Nachrichtenmagazine «Focus» und «Spiegel» am Samstag vorab.
«Es gibt die Befürchtung, dass das ursprüngliche Bild der Ehe und die Sonderstellung der Ehefrau durch das Gesetz abgeschwächt wird», erklärte der CSU-Politiker Norbert Geis im «Spiegel». Zusammen mit den Kirchen wehre sich der konservative Flügel der Union dagegen, dass Geschiedene Einbußen beim Unterhalt hinnehmen sollen, schreibt das Magazin weiter. «Gut möglich, dass die ganze Reform kippt», wird ein Unions-Experte zitiert. Der «Focus» berichtete, vor allem weibliche Abgeordnete der Unionsfraktion seien gegen die Reform.

03. Februar  

Tagebuch Familie Görgülü

Eine Familie gibt nicht auf - Tagebucheintrag 03.02.07
Die Pflegeeltern und das Jugendamt Wittenberg haben die erst beste Gelegenheit genutzt, um wieder Umgang zu verhindern. Christofer wurde wieder für das Vertrauen seinem Vormund gegenüber mit Umgangsboykott bestraft.
Immer wieder rufen uns betroffenen Väter an, die von ihren zuständigen Jugendämtern erklärt bekommen, dass sie keinen Beistand zu Gesprächen mit bringen dürfen. Dies ist nicht wahr. Im Verwaltungsverfahrensgesetz, § 14 Abs. 4 steht:Ein Beteiligter kann zu Verhandlungen und Besprechungen mit einem Beistand erscheinen. Das von dem Beistand Vorgetragene gilt als von dem Beteiligten vorgebracht, soweit dieser nicht unverzüglich widerspricht.“ Ein Mitarbeiter einer Behörde, der keine bösen Absichten im Sinne hat, wird auch keinen Beistand fürchten. Kazim würde heute noch nicht Wissen wer sein Sohn ist, wenn er seinen Beistand nicht hätte.

02. Februar

Presse

Die Welt
Polen
Außenministerin klagt über schlechte Behandlung ihrer Landsleute in Deutschland
Anna Fotyga findet, dass es Polen in Deutschland viel schwieriger haben als in anderen Ländern der EU. Sie fordert mehr polnischen Unterricht an deutschen Schulen sowie mehr Schutz und Unterstützung für ihre Landsleute. In Berlin will das Auswärtige Amt die Kritik nicht gelten lassen.
Die polnische Außenministerin Anna Fotyga hat eine bessere Behandlung der in Deutschland lebenden Polen gefordert und die „Assimilierungspolitik der deutschen Behörden“ kritisiert. Deutschland sei seinen Verpflichtungen, die Rechte der Polen in Deutschland zu schützen, nicht nachgekommen, sagte Fotyga der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung.“ „Glauben Sie mir, Polen hat in vielen EU-Ländern eine riesige Diaspora, aber nirgendwo ist die Lage so schwierig wie in Deutschland“, fügte die Ministerin hinzu. Sie forderte mehr polnischen Unterricht an deutschen Schulen und eine bessere Behandlung von Kindern aus deutsch-polnischen Mischehen. Zum Thema Sorgerecht seien zudem Gespräche auf Expertenebene vereinbart worden, um einvernehmliche Lösungen zu finden.

01. Februar

Gesetze

Pressemitteilung BMSFJ
Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat eine Leiterin: Martina Köppen ins Amt eingeführt
ADS verzeichnet bisher mehr als 900 Kontakte mit Bürgerinnen und Bürgern, Arbeitgebern und Verbänden
Martina Köppen hat am 1. Februar die Leitung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend übernommen. Damit hat die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) eine Leitung. Gegründet wurde die Stelle entsprechend den Vorgaben des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes bereits mit seinem Inkrafttreten am 18. August 2006. Seitdem verzeichnete die ADS mehr als 900 Kontakte: etwa 40 Prozent Anfragen von Betroffenen und rund 60 Prozent Anfragen von Verbänden, Arbeitgebern und aus der Wissenschaft. Die Anfragen der Betroffenen betrafen in erster Linie die Diskriminierungsmerkmale Alter, Behinderung, Geschlecht und Ethnische Herkunft. Bei Arbeitgebern besteht insbesondere eine Unsicherheit über den Inhalt von Stellenausschreibungen, den Ablauf von Bewerbungsverfahren sowie die zu benennenden Stellen, die in Betrieben und Behörden Beschwerden entgegennehmen sollen.

01. Februar

Gesetze

Pressemitteilung BMJ
Bundestag berät Anfechtung von „Scheinvaterschaften“
Der Bundestag berät heute in erster Lesung einen Gesetzentwurf, der die Anfechtung von missbräuchlichen Vaterschaftsanerkennungen ermöglicht. Staatliche Behörden erhalten künftig die Befugnis, Vaterschaftsanerkennungen dann anzufechten, wenn der Anerkennung weder eine sozial-familiäre Beziehung noch eine leibliche Vaterschaft zugrunde liegt. „Vaterschaften sollen um der Kinder Willen anerkannt werden, nicht allein wegen der Papiere. Daher sieht das Gesetz ein Anfechtungsrecht des Staates vor, wenn eine Vaterschaftsanerkennung ausschließlich auf Vorteile im Staatsangehörigkeits- und Ausländerrecht zielt. Der Gesetzgeber hat für den Aufenthalt in Deutschland Regelungen geschaffen, die dem Schutz der Familie ausgewogen Rechnung tragen. Diese Regelungen sollen nicht durch Missbrauch umgangen werden“, sagte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries.

31. Januar  

Buchtipp

Zum Buch „Väter. Mehr als Männer mit Kindern“
Mit dieser Dokumentation möchte ich den Facettenreichtum von Vaterschaften in unserer Zeit und unserem Kulturkreis aufzeigen. Hierbei stelle ich die inneren Befindlichkeiten von Vätern dar, sowie die äußeren Umstände, in die sie eingebettet sind. Wichtig ist mir hierbei, die persönliche, subjektive Sicht der befragten Männer wider zu spiegeln. Jeder der hier dargestellten Väter hat eine individuelle Biographie, eine Geschichte seiner Vaterschaft, die so einmalig ist wie sein Fingerabdruck und er hat seine ganz persönliche Sicht darauf. Ihnen allen gemeinsam sind die Gefühle, die Emotionen zu ihren Kindern. Zum weitaus größten Teil ist dies die Liebe, bei den hier dargestellten Männern ist das immer der Fall. Manche von ihnen berichten aber auch davon, dass ihnen von ihren Vätern wiederum kaum positive Gefühle entgegengebracht worden sind, wie es zum Beispiel in den Berichten von Ismail oder Peter nachzulesen ist. Sie wurden teils mit Strenge, teils mit Aggressionen erzogen, was zur Folge hatte, dass sie dies ihren eigenen Kindern ausdrücklich nicht antun wollten

30. Januar  

Programmtipp

Das Erste | Sonntag, 11.02.07 | 17:30 Uhr
Plötzlich ist dein Kind weg
Eltern kämpfen gegen Behördenmacht
Jedes Jahr werden in Deutschland Tausende von Kindern aus ihren Familien genommen und in Kinderheimen untergebracht. Die Gründe hierfür sind unterschiedlich. Sie reichen von Vernachlässigung über sexuellen Mißbrauch bis zu schwersten körperlichen Misshandlungen. Manchmal geht die Unterbringung in ein Heim auch auf den Wunsch der Kinder selber zurück. Die Entscheidung der zuständigen Jugendämter sollte sich dabei immer am so genannten Kindeswohl orientieren. Doch bevor die "Herausnahme" aus der Familie geschieht, sollte laut Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG) eine intensive vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Familien und Jugendämtern stattfinden. Dazu kommt es allerdings oft nicht. Und es immer wieder passiert, dass Kinder fälschlicherweise aus Familien gerissen werden. Verleumdungen, falsche Diagnosen, suggestive Befragung von Kindern führen nicht selten zu falschen Rückschlüssen. Die Folgen sind meist traumatisch für Kinder und Eltern.

29. Januar  

Info

Süddeutsche Zeitung
Väter-Studie
"Einige Männer halten dem Druck nicht aus"
Der moderne Vater muss die Familie versorgen, sich um die Kinder kümmern und dabei noch sexy sein. Soziologen haben untersucht, wie Männer diese Aufgaben meistern. Die Soziologen Andrea Bambey und Hans-Walter Gumbinger sind der Frage nachgegangen, wie sich die Rolle des Vaters gewandelt hat und wie sich dies auf die Familienkonstellation auswirkt. 1500 Väter haben sich an der Studie beteiligt. In einem Fragebogen mussten sie sich als Vater und Partner selber einschätzen. Anschließend wurde mittels der Paar-Interviews überprüft, ob sich die Erkenntnisse aus Fragebogen und Gespräch decken. Darüberhinaus wurden auch mit einigen Kindern gesprochen. Aus den Ergebnissen haben die Wissenschaftler sechs Väter-Typen gebildet. Der egalitäre und partnerschaftlich-traditionelle Vater sind die positiven Typen, die sich für die Familie stark engagieren. Bei dem unsicher-gereizten und dem traditionell-distanzierten Typ ist die Vaterschaft besonders problematisch. Der fassadenhafte Typ liegt dazwischen: Er glaubt, dass er moderner eingestellt ist, als er es in der Praxis dann tatsächlich ist.

28. Januar  

Gesetze

VerbraucherNews
Neue Regeln bei Unterhalt und Kindergeld
Eltern, die nicht mit dem Nachwuchs zusammen leben, müssen minderjährigen Sprösslingen Unterhalt zahlen. Die Höhe richtet sich ab 1. April 2007 jedoch nicht mehr nach der bislang als Basis dienenden, einkommensabhängigen "Düsseldorfer Tabelle". Künftig gibt es einen einheitlichen Mindestunterhalt, der sich am Kinderfreibetrag (3648 Euro pro Jahr) orientiert. Danach haben Kinder bis zum 6. Lebensjahr grundsätzlich Anspruch auf 87 Prozent dieses Betrags, das entspricht 264,48 Euro im Monat. Kinder zwischen dem 7. und dem 12. Lebensjahr können 100 Prozent verlangen (304 Euro monatlich), Kinder zwischen dem 13. und 17. Lebensjahr 117 Prozent (355,68 Euro monatlich).

27. Januar  

Aktion

Umfrage zur Situation nichtehelicher Väter ohne Sorgerecht gegen ihren Willen
Erinnern Sie sich? Es gab in den bundesdeutschen Medien deutliche Kritik gegen das höchst umstrittene Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 29. Januar 2003. Darin wurden nach Meinung vieler Experten Väter von nichtehelichen Kindern eindeutig benachteiligt, denn diese können das gemeinsame Sorgerecht für ihre Kinder nur erhalten, wenn die Mutter damit einverstanden ist. „Ungerecht", so war vielerorts zu hören.

27. Januar  

Tagebuch Familie Görgülü

Eine Familie gibt nicht auf - Tagebucheintrag 27.01.07
Im Internet wurde der Geschäftsverteilungsplan vom OLG Naumburg veröffentlicht. Die beiden ehemaligen Vorsitzenden Richter des 14. (Dr. Deppe-Hilgenberg) und 8. Senates  (Wiedenlübbert) arbeiten wieder in einem Senat zusammen.
Diese beiden Richter hatten bereits am 10.04.2001 in einem Urteil das Umgangsrecht für Kazim mit seinem Sohn ausgeschlossen. Jetzt sitzen sie wieder in einem Senat zusammen. In der letzten Anhörung am 27.10.2006 hatte der Richter Wiedenlübbert gesagt, dass wir uns in diesem Verfahren nicht wieder sehen werden. Heute verstehen wir diese Ankündigung, denn der 4. Senat wird sicherlich nicht wieder über Kazim richten. Allerdings stellt sich die Frage welcher Senat in Naumburg überhaupt noch als unabhängig in Frage kommt?

25. Januar  

Info

Väteraufbruch für Kinder e.V. Landesverein Bremen
Der "Fall" Kevin
Ein Kind ist in Bremen lange Zeit misshandelt und letztlich getötet worden - und Bremische Behörden und Institutionen wurden von verschiedenen Seiten darauf aufmerksam gemacht - sahen untätig zu. Zu dem Tod des Kindes bleibt uns nur die Trauer. Die Zustände in Behörden und Institutionen, die zu seinem Tod geführt haben, sind jedoch ein Politikum, mit denen es der Väteraufbruch für Kinder in seiner täglichen Arbeit regelmäßig zu tun hat.

24. Januar  

Presse

3sat
Männliche Feminismuskritik
Der Soziologe Rainer Paris analysiert das Mann-Frau-Verhältnis
Auf Mann und Frau wartet heute von Anfang an der Hass. "Soviel Schmutz und Verschmutzung zwischen den Geschlechtern war nie." Das hat Peter Handke konstatiert. Eine alles durchdringende Atmosphäre des Misstrauens, eine Kultur des Verdachts habe das Verhältnis zwischen Männern und Frauen nachhaltig vergiftet, ergänzt nun Rainer Paris.
Die vernichtende Diagnose des Machtsoziologen hat er in einer Soziologiekolumne im "Merkur" veröffentlicht. Zur Disposition stehe nicht weniger als die Anziehung der Geschlechter, schreibt er in seinem Text unter dem Titel "Doing Gender". Noch nie sei die Hoffnung auf Ergänzung und Harmonie zwischen Mann und Frau so radikal geschwunden wie heute. Statt dessen würden Lebenswelten aufeinander treffen, die nur noch durch Abscheu und Verachtung aneinander gekettet sind.

24. Januar  

Info

Zahl der Woche vom 23. Januar 2007
Fast 30% aller Kinder kamen 2005 außerehelich zur Welt
Während die Geburtenzahl insgesamt in Deutschland zurückgeht, steigt die Anzahl der Kinder, deren Eltern nicht miteinander verheiratet sind. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, kamen im Jahr 2005 gut 200 000 Kinder außerhalb einer Ehe zur Welt, das waren 29% aller lebendgeborenen Kinder. 1998, als mit der Reform des Kindschaftsrechts die Rechtsstellung nichtehelicher Kinder verbessert wurde, waren es 157 000 (20%) und 1995 123 000 Kinder (16%) gewesen.
Innerhalb Deutschlands bestehen bei außerehelichen Geburten erhebliche Unter-schiede: Im Norden und Osten haben mehr Kinder Eltern, die nicht miteinander verheiratet sind, als im Süden und Westen. Die höchsten Anteile an außerehelichen Geburten gab es 2005 in Mecklenburg-Vorpommern mit 64% und Sachsen-Anhalt mit 62%, die niedrigsten in Baden-Württemberg mit 19% und Hessen mit 22%.

23. Januar  

Presse

Handelsblatt
Interview mit Ursula von der Leyen
„Familiensplitting kommt noch dieses Jahr“
Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) ist fest entschlossen, das Ehegattensplitting um eine Kinderkomponente zu ergänzen. Damit werden Eltern steuerlich besser gestellt. Die Pläne sollen noch in diesem Jahr umgesetzt werden. Im Handelsblatt-Interview erklärt die Ministerin, wie das Modell funktioniert.
Handelsblatt: Mit dem Elterngeld und dem Ausbau der steuerlichen Förderung der Kinderbetreuung haben Sie wichtige politische Projekte bereits umgesetzt. Was können Sie als Bundesfamilienministerin denn in dieser Legislaturperiode noch bewegen?
Ursula von der Leyen: Da gibt es viel zu tun. Ich werde in diesem Jahr die Chancen des Wirtschaftsfaktors Alter entwickeln. Wir werden Vorschläge für eine Erweiterung des Ehegattensplittings um eine Kinderkomponente machen. Geplant ist ebenfalls noch für 2007 eine Förderung des Ausbaus der betrieblichen Kinderbetreuung in der privaten Wirtschaft mit EU-Mitteln. Außerdem wollen wir im Rahmen der Föderalismusreform II nach Wegen suchen, wie der Bund die frühkindliche Bildung fördern kann.

23. Januar

 
 

27. Januar  

Info

20minuten.ch
Väter setzen sich zur Wehr
Der Zürcher Verein Mannschafft, dem über 600 getrennte und geschiedene Väter angehören, übt heftige Kritik an den Behörden: «Sie vertreten einseitig die Rechte der Mütter, das ist ein unerträglicher Zustand», verkündete Vereinspräsident Michel Craman gestern.
Der Kinder- und Jugendpsychologe Allan Guggenbühl stimmte ihm zu: «Getrennte Väter können eine Beziehung zum Kind nur aufrechterhalten, wenn die Mütter kooperieren.» Oft würden sie dies aus Rache oder Verletztheit verweigern. Präsentiert wurden auch zwei positive Fälle: Ex-Skistar Brigitte Oertli hat sich mit ihrem Exmann ohne Gerichte über die Betreuung des Sohnes geeinigt. Und der ehemalige Boxer Stephan Angehrn lebt mit seinen vier Kindern und seiner Frau unter einem Dach weiter, obwohl Angehrn und seine Frau kein Paar mehr sind.

22. Januar

Presse

 

27. Januar  

Aktion

MensHealth
Elterngeld: alle Fakten für Väter
Das ist doch babyeierleicht! Wir beantworten Ihnen die vier wichtigsten Männerfragen zum neuen Elterngeld
Väter aufgepasst! Das neue Elterngeld ist da. Kann mein Boss sich weigern? Wenn Sie sieben Wochen vor Beginn Ihrer Elternzeit den Antrag einreichen, muss die Firma Ihnen frei geben. Das können bis zu drei Jahre sein. Geld gibt es allerdings nur bis zum 14. Monat. Eine Teilzeitregelung kann Ihnen der Chef verweigern. Bin ich dann von Frauen umzingelt?

22. Januar

Info

 

Erzbistum Köln
„Wo sind nun eure Väter?“
Männer als Erzieher? Väter, die die Erziehung ihrer Kinder übernehmen? Ein immer noch seltenes Bild und oft schwer für Männer zu realisieren. Aus diesem Grund haben die Hauptabteilungen Seelsorge und Seelsorgebereiche des Erzbistums Köln eine Initiative für „väter- und großväterfreundliche Kindertageseinrichtungen“ ins Leben gerufen. Kern der Bemühungen ist es, erziehende Männer vielschichtiger, konkreter und kompetenter an den Lebenswelten ihrer Kinder zu beteiligen – nicht nur zum Vorteil der Kinder, sondern auch als Entlastung für Partnerschaft und Ehe.

21. Januar

Tagebuch Familie Görgülü

 

Eine Familie gibt nicht auf - Tagebucheintrag 21.01.07
Der 8. Senat des OLG-Naumburg hat unserer Anhörungsrüge abgelehnt. In der Zurückhaltung zahlreicher Schriftsätze während des Verfahrens, sieht dieser somit keine Verletzung des rechtlichen Gehörs.
Das BVerfG und der BGH haben den Eingang unsere Beschwerden bestätigt und uns die Aktenzeichen bekannt gegeben.
Wir hatten am Sonnabend wieder mit Christofer Umgang und waren zu Gast in der Kirchenge­meinde Gollma. Christofer war zum Bastel- und Spielnachmittag eingeladen. Wir hatten sehr viel Spaß. Auch sein Freund Peter war gekommen.

20. Januar 

Aktion

 

Pressemitteilung
15 Minuten für die gemeinsame elterliche Sorge
Sind Sie Vater eines Kindes, das unehelich geboren wurde? Dann bitten wir Sie, sich etwa 15 Minuten Zeit zu nehmen, um unseren Fragebogen zum Sorgerecht nicht miteinander verheirateter Eltern auszufüllen. Unter www.vafk-berlin.de können Sie den Fragebogen „Elterliche Sorge“ im Hauptmenü aufrufen.
Seit der Kindschaftsrechtsreform von 1998 können nicht miteinander verheiratete Eltern das gemeinsame Sorgerecht für ihr Kind begründen, indem sie übereinstimmende Sorgerechtserklärungen abgeben. Tun sie das nicht, so hat die Mutter die Alleinsorge.

19. Januar

Presse

 

Die TAZ
Familienrichterin kritisiert Jugendamt
Bert K. hatte das Sorgerecht für Kevin und überließ ihn einem Fremden. "Kein Einzelfall", sagt die Familienrichterin
Binnenschiffer war er, bei der Marine diente er, dann das Studium. "Diplom-Sozialarbeiter" sei er, gab Bert K. gestern vor dem Untersuchungsausschuss "Kindeswohl" an, und bis vor kurzem hatte der 64-Jährige als Amtsvormund das Sorgerecht für etwa 240 Bremer Kinder und Jugendliche inne. Auch für Kevin, den Polizeibeamte am 10. Oktober tot im Kühlschrank seines Ziehvaters Bernd Kk. fanden. Warum der Vormund, gegen den die Staatsanwaltschaft wegen Verdachts auf Vernachlässigung der Fürsorgepflicht ermittelt, den Jungen monatelang seinem Ziehvater überließ, ist unklar. Gestern vor dem Untersuchungsausschuss "Kindeswohl" verweigerte er dazu jede Aussage. Klar dagegen ist: Der Ziehvater war - entgegen seiner Behauptungen - weder biologischer noch rechtlicher Vater Kevins. Und als Pflegevater wäre er niemals in Frage gekommen. 

18. Januar

Väterradio neue Sendung

 

Januarsendung am 18.01.07 von 19.00-19.50 Uhr
Gebt mir mein Kind zurück
Selbsthilfegruppe entfremdeter Mütter und Väter
Nach einer Trennung soll für das Kind beide Elternteile erhalten bleiben - Paare können sich trennen, Eltern bleibt man sein Leben lang. Mittlerweile ist die Ausgrenzung eines Elternteils zu einer gängigen Spielart geworden. Die Scheidungsprofessionen werden in diesen Krieg um das Kind mit einbezogen. Mittlerweile trifft die Entfremdung zusehends auch Mütter, was sich an den steigenden weiblichen Mitgliederzahlen im Verein widerspiegelt. Nun haben sich ausgegrenzte Mütter in einer Selbsthilfegruppe organisiert - Mütter die mit Entfremdung zu ihren Kindern leben müssen.

Liveempfang
Väterradio direkt über Livestream zu empfangen! [mehr]

18. Januar

Filmtipp

 

Eßlinger Zeitung
Der Glaube an sich selbst
Gabriele Muccinos neuer Film "Das Streben nach Glück" ist ein anrührendes Vater-Sohn-Drama mit Will Smith
"Das Streben nach Glück", in der amerikanischen Verfassung als Grundrecht des Menschen verankert, hat Regisseur Gabriele Muccino seinen Film über den American Dream genannt - ein anrührendes Drama mit einem beachtlich gereiften Will Smith in der Hauptrolle. Inspiriert wurde er von der wahren Geschichte des Brokers Chris Gardner, der den amerikanischen Traum wahr machte und, obwohl er arbeitslos mit seinem Baby in einem Obdachlosenasyl lebte, nie aufgab und später als Finanzexperte ein Millionenvermögen machte.

17. Januar

Presse

 

TAZ
Zerstörte Identitäten junger Männer
Streit um die Pädagogik für Jungen: Verunsichert die Kritik an ihrer Männlichkeit die armen Jungs erst recht?

Welche Methoden in der Jungenpädagogik im Einzelnen so angewandt werden, interessiert die Öffentlichkeit in der Regel kaum. Identitätsorientiert oder emanzipatorisch oder vielleicht "balanciert" - da gibt es ähnlich wie bei Psychotherapien verschiedene Ansätze. Eine der Richtungen hat nun die Öffentlichkeit aufgeschreckt: Die sogenannte "nicht identitäre" Jungenarbeit eines Berliner Pädagogenvereins wolle die Identität der Jungs "zerstören", legte der Spiegel kürzlich nahe. Er zitiert aus dem Protokoll einer Projektwoche, die der Verein "Dissens" veranstaltet hatte. Tatsächlich schreiben die Leiter des Workshops, das Ziel ihrer Pädagogik sei "die Zerstörung von Identitäten".

15. Januar

Presse

 

Das „Netzwerk pro Vaterschaftstests“ sucht Freiwillige für Selbstanzeige

 Als Protest gegen die noch immer bestehenden Pläne von Bundesjustizministerin Zypries, heimliche Vaterschaftstests unter Strafe stellen zu lassen, sucht das „Netzwerk pro Vaterschaftstests“ (www.pro-Test.net) zwanzig Freiwillige, die zu einem Vaterschaftstest bereit sind. Die Tests sollen durchgeführt werden, sobald das Verbot beschlossen ist. Nach diesen Tests zeigen sich die Beteiligten selber an. Dabei ist es unerheblich, ob die Männer wirklich in Zweifel sind, ob „ihr“ Kind von ihnen abstammt. Es geht um das Recht von Vätern, sich ihrer Vaterschaft sicher sein zu dürfen.

14. Januar

Presse

 

Die Zeit
Inquisitoren des guten Willens
Wegen eines erfundenen Missbrauchs mussten zwei Männer ins Gefängnis. Die Justizirrtümer enthüllen die Ideologie eines fehlgelaufenen Feminismus. Von Sabine Rückert
Die Tragödie um Amelie (siehe Die Geschichte eines Irrtums) hat viele Ursachen, und sie besteht auch darin, dass das Mädchen von einem kranken System ins nächste wechselt. Misshandelt und isoliert in der Familie, flüchtet sie sich in den professionell wirkenden Schutz der Psychiatrie. Doch wo man ihr Hilfe verheißt, ist keine zu erwarten. Stattdessen führen die vermeintlichen Retter Amelie noch weiter in die Irre. So wird das Schicksal dieses Mädchens zum Spiegel der dunklen Seite des Feminismus.

13. Januar

Presse

 

Der Spiegel
FEMINISMUS 2067
Männerminister fordert Soforthilfe für Matriarchats-Opfer
2067 - das Matriarchat herrscht, Frauen führen Staat und Wirtschaft. Männer? Unbedeutend. Sie müssen es schon als Erfolg feiern, dass immerhin wieder 80 Prozent von ihnen Alphabeten sind. So denkt sich die Autorin Thea Dorn die Welt in 60 Jahren.
Wenn die Zeichen nicht trügen, verspricht das Jahr 2067 ein gutes Jahr für die Männer zu werden. Die männliche Alphabetisierungsquote, die 2056 den spätneuzeitlichen Tiefstand von 65,8 Prozent erreicht hatte, konnte in den vergangenen Jahren sukzessive gesteigert werden, so dass berechtigter Anlass zu der Hoffnung besteht, dass in diesem Jahr erstmals wieder mehr als 80 Prozent der erwachsenen männlichen Bevölkerung in Deutschland des Lesens und Schreibens mächtig sein werden.

12. Januar 

Info

 

„Durch dick und dünn…“
Männerfreundschaft als Kraftquelle
Ein Seminar für Männer: 16.02.-18.02.2007, Haus Ortlohn, Iserlohn
In Studien zur Männerfreundschaft geben nur 14 % der Männer an, einen richtigen Freund zu haben. Männerfreundschaften sind wichtig, aber selten. Nach Ausbildung und Familiengründung geben viele Männer, so wird in zahlreichen Biografien deutlich, ihre Freundschaften auf und werden zum „einsamen Geschlecht“. Befragt man Männer nach ihren Wünschen, ist erkennbar, dass sie im konkurrenzgeprägten Alltag
durchaus nach einem männlichen Gegenüber suchen, mit dem sie z. B. „über alles reden können“.

12. Januar

Presse

 

Junge Welt
Vaterschaftsurlaub in der Schweiz
Bern. Die Schweizer Volkswirtschaftsministerin Doris Leuthard will die Karrieren von Frauen fördern und führt in ihrem Departement flexible Arbeitszeitmodelle sowie einen Vaterschaftsurlaub ein. Dies teilte die Chefin des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements (EVD) bei der Vorstellung der Schwerpunkte ihrer Politik für das neue Jahr am Dienstag in Bern mit. Die 2600 Angestellten im Ministerium, unter ihnen 1040 Frauen, können ab sofort zwischen diversen Arbeitszeitmodellen wählen.

                       

11. Januar

TV-Tipp

 

Exklusiv - Die Reportage
16.1.2007 | 23.15 | RTL II
Seit mehreren Jahren kämpft Kazim G. um das Sorgerecht für seinen leiblichen Sohn. Seine Ex-Freundin hatte das Kind ohne sein Wissen nach der Geburt zur Adoption freigegeben. Seitdem bestimmen Gerichtsurteile das Leben von ihm und seiner Frau Celestina. Sogar der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte und das Bundesverfassungsgericht haben sich schon mit Kazims Fall befasst? ohne Erfolg. Der kleine Christopher ist mittlerweile sechs Jahre alt und sein Vater für ihn immer noch ein Fremder.

11. Januar

Väterradio Vorankündigung

 

Vorankündigung Januarsendung am 18.01.07 von 19.00-19.50 Uhr
Gebt mir mein Kind zurück
Selbsthilfegruppe entfremdeter Mütter und Väter
Nach einer Trennung soll für das Kind beide Elternteile erhalten bleiben - Paare können sich trennen, Eltern bleibt man sein Leben lang. Mittlerweile ist die Ausgrenzung eines Elternteils zu einer gängigen Spielart geworden. Die Scheidungsprofessionen werden in diesen Krieg um das Kind mit einbezogen. Mittlerweile trifft die Entfremdung zusehends auch Mütter, was sich an den steigenden weiblichen Mitgliederzahlen im Verein widerspiegelt. Nun haben sich ausgegrenzte Mütter in einer Selbsthilfegruppe organisiert - Mütter die mit Entfremdung zu ihren Kindern leben müssen.

Liveempfang
Väterradio direkt über Livestream zu empfangen! [mehr]

10. Januar

Presse

 

Potsdamer Neueste Nachrichten
Das „starke Geschlecht“ bekommt Hilfe Kirchenkreis beruft Jungenbeauftragten
Der Evangelische Kirchenkreis Potsdam stellt einen Beauftragten für sein Projekt „Ganztagsschule und Jugendarbeit“ ein. Kurz vor Jahresende einigte sich der Kreiskirchenrat auf die Besetzung der Stelle, sagte Kreisjugendpfarrerin Ulrike Mosch auf PNN-Anfrage. Sie war bereits für Oktober ausgeschrieben worden, doch konnte man sich damals nicht auf einen der Bewerber verständigen. Ausgewählt wurde nunmehr der Sozialpädagoge Uwe Rühling. Er soll ab Februar Nachmittagsangebote an Schulen und eine Jungenarbeit für Neun- bis 14-Jährige im Kirchenkreis aufbauen.

10. Januar

Presse

 

Presseportal
"Väter 2007" - die große Exklusiv-Umfrage der Zeitschrift ELTERN FAMILY
Das Ergebnis: Väter sind ihren Kindern so nah wie nie

Väter sind bei der Geburt dabei und wechseln Windeln - aber wie aktiv sind sie, wenn ihr Kind in die Schule oder in die Pubertät kommt? In ihrer neuen Ausgabe wollte es die Zeitschrift ELTERN FAMILY genauer wissen - und zwar von denjenigen, die es am besten beurteilen können: von Kindern zwischen sechs und zwölf Jahren. Das Münchner Forschungsinstitut Iconkids & Youth befragte dafür exklusiv im Auftrag von ELTERN FAMILY 728 Schülerinnen und Schüler in persönlichen Interviews. Und es gibt gute Nachrichten, denn die Ergebnisse belegen: Die Rolle des Vaters hat sich gewandelt - weg von der strengen Respektsperson hin zum väterlichen Freund.

09. Januar 

Presse

 

Der Stern
Missbrauch in gutem Hause
Die Mutter, eine Journalistin, stellt ihren Gesprächspartnern Erziehungsfragen. Zu Hause missbraucht ihr Lebensgefährte die Tochter - bis die Zwölfjährige versucht, sich das Leben zu nehmen. Nun ist die Mutter angeklagt und der leibliche Vater will Schadenersatz von der Stadt Frankfurt.
Das Kind stürzt 16 Meter tief. Schlägt auf die Pflastersteine im Hof. Ein Polizist, der zufällig vorbei kommt, sieht das Mädchen in der Einfahrt des Mehrfamilienhauses liegen. Arme und Beine sind verdreht, der Atem ist flach. Über Handy alarmiert der Polizist den Rettungswagen. Dann deckt er das Kind mit seiner Jacke zu. Es nieselt an diesem Samstagmorgen im Juli 2004.

09. Januar

Presse

 

Merkur
Enttäuschung für manche Familie: Elterngeld geringer als gedacht
Verrechnung mit anderen Leistungen -­ Wechsel der Steuerklasse ratsam
Das neue Elterngeld bringt vielen Familien weniger als gedacht. Denn die staatliche Leistung wird mit dem Mutterschaftsgeld aufgerechnet. Zudem sollten Mütter und Väter auf ihre Steuerklasse achten: Wer günstiger eingestuft ist, bekommt auch mehr Unterstützung ausgezahlt.
Elterngeld und Mutterschaftsgeld zusammen, das geht nicht: Wie das Bundesfamilienministerium bestätigte, werden beide Staatsleistungen in den ersten zwei Monaten nach der Geburt verrechnet. „Man kann nicht beide Leistungen gleichzeitig in voller Höhe beziehen”, sagte eine Ministeriums-Sprecherin. Es lohne sich aber dennoch, den Antrag auf Elterngeld zu stellen, weil es auch anteilig ausgezahlt wird. Wer von Krankenkasse und Arbeitgeber kein Mutterschaftsgeld erhält, bekommt von Anfang an Elterngeld.

08. Januar

Presse

 

Blick
Männerbefreiung
Emma, das Magazin von Frauen für Frauen, feiert diesen Monat seinen dreissigsten Geburtstag. Doch nun taucht Konkurrenz auf: Benno im Gespräch.
Sie: Rat mal, wer bald dreissig wird.
Er: Jemand mit dem ich geschlafen habe?
Sie: Eher nicht. Sie hat viel für die Befreiung des weiblichen Geschlechts getan.

08. Januar 

Presse

 

Handeslblatt
Von der Leyen will gesellschaftliche Realitäten erzwingen.
Wie stark darf der Staat die Lebensentwürfe der Bürger steuern? Eine Streitschrift zur ökonomischen Theorie der Familie und zur Politik der Regierung.
Nach der Reform ist vor der Reform – die gute Nachricht ist, dass sie das im Familienministerium genauso sehen. Das Elterngeld, das seit wenigen Tagen Gesetz ist, die Absetzbarkeit von Betreuungskosten, die sanfte Ermunterung an die Väter, sich an der Erziehungsarbeit zu beteiligen, das alles ist für Ursula von der Leyen (CDU) nur der Einstieg in eine „neue Familienpolitik“. Die Ministerin hat die Evaluierung aller familienpolitischen Leistungen angekündigt, die sich laut Bundesfinanzministerium auf 98,8 Milliarden Euro jährlich belaufen. Mutterschafts-, Erziehungs- und Kindergeld, die kostenlose Mitversicherung für Kinder, Unterhaltsvorschuss, Rentenzuschlag und Kinderbetreuung, alles soll auf den Prüfstand.

06. Januar

Tagebuch Familie Görgülü

 

Eine Familie gibt nicht auf - Tagebucheintrag 06.01.07
Unsere Anwälte haben Rechtsbeschwerde beim Bundesgerichtshof, gegen die Sorge- und Umgangsrechtsentscheidung vom 15.12.2006 vom 8. Senat des OLG Naumburg eingelegt.
Heute hatten wir wieder einen sehr schönen Papatag mit Christofer. Sein Freund Peter hat Christofer mit seinem Bruder besucht. Die Jungs waren sehr traurig, dass sie nur so kurze Zeit miteinander spielen konnten.
Die Beschwerde der Kommunalaufsicht gegen die Entscheidung vom Landgericht Dessau hat der 8. Senat des OLG Naumburg am 20.12.2006 zurück gewiesen. Der Landkreis Wittenberg, muss somit wenigstens die gesamten Kosten für das Adoptionsverfahren tragen. Diese Entscheidung lässt uns etwas Luft holen.

06. Januar 

Presse

 

Bayrischer Rundfunk
Gleichberechtigt oder ausgegrenzt
Früher war Familie einfach: Der Vater geht zur Arbeit und die Mutter bleibt daheim. Doch das Familienbild sich hat sich gewandelt und mit ihm auch die Rolle der Väter. Das Institut für Sozialforschung in Frankfurt hat deshalb untersucht, wie sich Väter heute selbst sehen. Dabei fanden sie heraus: Die meisten Väter lassen sich in drei Typen einteilen.
An der Studie nahmen über 1.500 Väter von Grundschulkindern aus Frankfurt und Umgebung teil. Die Sozialwissenschaftler fragten, wie diese ihr Einfühlungsvermögen gegenüber ihrem Kind einschätzen und wie sie die traditionelle Rollenklischees sehen. Außerdem wollten die Forscher wissen, wie sich die Väter innerhalb der Familie engagieren, welche Position sie dort einnehmen und wie sicher sie sich in ihrer Rolle fühlen.

05. Januar

Info

 

Anmerkungen zur Identitätszerstörung durch pädagogische Arbeit bei Dissens e. V. Berlin -
siehe René Pfister: Der Neue Mensch –SPIEGEL 30. 12.2006)
Wer Identitäten zerstört, der zerstört Menschen. Folter ist der extremste Weg solche Verwirrungen auszulösen. Warum die Zerstörung von Identität bei Dissens e. V. als pädagogisches Instrument eingesetzt wird, lässt sich wissenschaftlich nicht begründen. Identität zerstörende Jungenarbeit ist weder ein wissenschaftlich gesichertes noch anerkanntes Verfahren in der Sozialpädagogik, der Pädagogik oder der Weiterbildung; ganz zu schweigen von Beratung, Psychotherapie und Psychiatrie. Identitätszerstörung – und bereits -verwirrung – führen zu pathologischen Zuständen, die als leidvoll und desorientierend erlebt werden. Der Jugendliche, dem mitgeteilt wurde, dass er sich nur einbilde einen Penis zu haben, in Wirklichkeit aber eine Scheide habe, wird das als zutiefst beschämend und desorientierend erlebt haben.

05. Januar

BVerfG

 

Pressemitteilung Bundesverfassungsgericht
Erfolgreiche Verfassungsbeschwerde gegen Versagung von Prozesskostenhilfe zur Verteidigung gegen eine Klage auf höheren Kindesunterhalt
Der Beschwerdeführer ist Vater einer 17-jährigen Tochter, die im Haushalt ihrer Mutter lebt. Er hat zudem einen einjährigen Sohn, mit dem und mit dessen Mutter er zusammenlebt. Der Beschwerdeführer ist gelernter Koch, in diesem Beruf jedoch aufgrund einer Behinderung berufsunfähig. Nach mehrjähriger Arbeitslosigkeit konnte er Mitte 2005 eine Arbeitsstelle als Lagerist annehmen, etwa 40 Kilometer von seinem
Wohnort entfernt. Der Beschwerdeführer arbeitet vollschichtig, zudem leistet er samstags Überstunden. Er wohnt im eigenen Haus, wobei er
einen Kredit zu tilgen hat, dessen Kosten nach dem Vorbringen des Beschwerdeführers unterhalb von Mietkosten für vergleichbaren Wohnraum
liegen.

04. Januar 

Presse

 

Die TAZ
"Viele Eltern fahren schlechter"
Sozialrichter Jürgen Borchert hält Klagen gegen das Elterngeld für aussichtsreich
taz: Sie sind zurzeit sehr schwer zu erreichen, Herr Borchert. Was ist los?
Jürgen Borchert: Mich rufen zur Zeit häufig Verbände im Auftrag von Eltern an, die ihr Kind noch im alten Jahr bekommen haben und jetzt Fragen wegen des neuen Elterngelds haben.
Eine Familie wollte bereits die Stichtagsregelung gerichtlich anfechten. Versuchen viele Familien, so doch noch in den Genuss der neuen Leistung zu kommen?
Ja, aber wohl vergeblich. Die Stichtagsregelung halte ich für verfassungsrechtlich unbedenklich: Der Gesetzgeber darf bei der Einführung neuer Leistungen nach Ermessen über die Übergangsregelungen entscheiden.
Also haben Frühchen keine Chance auf einen staatlichen Geldsegen?
Geldsegen? Das ist doch ein grandioser Propagandacoup der Familienpolitik - das Elterngeld ist eine Mogelpackung sondergleichen. Das Familienministerium hat es geschafft, von gravierenden familienpolitischen Verschlechterungen in der Größenordnung von 9 Milliarden Euro abzulenken. Auch beim Elterngeld selbst fahren hunderttausende Arbeitslose, Geringverdiener, Studenten schlechter, die bisher ein Erziehungsgeld von 300 Euro monatlich für 24 Monate bekommen konnten.

03. Januar

Gesetze

 

123recht.net
Unterhaltsreform 2007 - Kindesunterhalt
Das neue Unterhaltsrecht wird zum 1.4.2007 (oder 1.7.2007) in Kraft treten. Der erste Teil der Reihe gab einen prägnanten Überblick über die wichtigsten Regelungen.´Teil 2 der Vortragsreihe befasst sich mit dem Kindesunterhalt, der vollkommen neu geregelt wird. Nebenbei wird auch die Anrechnung des Kindergeldes neu geregelt.
1. Förderung des Kindeswohls als Ziel der Reform
Das neue Unterhaltsrecht dient v.a. der Förderung des Kindeswohls. Dieses Ziel soll dadurch erreicht werden, dass u.a. die Rangfolge der Unterhaltsberechtigten geändert wird. Minderjährige unverheiratete Kinder und ihnen gleichgestellte privilegierte volljährige Kinder sollen einen absoluten Vorrang erhalten. Dies wird dadurch begründet, dass Kinder die „wirtschaftlich schwächsten“ Mitglieder sind und kaum einen Möglichkeit haben, ausreichend für ihren Lebensunterhalt zu sorgen. Die Kinder erhalten eine absolute Vorrangstellung. Im zweiten Rang folgen hier dann die Elternteile, die die Kinder betreuen. Nach der Begründung des Regierungsentwurfes dient der Förderung des Kindeswohles auch die Besserstellung der kinderbetreuenden, nicht miteinander verheirateten Eltern. Hier geht es insbesondere darum, dass die Voraussetzungen des Betreuungsunterhaltsanspruchs eines nicht verheiraten Elternteils, der über 3 Jahre hinaus gehen kann, etwas herabgesetzt werden.

02. Januar 

Info

 

Pressemeldung: MANNdat e.V.
 
Was Männer beim Wechsel der Krankenkasse beachten sollten
Eine Studie von MANNdat e.V. zeigt erhebliche Unterschiede in den gesetzlichen Krankenkassen bezüglich der Berücksichtigung von Männergesundheitsbelangen. Männer sollten bei einem Wechsel der Krankenkasse, z.B. aufgrund von Beitragserhöhungen, nicht nur auf den Beitragssatz achten sondern auch darauf, wie weit ihre männerspezifischen Gesundheitsbelange Berücksichtigung finden. Für ihr gutes Geld haben auch Männer ein Anrecht darauf, in ihren Anliegen ernst genommen zu werden. MANNdat hat über 140 gesetzliche Krankenkassen auf die Berücksichtigung männerspezifischer Belange untersucht. Die Studie ist nachzulesen unter:
www.manndat.de

01. Januar

Presse

 

Der Spiegel
Der neue Mensch
Unter dem Begriff "Gender Mainstreaming" haben Politiker ein Erziehungsprogramm für Männer und Frauen gestartet. Vorn dabei: Familienministerin Ursula von der Leyen.
Der Nationalpark Eifel ist ein schöner Flecken Erde zwischen Bonn und Aachen. Lichte Buchenwälder wechseln sich ab mit duftenden Heidewiesen. Es ist ein Ort, an dem alle Menschen gleichermaßen Ruhe und Erholung finden, Männer wie Frauen; ein Ort, so möchte man meinen, wo der Geschlechterkampf pausiert.
Das Umweltministerium Nordrhein-Westfalen traute dem Frieden nicht und schickte ein Expertenteam los, eine Soziologin, eine promovierte Ökotrophologin, sie hatten einen wichtigen Auftrag: "Gender Mainstreaming im Nationalpark Eifel - Entwicklung von Umsetzungsinstrumenten". Das klingt kompliziert, aber dahinter stand die Überzeugung, dass Sexismus nicht vor den Grenzen eines Naturschutzgebiets halt macht.